BauertothePeople (B2P)

Wilhelm Geiger

B2P099 Gerhard Zoubek - Bunte Kiste Erde | Der Biohof Adamah - Genesis II

09.06.2024 101 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Ausgabe des Bauer to the People Podcasts bin ich immer noch beim Biohof Adamah zu Gast.
Das liegt daran, dass wir aus der gesamten Folge zwei Teile gemacht haben, da sich das so angeboten hat. Sigrid hat entschieden, dass sie im Prinzip alles gesagt hat und dass es für sie ein guter Zeitpunkt ist, aus dem Gespräch auszusteigen. Gesagt, getan - sie ist dann zu ihren Blumen gegangen.

Im ersten Moment war ich kurz irritiert, aber dann dachte ich mir, eigentlich ziemlich cool, denn gerade der BauertothePeople Podcast und dieses lange Format sollen und können solche Situationen aushalten. Wir hatten schon ein paar Mal die Situation, dass jemand während des Gesprächs eingestiegen ist, weil irgendwer es nicht mehr ausgehalten hat, im Hintergrund mitzuhören und dann plötzlich mitten im Gespräch wieder aufgetaucht ist.

Diesmal hat jemand das Gespräch verlassen, und das finde ich ehrlich gesagt ziemlich cool.

Gerhard und ich haben über das Bio-Kistl gesprochen, wie es entstanden ist, was es jetzt ist und wie es sich auch in Zukunft entwickeln wird, über biologische Landwirtschaft im Allgemeinen und seine Perspektiven rund um die biologische Landwirtschaft. Das war noch ein sehr spannendes Gespräch und fein, dass wir die Zeit dafür gefunden haben.

INFOS ZUR FOLGE
Biohof Adamah
www.adamah.at

Transkript

Für mich ist Bio nicht mehr eine Nische. Ich setze mich heute dafür ein, dass Bio die normale Einkaufsform wird. Das kannst du nur erreichen, dass du auch Technik einlässt und Forschung förderst. Welche Produkte finde ich bei euch nicht im Kistl? Was würdest du sagen, ganz normale Artikel von Waschmitteln etc.? Alles. Von allen Herstellern? Nein, wir schauen schon bei den Herstellern. Bio natürlich? Bio natürlich, aber bei den Herstellern schauen wir erstens einmal drauf, schon wie regional sind sie, sonst gibt es etwas Regionales. Und das Zweite, was uns ganz wichtig ist, dass es nicht so ein MeToo-Betrieb ist, dass er auf der einen Seite eine tolle Biolinie fährt und auf der anderen Seite aber unter einem anderen Produktnamen auch konventionell. Also das wollen wir nicht mehr. Das, was eigentlich dumm ist, was wir jetzt tun. Wir produzieren billigste Lebensmittel, zerstören uns die Umwelt, haben uns das Grundwasser zusammen. Die armen Viecher, jetzt sage ich ganz bewusst Viecher, müssen leiden, damit wir günstige, billige Lebensmittel kriegen. Die Kinder wissen heute nicht mehr, jetzt weiß das Kind nicht mehr, wo ein Erdapfel wächst. Sie glauben vielleicht, dass die Schweinchen sprechen können und die Kühe lila sind. Weil das wird uns ja so irgendwo vermittelt. Und dass eigentlich bei Lebensmitteln alles noch über Aktionitis und Rabatitis geht. Music. Power to the People, der Podcast für Perspektiven rund um Essen, Menschen und Landwirtschaft. Weil nur durchs Reden kommt man dir leid. Music. Grüß euch. In dieser Ausgabe des Bauer to the People Podcast bin ich noch immer beim Biohof Adama. Das hat damit zu tun, dass wir aus der Gesamtfolge zwei Teile gemacht haben, weil das hat sich sehr gut so angeboten, weil die Sigrid entschieden hat, dass sie im Prinzip alles gesagt hat und dass es ein guter Zeitpunkt für sie ist, dass sie aus dem Gespräch aussteigt. Gesagt, getan, ist sie dann zu ihren Blumen gegangen Und im ersten Moment war ich kurz irritiert und dann habe ich mir gedacht, eigentlich ziemlich cool, weil gerade der Bauer to the People Podcast und gerade dieses lange Format, das eigentlich aushalten muss, aushalten soll und aushalten kann. Wir haben schon ein paar Mal die Situation gehabt, dass während dem Gespräch einfach mal wer eingestiegen ist, weil irgendwer das nicht mehr ausgehalten hat, dass er quasi im Hintergrund umeinander geistert und zuhört. Und dann auf einmal mitten im Gespräch sich wiedergefunden hat. Diesmal hat jemand das Gespräch verlassen und das finde ich ehrlich gesagt ziemlich, ziemlich cool. Ja, ich habe mit Gerhard dann auch weiter geredet. Wir haben über das Biokistl geredet, wie das entstanden ist, was es jetzt ist und wie es sich auch in der Zukunft jetzt entwickelt, über biologische Landwirtschaft im Generellen und seine Perspektiven rund um die biologische Landwirtschaft. Das war auch noch ein sehr, sehr spannendes Gespräch. und ja, wir können uns eigentlich schon sehr freuen darauf. Ich möchte die Chance heute einmal nutzen, beim letzten Mal habe ich euch schon angedroht, dass ich jetzt immer ein paar Gedanken loswerde in dieser Einleitung zu den langen Folgen oder auch über ein paar Aspekte von Bauer to the People reden möchte. Heute möchte ich einfach mal Danke sagen, das habe ich bis jetzt viel zu selten gemacht und viel zu wenig, glaube ich. Danke an die ganzen Menschen, die Bauer to the People seit Tag 1 unterstützen und unter die Arme greifen. Allen voran natürlich unseren Memberships, also unseren privaten Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihren Abos dazu beitragen, dass ich da in der Kamera reden kann, weil die muss ich auch kaufen und dass man Bauer to the People überhaupt machen kann. Natürlich auch ganz, ganz großes Danke an unsere Partner. Das sind Unternehmen und Organisationen, die uns unterstützen und ich werde definitiv auch beim nächsten Mal und bei anderen Gelegenheiten auch darüber reden, wie wir trotz der Unterstützung von Unternehmen und Organisationen doch. Unsere Unabhängigkeit sicherstellen können. Kleiner Teaser, es ist die strukturelle Unabhängigkeit, einen eigenen Begriff dafür geprägt, aber dazu ein andermal. Heute geht es wirklich darum zu sagen, danke, danke, danke, dass ihr uns unterstützt. Ist extrem wichtig für uns, weil ohne euch gab es uns nicht. Ein Danke auch, ihr kennt vielleicht unser Intro vom Podcast, sicher kennt ihr es, das ist von der deutschen Band Handling. Und dort habe ich einfach angerufen und gefragt, ob wir das Lidl haben dürfen. Und ja, wir haben es einfach benutzen dürfen. Ganz einfach so. Vielen, vielen Dank dafür. Es passt, glaube ich, das Lidl wie die Faust aufs Auge für unsere Message. Leute, halt zusammen, sonst dauert es nicht mehr recht lang. Auf einmal tut es einen gescheiten Schäberer und dann kracht alles zusammen. Damit das nicht passiert, müssen wir mehr miteinander reden. Und genau das macht Power to the People. Und ihr habt vielleicht schon das Lied gehört im Live-Podcast, Power to the People, passt auch, wie ich fast aufsage. Und das ist von Junior Kelly, so ein jamaikanischer Reggae-Künstler. Und ich habe mir gedacht, ich suche dieses Irie Vibration Records, wie das heißt, einfach gleich mal in Jamaika und habe gegoogelt, gegoogelt, gegoogelt und nichts gefunden. Also ich habe auch nicht gewusst, dass es Irie Vibration Records hat. Wie ich das dann rausgefunden habe und geglaubt habe, die sind in Jamaika, habe ich nur so geschaut, weil die sind in Wien, im 17. Bezirk und dahinter steht ein Tiroler. Eklat. Gleiches Spiel. Einfach bleck gefragt, kurz erklärt, was Bauer to the people ist und ob wir das Titel vielleicht von Live-Podcast nehmen dürfen. Ja. Ganz einfach. Manchmal geht es wirklich so leicht und für das, dass die Leute, die die Entscheidungen treffen können, zumindest in unserem Fall, so unkompliziert einfach Ja gesagt haben, auch dafür ein großes, großes Danke. Und ich könnte diese Liste noch noch lang, lang weiterführen. Da waren nämlich sehr, sehr viele Menschen im Laufe der Zeit, die uns auf unendlich vielen Ebenen weitergeholfen haben. Vielen, vielen Dank an euch alle und hoffentlich auch noch vielen Dank an euch alle in der Zukunft, weil wir werden weiterhin Hilfe brauchen. Definitiv. In diesem Sinne, vielen Dank für eure Zeit und jetzt geht es tatsächlich weiter mit der aktuellen Folge, also Teil 2 mit dem Biohof Adamer und heute mit Gerhard Zoback. Pfiat euch! Du und der Hund gehen jetzt zu den Pflanzen und ich und... Jetzt kriegt sie einmal... Aha, mit dem kannst du mich auch locken. Dann machst du was? Nein, ich will nichts essen, ich mache mir einen Podcast. Du, ein Leberkasten, vielleicht? Können wir ja nachher essen. Ja, passt. Aber da muss man sich ja sagen, dass das dann aufhängt. Aber ich bringe dann... Wenn noch einer da ist, dann essen wir, sonst ist da eine Kartoffelkuhle schon wieder gesehen. Na schau her, da ist er. Ich kriege alles mit. Ich tue nur so, dass ich nicht bis drei zu ihm kenne, aber in Wirklichkeit kriege ich alles mit. Du, warte mal, und wo tun wir denn jetzt weiter? Bei einem Pio-Kistl. Gut. Gerhard, jetzt frage ich dich jetzt einmal wegen einem Bio-Kistl. Ihr habt dieses Bio-Kistl, ihr habt es einfach gemerkt, dieses Bio-Kistl, das funktioniert und habt es angefangen mit 40 Kunden. Ich gehe mal davon aus, das waren ungefähr die Kunden, die ihr gehabt habt. Die halt da hergekommen sind. Die Kartoffelsaug-Kunden, ne? Genau, so die. Dann habt ihr da gestartet und war das gleich am Anfang so, dass du gesagt hast, das wird unser neuer Hauptzweig? Nein, wir haben uns natürlich dann umgeschaut, wo gibt es denn das noch und sind eben zur Erkenntnis gekommen, in Deutschland gibt es das ganz stark. Also fast in jeder größeren Stadt gibt es das und für mich war das schon die Professionalisierung der Direktvermarktung. Also das war schon was ganz Wichtiges. Bei euch oder war das generell die Zeit der Professionalisierung? Das war generell für mich die Professionalisierung der Landwirtschaft. Was war vorher? Vorher bist du als Biobar gesucht worden. Aber das war dann eben so die Zeit, die es auch heute noch gibt, dass für mich Bio aus der Nischen draußen ist. Es war damals eine Nische und das Nischendenken gerade bei den Biobauern zum Teil auch da. Also wir sind eine Nische und wir nutzen das aus, dass wir Bio sind und dass wir direkt vermarkten können und erklären können. Das hat sich damals auch gewandelt. Und wir haben da oft die Diskussion gehabt mit der Sigrid, weil immer wieder die Frage war, wie groß willst du noch werden? Ich wollte nie groß werden, ich will heute auch nicht groß werden, aber ich möchte schon, dass es auch als Geschäftsmodell ein Modell ist. Diese Direktvermarktung mit dieser Hauszustellung 100% bio, kontrolliert biologische Ware als Dienstleistung vor die Wohnungs- und Haustüre zu bringen. Das ist mir ganz wichtig heute noch und da haben wir heute ja meiner Meinung nach viel Chancen und Möglichkeiten. Nur wir müssen, was sich heute geändert hat, wenn ich gleich auf heute springe, gerade in Wien haben wir. Die Konkurrenz unheimlich stark also da gibt es eben ganz einfache, Geschäftsmodelle, wie eben dieses Gurkerliner ist, wo Kapital unheimlich unendliches Risikokapital dahintersteckt, wo es nicht geht, das habe ich mit denen schon einmal diskutiert mit den Menschen, wo es gar nicht darum geht, ob das jetzt ein Bioprodukt ist oder was, sondern geht es darum um so neoliberalistische Ideen umzusetzen. Wir kaufen Kontakte, wir kaufen Menschen, wir kaufen Kunden. Und dass das im ersten Prozess einmal schiefgegangen ist, wissen wir eh. Also das ist so diese Idee dahinter, schnell groß werden und dann... Andere ausschalten, die nicht mitkommen und dann eben gut weiter zu verkaufen. Also Marktanteile gewinnen. Gurkel sagt, wir sind keine Lebensmittellogistiker, sondern sie sind. Algorithmen. Also sie bauen auf Algorithmen auf und sind so weit eben, dass sie heuer Mitte des Jahres vollautomatisch packen wollen, also nur mit Robotern und das alles. Packen. Packen, ja, also Kistelbacken. Also verpacken. Also dieses Fulfillment-Geschicht und sie dadurch eben, und jetzt sind wir wieder bei der Thematik Personal, also Arbeitskraft besteuert, dass sie dadurch eben dann die unheimlichen Lohnkosten ersparen werden können. Das ist die Gegenwart. Die Mitbewerbssituation. Bevor wir jetzt quasi in den Mitbewerb, weil das ist eh total spannend, auch durch Corona dann vielleicht noch gestartet. Wie hat sich das damals entwickelt? Ja, was ist das, 40 Kisterl? Das hat sich halt ja entwickelt, dass man dann eigentlich immer mehr, hat es von der Produktion zu, wir sind immer mehr IT-Unternehmen geworden. Was waren die großen Herausforderungen? Logistik, oder? Die Logistik natürlich, aber auch dieses ganze Backsystem und das alles aufzubauen, dass die Wünsche des Konsumenten berücksichtigt werden. Und natürlich sind wir von Produktionsbetrieb eher in ein Vermarktungs-Eneinkommen und haben dann sogar eine eigene Firma gegründet, damit man das auch trennt voneinander. Also darum gibt es heute eine Adamer Produktion oder einen Adamer Vertrieb und ständig eigentlich so in den Handel hineingedacht. Wer hat die Produktion eigentlich in der Zeit dann gemacht? Der Stefan. Also wir haben vier Kinder, zu denen vielleicht auch noch kurz gesagt. Das sagt man für Kinder. Der Erste, der Christian, ist so ein Hybridmensch, aber der Zweite, der Stefan, das ist der klärende Bauer. Das ist wirklich ein Bauer. Power, Power und der liebt das, was er tut. Eine seiner großen Ängste war oder ist immer wieder, dass er in Zeiten wie diesen, wo man sehr viel, auch als Bauer, sehr viel, Schreibaufwand hat, Büroaufwand und das alles hat, dass er nur im Büro arbeiten muss, das war eine seiner größten Ängste. Er will raus. Und er will raus und was er am liebsten macht, ist eben ganz einfach einfach Beregnungsrohre, das ist eine schwere Arbeit, umzulegen oder aufzulegen. Aber das hält ihn fit und das will er. Und das haben wir uns auch darauf geeinigt. Oder er hat das dann auch akzeptiert. Wenn er das will, dann muss er halt schauen, wer kann zum Beispiel die Büroarbeit machen. Das ist spannend. Das heißt, im Endeffekt, wie ihr dann umgestellt habt, der Stefan ist ja 1979 auf die Welt gekommen. Da war er schon 18, oder? Ja, der Stefan war in Obersimbrunnen in der landwirtschaftlichen Fachschule und ist ein großer, starker Bursch und hat sich dort eigentlich auch wirklich gelernt durchzusetzen, dadurch, dass die Eltern verrückte Biobauern sind. Also das hat er auch gespielt? Ja, zu dem ist mir klar, weil die haben immer alles erklärt, naja, was willst du denn da und was tust du denn da und wer macht denn das noch und das waren so immer diese Dauer-Aussagen, wer macht das noch Und ich kann mich gut erinnern, in Obersimbon gibt es einen Marketing-Professor, den gibt es heute noch, und der ist immer mit den Schülern gekommen und hat sich das angeschaut, was wir heute machen. Also wirklich einer zu zeigen, was es nicht alles für Alternativen gibt. Und da war es ja auch noch ein Zitat von ihm, das hat mich auch immer sehr beeindruckt, weil die Kinder, die haben natürlich nur blödelt und ja, weißt du, wie es so ist. Und da hat er gesagt zu einem, jetzt hör mal zu, der macht am Tag so viel Umsatz wie du vielleicht das ganze Jahr nicht. Das hat mich sehr beeindruckt. Nicht jetzt zu sagen, dass das, was wir tun, richtig ist, aber was es halt für Möglichkeiten alles gibt. Jetzt komme ich ins Philosophieren, aber was das ist für mich heute, auch das ganz, ganz Wesentliche, ich fühle mich sehr unwohl, dass Bauern eine Förderung kriegen. Es ist eigentlich eine ganz demütigende Sache. auch. Wenn du das Gefühl hast, du kriegst für deine Produkte, wo viel Risiko, viel Aufwand und viel Herzblut dran hängt. Kriegst du einen Preis, der dich nicht überleben lässt, weil dafür gibt es Förderungen. Ich finde es, Gut, wenn man sagt, es sind keine Förderungen, sondern es sind Leistungen. Es sind Leistungen an der Gesellschaft. Also ein Bergbauer mäht die Wiesen, die sie wahrscheinlich wirtschaftlich nicht mäht. Das ist okay. Aber grundsätzliche Förderungen, das finde ich extrem schlecht. Es ist quasi der gleiche Euro, nur das moderne Wort dafür, das Mindset dafür ist halt ein anderes, sondern du kriegst nicht eine Förderung, damit du das tust, sondern du kriegst eine, also Entschädigung ist auch schon wieder das falsche Wort, aber du kriegst für deine Leistung einen, ein an dir zustehendes Geld, nur es ist halt kein Marktengeld, sondern ein gesellschaftliches Geld. Beitrag. Das ist heute diese Diskussion über die externalen Kosten. Kostenwahrheit. Kostenwahrheit. Ganz ein großes Thema. Und ich glaube, wir müssen dorthin, dass man erstens einmal den Menschen sagt, wie wertvoll Lebensmittel sind. Und wir brauchen einen wahren Preis. weiß und die Politik ist für mich gefordert, dann damit umgehen zu lernen und wie machen wir das? Durch Steuern, weil Steuern sind zum Steuern da, sage ich immer wieder, damit eben ganz einfach auch mir ist schon bewusst, dass Lebensmittel einen ganz wesentlichen Wert für die Inflation haben und das ist der Warenkorb. Aber da muss man halt ganz einfach kreativ und mutig sein und sagen, wir verändern das. Also diese Diskussion, weil wir über Corona auch schon angesprochen haben, dass man halt ganz einfach die Mehrwertsteuer für ein Bioprodukt steuert. Das macht so viel Sinn, weil es eben diese Kostenwahrheit und diese externen Kosten gibt. Und das ist ja eigentlich dumm, was wir jetzt tun. Wir produzieren billigste Lebensmittel, zerstören uns die Umwelt, haben uns das Grundwasser zusammen. Die armen Viecher, jetzt sage ich ganz bewusst Viecher, müssen leiden, damit wir günstige, billige Lebensmittel kriegen. Und auf der anderen Seite müssen wir alle, die ganze Gesellschaft, dann wieder das Wasser sanieren und die Luft sanieren und die Tiere und alles und das müssen wir auch wieder alle machen. Und das ist ja deppert im Endeffekt. Und ich glaube halt, dass wir viel mehr dort hinschauen müssen und nicht so kurzfristig denken dürfen. Also an die wahren Kosten und ich meine, es gibt Untersuchungen, wo man wirklich diese ganzen externen berechnen würde, dann wären nicht die konventionell industriell hergestellten Lebensmittel günstiger, sondern dann wären die Bioprodukte diejenige. Es gibt ja immer wieder, ich glaube in Deutschland haben sie es gerade versucht, beim Panning mit dem True-Cost-Account, mit dem Warenkosten, das zu machen. Ist ein spannender Ansatz, aber du bist so, man merkt es ja schon wieder, du bist so der Visionär, auch, würde ich sagen, ein politischer Mensch, weil du für eine Sache kein Politiker bist. Nein, weil ich viel zu ehrlich bin. Hast du das so gesagt? Nein, ich bin nicht so ehrlich, weißt du, und ich glaube, ich würde so mitleiden und ich glaube, ich könnte es nicht allen recht machen. Das könnte ich nicht. Du hast eine starke Position, du kämpfst für eine Sache. Ich habe es noch einmal versucht, ein bisschen mitzurechnen. Du hast 1997 übernommen, dann mit den Kisteln. Der Stefan ist der Sohn von euch, der die Produktion übernimmt. Das heißt, im Endeffekt so. Es war eigentlich, ihr wart selber nie so in der Amt, wie lange wart ihr selbst am Feld draußen? Viel, ja, ist eine Zeit. Aber wir haben natürlich auch schnell dann Personal aufgenommen. Schon, ja? Also ihr habt so eine Phase gehabt mit Förderding, aber dann? Nein, dann ist das schnell gegangen, weil wir ja doch eine unheimliche intensive Weiterverarbeitung haben am Hof und für das brauchst du Personal. Das ist ja auch sehr unkonventionell eigentlich eure Entwicklung. Nein, es ist genau dem Trend entgegensetzt, weil die Landwirtschaft, die ich mache, gefällt. Das geht heute mit großen Maschinen und mit kaum Fremdarbeit. Und der Betriebsführer, vieles ist automatisiert und nur möglichst wenig Aufwand zu betreiben an der Landwirtschaft. Und sich zum Teil auch gefreut, dass es eben Förderungen gibt und dass man halt. Doch auch als Brauer da im Marktfeld ganz gut lebt. Aber ich meine auch die Entwicklung von euch als Familie, ihr habt es lang nicht übernommen, dann seid ihr Mitte 40 dann sowas Mitte 30 glaube ich angefangen den Betrieb zu übernehmen. Ein Neuanfang und nicht einmal ausgebildet. Nicht ausgebildet, das ist ganz ganz wesentlich. Da ist wirklich einmal Zugang gegeben, dass man zur richtigen Zeit dann meistens die richtigen Menschen wiederfindet. Und man muss noch diese Offenheit haben. Also das ist auch nicht meine Eigenschaft, dass ich mich wirklich frei, Menschen können es sein. Und das ist auch nicht immer, jetzt bin ich wieder bei einem anderen Thema, es ist auch nicht immer gut gekommen, weil ich ganz einfach, immer wenn ich einen Menschen getroffen habe, der mir sympathisch war und haben wir schon eine Arbeit für ihn gefunden. Und das ist natürlich auch immer ein Risiko, dass man halt ohne gute Planung, ohne große Planung, ohne Businessplan, das war auch oft die Frage, was habt ihr denn für einen Businessplan, dass man halt ganz einfach so weiterentwickelt haben, ohne zu fragen, wer soll das machen, wenn es groß wird und wer soll sich dazu engagieren. Und irgendwann einmal, wir haben sehr, sehr viele oder ich habe sehr, sehr viele Bereiche entweder zu früh gemacht oder mit den falschen Leuten. Und wäre alles erfolgreich geworden, vielleicht manches zu früh und manches… Was war denn der größte Fehlentscheidung oder eure größte Fehlentscheidung oder euer größter Fail? Da gibt es viele. An welcher denkst du gerade? Ja, die sind jetzt erst unlängst. Wirklich haben wir uns entschieden, dass wir das... Du, uns ist ausgezeichnet gegangen und irgendwo natürlich, wenn es jetzt, ich meine, dazu stehe, wenn es dir gut geht, dann was kannst du noch machen? Sinnvoll. Und eines der großen Niederlagen, wo ohne Zweifel das ist, dass wir geglaubt haben, so wie wir erfolgreich sind mit Gemüse und Landwirtschaft. Muss doch das auch mit Äpfeln gehen oder mit Obst gehen. Da haben wir jetzt seit drei Jahren ein Projekt gemacht, das uns viel Geld gekostet hat, weil, der Ackerbau dort zwei Jahre die Umstellungszeit von konventionell auf Bio. Im Obstwarterz drei Jahre. Und wir haben von Bekannten, von bekannten Stift eigentlich, haben wir eine Epfenobstbauanlage im Mittleren Burgenland gepachtet und schon ganz gut vorbereitet mit Businessplänen. Wir haben aber gewusst, dass die ersten drei Jahre eng werden, weil du musst jetzt vorstellen, du musst kontrolliert biologisch arbeiten. Du kannst aber nur konventionell verkaufen. Also mehr kosten drei Jahre. Gut, das haben wir gewusst. Aber dass wir in die schlechtesten Jahre reinkommen, im ersten Jahr haben wir einen Frost gehabt, der fast alles angereimt hat. Im zweiten Jahr haben wir dann ein trockenes Jahr gehabt, dass wir sogar unsere. Beregnungsanlagen und das haben wir alles gehabt. Dort gibt es die Teiche. Dass die Teiche, der eine, der Hauptteich ist austrocknet, weil wir drauf gekommen sind, dass er undicht war. Das war vorher nicht. Also haben wir zu wenig Wasser gehabt und konventionell musst du dir jetzt vorstellen, haben wir auch nicht gewusst, wenn du einen Apfel als Qualitätsapfel vermarkten möchtest, dann muss er 70 plus sein, also einen Durchmesser von 70 Millimeter haben. Und wenn du jetzt nicht genug beregnen kannst, dann werden wir den nicht. Dann kriegst du nicht 70 plus. Jetzt haben wir 65 plus einen Haufen gehabt. Und im letzten Jahr war es wieder noch so, als wir. Da haben wir den Teich saniert. Also die drei richtigen Jahre da bist du da. Und haben jetzt im letzten Jahr, hat es dann scharf gegeben, weil es so viel gekriegt hat und da war wieder alles hin, weil im Bio kannst du eben nur begrenzte, Spritzen geben und es ist uns alles wirklich so viel negativ gegangen, dass wir jetzt gesagt haben, also jetzt hören wir auf, wir hören auf, weil wir, ja, und das hat uns schon, da hat mich schon wieder. Zurückgeholt, dass das ist schon beim Obster... Ganz anders als in der Landwirtschaft, weil in der Landwirtschaft das kannst du relativ bald wieder sanieren, weil du ein zweites Mal abbauen kannst und so weiter. Vielleicht kriegst du jetzt nicht ein optimales Jahr, aber du kriegst ein einigermaßen gutes Jahr. Aber beim Obstbau muss man lange planen, das ist wie es da steht. Und das sind so die Erkenntnisse. Und wir haben viel gelernt davon, daraus. Aber natürlich ist es verlockend, dass du jetzt sagst, wir machen uns unser eigenes Obst. Aber okay, das war ein großer Fehler. Ich bin aber heute ja mit mir so geduldig, dass ich jetzt oft sage, solche Dinge ist klasse, dass du dass du sowas überlebst, also wirtschaftlich meine ich jetzt, und das Wort Unternehmer kommt von Unternehmen und nicht von Unterlassen und im Nachhinein bist du halt immer gescheiter, grundsätzlich. Oder weißt du jetzt, das war ein Debakel für einen Direktvermarkter, ist meiner Meinung nach ein Kochen, also eine Verwertung der Reste und das alles durchs Kochen, ganz was Tolles, Optimales. Weil es da Produkte, die jetzt nicht vertorben, aber die halt überbleiben und vielleicht optisch nicht so schön sind, dass du ja verwerten kannst. Aber das ist der Simon, unser jüngster, mein Enkelkind, dass du halt ganz einfach. Ist das gut? Nein, so ist es. So gehört es auch. Aber du brauchst dazu eine professionelle der, So wie Küche, also auch professionelle Personen, die das machen. Also ihr wollt ins Catering? Wollt man ins Catering steigen, aber das hat auch nicht funktioniert. Obwohl ich heute glaube, das könnte alles funktionieren. Vielleicht manches zu früh und manches unprofessionell. Müsstest du es nochmal angehen? Schauen wir mal. Du bist jetzt wie alt? Ich war jetzt 8.6. Bist du sicher, dass du noch mal ins Catering einsteigen wirst? Ich muss jetzt meine Kinder, überzeugen, sagen wir mal so. Aber weißt du, irgendwo. Ich stehe halt so zu meinem Leben, dass ich halt sage, sage niemals nie, obwohl ich vorsichtiger geworden bin und das alles natürlich. Aber ich glaube, das ist halt Gottes Lebendige. Nicht nahe zu sagen und zu sagen, da tue ich lieber Tag und Nacht Fernsehen oder mache eine Weltreise. Alles, alles gut, aber ich glaube, so diese Schöpferische habe ich halt sehr stark in mir. Spannend. Ein Punkt, was ich jetzt unbedingt noch etwas fragen möchte bei die Kistl, weil wo sie euch sehr unterscheidet, zum Beispiel, ich war ja beim Simon Vetter in Vorarlberg, das ist der. Im Westen, der Adam im Westen, aber mit großem Unterschied, auch. Ihr habt es ja euch irgendwann einmal entschieden, dass ihr im Kistl zum Beispiel Bananen, Orangen etc. mit reinnehmt. Simon schließt es bei seinem Kistl ganz aus. Was war für euch damals die Entscheidung, zu sagen, okay, das nehmen wir mit rein? Ob es der Achleitner ist, oder wie es alle sind, Simon, die sind alle sehr, sehr tüchtig. Nur, die haben einen anderen Markt. Wir und Wien haben ganz einfach einen unheimlichen umkämpften markt und entsprechend haben wir für haushalte aber du musst das jetzt vorstellen unser unser zugang zu den kundinnen und kunden ist mir wohin der gestressten hausfrau dieses auch leisten will, wollen wir eine Dienstleistung bieten. Wir wollen unsere Kunden, wir haben so unsere Durchschnittskundin, ist ungefähr 42 Jahre alt. Also weiblich höre ich jetzt auch raus? Weiblich, hat zwei Kinder, das ist auch so der Durchschnitt, eher ein höheres Haushaltseinkommen, nicht jetzt die ganz Top-Verdiener, eher ein höheres Haushaltseinkommen. Und der Akademiker ist 75%. Also das heißt, unsere Kunden sind die. Die es hinterfragen, die es verstehen und die es sich leisten wollen und auch können. Und die möchte sich auch biologisch ernähren und möchte aber auch eine gewisse Vielfalt. Sie möchte sich nicht einschränken müssen. Und unser Thema war immer, wenn wir jetzt nur unsere Produkte hineingeben würden, dann ist das sehr einfältig. Wenn du das willst, kannst du eine Regionalkistel bestellen, dann gibt es nur Regionales. Aber das ist um die Jahreszeit jetzt sehr, sehr, sehr, sehr, sehr einfältig. Jetzt gerade die Zeit. Kurz bevor es wieder losgeht, ist die Kiste. Und dann so dieses Erste, das dauert ja dann auch wieder, weil gerade die Umwelt und die Wetter. So, und wenn jetzt jemand, wenn es jemand zu wenig ist, also immer nur Äpfel ist, wenn es verschiedene verschiedene Sorten gibt und eine Vielfalt gibt. Und er will Bananen. Bananen ist das zweitgefragte Obst in Österreich. Und wir sagen jetzt, wir haben keine Bananen, weil wir keine Bananen, weil wir nicht regional sind, haben wir entschieden, dass unsere Kunden entscheiden müssen, was sie wollen. Unser Alleinstellungsmerkmal ist, alles ist kontrolliert, kontrolliert biologisch, also das heißt, alles zertifiziert. Und der Kunde muss entscheiden, wo es wird. Weil, wenn er jetzt eben in den LEH geht und kauft sich dort die Bananen, weil dort gibt es es, dann kauft er gleich alles dort. Bestätige ich auch. Also das Risiko, den Kunden zu verlieren, ist zu groß. Und darum versuchen wir, ganz klar zu definieren, wo kommt es her. Was wir ausschließen, ist Flugware, also sowas gibt es bei uns nicht. Aber zum Beispiel, die Bananen kommen mit Schiff, das wissen wir, die werden in Österreich gereift. Wir haben jetzt momentan Birnen und Trauben, also Speisetrauben aus Südafrika. Aber keinen Spargel habt ihr jetzt gehabt? Nein, haben wir jetzt keinen gehabt. Aber die kommen alle mit ins Schiff, das wissen wir. Und da gibt es eben dann Großhändler, mit denen wir zusammenarbeiten und wir stehen dazu, wir sagen, wo es herkommt und der Kunde muss entscheiden, wie er das oder wie er es nicht. Ich bin überhaupt der Meinung, dass man nachhaltig und zukunftsträchtig oder was weiß ich, den Welthandel nicht vergessen darf. Ja, weil es tut ein Gutes in den Ländern, wo es wächst und wir müssen ja schauen, dass die Menschen dort auch Arbeit haben, eine Auskommung haben und eine Freude haben, weil sonst haben wir es alle bei uns, irgendwann einmal. Und mir ist wichtig, dass es Chaosbeute gibt dort, Chaosbeutung gibt, entschuldige, Darum war er großer Befürworter dieser Lieferketten-Geschichten. Und wie es herkommt. Also, wenn es mit dem Flugzeug käme, das würde man nicht machen. Es sei denn, vielleicht irgendwann einmal in ein paar hundert Jahren wird es nachhaltiges Fliegen auch geben. Ich glaube, könnte ja alles möglich sein. Aber ich glaube, ein sinnvoller Welthandel, das ist... Aber du hast vorher gesagt, gerade bei den Beeren, Erdbeeren, Spargel, etc., nimmt man ein bisschen mit diesen importierten waren, ein bisschen den eigenen Markt weg. Jetzt macht sich das ja zum Teil auch nicht. Wie groß, wie viel Platz ist, wenn man am Markt agiert? Du hast auch vorher gesagt, du musst in Wien schauen, dass die Kunden nicht verlieren. Wie viel Platz ist am Markt noch für Idealismus? Wie oft muss man da über seinen eigenen Schatten springen und Kompromisse gehen? Schon, das ist die Herausforderung. Um bei dir zu bleiben, da bin ich halt ein ganz großer Kämpfer für die Bio-Bewegung. Und uns wird ja vollkommen eine Scheinwälder vorgelebt durch die ganzen Werbungen und das alles. Also ich frage zurück, wo lernst du was über Lebensmittel? Ja. Wenn du Natur hast heute, dann kannst du bestenfalls die Flugbahn zum Mond berechnen, aber wie Ackerbahnviehzucht funktioniert, das lernst du meiner Meinung nach kaum. Und die Menschen werden auch irgendwo hinter das Licht geführt. Die Kinder wissen heute nicht mehr, jetzt weiß das Kind nicht mehr, wo ein Erdapfel wächst. Sie glauben vielleicht, dass die Schweinchen sprechen können und die Kühe lila sind. weil das wird uns ja so irgendwo vermittelt und das eigentlich bei Lebensmitteln alles nur über Aktionitis und Rabatitis geht. Bühlig muss sein und nimm Viere, wenn du nur ein Produkt brauchst. Ja, aber offensichtlich ist ein großer Teil des Marktes so und du hast es ja selber angesprochen. Ich wünsche mir, dass die Menschen mehr verstehen, wie Landwirtschaft funktioniert. Ja, wünschen ist schön, aber wir gehen mit der Realität um. Ja, ja, schon, aber was machen wir? Ja, wir machen zum Beispiel unsere Felderleben, jeden Samstag fast, also wo wir Leute hier einladen, mit der gehen wir am Acker. Und wir betreiben diesen Bioladen da, obwohl er sich gerade selber tragt, weil in jeder Wirtschaft gibt es zwei, drei Supermärkte, in der Leopoldsdorf-Nachbarwirtschaft gibt es jetzt sogar schon viele. Also wir gespüren das alles, aber wie du auch siehst, wir finden doch diese Kunden und wir wollen eben auch den Kunden, und das ist die große Herausforderung, zeigen erstens einmal, dass es uns wirklich real gibt und wie biologische Landwirtschaft funktioniert und dass Preis nicht das wesentliche. Mittel ist, sondern dass es schwer ist und herausfordernd ist, ist klar und wir sind eben auch jetzt gerade dabei, uns auch weiterzuentwickeln, weil bis jetzt haben wir eigentlich nur auch in der Werbung, wir haben immer Werbung gemacht, und man liebt uns, das wissen wir ja, aber wir sagen heute ja schon dazu, wenn man uns liebt, dann muss man uns auch was ankaufen, weil sonst von Liebe her, Luft und Liebe tun wir uns schwer, sagen wir mal so. Und ich glaube, um das geht es, und wir diskutieren halt, interner oft, also wir haben uns jetzt sehr, sehr schwer getan, dass man. Als Kistenbetrieb, wo es natürlich auch sehr wesentlich und wichtig ist, dass man ist auch vielleicht als Abo einrichtet, weil ja ganz einfach in unserer heutigen schnellliebigen Zeit, du vergisst ja das oft. Also du kannst da als Kundin oder als Kunde, kannst da heute eine Erinnerungsfunktion. Wünschen, dann kriegst du das jeden Tag. Wenn Bestellschluss ist, wirst du erinnert daran, hallo, wenn es der Kistl wüsste die Woche, dann. Du musst jetzt bestellen. Und die zweite Möglichkeit ist, du schließt ein Abo ab. Und bis jetzt haben wir es immer so gemacht, weil wir eben so gute Menschen sind, dass du, wenn du jetzt was bestellt hast, dann ist es nur einmalig. Jetzt ist es wöchentlich bei euch. Und jetzt ist es wöchentlich. Aber du kannst das, und wir weisen immer ganz kurz darauf, du kannst das Abbe, du kannst das Hagel wegnehmen. Aber was wir da intern diskutiert haben, bei anderen ist das alles selbstverständlich, dass du das dann kriegst. Aber so dick man halt und so gut man halt… Ihr könnt euch der Trends der Entwicklungen auch nicht erwehren. Nein, wir können uns nicht erwehren. Diese Professionalisieren. Und wir sind jetzt, wie gesagt, wieder dabei, dass wir es noch einfacher machen, diese ganze Bestellfunktion. Weil das ist heute auch wieder ein Trend. Nur nicht zu viel drüber nachdenken, sondern einen Hagel sitzen. Also ich höre dir zu und ich glaube, ich verstehe, was du sagst. Im Kern, weil ich habe dir eine andere Frage so gesehen angestellt, das heißt, im Kern ist Ihr Satz Bio. Das kann man so sagen. Ich sage es jetzt nicht zu 100% regional oder sonst was, sondern euer Grundwert ist Bio und über den geht nichts. Und ob das Bio jetzt die Banane aus Costa Rica ist oder von dort ist es Bio. Und. Bei gewissen Trends, also ihr seid jetzt nicht mehr so quasi die Visionäre der Bio-Bewegung von ganz von Anfang, wo man quasi ja komplett gegen das System gefahren ist und da quasi was Neues aufgebaut hat, sondern ihr habt jetzt das bisschen das Dilemma, ihr seid etabliert, ihr seid in einem Markt und ihr müsst mit gewissen Trends, wie du es jetzt mit dem Abo gesagt hast, ihr müsst mit, aber wenn es sich teilweise beim, nicht befreit, oder? Nein, wir müssen mit. Wir müssen wirklich mit. Wie geht es dir? Du bist ja quasi aus dieser Revoluzzer-Generation, aus der Bio-Bewegung aus. Du bist ja auch beim eintauglichen Österreich dabei. Ich sage immer wieder, es ist ein Professionalisierungsschritt und das ist der nächste Schritt, dass Bio in der Mitte der Gesellschaft da kommt. Für mich ist Bio nimmer mehr eine Nische. Eine Nische ist es sicher nicht mehr. Für mich ist es nicht eine Nische und ich kämpfe heute wirklich, oder ich setze mich heute dafür ein, dass Bio die normale Einkaufsform wird, also die Produktion. Das ist mir wichtig. Das ist jetzt die visionärische Vorzubildung. Das kannst du nur erreichen, dass du halt auch Technik einlässt und Forschung förderst irgendwo. wo. Wie weit glaubst du, könnt ihr mit eurem Bio-Kistl und mit eurem System diese Forzen noch wachsen? Weil ihr habt ja angefangen irgendwann mal mit 40, dann wo war Wien und dann habt ihr ja angefangen Ratsliefern, oder? Jetzt sind wir bei 6.000. Wir sind jetzt bei 6.000 Kundinnen jede Woche. Und wir sind ich glaube es gibt viele, viele Möglichkeiten und mir. 10.000 ist eine Zahl, die möglich ist. Wir haben es ja gehabt bei Corona. Also da haben wir auch zwei Schichten gehabt. Und uns haben dann gewisse Entwicklungen, so wie das Gurkel, haben uns zum Nachdenken gezwungen und zum Reagieren IT-mäßig. Ja, also das heißt, wir müssen auch gewisse To-Dos da einbauen, die halt vielleicht durch diese Entwicklung, ob es Amazon ist, ich möchte das Wort gerade nicht in den Mund nehmen, aber die ganz einfach den Kunden Komfort bieten. Und ich glaube, wenn wir ihnen das bieten und nicht dagegen sind, dann sind wir dabei. Aber wo könnt ihr dann, weil jetzt kommt ja tatsächlich, also Amazon bei Amazon hasst es fresh, der ist Gurkelmacht, dann gibt es noch fünf andere Firmen, die das machen. Die, die am zaghaftesten aufspringen, ist eigentlich der Lebensmittel-Einzelhandel, die großen vier, weil sie merken, wie schwierig das ist, da diese Struktur auftritt. Aber das kommt. Ja, das kommt, absolut. Und wir glauben halt, dass man das durch unsere Persönlichkeiten als Familienbetrieb. Als Hof, den man angreifen kann, in der Nähe von Wien, dadurch ganz einfach stärken können. Das glaubt euer Zielgruppe, die akademischen, die akademischen in Zukunft dann, die werden dann zwei Kisteln kriegen, das vom, sag ich mal, vom LEH, das LEH-Kistel und das Adama-Kistel. Ja, aber bei uns brauchen sie gar keine LEH-Kistel, weil wir ja eh alles anbieten, also weil wir eben auch unsere Bananen haben und das alles. Aber der Druck wird stärker. Das spürbar, ja, das hat sich sehr verändert, ja, das hat sich verändert. Und ich glaube, wir Wir müssen... Was uns gelingen sollte oder was uns gelingen muss, das ist auch dieser Unterschied, dass wir eben kein Algorithmenbetrieb sind, obwohl wir uns natürlich, da sind wir jetzt auch dabei, also auch Algorithmen, also wir wissen so viel über unsere Kundinnen und Kunden, wir müssen da auch besser werden, professioneller werden. Wir dürfen zum Beispiel, und das ist heute alles denkbar möglich, durch Hagel setzen, dass du als Kunde magst, online einkaufst. Wir dürfen nicht die Weihnachtsgans unseren vegetarischen Kunden anbieten. Und das ist kein Thema heute in dieser IT-Landschaft. Ach so, dass man wissen kann, der Kunde ist vegan und den bieten wir jetzt nicht die Weihnachtsgans an, weil wir ärgern damit. Weil man mehr zerstört, als man gut machen kann. Also ich glaube so, das passt jetzt dazu, ansonsten, wie man gerne sagt, ich glaube, dass wir Biobauern heute auch schon, oder viele, von den Bauern runtergekommen sind. Das heißt, dass man mit diesen. Wünschen, die die Kunden heute als selbstverständlich finden, dass man da mit tun muss, bis zu einem gewissen Grad. Und wo wir uns nicht verlassen würden, das ist eben diese kontrolliert biologische Geschichte. Das nervt ein bisschen. Tut es schon weh? Nein, überhaupt nicht. Alles gut. So, ja. Jetzt ist es wieder gut, ja. Jetzt ist es gut. Ja, also an das glauben wir und wir glauben eben auch, dass wir aus unseren Kunden, dass wir sie fühlen, also durch diese modernen Methoden, mit diesen Kaufgewohnheiten oder mit den Wünschen, dass wir uns da noch mehr entwickeln, dass wir viel zielgerichteter und professioneller vorgehen können. Und das erwarten viele von uns. Obwohl diese Menschen, die mit uns groß geworden sind, zum Teil brauchen wir einen Kundendienst, also eine persönliche Geschichte. Oder dieses Thema, wir haben uns zuerst angeschaut, hat unsere Pflanzeln für diesen Pflanzenmarkt. Also auch diese Kompetenz, die es heute in die Supermarktmärkte gibt, kriegst du überall schon jetzt Pflanzen und die sind schon groß. Also mir gefällt schon wieder, wenn sie wieder einkaufen werden, weil es wird noch frostig und das alles. Aber auf das schaut im Supermarkt keiner, die stellen halt die Pflanzen hin und irgendwie kaufen die Leute, weil es ja schön ausschaut, wenn du jetzt schon Pflanzen kriegst. Unsere Pflanzen sind halt noch klar, weil es die Natur, wir wollen das eben auch kommunizieren. Und viele, viele Leute, die bei uns dann Pflanzen eingekauft haben, sagen immer dann, oh, ihr habt die besten Pflanzen und die schönsten Pflanzen. Also ich glaube, das musst du auch aushalten, aber du musst, ich glaube, nicht dagegen zu sein, sondern wirklich modern und. Wertschätzung für Lebensmittel bringen. Und da haben wir so viel Arbeit, hätten wir da. Ob das jetzt ist Gastronomie oder wie immer, weil ich muss dich fragen, was ist Qualität heute für Lebensmittel? Ja, die Supermärkte haben es zusammengebracht, der Eli hat es zusammengebracht, dass Qualität ist Optik. Schönheit und Uniformität und beleuchtet und, Fehlerlosigkeit und wenn es heute so die Zeitungen oder überhaupt die Trends so ausschaut, du wirst dich erklärt haben, Irgendwann einmal hat man gesagt, in Österreich können wir bald keine Kartoffeln mehr abbauen, weil der Drahtwurm überall drinnen ist. Was ist denn der Drahtwurm grundsätzlich? Das ist ein kleiner Stich. Man hat ganz vergessen, dass man den Kunden sagt, das ist ja nicht giftig, das ist ja nicht schädlich, das kann man essen, man muss es nur wegschneiden. Aber das ist ja vollkommen vergessen worden. Da nimmt man es eher in Kauf, dass man die Kartoffel systemisch behandelt und mit Mitteln braucht man nur googeln oder nachschauen, wo draufsteht. Nicht mit der Haut in Berührung bringen, kann tödlich sein. Da gibt man ja sowas eine, mit dem nur die Optik passt und sagt dem Kunden, wenn da jetzt ein kleiner Stich drinnen ist, dann ist das, also was will ich mehr, das Gift, das ich draufgebe oder, will ich wirklich das so behandeln und was, und das ginge uns allen als Landwirt, jetzt bin ich wieder tut, viel besser, wenn wir nicht schon so viel am Acker lassen müssen, nicht jetzt, weil es verdorben ist, sondern weil es klar groß, krumm und so weiter ist. Und das ist der erste Schritt, weil was da noch in die ganzen, im Handel alles weggemessen wird und so weiter, ist alles ein Wahnsinn. Also das ist ein Weg, der in eine vollkommen falsche Richtung geht, weil auf der einen Seite sagt man, wir können die Welt nicht ernähren und auf der anderen Seite schmeißt man aber so viele Produkte weg, wo aber wo Arbeit drinnen steht, wo Arbeitsschritte drinnen sind, wo wirklich investiert wird. Ich weiß auch nicht, was da ist, aber da dürfte einer oder eine so richtig... Wir sitzen nämlich, um es nur zu erklären, drüben ist der Shop. Ja, genau. Irgendein Typ, der massiv fasziniert von den Produkten sein, weil es einfach nur noch durchschreit. Aber ich glaube, im Mikro hört man es dann eh nicht so. Also das ist unsere meinung dazu und und und was ich glaube es gibt viele viele ideen wie man wie man sie vielleicht noch besser in die kunden eine denken kann und und und zum beispiel wenn man jetzt wirklich überlegen, Das ist ja auch nachgewiesen, dass man ganz einfach durch unser Kistl, dass du bewusst bestößt und dass das viel Geld sparen hilft. Weil wenn du in den Supermarkt reingehst, du wirst immer verführt. Eben erst zur Kasse kommst, wirst verführt. Der Beich wird man verführt im Shop. Ja, ja, ja. Aber ihr werdet euch ja auch gewissen Prinzipien, das Marketing bedingt euch ja auch nicht. Wir haben diese to good to go, also Popover 6, versuchen wir auch immer und es wird auch gut angenommen. Aber natürlich versuchen wir das auch. Aber ich glaube, dass man halt so Aktionen macht, wo man sagt, wenn du fünf Stück nimmst, und nur eins zahlst. Das finde ich bei euch nichts. Nein, das gibt es nicht. Also Rabattaktionen, Orgelmengen, Rabatte. Rabattaktionen, nein, Orgel überhaupt nicht. Wir machen halt vielleicht... Was ist Org? Ja, was ist Org? 200 Prozent. Nein, das nicht. Gibt es gewisse Sachen, die ihr absolut pauschal ausschließt? Nein, eigentlich nicht. Wir haben beim Kistl vom Hunsfutter über das Kotzenfutter bis zum Klopapier. Welche Produkte finde ich bei euch nicht im Kistl? Was würdest du sagen? Ganz normale. Artikel von Waschmitteln etc.? Alles. Von allen Herstellern? Nein, wir schauen Bio natürlich, aber bei den Herstellern schauen wir erstens einmal drauf, schon, wir regional sind, sonst gibt es was regionales und das Zweite, was uns ganz wichtig ist, dass es halt nicht so ein MeToo-Betrieb ist, dass er halt auf der einen Seite eine tolle. Biolinie fährt und auf der anderen Seite aber unter anderen Produktnamen auch konventionell. Also das wollen wir nicht. Wir hätten gern überzeugte Menschen, die wissen auch, was heißt Bio und zu Bio stehen. Bioprodukt von, sag ich jetzt einmal, keine Ahnung, kann man es eh sagen, Nestle oder sowas, wie würde ich jetzt keine Bio- Serialien von Nestle finden? Nein, nein, die haben ja eigentlich, das ist eben auch das Schlechte, finde ich, die haben kein Format, die haben keine Meinung, was willst du aus meinem Bauch? Sie sind halt nicht 100% Bio, also da habe ich ja auch was. Unterschiedliche Sparten. Und das ist meiner Meinung nach nicht ehrlich, das ist ja, weil wozu steht er? Also diese Ehrlichkeit, die gehört dann auch meiner Meinung oder unserer Meinung nach auch verteidigt. Okay, aber wie es ja angefangen hat, wenn es 70 kriegt, jetzt sind es 140. Aber viel gebachtet. Ja, viel gebachtet. Das brauchst du auch. Das hat sich da jetzt an einem Maximum, das können es 240 auch noch sein und 20.000. Du hast vorher gesagt, dass es 10.000 Kisteln gibt. Tja, ich meine, wir suchen nicht aktiv, aber wenn einer kommt und sagt, er würde uns das gerne verbrachten, was es immer wieder gibt, Uns gefällt das, was ihr tut. Dann, glaube ich, können wir schon drüber reden. Aber jetzt nicht bewusst. Es soll nicht bewusst sein. In dem Sinn. Wir haben jetzt da wirklich sehr gut festgestellt, dass man zum Beispiel auch über Betriebe ganz gut realisieren kann. Über Betriebe realisieren? Also Büros, Betriebe, Firmen. Das ist ein ganz guter Segment. Ein neues Segment. Adam of our Business, oder wie? Ja, super. Und es gibt interessanterweise auch eines. Die EU hat sich ja zum Auftrag gemacht, dass, so wie es die Schulmilch gibt, eben auch für Schulen und für Kindergärten, Obst, beziehungsweise Gemüse, also Gemüse, das du nicht kochen musst, wie Radieschen oder Gurken, Minigurken, dass die das haben. Und das wird eigentlich sehr gut gefördert. Und seither gibt es ganz einfach das Fördermodell, das für kontrolliert, und das ist schön, dass sich da einmal, eine Entscheidung durchgesetzt hat, für kontrolliert biologische Produkte gibt es 70% Förderung. Wenn es konventionell ist, gibt es eine 50-Prozent-Förderung. Also das finde ich mutig. Ist aber, steckt da noch in den Kinderschuhen, ist nicht so bekannt. Wann habt ihr eigentlich gemerkt, dass das Zeit wird zum Übergeben? Du, wann haben wir das gemerkt? Also wie die Kinder ihre Meinung gehabt haben. Wie lange soll es Menschen, die eine Vision haben und sich auch profilieren wollen, wie lange soll es das entmündigen oder zurückhalten? Also das war so irgendwo, das war so der Zeitpunkt. Und wir haben genau auch für, wir haben seit…. Lang, also ich glaube zehn Jahre jetzt schon, gibt es auch einen Coach und wir haben alle sechs bis acht Wochen immer Familienrat. Familienrat? Familienrat heißt das. Und das hat sich dort auch so entwickelt und, ja, also ich glaube, das ist auch so eine Geschichte, das ist vielleicht eine Geschichte noch von meinem Vater, weil wir heute auch über das geredet haben, ich würde nie meine Kinder bevormunden wollen. Sondern, wenn sie mich fragen, dann sagen sie schon, wie ich glaube, oder wie sie machen das. Aber so, dass ich sage, das muss jetzt so sein, und es muss so sein, was so sein muss, das machen die nicht. Da fühlen die mich schwach eigentlich. Entweder man kann es überzeugen, oder es ist eher ein falscher Weg. Und ich glaube gerade, dass das, jetzt sind es auch schon um die 40 bald, 35 bis 40, also wann nicht jetzt, wann dann. Und ich glaube, das ist auch ganz was Wichtiges, dass man einem das Vertrauen ausspricht im Endeffekt. Und das, was wir gemacht haben, das ist schon eigentlich auch sehr mutig, weil wir halt alle Viere gleich gern haben und weil wir jetzt niemanden bevorzugen wollten irgendwo. Wo und jetzt haben wir heute ich alle gleich gern jetzt haben wir heute das folgendermaßen dass am ende des tages um kindern und vier kindern jeweils 25 prozent kehren und das ist schon herausfordernd oder 23,5 das habe ich mir schon ausbetonen heute war sie aber aber was du das ist schon herausfordernd erstens einmal weil es schon ein enkelkinder gibt aber was Neune. Aber das haben wir auch so geregelt, wie so ein. Abstoßungsprozess oder Ausstiegsszenario sein muss oder kann, dass das Anbieten ihren Geschwister und das nicht so fremde Übernahme und so geben kann. Aber ich glaube, im Endeffekt ist das ein Signal, dass wir viel reden müssen miteinander und das ist in Zeiten wie diesen und heutigen Zeiten ganz, ganz wichtig, dass man viel mehr redet und kann und kann. Und kann nein, nicht. Konstruktiv? Nein, Übereinstimmung zusammenkriegt. Ein Konsens? Ein Konsens, danke. Ein Konsens zusammenbringt. Als dass man halt sagt, dann gehe ich. Ich meine, ich glaube, man kann schon auch, Konsens finden und man kann. Einen gemeinsamen Nenner finden. Und das ist uns genommen im Endeffekt. Im Sinne der Eltern, aber auf eigene Art ist euer Satz, oder? Ja, das ist auch schön. Im Sinne der Eltern, also das ist uns ganz wichtig. Ich glaube, mir stingen die Zellen, aber wenn da jetzt einer kommt und sagt, weißt du was, jetzt fangen wir wieder zum Spritzen an. Also ich glaube, das war absolut. Das war auch noch gut. Eigentlich heißt es im Sinne der Eltern, bio soll es bleiben? Nein, es muss bio bleiben. Also nicht einmal Salz bleiben, sondern Mousse bleiben. Also es muss Bio bleiben, aber macht sonst was, was ihr wollt. Also, okay, Salz könnte auch so heißen. So würde man, glaube ich, unterschreiben. Und da habt ihr zehn Jahre dran gearbeitet, oder? Wir arbeiten noch immer dran. Aber warum tat ihr das? Warum habt ihr euch entschieden, ihr holt euch einen Coach rein, macht es seit zehn Jahren. Weil es ganz was anderes ist, ob es Vater oder Mutter und Kinder, das bleiben ja auch immer unsere Kinder. Redest, am Anfang haben unsere Kinder sowieso immer gesagt, wir reden ja eh so viel, aber weißt du, das ist ein Professionalisierungsschritt und das ist ein Coach, und der macht dann, wenn sie es wollen, Einzelcoachings mit ihnen, das kommt vielleicht dann noch aus der Zeit, wo ich selber diese Psychotherapie und das alles gehabt habe, es tut gut, kann es einfach machen. Habt ihr das gemacht, bevor ihr es gemacht habt, oder habt ihr gemerkt, jetzt fangt es zum Grieseln an, wenn wir das nicht bearbeiten und dann habt ihr es eingesetzt? Ja, wie es dann, was so wertschätzend, weil da eine redet mehr und der andere redet weniger und frisst mehr eine vielleicht und das, glaube ich, ist das Wichtige, je nach. Charaktereigenschaften und so. Ich kenne das, es kommen viel her und reden mit uns über das und ich habe nicht einmal erst unseren Coach weitervermittelt für Gespräche, also das müssen sie dann selber alles ausmachen. Aber ich glaube, Äh, äh... Wir leben halt in einer Zeit, wo es dieses Schwarz-Weiß-Denken ganz klar gibt und wo man halt sehr schnell in den Ruhepolken runterlässt und sagt, mit dem rede ich jetzt nichts. Und ich glaube, aber unsere Welt... Das Ghosten, man ist viel schneller bereit, einen Menschen komplett fallen zu lassen. Und das ist schade. Und ich glaube, das ist so auch das Zeichen der Zeit, weil ich bin wirklich, mich belastet das ganz sehr und ich finde das noch depperter, in welcher Zeit wir heute wieder leben, weil für mich war das alles kein Thema mehr, dass man Kriege führen muss und dass die Waffenproduktion wieder so hoch... Selber gesagt, du bist in eine sehr gute Zeit hineingekommen. Aber für mich war das undenkbar, dass man wieder so deppert wird, dass man sich bekriegt und bekämpft und das bringt uns ja gar nichts. Das bringt ja überhaupt niemand. Auf der einen Seite verhungern die Leute, auf der anderen Seite bringen sie sich um gegenseitig. Also das kann nichts für eine nachhaltige Welt sein. Ja. Ist meine Meinung. Und das hängt vielleicht auch damit zusammen. Also das ist auch immer so, versteht sich und redet miteinander. Das heißt, es war präventiv? Das war genau. Die Familienräte? Ganz, ganz, ganz wichtig. Ganz, ganz wichtig, weil es ja, die Kinder haben ja andere Eigenschaften. Also unsere Tochter, die ist, das ist und, ja, die. Sie hat die Geschäftsführung übernommen? Naja, wir haben verschiedene Geschäftsführer, nicht, weil wir verschiedene Betriebe haben. Unternehmen, ja. Und es gibt ja dann noch diesen kleinen Betrieb da, die Landwirtschaft, das macht jetzt der Simon. Und ja, gehen wir uns sehr um Eigenmarken und um diese kleine Landwirtschaft, die wir auch gerne sagen, Bio muss jetzt nicht nur groß und professionell sein, sondern kann klein und schnuckelig auch sein. Also ihr habt auch Eigenmarken? Ja, ja, wir haben Eigenmarken auch. Ja, die sagen das ja unter Kritik ein bisschen, die Eigenmarken. Weißt du, aber wenn du das jetzt so nimmst, du sitzt da und kannst da raus schauen, das kommt noch aus der Zeit, wie wir mit Sonnentag gearbeitet haben, Mit Geld zu arbeiten, das macht Sigrid glücklich und zufrieden. So ist es. Und wir haben halt auch die Linie, die kostet fast doppelt so viel wie ein Sonnendose. Das ist aber wirklich Handarbeit. Das ist wirklich Manufaktur, weil unsere Kunden kaufen. Das ist von Sigrid quasi Handverlesen. Die wollen das. Und da sagen wir, ja, warum nicht, wenn sie das wollen, wenn sie das wollen. Das ist nicht unser Startprodukt, wo wir mit unseren Kisteln zu den Leuten gehen und sagen, wir haben einen D. Weil da wissen wir, da liegt man so weit weg vom Mainstream oder was du sagst. Da war jede Werbung dafür. Aber die Leute wollen es und wir wissen auch, was wir damit haben. Es ist sowas wie ein Zufriedenheitsfaktor, dass man ganz einfach sagt, das macht uns aus, das macht es vielleicht ein bisschen anders, dass ein eventueller Produkt, das jetzt vom betriebswirtschaftlichen nicht zu den Top Produkten gehört, also jetzt vom Gewinn, dass du das auch mit machst, weil es zumindest dann eine Werbung macht, weil auch da mal draufsteht. Wie ruhig satzten ihr jetzt im Ruhestand? Puh, also ich bin, ich bin, ich bin So der ruhigste warst du ja nie, nicht? Nein, und weißt du, was du zuerst gesagt hast, also momentan, habe ich für mich einmal entschieden, dass ich jetzt einmal eine begrenzte Zeit, ich kümmere mich momentan um Graz, das ist so mein Du wolltest aus Nexus quasi Nein, ich möchte Graz verstehen, ich möchte Graz kennenlernen und ich möchte, Graz, ich mag Graz und das ist weit weg von da und ich fühle mich manches Mal wie vor 20 Jahren in Klinzendorf die Leute kennen mich noch nicht und das alles und ich versuche die Menschen kennenzulernen. Aber ihr liefert ja jetzt nach Graz Ja, ja und die Strukturen und ich glaube, der Markt liegt unheimlich weit hinter Wien, also von der Einstellung dazu, ich habe das heute schon einmal kurz gesagt, die sind. Auch von den Anbietern her, die sind sehr zufrieden, man ist, steirische Produkte in den Verkehr bringen, aber es ist so eine Vorstufe, die wir da in Klinsen oder in Wien, im Großraum Wien, vielleicht vor zehn Jahren auch erlebt haben. Ist eigentlich Wien nicht groß genug? Oh ja, schon, aber wenn ich nach Graz fahre, dann gehe ich auch nicht auf die Nerven im Endeffekt. Du fährst noch Graz, ich rede jetzt von den Kistl, die haben es auch nach Wien, exportiert natürlich immer, aber warum jetzt Graz? Weil der Bedarf dort da ist, sich entwickelt. Und ein Markt, der da ist, den lässt sich jetzt auch nicht aus, oder? Und ich muss dazu sagen, ich habe ja da eine Vision. Also ich bin ein bisschen traurig, dass es wenig Menschen gibt bei den Bauern, nicht allgemein, aber dass sie viel zu wenig miteinander tun. Also ich hätte am Anfang geglaubt, ich finde da unten Menschen, die mit mir, die unser System da quasi wie man es immer nennt, aufbauen. Weil wir haben unheimliche Erfahrungen, wir haben drei Ländere, wir glauben zu wissen, wie es gehen könnte, aber das haben wir nicht gefunden, weil die ganz einfach eher so das Feindbild sehen, da kommt jetzt einer und der nimmt unsere Arbeit weg. Ich glaube, wenn wir Bauern viel mutiger waren und nicht diesen Brutneid hätten, dann könnte man wirklich viel stärker sein. Dann wäre man eben als Bewegung kräftiger und stärker. Und diese Vision trage ich noch immer in mir, dass man in Graz vielleicht, wenn man jetzt entsprechend genug Kunden hat, dass man dort selber wieder, nicht produziert von den regionalen Bauern, tut da ganz einfach. Aber lass mich fragen bitte, es ist ja Wien, Bio, die Kistl sind immer auch so eine regionale Geschichte und es kommt ja viel von euch an Gemüse auch dazu. Würden das dann in Graz andere Produkte sein, weil wenn es nach Graz liefert, hast du dann wieder das Argument mit den Transportwegen. Aber momentan ist es ja so, dass das mit einem Sammeltransport runterkommt und dort verkratzt der Logistiker die Lastenunternehmen, die heißen Cycle Heroes, und an der Peripherie gibt es halt ein Dienstleistungsunternehmen, Kailis. Verpackt wird es da, oder wie? verpackt jetzt da, weil es noch zu wenige Kunden gibt, um diese Vielfalt halt zu machen. Aber was das ist, auch so verzahnt, zum Beispiel jetzt. Die Radieschen, die wir jetzt haben, die kommen aus der Steiermark, die kommen vom Fink, weil das ganz einfach einer seiner Businesspläne ist, dass er halt jetzt in seinen vollen Häusern so viele Radieschen anbaut und der kann das gut. Acker draußen, das machen wir dann auch, aber jetzt diese ersten, das ist was ganz, ganz Wesentliches. Und was ich glaube... Das ist so etwas wie ein nationaler Handel. Das muss ja funktionieren. Wir kriegen unsere Pflanzchen für den Acker aus der Steiermark. Weil es dann gibt, die hat sich spezialisiert auf biologische Pflanzenproduktion und hat investiert entsprechend. Und der österreichische Markt ist ja ein überschaubarer, begrenzter. Also das heißt, du musst ja auch so sehen, dass es diese Strukturen gibt und die Kerne ausgelöst. Und wenn du das fährst mit einem, du fährst mal nach Graz oder auf der S2, wie viele Kühe, LKWs da unterwegs sind und auch Paletten mehr oder weniger, das kostet kaum was und schadet der Umwelt. Weil das ist ungefähr so, wie wir alle wissen, dass ein Gemüse aus Sizilien jetzt in der kalten Jahreszeit ökologisch günstiger ist, als wenn du es in Wien in einem Katzenglashaus machst. Da gibt es ja auch die ganzen Studien und Untersuchungen. Natürlich sieht man es und jeder glaubt halt, naja, das ist regional. Aber wenn du dann weiterdenkst bei den Temperaturen, das wächst bei uns nichts. Es kommt immer darauf an, wie du das eben auch auf die Reise schickst und heute mit den ganzen LKW, wo 33 Paletten drinnen stehen, mit den ganzen Abgasnormen und das alles, das ist nachhaltig und umweltreifend. Bleiben wir noch ganz kurz bei der Hofübergabe. Ist die jetzt eigentlich abgeschlossen? Mir gehört beschränkt was. Ich bin offiziell, wir kriegen eine Pension, die segelt und wir kriegen eine Pension, von der man auskommt. Ich hoffe es für euch. Das passt schon. Aber wenn ihr euch jetzt morgen über die Häuser haut, ich mache jetzt ein Hotelprojekt in der Karibik oder so. Ich sitze einfach nicht mehr da. Wird es dann noch? Ich glaube, sicher. Also ihr seid so weit draußen, dass dieses Unternehmen hier... Nächste Woche haben wir wieder Familienrat noch hoch. Und das ist ja gut, dass wir natürlich heute betriebswirtschaftlich ganz anders draufgesetzt sind. Es gibt auch einen externen Menschen, der ist auch schon 15 Jahre bei uns. Der hat bei uns gelernt. Das ist auch ein Geschäftsführer. Christian Brenner, der kümmert sich weiter um das und das Ganze. Hat in der Buchhaltung angefangen. Ja, hat in der Buchhaltung angefangen. Und ist jetzt Prokurist und alles Mögliche. Prokurist und jetzt ist er Geschäftsführer mit der Elisabeth. Aber das wollte die Elisabeth auch, weil sie es ganz einfach gesagt hat. Und ich glaube, das ist auch das Schöne, dass du Menschen hast, die eine Hingabe haben zu dem Beruf. Ich war nie ein Buchhalter gewesen. Ja, aber der hat sich wirklich, der ist eine zentrale Figur. Der ist ganz, ganz wichtig. Überall quasi die Familienvertrauenspersonen in operativer Tätigkeit, oder? Genau, ein Familienvertrauensperson. Nein, es geht nicht sicher ohne uns. Aber wollen das du nicht. Du, weißt, es ist so, dass Übergabe hast du auch loslassen. Nein, ich glaube, ich kann loslassen, aber ich glaube, dass es eigentlich schade wäre, wenn diese ganzen Kontakte, die es halt auch gibt und so, wenn die auf einmal nichts mehr wert sind. Und ich weiß nicht jetzt, sage ich, ob sie unsere Kinder so lange zu dir gesetzt hätten jetzt und mitgeteilt haben. Und ich mache das gern, hat mich wieder sehr. Zurückerinnern gelassen und die Zeit war wirklich, die war wertvoll und es ist Lebenszeit, die ich da verbracht habe. Und warum soll man das nicht, nutzen? Genauso. Ganz genauso. Ich habe einen Punkt noch, visionäres. Ihr schreibt es bei euch im Leitbild, Transparenz ist uns wichtig. Ja, darum sitzt er da, glaube ich. Ja, aber was, ich frage mich bei dem Begriff auch immer, weil das ist ganz, ganz wichtig momentan, Transparenz, alles muss transparent sein. Was liegt, mich interessiert es gar nicht, was ist transparent bei euch, sondern was gehört unter dem Begriff eigentlich nicht dazu? Also was muss bei aller Liebe zu, wir teilen alle unsere Informationen, was muss da nicht, was kann auch mal nicht, muss auch in Zeiten der Transparenz, kann ins Transparenz sein? Ja, vielleicht doch. Wir leben in einer Zeit, wo sehr viel Schmutzwäsche in der Öffentlichkeit gewaschen wird und wo auch wieder polarisiert wird. Ich glaube, das war das, was die Sekretärs gesagt haben. So habe ich mir das gar nicht erwartet, dass man so ein offenes Gespräch führt. Also ich glaube, solche Sachen, die muss man wirklich nicht in die Öffentlichkeit. Bringen, bei aller Transparenz. Wir haben auch im. Familiengefüge dass es Trennungen gibt und ich finde natürlich, gerade ich bin ein sehr harmonischer Mensch, der am liebsten hätte, versteht sich, aber da gibt es halt auch diese Spannungen oder was und ich kann nur sagen, dass das mich sehr, sehr begeistert wird, die der Kinder wegen vernünftig miteinander umgehen. Das ist ganz wesentlich und das sagt auch wieder, was man nicht für Kompromisse, finden kann, wenn man ein Ziel hat, dass das Beste für die Kinder ist. Aber über das reden wir jetzt nicht so viel. Wir sagen jetzt nicht, der ist schlecht oder die ist schlecht, sondern das ist halt das Leben. Früher, wir haben es heute auch thematisiert, bei meiner Mutter, damit der Schein damit erscheint, alles wirkt mir auch. Und beißt man dezent zusammen und tut uns durchdrucken. Also ich finde, das ist wirklich auch ein ganz hoher Standard heute, dass man auch, wenn man nicht einer Meinung ist und auf einmal drauf kommt, dass man sich nicht mehr so viel zu sagen hat, dass man sich dann auch eben ehrlicher dreht und. Immer wieder schaut, dass man Kompromisse. Das heißt, die Privatsphäre der Menschen oder der Eigentümer gehört nicht zum Bereich der Transparenz, dieses Transparenzbegriffs, oder? Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges. Ja, das ist wichtig. Bist du Bauer oder bist du Unternehmer oder bist du Landwirt? Das frage ich mich oft. Ja. Puh, das frage ich mich oft. Also weißt du, ich glaube, mal so, mal so. Ja, das ist was Gutes. Das ist was Gutes. Aber weißt du, die Landwirtschaft hat ja doch gewisse engere Gesetze als ein Unternehmer. Also ich glaube, schon der Trend oder die Tendenz geht eher zu Menschen zum Handel und zur Vielfalt. Ja. Mhm. Heißt? Anklärt, Unternehmer, Bauer. Und jetzt ist, weißt du, Bauer, ich glaube, ja, Mensch mit Ideen und... So hast du die Brünn gekriegt? Mensch mit Ideen und Herausforderungen und wie sage ich das jetzt, Visionen vielleicht. Visionär, du weißt... Ja, ja, schon. Schon. Also weder Unternehmer, du wirst nicht das Unternehmen. ich würde mich da jetzt nicht so festlegen. Aber weißt du, ich glaube so in die Welt zu bringen, Willi, das ist ein schönes Wort, so in die Welt zu bringen. Das Beispiel, das die Sigrid zuerst so gesagt hat, von der Geburt, das ist ein schönes Bild. Ein Erzeuger. Erzeuger, ja. Aha, okay. Bei den Unternehmen, ihr schreibt ja, ein gemeinwohlökonomisch orientiertes Unternehmen. Vielleicht trifft das jetzt hier ein paar Sachen, von denen wir geredet haben. Was ist denn das für euch? Ich kenne die Definition von einer Gemeinwohlökonomie. Naja, eigentlich. Ich würde glauben, das menschelt irgendwo. Wo ist euer Anteil an einem Gemeinwohl? Wir haben das eine Zeit lang unheimlich sehr, sehr unterstützt, wir unterstützen es heute noch, aber wir werden eh so viel kontrolliert und da jetzt nochmal ein Seminar zu machen. Ja, dieser Gemeinwohl, das hat uns ein bisschen dann reserviert, weil es für uns eigentlich recht selbstverständlich ist, dass wir das leben. Ja, wo siehst du denn? Und ob das jetzt ist, wir machen zum Beispiel, vielleicht ist dir das aufgefallen, für uns ist es selbstverständlich, dass wir Photovoltaikanlagen haben und dass wir, da mit einer Wärmepumpe matzen Das schreiben wir gar nicht mehr rein, weil das für uns selbstverständlich ist. Und natürlich, wenn du jetzt bei so einem Gemeinwohl-Seminar dabei bist, da werden dir dann eben auch Ideen vorgebracht oder Dinge vorgebracht. Das haben wir ja auch eigentlich. Aber weißt du, das ist so aufwendig auch und da gibt es halt dann auch, ich meine, Christian Fell, weil ich schätze ihn sehr, aber natürlich gibt es auch dann viele, die halt versuchen, sich da irgendwo einzumauern oder mitzumachen und dann Beratungen anbieten und das heißt, ja, das sind dann wieder Zufühlregeln von außen. Und besser, besser und der weiß das und der weiß das und der weiß das. Ja, wir wissen es auch, aber für mich ist Gemeinwohlökonomie erstens einmal, dass unsere Manager von den Verdienstmöglichkeiten in einem Korridor bleiben und nicht jetzt da mit Pony. Wie hoch wäre der bei dir vom Treibhauch? Ich werde auch immer wieder oft gefragt, 1 zu 20, 1 zu... Na, warte mal, wir haben das einmal. Nein, es ist nicht einmal 1 zu... Ja, bis zum Schlecht... Also bis zur Putzfrau von mir aus. Ja, nein, ich glaube nicht einmal, dass es 1 zu 20 ist. Also was das niedrigste Gehalt ist. Ja, die Putzfrau. Aber da musst du einmal schauen, wie du auf die Arbeitsstunden halt auch nicht... Also ich glaube, es muss überschaubar sein. Und natürlich ist der Gehalt auch ein gewisser Anreiz. Aber ich glaube, da kannst du natürlich auch Entscheidungsfindungen und solche Geschichten. Ich glaube, das ist auch sehr vielen Menschen sehr, sehr viel wert. Und natürlich auch die ganzen, wir haben zum Beispiel, die Anreise ist auch ein Punkt bei der Gemeinwohlökonomie. Wir liegen in Glinzendorf sowas von dumm, von der öffentlichen Lage, von der Erreichbarkeit. Also bei uns gibt es, von mir aus, die West-Ost-Verbindung ist durch die Eisenbahn so ganz gut. Aber wenn du in Gänsendorf zu Hause bist, da herzukommen, da brauchst du ein Auto. Weil das ist Nord-Süd. Von Wien kommt man schon mal gut her. Von Wien kommt man gut her, aber aus Gänsendorf. Also das heißt, das musst du auch wissen immer bei den ganzen Sachen. Und ich war bei ein paar Seminaren dabei und da war wirklich eine ganz tolle Firma, die schätze ich sehr. Die machen so Alarmanlagen und Brandschutzanlagen und das alles. Also vom Produkt her ein Wahnsinn, ja. Ich meine, wir mit unserem Bio haben ja überall 100 Punkte, aber die sind sowas von, wie soll. Die kriegen überall anders, aber mit ihrem Produkt halt sind sie ganz schwach. Also ich glaube, ja, und es ist eigentlich grundsätzlich wieder. Also die sind auch nicht besser oder schlechter, aber es ist natürlich klasse, wenn man es auch so sieht, relativiert. Eine Organisation oder wo ihr euch, Bewegung, da habe ich es eh geschrieben, engtetaugliches Österreich, das hat sich auch engagiert. Das ist eine lange Geschichte eigentlich, wie sich das entwickelt hat. Wir haben uns immer wieder getroffen, das war der Achleitner und der Zotter und der Gutmann natürlich. Die üblichen Verdächtigen. Es war aber immer so, dass. Wir immer wieder das begrüßt und unterstützt haben, aber dass es nie so in eine professionelle Bewegung gekommen ist. Und der Hannes Gutmann, der hat wirklich ja die größe und unter dieser engagement also wirklich sehr sehr viel gutes bewegt hat und das hat uns einmal so diese diese biopioniere die store immer so geben hat die pioniere ist das hat uns da wirklich sehr sehr angesprochen dass es ergibt und ich war bei der gründung dabei bin heute nächste wochen über nächste wochen treffen uns wieder drei tag zwei tag da bin ich auch gern dabei. Aber bei uns ist die Elisabeth halt auch. Es ist die Jugend. Aber was ist das Ziel? 100% Bio in Österreich. 100 Prozent. Das ist wirklich eine Vision. Oder schon fast eine Utopie, weil die Frage stelle ich ja dann auch an. Aber ihr habt es in der Mission drinnen stehen dort, deswegen habe ich es jetzt gefragt, die Biobäuerinnen und Biobauern haben das letzte Wort. In der Entscheidungsfindung. Und genau das steht drinnen und das gefällt mir. Und du musst auch wissen, warum sich das so entwickelt hat, weil das hat sich insofern entwickelt, dass das in Hannes Gutmann seine Idee und seiner Bauern war, dass sie quasi eine Versicherung insofern abschließen, dass sie, ich glaube ein Prozentanteil, ich glaube es sind drei Prozent oder was, von ihren Lieferungen an Sonnentor auf ein Konto legen. Weil wenn zum Beispiel in Zeiten wie diesen, wo ja die Abdriften und das überhaupt nicht mehr festgestellt werden können, wäre es der Verursacher, und solche Fälle gibt es oder hat es schon gegeben, es gibt ja Untersuchungen, dass man heute die ganzen Gifte in die Nationalparks und sogar in der Nobelschnur der Neugeborenen findet, dass es quasi so einen Fonds gibt. Wenn jetzt irgendein Kraut vergiftet ist und jetzt nicht verkauft werden kann, dass die Bauern, die Biobauern, die Kräuterbauern selber. Und das ist aber Gott sei Dank nicht so in Anspruch genommen worden, dass man eben auf das dann aufgebaut hat und gesagt hat. Und im Endeffekt sind es die, die eben auch Geld zur Verfügung stellen bzw. Eine Person finanzieren, das sind eben diese Biobauern. Und darum wird das jetzt eher eine ganz professionelle Entwicklung. Es gibt die Bio-Austria und ich liebe die Bio-Austria, ich mag die Bio-Austria, wir sind ein Mitglied bei der Bio-Austria. Aber? Aber sie sind meiner Meinung nach insofern eher zahnlos, weil sie ja Förderungen kriegen. Und das sind Bruder, ich esse, das sind die, die ich singe, die kennen jetzt nicht aggressiv so. Die Bio-Austria kriegt Förderungen? Was meinst du jetzt? Na, gefördert, sie kriegt Förderungen. Ach so, die Bauern? Nein, die Bio-Austria selbst kriegt Förderungen. Sie müssen überall eine Tafel hinstellen, unterstützt von der EU und so weiter. Und sie müssen auch ganz einfach Presseaussendungen und sowas, wo es wirklich hart auf hart geht, müssen sie genehmigen lassen quasi. Sie können nicht sagen, der Landwirtschaftsminister… Ist der Anteil der Förderung so hoch, dass sie da einfach nicht rauskommen? Leider. Das ist schlimm. Okay. Was ist daran schlimm? schlimm, weil wir sind ja... Naja, weil wir es nicht sagen dürfen, was Sache ist. Und für das gibt es das enkeltaugliche Österreich, wo ihr dann quasi so... Wir versuchen es, genau, wir kriegen keine Förderungen, wir kriegen keine Unterstützung und wir behalten uns die Freiheit zu sagen... Okay, das heißt, die Biobäuerinnen und Biobäuer haben das letzte Wort, weil ich habe das gelesen und habe mir gedacht... Das ist jetzt schon so, wir sind gescheiter wie alle anderen, aber das hat eher... Nein, nicht gescheiter, sondern sondern diesen Selbstschutz und vielleicht auch den Mut. Das habt ihr einfach gesetzt, das ist einfach so. Das wollen wir uns eben erholen. 100% Bio ist natürlich auch eine Forderung. Wir sind da auch alle nicht eigen an der Meinung, weil ich stehe auch eher dazu, das sind Prozesse und es kommt auch darauf an, wie holen wir die konventionell wirtschaftenden Bauern ab. Aber es muss eben ein großes Ziel geben und das 100% in Österreich. 100% Pioniersteig. Okay, spannend. Schauen wir noch ein bisschen kurz in die Zukunft. Wo, glaubst du, ist Adam ein Tenor? Wo ist Adam in zehn Jahren? Die Secret kommt jetzt. Magst du auch noch was dazu sagen? Was ist jetzt? Ja, verkotzt. Du, wo ist Adam in zehn Jahren? Ich würde mir wünschen, dass es ein, ich pflege oft auch zu sagen, den Vorteil, den wir haben, ist, dass wir in einer Branche arbeiten, die eigentlich Zukunft hat. Also wenn wir jetzt zum Beispiel Chemikalien nicht zeigen würden und das alles und wenn du siehst, was wir für Herausforderungen haben, die wir wirklich zeitnah anpacken müssen, dann würde ich das nicht aus dieser Überzeugung sagen. Ich glaube, wir arbeiten im richtigen Bereich. Wir haben schon diese ganze Nachhaltigkeitsdiskussion zum Teil erfüllt. Das heißt, was wir brauchen, das ist eben diese Allianz mit den Konsumenten, mit der Konsumentin, die den Wert, von Lebensmitteln erkennt und die auch versteht, dass Lebensmittel Geld kosten müssen. Und das möchte ich unbedingt dafür mich weiter behalten, dass ich. Mich dafür einsetze, dass diese Wichtigkeit akzeptiert und kapiert wird. Also, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind und für uns wesentlich sind, für alle. Jetzt waren vor kurzem wieder so das Thema Laborfleisch in den Medien und dann sind von ein paar Vertretern der Landwirtschaft und so weiter so Aussagen gekommen wie, was tun wir, wenn das jetzt kommt, dann verschwindet die Landwirtschaft. Wo siehst du die Landwirtschaft in Österreich, da zumindest in 20 Jahren, glaubst du wirklich? Warum kommt das jetzt zum Beispiel mit dem Laborfleisch? Weil man halt ganz einfach gesagt, man würde sich dann sehr viel auch an Kosten ersparen. Ich glaube, das geht in diese Richtung, dass man keine Esskultur hat, dass man vielleicht nicht genießt, sondern dass man satt wird vielleicht. Das ist doch auch schon immer alles probiert worden, dass man vielleicht Pulver nimmt oder Eiweiß oder ganz einfach, aber ich glaube, Lebensmittel haben viel mehr, das hat viel mehr zu tun, das hat mit Lebensqualität zu tun, das hat mit. Mit Genuss zu tun, das kann große Freude machen. Ich verstehe oft nicht oder ich halte mir sehr wenig daran, dass man sagt, vielleicht bin ich sogar Alkoholiker, weil ich gerne ein Bier und einen Wein trinke. Und da gibt es heute auch schon Normen, wenn du so und so viel jeden Tag trinkst oder du bist ein bisschen Alkoholiker. Ich fühle mich aber nicht als Alkoholiker und ich bin aber überzeugt davon, dass vielleicht ein gutes Bier oder ein guter Wein natürlicher ist als irgendein chemisch gebrautes. Gesöff, wo du nicht weißt, wie das wirkt oder was. Jetzt kommt die KI auch noch. Jetzt haben wir quasi Digitalisierung, KI, dann kommt... Aber läuft irgendwo so auf einen großen Clash zwischen Natur und Technik hin? Nein, das glaube ich nicht. Ich versuche immer wieder zu sagen, wir sind keine Technikverweigerer. Aber man sollte immer hinterfragen, wir waren zuerst bei der Transparenz und bei der Frage, warum passiert das? Und wenn es nur aus Geschäftsgründen passiert, dann ist das schlecht, dann ist das ein Schluchtwölk, weil so kann es nicht funktionieren, dass der Schnellere in langsamen... Wo sieht man die Grenze? Das weiß ich nicht, ich glaube, das muss der Konsument oder das muss ja jeder sagen, das will ich oder das will ich nicht, im Endeffekt. Und ich habe auch nichts gegen die KI, im Endeffekt, ich glaube, bei uns im Marketing kommen sie da auch schon immer dahinter, dass so schöne Geschichten daraus was rausgekommen ist. Also es ist nichts Schlechtes. Ich glaube, es kommt immer darauf an, wie es angewendet wird und warum es angewendet wird. Und wo findet man da seinen Kampus? Ist das jeder für sich selber? Es muss auch jeder für sich selber. Ich glaube, das kannst kaum vorgeben. Vielleicht hilft der Format zu sowas. Also die Vielfalt, oh ja, schon die Vielfalt an. Perspektiven. Und im Endeffekt musst du als Individuum, als Konsument bis der muss den Chatten, Und du musst dir Wahl angeben, weil das will ich und das will ich nicht. Und wenn du nicht einmal weißt, wo so etwas möglich ist, dann ist deine Entscheidungsfindung eingeschränkt. Was kommt nach Bio? Ist eine gute Frage. Darf ich da dazu noch etwas sagen? Der Urs Nigl hat irgendwann einmal gesagt, den haben wir auch schon im Podcast gehabt, der hat gesagt, das Beste, was Bio jemals passiert ist, sinngemäß und das Schlechteste war die Bio-Verordnung. Weil wirst du quasi in eine Verordnung gekostet haben, war da quasi dieser progressive Charakter, war da auf einmal weg, zumindest aus dem klassischen Bio. Wo geht die Reise hin? Es ist nicht schwarz-weiß, es ist nicht alles nur gut oder nur schlecht. Wenn es keine Bio-Verordnung gibt, das ist ein Gesetz, dann könntest du auch viel mehr Schundluder machen, so wie es mit der Regionalität. Heute passiert. Weil was ist regional, wenn du zehn Leute fragst, kriegst du acht verschiedene deine Antworten. Weil die einen sagen, regional, das kommt aus Österreich, muss aus Österreich kommen. Aber wenn du jetzt dann wirklich überlegst, von Wien bis Vorarlberg sind 750 Kilometer, da bist du auf der anderen Seite schon im Schwarzen Meer. Also das ist auch nicht definiert, weil jeder meint halt was anderes. Aber wir wissen ja alle, dass das ein unheimlich tolles Marketingkonzept der Landwirtschaftskammer ist, dass sie halt ganz einfach vom Bio ein bisschen weggeht. Die Regionalität Das ist dieses Framing, das ist ja ganz toll, was man heute für Bilder zeichnet mit der Regionalität. Aber was kommt noch, Bio? Ich hoffe, da werden wahrscheinlich auch die Gesetze, da werden die Mächtigen dieser Welt, wie man es jetzt immer ausdrücken will, die haben auch noch einen langen Weg vor sich. Weil so wie es jetzt gegangen ist oder geht, so wird es nicht weitergehen können. Lass mich die Frage anders stellen. Wo gehen die ganzen Progressiven, die jetzt quasi entprogressivisiert worden sind durch quasi eine sich langsam, aber dafür stabil entwickelte, institutionalisierte Bio-Verordnung, wo gehen die hin, denen das jetzt langsam wird? Ich habe dir ja gesagt, Bio-Austria, enkeltaugliches Österreich, weil die kommen nicht weiter. Wo gehen die Freigeister und Progressiven aus der Szene jetzt hin und wohin entwickeln sie die? Ich würde glauben, dass miteinander reden und ich weiß das, weil der Urs Nickel ist wirklich ein Freund von mir, ich weiß, dass er angefeindet wird, eben auch von einigen Menschen beim enkeltauglichen Österreich. Ich glaube, was wir brauchen, das ist diese Offenheit, andere Meinungen zu hören, weil er hat auch Recht mit gewissen Sachen und. Ich glaube, durch das Reden wird man dann, wird man durch das Mutige miteinander reden und vielleicht auch durch das Schweigen dann, dass man halt sagt, jetzt kommen wir heute nicht weiter, reden wir vielleicht morgen weiter, wird man dann vielleicht auch eine Lösung finden. Ich glaube, die Gretchenfrage bei Bio ist ja momentan, den ursachen sie ja deswegen wegen Genechnik. Jetzt gibt es ja die neuere Methode, Gras, Kisper, etc. Ist da irgendwo in der Zukunft. Eine Reunion von Bio- und Gentechnik denkbar? Oder ist das so ein Speizthema? Das sind für mich keine grundsätzlichen Fragen. Ich verstehe es wenig von dem Ganzen. Aber was ich, vielleicht ist es gut, aber worauf ich wirklich habe, ist das, dass es draufsteht. Aber über das diskutieren sie auch. Weil diese neue Gentechnik, das war es gar nicht mehr zu sagen. Und das ist ein No-Go für mich. Weil im Endeffekt hat der Konsument oder die Konsumentin das Recht, dass sie weiß, was sie kauft. Das ist dir wichtig, oder? Das ist mir genauso wichtig wie bei den Bananen, dass ich draufschreibe, die kommen aus Ecuador oder woher. Aber entscheiden muss der Konsument dann. Und wenn er das will, genauso beim, wie heißt das Fleisch jetzt? Dachohrfleisch und so weiter. Wenn er meint, das ist gut, und er will das, ob er draufstehen muss. Es muss draufstehen. Transparenz wieder in dem Fall. Transparenz und ich glaube, das ist die Aufgabe der Politik, darauf hinzuweisen, was ist was. Ehrlich. Ehrlich darauf hinzuweisen und nicht sagen, es ist eh und das ist bei Bio heute, du Bio, es ist eh ein bisschen Bio, es wird eh weniger gespritzt und die Mittel werden genauer. Ein bisschen Bio gibt es nicht. Ein bisschen Bio gibt es nicht, weil das ist wie schwanger. Das ist auch so ein Sager von mir. Entweder du bist schwanger oder du bist nicht schwanger. Ein bisschen schwanger gibt es nicht, weil Vielen Dank. Zwar vollkommen andere Denkrichtungen sind. Der konventionell industrielle Landbauer ernährt die Pflanze. Kunstdinger muss mit Rassenzufuhr von der Pflanze aufgenommen werden. Der Biobauer dünkt den Boden. Und die Pflanze nimmt das aus dem gesunden Ackerboden raus, was sie braucht. Und das geht nicht mit ein bisschen Bio. Aber wenn du da jetzt ein Gift drauf spritzt, zerstörst du eben schon natürliche Vorgehen. Würdest du, wenn es gekennzeichnet wäre, so ein Bio auch ins Geschäft stellen oder würdest du das ausschließen? Du für die. Was deine Kinder dann entscheiden, ist wieder eine andere Geschichte. Würdest du es deinen Konsumenten entscheiden lassen? Ich glaube, ich würde jetzt einmal abwarten, was passiert. Du legst dich noch nicht fest. Nein, ich lege mich nicht fest. Wir sind ja nicht im Format. Nein, Willi, aber das ist ja das. Wir wissen ja alles und im Endeffekt nehmen wir gerade an Experimenten teil, wo wir nicht wissen, was rauskommt im Endeffekt. Wissen wir es? Und ich meine, wie viele, Fehler sind schon gemacht worden? Ich denke immer wieder, konnte er gehen? Jeder hat gesagt, Leibrand wird nichts passieren oder DTT, wo man es heute noch findet. Und wo sind die Leute, alle, die gesagt haben, alles kein Problem, wird schon gut gehen. Wo sind sie? Wo ist die Verantwortung im Endeffekt? Da ist es wieder, genau. Ja, verstehe, verstehe. Abschluss. Bitte. eine utopische Welt, in einer Welt, in einer utopischen Welt, in der du dir alles wünschen darfst, was würdest du an unserem Lebensmittelsystem ändern, wenn du könntest? Ja, also der Genuss, also, dass man wirklich die Entscheidungsreihe hat, was... Vielleicht drei Stufen hinten anfangen. Ich würde nicht so viel Geld in die Hand nehmen für Anwendungsmedizin, sondern ich fange ganz früh an. Wie der Paracelsus schon gesagt hat, die Ernährung ist eine ganz große Basis für die Gesundheit. Und ich würde mir wünschen, mehr auf Vorbeuge zu setzen, mehr auf individuelle Entscheidungen. Was glaube ich, was tut mir gut? Das gespielt man ja, wenn man nicht ganz verblendet ist. Was machen die Babys? Wie machen es die Babys? Die sind noch unverdorben. Und ich würde da nicht so viel vorgeben. Ich glaube, mehr eine gemeinsame Welt, wo man schaut, wie bringen wir es zusammen, dass wir miteinander ein gutes Leben führen. Also das war für mich etwas ganz Wichtiges. Schwarz-Weiß oder irgendwie, oder Braun. Was würdest du da ändern? Also damit wir da hinkommen, wenn du das könntest? Du hast ja eine utopische Frage, du hast alle Möglichkeiten. Vielleicht wirklich so etwas wie ein Grundeinkommen zu machen und mehr Zufriedenheit lehren. Man müsste die Zufriedenheit mit dem Grundeinkommen lernen wahrscheinlich. Und auch psychologisch vielleicht immer wieder die Frage stellen, warum ist das so? Was ist mein Anteil? Was kann ich ändern? Nicht jetzt, was kannst du ändern, sondern was kann ich ändern? Und wenn ich etwas ändern kann, was kannst du ändern und was kann ich ändern? Und was tut denn so einem gut? Also wirklich, es ist Paradies, wir leben in einem Paradies. Ich meine, natürlich bin ich gerade in den Abschnitt da reingeboren worden, wo wir alles gehabt haben und wo es uns wirklich, wo man, das war wirklich der Ort, aber so kann es nicht weitergehen, weil wenn wir jetzt schon den, Earth Overshoot, den wir im April haben, das ist ja ein Wahnsinn, was wir tun, wir leben ja auf Kredit für unsere nächsten Generationen und so kann es ja nicht gehen. Wenn jeder auf dem Niveau lebt wie wir, geht es nicht. Da brauchen wir schon zwei Erden jetzt. Ja, sind wir schon, oder? Ich glaube schon, dass wir es haben. Und wenn jetzt die Chinesen wieder mehr transportieren und alle anfangen Schweinefleisch zu essen oder weiß ich nicht was. Also man muss sich ja das alles so vorstellen. Aber das baut unser Wirtschaftssystem auf. Und das ist das, was mich wirklich... Ich hoffe, ich kriege da noch das eine oder andere mit, wie es da Lösungen gibt. Weißt du? Weil so, da brauchen wir wirklich kreative Lösungen. Schauen wir mal, ob wir noch was finden. Solltest du hoffentlich noch vieles mitkriegen, aber solltest du dann eines Tages, wann auch immer das sein sollte, diese Welt einmal verlassen, wofür soll man sich an dich erinnern? Ich möchte mich immer in den Spiegel schauen können. Ich möchte zu diesen Entscheidungen stehen und. Erinnern. Ich würde mir wünschen, wirklich auch diese Wünsche, die zuerst gesagt haben, ein Weltbild zu haben, das miteinander geht, das soll bleiben. Nicht verbrannte Erde, das mag ich nicht. Hat gesunde Erde hinterlassen, oder was? Ja, hat gesunde, hat Adama hinterlassen. Das war ein schöner Wunsch. Ja, der war jetzt aufgelegt. Was steht denn auf deiner Bucketlist noch drauf? Auf meiner? Bucketlist, also auf der Liste von Dingen, die man unbedingt im Leben noch machen will. Was steht da? Vielleicht die Kinder, die Enkelkinder, das gefällt mir. Die hast du ja schon, da hast du ja schon neuner gesagt, oder? Aber so wie wir mit denen erinnern, wo sich denen noch so weitergeben kann. Und schon noch die eine oder andere Reise. Wir waren weder in Afrika noch so weit weg. Vielleicht einmal nach Afrika. Oh ja, wir waren schon einmal. Bis Glitzendorf, bis Kuhme. Nein, nein, wir sind schon auch weitergekreist. Wir reisen sehr gern. Und wirklich ganz, ganz wichtig war immer noch schöne Erlebnisse, also gut essen, gut trinken und lieber Leute kennenlernen. Das wäre mir ganz gut. Wo warst du noch nicht essen und würdest wirklich gerne essen gehen? Was? Wo war ich noch nicht essen? Da fällt mir, weil es ist Mühlenstüberlein, Leopendorf ist, das ist... Mit dem habe ich jetzt nicht gerechnet, ja. Aber das darf mich wirklich interessieren. Das ist ja nicht so weit weg, oder? Nein, nein, nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Wir eh erfüllen, aber da liegt es oft an den Öffnungszeiten dort und dann vergessen wir es wieder, aber jetzt fällt es mir gerade ein bei das, das ist nämlich das ist dort, wo das gut da noch ist mit den Fischen und da gibt es aber auch schon 20, die hat wirklich aus einer alten Mühe ein Lokal gemacht und das muss ich jetzt, fällt mir jetzt gerade so ein, also Entschuldige, aber das, wenn du mich so fragst, dann würde ich mir das wünschen. Genau, und bevor wir hier zur Komplett-A-Tram, die allerletzte Frage, hast du noch ein Zitat, einen Witz oder einen spruch irgendetwas mit dem du uns jetzt nach hause schicken möchtest ja mutig sein mutig sein zu sich stehen und und und und und lebensfreude das ist was ganz wichtig lebensfreude ist wichtig lebensfreude ist wichtig und. Ja immerhin dort der frankl hat wahrscheinlich gesagt jetzt kommt der Der Frankl hat einmal gesagt, dass du auf das schaust, was nicht geworden wäre ohne dich. Ohne dir halt. Also das ist was Schönes. Also auch das zu schätzen, was nicht geworden wäre ohne dir. Sehr schön. Lieber Gerhard, so weit. Danke, lieber Willi. Vielen Dank für das Gespräch. Es war wirklich ganz, ganz erfüllend. Ganz, ganz schön. Dankeschön. Music.

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