BauertothePeople (B2P)

Wilhelm Geiger

B2P091 Bruno Lemberger - Der Bauer und sein Rollstuhl

Von Hindernissen, die keine sind

04.02.2024 173 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

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Nur drei Jahre war Bruno Lemberger ein „richtiger“ Bauer. Das war der gelernte Metzger davor natürlich auch schon, musste er doch schon früh viel Verantwortung übernehmen. 1996 haben ihm seine Eltern den Milchviehbetrieb im Salzburger Mittersill dann auch rechtlich übergeben, samt neu gebautem Stall. 

Drei Jahre später macht es zack. Ein Unfall, den es so eigentlich nie hätte geben dürfen, was jedoch irgendwie für viele Unfälle zutrifft. Eine zurückschnellende Seilwinde zerschmettert dem jungen Landwirt mehrere Wirbel, bricht ihm den Schädelknochen. Der Tag hatte gerade erst angefangen, Bruno war nur zum Aushelfen gekommen, hätte eigentlich gar keinen Dienst gehabt. „Sie mussten aber trotzdem den ganzen Tag bezahlen“ lacht er mich beim Podcast über den Tisch an. Das ist Bruno, 25 Jahre später. 

Er feiert Jubiläum. Der Hof ist seit 100 Jahren in der Familie, die Alm seit 75 Jahren und er jetzt 25 Jahre im Rollstuhl. Alles Gründe zum Feiern, alle drei. Und wenn man Bruno so zuhört, dann versteht man auch wieso. 

Ein „richtiger“ Bauer ist Bruno bis heute, auch einer, der zum Glauben gefunden hat, wenngleich er den Glauben an Bio vor ein paar Jahren verloren hat. 2026 wird er den Hof an den Mani übergeben, seinen Neffen, der seit vielen Jahren an seiner Seite arbeitet. Dann war er 30 Jahre Bauer, das reicht. Abgesehen vom jährlichen Pilgerausflug nach Bosnien-Herzegowina, wird man ihn aber über 2026 hinaus auf seinem Hof finden. Es ist halt auch ein Lebenswerk, in dem alles von ihm steckt. Das Zepter gibt er aber weiter. 

Es war ein schöner „Hoagoascht“, unser Podcast-Gespräch. Das hat der Bruno so gesagt. Und ich habe nachschaut, was das unter anderem bedeutet … „Ein unterhaltendes oder informativ zwangloses Gespräch.“ Stimmt, das war es. Und irgendwie hat er unseren Podcast damit perfekt beschrieben. 

Schön war's, spannend war's und euch viel Freude beim Reinhören.

VERNETZEN 
 
 
MUSIK 
Leit hoits zamm – Haindling 
Power to the People – Junior Kelly 
 
 
… und ein bisserl selbst gesungen 😊 
 
Durchs Reden kommen die Leut´ zamm! 

Transkript

Da bin ich voll gefreut, da bin ich so gefreut, weil es endlich der scheiß Mittwoch gekommen ist, wo mein Rollstuhl kommt. Auf den hast du dich hingefürmelt oder was? Ja voll, weil ich dann vom Bitten aus endlich mit meinem eigenen Rollstuhl, obwohl ich eh gar nicht einmal so im Hause gekommen bin, aber ich hatte meinen eigenen Rollstuhl und ich bin jetzt mit meinem Rollstuhl auf dem Weg. Und das ist eigentlich für mich so ein Knackpunkt gewesen, wo ich gesagt habe, jetzt habe ich wieder ein bisschen Freiheit. Und jetzt denke ich mir, ich habe eigentlich die drei Jubiläen, wo 100 Jahre in seinem Namen drauf ist, auf dem Betrieb. Und das in unserer Familienlinie ist. 75 Jahre heißt die Heimärztin dazu und ich habe 25 Jahre gesollt, die Jubiläen. Also die ersten zwei Sachen werdet ihr garantiert feiern. Wie geht es das andere Jubiläum an? Wie geht man das an? Ja, das feiern wir nicht. Ist eigentlich Ritual Geburtstag, eigentlich ein geschenkter Tag. Welche Werte? Regional. Die Leute wollen regional. Wir haben auch gegessen, wann die Deutschen gekommen sind, oder es ist egal, welche Nation gekommen ist. Beste Deutsche? Ja, überhaupt nicht, es sind Deutsche. Dann haben die gefragt, wo sind die? Dann haben wir gesagt, Leute, wir haben regional. Aus Wiede, aus der Fensterregion. Die Wiedschweiber von Niederösterreich, die Focken von Österreich, die haben einen Bauern gehabt, der hat mal was da getochen. Denen ist es egal, wann das Fleisch von Österreich kommt. Denen ist es einfach wichtig, dass das sich entnommen hat. Man muss halt Bio schon so machen, dass es für die Bauern machbar ist. Für mich ist das, wenn die jetzt Kontrolle kriegen, das ist ja nichts Spannendes. Und beim Bio ist es eigentlich auch nichts Spannendes gewesen, weil ich auch nichts anderes tue, wie ich es jetzt tue und vorher tue, nur weil ich die scheiß Kontrolle nehme. Wir brauchen den hier nicht. Wir wissen nicht, was wir tun. Und wie es da mit dem Auslauf und mit der Weide in Freyjo, es gibt einfach Betriebe, die am Berg um sind und da geht es einfach nicht. Du kannst heute zu einem gewissen Zeitpunkt nicht eine Vollweide machen, da ist nur mehr Acker. Da sollten die sich hinterher lassen. Wir wissen schon, was wir tun. Wir brauchen sie nicht, um zu sagen, wie es gehen kann. Music. Power to the People, der Podcast für perspektiven rund um essen menschen und landwirtschaft weil nur das reden kommen die leute. Music. In dieser Ausgabe des Bauer-to-the-people-Podcast war ich zu Gast beim Bruno Lemberger im Salzburger Mitterseel. Nur drei Jahre lang war der Bruno ein richtiger Bauer. Natürlich war das der gelernte Metzger davor auch schon. Er hat zu Hause sehr früh sehr viel Verantwortung übernehmen müssen. Aber 1996 haben ihm seine Eltern den Milchviehbetrieb dann auch rechtlich übergeben. Und das natürlich samt neu gebautem Stall. Und drei Jahre später hat es dann zack gemacht. Ein Unfall, den es so nie hätte geben dürfen, was aber für sehr, sehr viele Unfälle irgendwie zutrifft. Eine zurückschnellende Seilwinde zerschmettert dem jungen Landwirten mehrere Wirbel, bricht ihm sogar den Schädelknochen. Der Tag hatte damals gerade erst angefangen, der Bruno war nur zum Aushelfen gekommen, er hätte eigentlich gar nicht Dienst gehabt. Sie mussten aber trotzdem den ganzen Tag bezahlen. Lacht mir dann der Bruno im Laufe dieses Podcasts über den Tisch an. Und ja, das ist der Bruno, 25 Jahre später. Er feiert das Jahr Jubiläum mehrfaches. Der Hof ist seit 100 Jahren in der Familie, die Alm seit 75 Jahren und er jetzt 25 Jahre lang im Rollstuhl. Und das sind alles Gründe zum Feiern. Alle drei. Und wenn man dem Bruno im Laufe des Podcasts so zuhört, dann versteht man auch wieso. Ein richtiger Bauer ist der Bruno natürlich bis heute. Wie er sich nach seinem Unfall wieder aufgebaut hat. Wie er den Hof seither führen konnte, wie ihm das gelungen ist und was dafür alles nötig ist und ja auch was für ein Mensch der Bruno ist und durch den Unfall dann auch geworden ist, das könnt ihr in dieser Ausgabe des Power to the People Podcasts hören. Also viel Freude beim Reinhören. Machen wir einen Abbruch. Dann magst du sie nicht hören. Ja, geil. Machen wir einen Abbruch. Du bist bereit grundsätzlich für den Podcast, oder? Machen wir es. Du hast keine Ahnung, was auf dich zukommt, oder? Nein. Das ist super. Liebe Leute, das ist das beste Beispiel dafür, wir sind nämlich jetzt in dem Moment auf Sendung gegangen, das beste Beispiel dafür, dass wir unsere Podcast-Gäste definitiv nicht briefen. Die reden einfach so, wie einer der Schnorre gewachsen ist. Und ich habe 200 Fragen dabei, die ich dann meistens eh nicht stelle. Aber was ich am Anfang immer machen muss, ist ungefähr ein bisschen erklären, wo wir heute sind und wer du heute bist. Bruno Lemberger, du bist, jetzt habe ich es richtig gesagt, was würde ich sagen, Lämmermeier, Lämminger, Lemberger. Nein, jetzt warst du richtig. Ich bin richtig. Wir sind da so 200-300 Meter oberhalb von Mittersil, oder? Oder ist es mehr als 300 Meter? 300 Meter. 300 Meter oberhalb von Mittersil, das ist in Salzburg. in meinem Heimatbundesland. Bruno, soweit ich das gelesen habe, hast du ungefähr 28 Hektar große Landwirtschaft erroben. Ja, genau. Damals, wie das letzte Mal, hat es nur Direktvermarktung gegeben. Heute bist du nicht mehr so stark in der Direktvermarktung drinnen, glaube ich. Nein, das geht sich zeitlich nicht mehr aus. Das geht sich zeitlich nicht mehr aus. Warum das so ist, werden wir im Laufe des Gesprächs wahrscheinlich klären. Du bewirtschaftest in den Hof, du hast vorhin schon geredet, aber weil die nachher noch fragen, seit 1920, wie es mir, dass der Großvater da mal übernommen hat, wie alt der Hof wirklich ist, wissen wir auch nicht ganz, oder? Nein, das wissen wir nicht genau. Aber seit 1924 ist der Hof, ich seh ihn so noch mal auf den Hof drauf. Der Großvater ist da adoptiert worden. Und der hat sich vorher Streitberger geschrieben und der hat dann den Namen noch genommen. Streitberger? Streitberger, ja. Und jetzt ist eben da der 600. Der Hausname ist jetzt Lemberger. Ist das der Wulgonam? Nein, der Wulgonam ist Schönsteinbauer. Steinbauer? Schönsteinbauer. Und die Adresse ist Lofenstein-Siegsauach-Binz. Und die Familie namens Lemberger. Dieses Jahr im Heuer haben wir da 100 Jahre. Das ist der Name, der da drauf ist. 100 Jahre Jubiläum für den Namen. Dann hast du noch gesagt, 75 Jahre gibt es noch Jubiläum von der Alm. Ja genau, vor 75 Jahren hat mein Großvater und der Vater die Alm dazu gekauft. Ja. Wo das gleich die Crew dabei ist. Ja. Die sind auch hier seit 75 Jahren und ich auch quasi überlebt und mich bin hier seit 25 Jahren noch gesteckt. Ich habe vorher nicht gewusst, wie ihr dreischauen sollt, wie er das gesagt hat, aber du hast durchaus mit einem… Ja. Nicht mit einem…, Du hast 25 Jahre Rollstuhl, 75 Jahre Heim, 100 Jahre Hof, 25 Jahre Rollstuhl. Genau in der Tonlage. Ihr hört es schon, das eine ist natürlich Bauer to the people. Wir sprechen mit Menschen, die auch in der Lebensmittelbereich tätig sind, auch in der Landwirtschaft. Es gibt hier einen Hof, es gibt hier einen Bauern, aber dieser Bauer hat auch noch ein Spezifikum oder etwas, das ihn irgendwie besonders macht. Du hast vor vielen Jahren, also du hast jetzt exakt 25 Jahre, einen schweren Unfall gehabt, bist seither im Rollstuhl und bist aber immer noch Bauer. Und wie das, was du für Landwirtschaft hast und wie sich das alles ausgegangen hat, dass du da sitzt und eigentlich das Gespräch von vorn bis hinten lustig war und das Essen, was du vorher gehabt hast, richtig gut war und wie das eigentlich alles so geht und dass es geht, über das werden wir heute auch ein bisschen schätzen. Und von mir einmal danke, dass du dir Zeit nimmst. Wir waren vorher schon mit dem Auto auf der Alm rum. Wir haben schon Mittag gegessen miteinander und so weiter. Und es ist ja nicht selbstverständlich, dass man sich immer so viel Zeit nimmt zum Quatschen, wenn irgendeiner kommt und was wissen will. In dem Fall halt heute mal ich. Ich rede schon wieder viel zu viel. Wir fangen einfach an wie immer. Wie hat bei dir eigentlich alles angefangen, wo bist du auf die Welt gekommen und war immer schon klar, dass du der Bauer wirst oder wie hat sich das entwickelt? Ja bei uns war es so, dass ich mit sieben Geschwistern, eigentlich acht, mit einem halben Bruder und vorher waren es sechs Mötzen und Weiberleute. Und Damen und Weiberleute, das darf man auch nicht sagen, die sind die Weiberleute zuerst gewesen und dann kam der älteste Bruder und dann kam mein Bruder. gekommen. Und es hat sich eigentlich aber angezeichnet, dass sie die Landwirtschaft übernommen wäre. Und es ist nachher so gekommen. In 1996 Landwirtschaft übernommen. 1996, ja. Was war das damals für eine Wirtschaft? Wir hatten einen Mühlvielbetrieb. Einen Mühlvielbetrieb. Rundherum das Land, oder? Ja, es ist alles ein bisschen verteuert am Bergauf. Gerade ist da nichts, sage ich gleich dazu. Also wirklich flächen also richtig gerade flächen ums haus ein bisschen und uns zwischen Ja, da ist es ein bisschen flach. Also fast alles in einer Neigung drinnen. Es lässt sich davon. Es sind richtige Bergbauern. Es gibt eine Definition Bergbauerngebiet. Ja, richtige Bergbauern. 1996 hast du von deinem Vater, das war ja mit dem EU-Beitritt fast, hast du dann übernommen. Wie war denn die Übergabe damals? Ist das immer schon klar gewesen, dass du, öltester Bub, so wie es sich gehört, Oder haben die Schwestern vielleicht auch gesagt, eigentlich hätte ich auch gerne einen Hof, aber… Nein, gar nicht. Gar nicht? Das ist eigentlich gar nicht ein Thema gewesen eigentlich. Ich bin aber auch Fachgesellschaftler geworden. Ja? Außer wenn ich gesagt hätte, ich tue nicht weiter, hätte ich ein paar Arbeiter gemacht. Aber es hat sich ein anderes Ergebnis gegeben und ich tue es noch nicht mehr. Du wolltest auch? Ja. Wann hast du das gewusst, dass du das willst oder war die Frage, dass du das machst, nie gestört? Für mich ist es eigentlich klar, von wem ich bin. Für dich? Ja, weißt du. Ich war gewusst, wie ich mitgeworden bin und wie ich Bauern bin. Ja, du bist beides geworden. Ich bin da voll gestresst gewesen. Und das hat mir auch voll gefallen. Darunter meine Kumpel sind auch Bauern gewesen. Und somit ist es ganz klar, dass du Bauern bist. Das ist ein bisschen beschreibbar, wo wir da sind. Das heißt, wir sind da über Mietersil auf einem Hügel und alle Häuser, die da sind, sind eigentlich Bauernhäuser, oder? Fast alle. Es ist eigentlich alles durch Landwirtschaft besiedelt, nur einzelne Häuser, ganz andere, was Privathäuser sind. Somit haben wir auch in Sint-Frien und in Sint-Ruhr. Ja, es ist halt auch so, weil da leidet der Klug, da schreit der Huhn und dann schreit die Weiber beim Haus raus. Obwohl es eigentlich der Zürcher ist und sie eigentlich da hingebaut haben, nehmen wir Blut zu. Das hat sich nicht verändert. Und wir sind da eigentlich gut zahlreich, die Listen bei der Straße. Unser Hof liegt da auf 1.940 Metern, ein Hofsink, wir sind total windgeschützt, Das kommt mit der Talsenke, bringt das so mit sich ein bisschen. Weil hinten ist der Wald und vorne ist der Bichau. Ich habe einen Hügel, gell? Ja, einen Hügel. Wir sehen ihn zwar nicht mehr hin, aber das Gute ist, er sieht ja gar nicht hin. Da müssen sie hin. Und die Alm ist 5 Minuten mit dem Auto weg, die liegt auf 1.073 Meter, die ist 18 Hektar groß. Der Mann, Großteil des Mann, und da ist es in der Wirtschaften, da am Mieten, da am Weg vom Mieten. Da ist es direkt auf der Alm, habt ihr Hiten, wie lange gibt es die Hiten schon? 1555. 1555? Ich habe mir gedacht, das ist 2019, weil ihr es gebaut habt. Nein, 1555 ist die hinten gebaut worden und 2016 haben wir es umgebaut. 1555? Oh, ist ja auch schon eine Zeit. Ja, wenn wir es umgebaut haben, ist es viel originaler geworden. Und habt ihr geschaut, ob es viel von dem unterhält? Wir haben da so eine gesunde Kombination mit etwas moderner und altem. Du musst es irgendwie isolieren und du brauchst aber Licht hin. Jetzt brauchst du ein bisschen Weiß dazu, damit es nicht zu schluckern sollte. Aber wir haben geschaut, dass wir die alte Struktur so gut es geht erhalten und mit der neuen einfach kombinieren. Und die Hütte können wir mieten? Ja, die können wir mieten. Aber wahrscheinlich heute für 2026 kannst du im Sommer eine Platze lösen oder so was? Ja, aber wir sind schon relativ gut ausgebucht. Die Leute wollen die Ruhe haben und sie haben einen gewissen Kram vor und die wollen den so im Hütten haben. Sie haben Wasser, Strom, sie können mit dem Auto schon hinfahren und sie sind die Letzten bei den Wegstücken. Es ist auch kein Durchzugsverkehr und das Panorama ist brutal. Ich kann bestätigen, selbst bei Schlechtwetter wie heute ist der Ausblick schon schön, ich muss noch mal gucken wann es schön ist. Ja, weil du siehst ja da fast eine Menge Leute, von Zillertal bis auf Tagsenbach, bis auf den Föhrertal und mehr auf den Nationalpark und du hast einfach die Ruhe gehört. Das ist so richtig kitschig, so wie man sich das vorstellt. Ja, und ich muss sagen, jetzt wo ich aufgehört habe, geht mir ein großes Herz zu, weil du bist ja da zuhause. Immer noch? oder ja es ist für mich ist es früher also weil die kopfblutzeit jetzt kriegen so also der ist das ist ja schon gesagt ich schreibe an der stadt ist bis dahin so und so viel vorbilder wo du wirst es dass du gut dass du da gut geht was du hast du schaust du mal dumm und schaust du in der nächsten stadt dazu gut aus der uhr und du bist aber wir unter seiner großen schutz zu schieben. Du hast das gerne ein bisschen ruhig, gell? Ja, schon. Ich mag gerne Leute, da ist auch der Tobi, die ist wohl gern, aber ich bin eigentlich eher der, der freut sich, wenn er sich ruhen hat. Also er freut sich, dass ich da bin, aber er freut sich dann auch, wenn ich wieder weg bin. Hoffentlich dauert es nicht mehr zu lange. Jetzt haben wir gerade erst angefangen. Ich habe ihm auch nicht gesagt, wie lange die Podcasts immer dauern. Er weiß nicht, was da jetzt passiert. Er will da kein Wasser, er wird dann eins wollen. Aber egal, was ich sagen will, du bist vorher, du hast gesagt, du bist aufgewachsen, genau in dieser dieser Welt, die du gerade beschrieben hast, ruhig, irgendwo behütet zwischen anderen Landwirten. Und da war für dich einfach klar, du hast gesagt, du hast gewusst, du wirst Metzger werden. Wir haben jetzt mit Fleischhauern schon geredet und mir sagen die Fleischhauer, sie haben alle ein Personalproblem, weil keiner will mehr Fleischhauer werden, Metzger werden. Und du wolltest Bauer und Metzger werden. Was treibt einen jungen Mann oder einen Buben? Dazu, dass das deine Berufswünsche sind. Mich interessiert das eigentlich auch. Ja, was genau? Das ist eigentlich zuhause schon gewesen, die Focken haben wir direkt ins Finz übergebracht. Da ist zuhause am Hof geschlachtet worden, da sind die Hosen geschlachtet worden, die Hände geschlachtet worden. Und mir ist das eigentlich gut, wenn die Viecher aufwachsen sehen, du bist dabei und du weißt, was du auf den Tisch kriegst. Ja und wie sie sagen nicht unbedingt der traum dass sie heute vier züchter sie sagen und export dass die tausende von den betten von müssen ja bin ich bei der stelle die haussegge geboren und die kinder sind vertraut und die auch kein stress und das passt einfach klingt zwar für gewisse leid was so wie ein kummer sowas damals der staufzügel aber und es hergibt ist nicht nicht besser. Ja, aber bleiben wir vielleicht gleich dabei, ich brich sowieso immer mit unserer Struktur, weil es einfach eine Frage ist, die ganz oft bei uns kommt und immer diskutiert wird. Jetzt baust du natürlich als Bauer ewig lang eine Beziehung zu deinen Viechern aus. Wie ich heute gekommen bin, bist du gerade drinnen gewesen, im Stall und hast gerade eine kleine Schafe mit der Flasche gefüttert, also ein Büdel, wo du zum Lernanfangen kommst, weil es so süß ist. Und du baust und kümmerst dich echt lieb um die Viecher und dann zum Schluss musst du es halt auch schlachten. Welche Art von Beziehung ist das, wo man es dann Wie geht es dir dann aus, dass man es dann auch schlachtet und verarbeitet und dass man das dann auch regelmäßig machen kann? Weil für mich das der Geist auf der Natur ist. Das Leben und der Tod oder das Aufzichten und das Schlachten kommt einfach zusammen. Und wenn ich etwas zerstöre, muss ich es einfach raus anstechen. Das geht nicht anders. Und ich weiß, was ich auf dem Teller habe. Das ist einfach eine Hinterqualität. Und für mich ist das eigentlich, ich sag, du baust da zwei Beziehungen auf und du denkst mit den Viechern, du magst das ja gerne und du tust das trinken und du schaust, dass die gesund sind und es dir auch gut geht. Aber für mich ist das auch ganz klar, das ist ein Endeffekter-Lebensmittel. Das ist für mich kein Thema, dass ich da das 10 Jahre mehr tun könnte, zu den Züchtern das nicht. Mir ist aber ganz klar, es gibt Zuchtviecher und es gibt Nutzviecher. Und die Nutzviecher sind einfach für den Verzehr. Und wir schlagen direkt zu den Märkten. Die finden eine gute Qualität und vielleicht passt das einfach. Und jeder, der Fleisch isst, muss einfach damit leben, dass das einmal fichtgegen ist. Das kriegst du einfach zusammen. Das heißt, es ist einfach, bist du mit dem groß geworden, für dich ist es einfach ganz normal und gibt es irgendwie, letztens eine interessante Frage, gibt es irgendwie manchmal Viecher, die dir besonders ans Herz wachsen, wo es dir dann schwerer fällt? Ich habe die Frage interessant gefunden. Mir ist das so gewohnt, du hast ein Beispiel von einer alten Kuh, die ich gehabt habe. Und die hat die weggetan müssen, weil sie nicht mehr betrieblich passt. Und die hätten es gekauft für Holländer auf den Teichtritt. Was heißt das, Teichtritt? Ja, wenn man mehr um den Teich befestigt, dann sind die Kiefer auf den Boden befestigt. Ah, okay. Und die hätten es da aufgexportiert und dann habe ich mir gedacht, also das hat sich ja nicht verterrt. Nachher haben wir es angestochen in den Wust und solche Sachen. Weil die sind wieder bei der Geburt dabei gewesen. Ich bin auch mit den Viechbären angekommen. Ich schicke die nicht auf den Polar und darf sie. Die nehme ich mit. Und es ist eine millisekunde nach, die spießt nichts. Das macht ihr da am Hof oder? Ja, machen wir selber. Also ihr kennt es wirklich, das Tier verlasst bis zum Schluss, wenn es sich selbst ässt, dann bleibt es überhaupt bis zum Schluss da. Das verlasst dann eigentlich nur den Hof? Außer wenn es nicht auf die Wälder geht. Ja, wieso gehört das? Oh nein, nein das… Und für mich ist das eigentlich kein Thema. Weil die ganzen Expo-Geschichten, die da so laufen, das passt für mich nicht so gut. Ich kann mit denen nicht so gut umgehen. Du hast mir weit leer, weil wir vermarkten es direkt oder weil es nicht rundherum dumm ist, aber weil es was braucht, wo es nicht so weit von oben ist. Aber für mich ist das nicht optimal. Jetzt hast du gesagt, du hast den Metzger leer gemacht oder hast nicht gesagt, ich habe es vorher gewusst und es vorher schon angedeutet. Ist das irgendwie so, du hast gewusst, ab wann hast du gewusst, du wirst den Hof übernehmen und wann hat dein Vater oder deine Eltern gesagt, du bist mein Nachfolger? Die Sozi bin ich eigentlich relativ bald angezeigt, weil der Vater ist relativ viel krank gewesen und somit haben wir eigentlich auch viel Druck gehabt und bin jetzt eigentlich die ganze Kindheit als Landwirtschaft bestanden. Okay, also ihr habt schon früher mitgearbeitet? Ja, als Kinder sowieso nicht ganz normal gewesen. Da ist jetzt ein ganzer Haufen reingepackt worden und dann ist es dann heimgefahren gewesen und wir haben nicht ganz eine Summe, weil wenn es weh tut, Kalk, weil wir haben auch schnell nicht so gut ausgerüstet gewesen. Also alles nur mit der Hand? Ja, wir haben noch mit dem Roos gekalkt und auch mit dem Roos auch noch getrunken, auch hier oben. Okay. Weißt du, ich bin da immer so eingefallen bei der Generation, weil dadurch, dass der Vater krank gewesen ist, hat er das von ihm nicht mehr getan und ich bin zu klein gewesen. Ja. Somit haben wir das mit dem Roos gemacht. Okay. Und da ist der Bruder noch mit dem Roos gefahren und ich aufgeschlagen hinten. Ja. Und dann haben wir so eine Stolle hier und das ist auch ganz normal gewesen. Du hättest ja keiner gefragt, ob du jetzt acht oder zwölf oder 15 bist. Du hättest ja nur warten können. Und heute denke ich mir oft, dass ich so dankbar gewesen bin, dass wir das erlebt haben, weil, in der Schicht ist bei dir nichts mehr. Da wirst du ein bisschen abgehärtet? Man wird zu empfindlich. Mhm, okay. Und ich sage auch, ich sehe gar nichts mehr. Wir haben uns wegen jeder kleinigkeit jahrmann und ein paar zentralen zu kleinigkeiten wo es eigentlich gut mir nicht einmal drüber reden sind für die anderen projekt. Kriegt schnell was ein projektcharakter der vater war viel krank das heißt du warst relativ bist relativ schnell oder sucht nach und nach einfach in die in die rolle reingewachsen oder War die Übergabe dann selbst, weil Übergabe oft ein Hofnachfolge, Übergabe innerfamilial ein Riesenthema ist, ganz oft auch sehr konfliktbehaftet. Wie war das bei euch? Bei uns, von den Geschwistern her, gar nicht. Da ist so ein Fix gewesen, dass ich übernimmt habe. Bei uns, der Vater, der war mit 9 Jahren, weil der schon einen Schlaganfall hatte. Da bin ich da schon ein bisschen aus Spur in die Nachfolgerolle reingeguckt. Und als ich 12, 13 gewesen bin, hatte ich eine Lungen-DBC. Mir ist es wieder ausgefallen im Sommer. Wirklich? Der ist relativ schnell rausgefallen. Eieiei, dann hat es gescheit geklappt. Der ist richtig viel gegangen. Und dadurch haben wir eigentlich relativ früh die Nachfolgerrolle übernommen. Und die Betriebsführerrolle hat eigentlich man merken müssen. Also das rechtliche dann quasi. Ja, und wir haben das arbeitstechnische über das Gangeis gemacht. Und da hat auch keiner gefragt, da bist du mit den Maschinen gefahren. Da hat auch keiner gefragt, ob du den Führerschein hast. Auch nicht, dass du dann gefahren wärst. Ganz normal findest du das. Und nachher hat er 96 übernommen und für den Papa war es sowieso fix, dass das passt. Das war nur noch ein Formalakt dann? Ja, für den Papa schon, für die Mama nicht. Ich wollte dich schon fragen, was die Mama macht. Die Mama? Die Mutter, die hat auch mal reagiert, weil der Papa so viel krank gewesen ist. So hat sie aber auch ein Zepter in der Hand gehabt. Notgedrungenerweise auch, oder? Da hatten wir eine Vermietung im Bauernhaus und da ist der Vater rausgekommen. Mehrerweise ist er in ein Sommerhaus gefallen, wo er so viel angewachsen ist. Da waren wir die ganzen Kinder und die hat irgendwo eine richtig starke Frau geworden. War sie immer schon und war es dann auch noch? Ja, das ist eine Kriegsgeneration. Die sind als Kinder drin gesteckt worden und sind dann im Sommer wieder nach Hause gekommen, da hat es nicht mehr jemand gefangen, der das Berg gewesen ist. Und dadurch ist sie eigentlich relativ eine harte Frau geworden. Eine starke, gesunde, harte Frau. Und das hat sie dann so dauern lassen. Liebevoll auch? Es ist ihnen gut gegangen. Aber ich muss sagen, sie hat nicht viel gelernt. Für das Leben. Wenn ich übergeben bin, würde ich sagen, dass sie, das ist ein eigenes Kapitel, weil sie hat sich dann eigentlich gefürchtet, dass wenn sie übergeben wird, sie nichts mehr zu sagen. Und für sie ist es ein bisschen wie auszuschmeißen, wir sterben gleich. Und nachher haben wir noch ein paar Träume gehabt. Und ich bin auch jetzt noch da. Und dann sagt der Notar, was ich tue. Ich sage, ich bin noch übergegangen. Ich bin nicht weiter ins Mord gegangen. Ich sage, wie jetzt? Die sind nicht noch mehr da. Ja, sie ist krank. Dann bin ich daheim. Und dann ist sie wieder auf weg. Ich sage, ich muss ihr Zeit geben. Dann sagt der Papa, ja. Krank gewesen ist sie auf einmal. Und ich sagte, ja sicher nicht. Zwei Wochen darauf wieder Termin. Und danach hat mir der Papa auf einmal Feuerlärm gemacht und gesagt, das ist heute nicht pfeift noch. Reichtsmaff. Und dann hat mir der Papa gesagt, und heute ist es dann vor, dann sind sie stopp. Und normal hat er nie was gesagt. Da hat er mich richtig, richtig, richtig. Da hat er seinen Schocker, den er sich aufgehalten hat, quasi. Ja, da hat er ja richtig einmal gesagt, was Sache ist. Da hat er mitmessen gekriegt, gell. Und unten hat man übergeben, da ist es schon gegangen, gell. Dies wie es und dies wie es. Und im Endeffekt hat man eigentlich übergeben und nicht übergeben, weil jetzt lässt sich hier wieder alles zurückhalten, gell. Und der Papa hat gesagt, so, und jetzt ist es so, wir haben jetzt übergeben, du kriegst alles, wir brauchen gleich nicht das Wohnrecht für, weiß nicht, was jetzt hier für Sanitär und was jetzt hier brauchen. Und so schreiben wir das. Und sie hat gesagt, da sind wir, da und da. Da hab ich gesagt, nichts du merkst, tu es dann mal. Und nachher ist es dann so hinterher gegangen. Und dann ist es dann unterschrieben worden. Da hat sie unterschrieben, da hat sie gesagt, wie die ist noch und Kosten und Balkon. Sie hat Angst gehabt, dass sie alles verliert, oder? Im Prinzip hätte sie noch einfach das Wohnrecht für das ganze Haus wollen und nicht da vorne drin sein. So nach den Muttern. Und das ist so witzig, weil nachher ist der Papa auch richtig wütend geworden. Dann hab ich gesagt, Sarah, kannst du das drunter schreiben und sie ist da wegen dir auf der Runde. Und dann hat sie mich auf der Runde, ich hab mit aller Hand, dann war sie mit der Hand, beruhig dich, beruhig dich. Jetzt schlagen sie keine Vorstellungen, das ist zugegangen, oder? Richtig, weil er da wächst. Und dann hat sie uns unterschrieben, das haben wir dann. Nach ein paar Wochen hat sie gesagt, wenn ich das gewusst hätte, dass das so nett ist, hätte man es ja früher schon da mögen. Wirklich? So schnell ist es dann gegangen? Dann hat es eigentlich gepasst. Sie hat dann gesehen, dass die Angst nicht unbegründet war? Es hätte eh nichts geknüpft, außer dass die Rechnung eingezahlt hat. Aber hat sie sich in dem Moment nicht vorstellen können, dass das einfach weitergeht? Nein, ich glaube, dass sie einfach irgendwie das angegeben hat. Sie hat es locker gelassen. Seit sie hergekommen ist, oder seit sie in Ordnung ist, seit sieben und umher haben wir eigentlich nachgedacht, hat sie reagiert. Und ein paar, mit denen es auch so viel ausgefällt ist, hat sie auch ein Zepter gehabt. Und dann hat sie ja gefeucht, dass ich gar nichts mehr ist, weißt du. Und im Endeffekt, es hat sich auch nicht so viel geändert. Und dann ist es ja auch gar nicht mehr so scharf, wie es hätte man nicht. Dann hat es doch wieder gepasst, ja. Ja, ja, es ist halt auch mal die alte Zeit gegangen ein bisschen. Ja, wie war es für dich, die Zeit dann? Ich weiß, du hast es vorher schon, im Prinzip hast du es vorher schon geleitet, vorst den Hof, aber dann bist du... Ja, es ist eigentlich, die Tibergau wird sich ja durch die Sohn zeichnen, weil wir eigentlich beim Stallbau gegangen sind. und mit den ganzen Förderungen und mit den ganzen Übernehmerprämien und... In der Zeit? In der Zeit. Warum gerade in der... Ich denke jetzt, es ist 95, 96 EU-Beitritt, Hofübergabe, MÜCH-Vielbetrieb. War das so die Zeit, wo man neu gebaut hat oder war das sowieso so weit weg? Es ist einfach einmal völlig weg. Es war einfach. Es ist einfach, der alte Stuhl ist so, der ist ein Bohnenstuhl gewesen und das hat sich einfach was hindern müssen. Umbaut oder ausgebaut? Neubaut. Neubaut, aber größer auch gleich, oder? Ja, größer. Früher ist die ganze Haarstolle eingegangen und im Winter ist es ein Haar zuführen gewesen. Und das ist einfach so für abweg gewesen. Und es hat einfach einfacher werden müssen, weil ich brauche ja nicht bauen und es wieder gleich bleibt. Jetzt haben wir eigentlich gut angefangen aufzubauen und zu verändern. Was hat das geheißen? Habt ihr das Haar vorher in einem anderen Gebäude gehabt? Oder weiter weg? Und habt ihr es zubebringen müssen? Ja, das hat immer die Haarstolle gewesen, weil es pinzige Haare sind. Und bei einem Hauptstall ist sowieso so viel zu eng geplatzt gewesen. Jetzt hast du das ganze Heu, was du nicht unterbracht hast, an die Stohle verteilt. Die waren irgendwo? Ja, genau. Am Eckenfeld ist irgendwo einer gewesen. Ah, so dezentral, überall verteilt auf das alles, was man hat. Und den ganzen Winter hast du dann dabei, da wieder, da wieder, da wieder, du hast nur nichts, das wird zu hoch gefestigt. Und da, wo ihr seid, habt ihr es quasi ausgraben können im Winter, oder? Ja, das ist, ja, aber du hast besser den Mitte-Hinten-Weg schöpfen. Ja. Dass du wieder hinkriegst, dann hast du wieder gewartet und nach, dann ist wieder der Weg zugegangen, dann ist wieder so ein Schöpfung gewesen. Ja. Und wenn man da lang nur hart fährst, hart fährst. Eigentlich einfach habe ich das, was ich mit dem neuen Stall erledigt habe, weil du hast diesen Sommer-Ido und verstehst du... Du warst jetzt in einem Haus oder? Oder in einem großen Gebäude? Jetzt ist es jetzt ja. Jetzt ist alles da in dem neuen Stall. Der neue Stall ist, wenn du sagst, der neue Stall, das ist der von 96, gell? Ja, genau. Er bleibt immer der neue, bis der neue kommt. Da ist er, den wir jetzt wieder angebaut haben. Ah, gibt es eh schon einen neuen, neuen? Einen neuen, neuen? Okay, ja. Aber da habt ihr euch auch gleich gebaut und dann bist du quasi voll eingestiegen? Ja, ich habe dann eigentlich weitergemacht und ein bisschen was Betriebliches umgestellt und mit der Metzgerei gebaut worden. Da am Betrieb? Metzgerei? Metzgerei heißt Verarbeitung oder auch Verkaufen? Nein, nur Schlachten und Zwingen. Für wen habt ihr das gemacht? Nur für euch oder für die Umgebung? Es ist so eine Schlachtstätte, wo die Bauern reingehen dürfen und wir ihnen helfen. Aber das nicht, eben für die direkte Beobachtung der Bauern. Und ich habe es durch das, dass du ein kleiner Metzger bist, hast du das Know-how gehabt, dass du das machst, und ich habe den Schlachtraum bei euch am Hof gehabt. Wie schwer war das, so einen Schlachtraum zu kriegen? Die Auflagen sind relativ hoch für so einen Schlachtraum. Das ist eigentlich relativ leicht gegangen, weil da ist eigentlich die Phase gewesen, wo es gekostet hat. Die Bauern durften ja immer daheim anstechen, aber wir sind ein zentraler Schlachträume-Bau. Bis wann war das, dass sie daheim anstechen haben dürfen? Das ist eigentlich um die Zeit, in der ich angetreten bin. Also das hat sich auch da alles verändert? Ja, mit den Schlachträumen hat sich das alles verändert, weil es nach der Kühlung gegangen ist. Jetzt hast du ganze Jahre Schlachtung gemacht. Vorher hast du nur die kalte Zeit angestochen. Von Oktober weg bis März, April. Dass du einfach die natürliche Kühlung mitnimmst oder wie? Ja, genau. Da hast du es einfach rausgekriegt und dann ist es hingegangen. Und das hat sich nach dem, auch mit den ganzen Leuten, weil zuerst ist da keine Fleischbeschauung, nichts so richtig notwendig gewesen, außer Gastronomie. Und wenn da nachher ein Schlachthaus gewesen ist, ist auch da wartest du schon schauen können, weil du sie ja müssen hast melden. Und somit ist auch das mit der ganzen Hygieneverordnung, Fleischbeschauung, ist alles da gekommen. Für wie viele Betriebe wart ihr da am Hof der Schlachtraum? Für den ganzen Berg da oder? Nein, da ist noch ein Betrieb gegangen, das geschlachtet hat und wir sind eigentlich relativ weit umhergekommen. Also es war wichtig, dass es euch gegeben hat, oder? Ja, weil es einfach die Viecher, die mir daheim geschlachtet haben und die auch professionell da gestochen waren, und für die Hygiene auch besser da gestochen haben. Jetzt noch ganz kurz zurück, da sind wir schon wieder im Hupfen hin und her. Wie war die Metzgerlehre? Wann hast du die gemacht und wie hast du die da noch einbaut? Weil du hast am Hof viel gearbeitet. Ja, ich bin zuerst landwirtschaftlich Fachschule gegangen. Keine Tat zu oder wie? Ja, das ist einfach landwirtschaftliche Fachausbildung. Was lernt man denn da? Wie lange dauert das? Dauert das drei Jahre. Und lernen du wie hört es sich an? Wir lernen von Milchverarbeitung über Fleischproduktion, Direktvermarktung, Grund und Boden, alles was du brauchst. Einfach was. Du kriegst dann das Werkzeug für die Landwirtschaft mit, was du daraus magst. Ist das spezialisiert gewesen auf Milchwirtschaft oder Fleisch oder Viecher? Teilzumals ist es nur für Milchwirtschaft gewesen. Heute haben sie sowieso super aufgestellt. Die haben einfach, sag ich jetzt mal, Verbindung bis Waldwirtschaft. Holzverarbeitung, Metallverarbeitung, Direktvermarktung, Tourismus, Pflege, die haben alles drin. Die haben die Schule viel gewaltiger aufgebaut und das ist richtig, also die, die da reinkommen, die, wenn einer wegkommt, dann ist es richtig was und bringen was heim. Okay, und das ist im Prinzip so die landwirtschaftliche Basisausbildung, jetzt kommst du vom Hof, da kannst du schon viel, dann kommst du nochmal drei Jahre in die Fachausbildung. Kriegt man da irgendeinen Abschluss, den man braucht als Bauer? Ja, einen Facharbeiter. Facharbeiter, den braucht man, dass man einen Hof bewirtschaften darf, oder wie? Ja, und du kannst auch unten machen und landwirtschaftlich auch einen Forstfacharbeiter machen. Einen was? Einen Forst? Forstfacharbeiter. Okay, hast du den auch? Den hab ich noch mit dabei gehabt. Und jetzt machen sie den Lunga-Hotel, der dauert mal sechs Wochen oder was. In Damsweg? In Damsweg, ja. Und dann haben sie richtig den Feinschliff in die Forstfahrer aufgehängt. Die Fahrstube geht da noch. Ah, das ist das, wo du den Berg raufgehst, in Richtung Brewersee? Ah, das weiß ich nicht. Ich bin in Damsweg jetzt. Wenn du im Kreisverkehr rechts, dann oben bei der Ampel, dann bleib ich da. Da gleich links, oder? Ja, locker, locker, locker wissen, ja. Okay. Und nachher hast du dann den Metzgerleer noch direkt drauf? Genau. Nach Puck habe ich in der Mietzgelehrer angefangen. Und nach der Mietzgelehrer... Die hast du mitgemacht, oder? Ja. Und ich hatte das Glück, dass ich den Betrieb erwischt habe, wo man alles tut. Verschlachten, Biss, Zlegen, Verarbeiten, Wurscht, Speck machen, wie man alles tut. Also alles. Also ich hatte die glückliche Situation, dass ich noch ein bisschen was gelernt habe. Was man auch zu Hause verwenden kann. Und da bin ich dann noch zwei Jahre gewesen und nachher bin ich dann in den Forst gegangen. Wann war denn das, die Ausbildung? Von wann bis wann war die? Was war das gewesen? 1987. 1987, okay. Also das heißt aber, da sitzt du nicht mit dem Hintergedanken, wir machen mal einen Schlachtraum und ich mache mir jetzt die Kuchle, die Kuchle sage ich schon, die Metzgerle und mache dann einen Schlachtraum oder war das da schon so ein bisschen nach vorne gedacht? Nein, das ist eigentlich mein Traum gewesen, mein Schlachtheim, das Schlachthaus. Bei dir daheim am Hof? Ja genau. Aber wir sind damals relativ viel zu den Bauern gefahren und haben bei den Bauern gestochen. Also direkt hin, am Hof? Ja, nach der Arbeit bis dahin gesaust. In der Leer dann noch? Ja genau. Da sind die Metzger dann hingefahren, haben dort gestochen, dann das Viech mitgenommen und dann weiterverarbeitet, oder? Ja genau. Und wir haben auch bei der Firma direkt geschlagen. war schon noch als ein maritim mit die gesunde so mit nummer dass da etwas lernen zusätzlich wird dabei gehen na ja eigentlich und dann, War das ein krasser Einschnitt? Ihr seid vorher auf die Höfe gefahren, die Leute, wenn sie es selber kennen, haben es vielleicht selber noch geschlagen. Und dann ist irgendwann diese Regulierung gekommen wegen den Schlachträumen. War das so richtig von einem Tag auf den nächsten, dass dann quasi auch die Arbeit geändert hat? Ihr seid nicht mehr hingefahren, sondern sie haben dann in den Schlachtraum fahren müssen? Oder wie war denn da die Veränderung? Nein, das ist ein Übergang geworden einfach. Wir haben noch ein Schlachthaus gehabt, da bin ich nicht mehr zu eingefahren, weil jeder nach Hause gekommen war. Und jeder, der es gesagt hat, auch wegen der Ansteigerung, hat gesagt, kommst du mit mir. Weil ich fahre nicht mit dir, weil ich werde nicht nach Hause fahren, wenn ich ungerichtet bin und die Kühlung habe und die Entsaugung ist gesichert. Da fahre ich nicht mit dir. Und das haben sie dann eigentlich gemacht? Ja, das hat sich dann sowieso ein bisschen verhindert. Mit der ganzen Schauhandlung, das hat sich dann relativ schnell erledigt. Also so einen richtigen Businessplan, wir bauen jetzt da den Schlachtraum auf und so und so finanziert ihr das. Ihr habt eigentlich gewusst, das wird schon funktionieren, oder wie? Oder habt ihr da vorher schon geschaut, dass das mit den Verträgen, ja doch. Wir haben schon mal gebaut. Auf gut Klick ein Businessplan. Nein, da mit den Businessplan haben sie auch früh wieder umgeschissen. Da ist er geschaut und das hat sich angezeichnet, dass du das einmal kennenlernst. Und mit der Weiterfahrung war das auch mehr, somit hat das gepasst. Und in der Zeit, in der du noch in der Lehre warst, hat der Papa noch genug machen können am Hof? Ja schon. Also es ist ja zeitlich alles halbwegs gut ausgegangen? Ja schon. Mit den ersten Familien, die so groß waren, hat eigentlich jeder mitgeholfen. Der Bruder ist aber auch da gewesen und die Schwestern. Wir sind aus einer Familie verbunden, wo wir alle zusammengeholfen haben. Seid ihr es gewesen und seid ihr es nach wie vor? Nach wie vor, ja. Seid ihr Schwestern gut verstreut über die ganze Welt oder über Mietersil? Nein, zwei sind Mietersil, zwei sind Mühwacher. Der Bruder und die Schwester sind Mühwacher. Eine Schwester ist aus Bamberg. Eine ist gestorben und eine ist in Obersteig. Okay, tut mir leid. Aber der Rest eigentlich relativ nah bis Oberösterreich. Kann man dann definieren, ob das weit oder nicht ganz nah ist. Ich finde es weit nicht. Ich finde es weit, ja. So richtig weit umreißen tut es ja nicht, aber aus eigener Entscheidung. Dann 95, okay, also 95, 96 Steueranbau, du bist jetzt der Bauer, du wolltest nie was anderes werden, du hast eigentlich deinen Traum aus Bub, Bauer und Fleischer verwirklicht, Hof ist da, Hof ist neu gebaut, ausgebaut, Fleischerei ist da am Hof, ähm, Wie war das damals? Was war so deine Vision? Größer werden, größer werden, größer werden. Was warst du für ein Bauer, wie du 96 den Hof übernommen hast? Mit welcher Motivation? Nein, größer werden, größer werden. Ich habe mich gar nicht so gewöhnt. Weil größer werden, größer werden. Du hast immer mehr Geld, immer mehr Geld, immer mehr Geld. Immer mehr Geld, immer mehr Geld. Sehr gewinnt extensiv mit nicht wahrster landwirtschaft auf die fische schaue auf dem boden ist mal wichtig werden dass wir schauen erklärt man es bitte für die leute die sich nicht auskennen was extensiv der begriff kommt so oft und wird zu sollten erklärt sie ist mir auch dass man aufgrund der boden schaut aber die das lässt er heute dass man bei die vier aber auch mit der normalen leistung vorsteht hochleistungssicherer züchter dann aber auch führer wo es geben geben sie ein bisschen dazu das zu bleiben richtig und darauf schau auf logik ein fischer und was das blieb mit tier vorher nicht mehr dass noch vier nackt hat sondern ledig sind okay aber eher, längerfristig landwirtschaftliches wort für nachhaltigkeit bis sie ja die so was ich jetzt so propagierst, haben wir auf 25 Uhr schon getan. Und warum? Warum war dir, woher kommt so, ihr entscheidet mich, ich mach das jetzt extensiv, warum? Fürs Erste, weil es nicht so arbeitsintensiv ist. Also aus eigenem Eigennutz einmal, oder? Ja, Eigennutz eigentlich schon, weil bei mir ist es, weil ich bin bislang Nebenerwerb gewesen, neben einem Schlachthaus, Bei den Vernehmern ist ein Hölzer weggegangen und wenn dann zu viel Arbeit ist und mir der Papa und Schwester haben daheim eine Steuer weggemacht und wenn ich da so intensiv fahre, dann muss ich daheim bleiben, weil du musst dabei sein. Und auch, weil wir als Grundförder nicht die Qualität hatten. Du sagst, du hättest die Leistung aus dem Futter nicht aufgeschraubt. Ja, und somit ist das gerade immer gewesen. Okay, es war jetzt nicht so, du bist der absolute Gutmensch und hast jetzt erkannt, dass es extensiv ist, sondern es hat schon auch einen Sinn gehabt, das am Betrieb so umzusetzen. Und ich würde auch nicht unbedingt, dass wir jetzt nur mehr mit Kunst hängen und voll den Boden auslaugen. Aber was wir haben, haben wir und sage ich dazu, was es bringt, bringt es. Warum ist das Grundfutter nicht so stark gewesen? Weil die Böden nicht mehr hergeben oder weil die Lage generell im Berg, oder wie hängt das zusammen? Das ist so zusammengegangen, weil wir eigentlich von der Düngung her, mit denen wir relativ wenig Jauchenkopf haben, Mieskopf haben, und so viele 1-metrige Flächen sind da noch gewesen. 1-metrige, also was da immer nur Maß gibt. Ja genau. Somit haben wir relativ wenig Futter hergebracht. Jetzt haben wir relativ wenig, 4 Hektar Besatz gehabt. Da bringst du weniger Mist raus, dann machst du weniger Dung. Aber eine Matte ist schon sehr wenig, oder? Ich kenn mich nicht so wirklich aus, aber normal, oder? Ja, normal gewesen. Einmal, zweimal ist normal gewesen. Da hat auch keiner dreimal getan. Zweimal ja, aber einmal kommt man jetzt, das ist nicht mehr ausgegangen oder wie? Nein, das ist nicht mehr ausgegangen, weil ich den Boden nicht mehr hergegeben habe. Weil durch die Bewirtschaftung einfach nicht mehr rausgegangen ist. Und dann durch ein neues Steuer ist nachher mehr Jochen gewesen, mehr Mist ist angefallen. Und dann hat sich das angefangen zu intensivieren und auch mit dem Boden herzurichten. Wir haben dann die Grundstücke ein bisschen verbessert. Und von da aus haben wir wieder mehr Fuhren gebracht und haben mehr Mist gekriegt. Und dann haben wir uns langsam aufgebaut. Ein bisschen, nicht intensiver, aber ein bisschen mehr Druck haben. Ist vielleicht auch ein Zusammenhang, der für Menschen, die jetzt nicht direkt viel mit Landwirtschaft zu tun haben, das ist ja auch der Grund, warum in der Region der Mietersilie oder generell Salzburg in den Bergen eine ganz viel Milchwirtschaft ist, weil die Flächen ja für einen Ackerbau, also wenn du sagst einmetrige Fläche, dann ist es steil etc. Das heißt, die Region für den Ackerbau ist nicht sonderlich geeignet, oder? Sie haben früher, da haben sie Pinsen immer noch, Rücken und Haube noch gebaut. Weil sie es müssen haben, ne? Weil sie es auch gebraucht haben für die Ernährung und für die Viecher und das Stroh haben sie gebraucht. Aber jetzt, das ging ja erstens von Gelände her nicht, zweitens ist Pinsen so, dass immer so ein wenig Humus drauf ist, dass teilweise steuerreich, 10 cm eher drauf ist, oder wann überhaupt, wenn man geht die Pfeifen her. Sondern es ist wieder mieserig und da kannst du, was ist da denn mit den Acker da? In dieser Region ist einfach nicht viel nachgeschaffen. Wir sind einfach eine Viehzuchtregion und das ist so. Jetzt hast du gesagt, jetzt hast du vorher schon quasi ein bisschen die Brücken gelegt. Du hast gesagt, du bist gelernter Fleischer, du hast einen Bauernhof und du hast nebenbei auch ein bisschen im Forst gearbeitet. Das heißt, du hast generell viel gearbeitet. Du warst 1996 mit deinem Hof dann. Fertig sozusagen sagen zum zum durchstarten wo es gesagt du gehst die richtung extensive milchwirtschaft et cetera biobetrieb ja nein wenn ihr sammler gewinnen ja samm satz gewinnen ja ja das ist interessant meistens steigen im bio ein aber warum steigt man das bio wieder aus weil wir ohne bio genauso bio sind und weil wir mit dem jahr der schwachsinnigen auflagen recht hängt verdient sich sowas aus prinzip mit dem wenigsten so wird und jeder schaut auf seine vier weise auch eigentlich die vier grunde bundskapital sind und mit den ganzen auflagen und der ganze schikanen das gut zu vergessen. Ist da zu viel geworden? Ja, das ist ja nur mehr, weil man denkt... Zu viel oder kratzt der Gerger? Wir haben so viele Leute da drüben, die es so schaffen, die es null Ahnung haben, was sie so schaffen. Die was aufloggen machen und man denkt, Leute, wisst ihr was ist Ritz und Tatz? Sind nicht die Bio-Verbände eh stark aus der Bauern hervorgegangen? Müssten die nicht eher einen Praxisbezug an Stärkeren noch haben? Das Problem ist ja eher, dass wir jetzt der Tierschutz, das ganze Tierwohl, der Schmarrn, was sie da aufgedruckt haben, dass das sowas von realitätsfremd ist das machen einfach Leute, wo ich mich echt frage, ob sie schon mal etwas dran gehabt haben in der Landwirtschaft die sollten einfach bitte schon mal kommen und uns das zeigen Nimm mal, ich verstehe den Vorwurf, aber mach mal ganz konkret hast du irgendein Beispiel, wo du sagst. Diese Tierwohlmaßnahme ist echt ein Schmarrn und ohne die macht man es genauso gut oder ist sogar kontraproduktiv, so eine Maßnahme. Fällt dir da was ein? Zum Beispiel, wir haben eine Kombination Laufstall und Anbindehaltung. Laufstall heißt, im Stall können sie frei laufen. Genau, das ist oben der neue Stall. Unten haben wir die klassische Anbindehaltung. Also sie sind am Fleck dort, wo sie stehen, während sie dort stehen, anbinden. Ja, da hängen sie, da werden sie gefüttert, da haben sie auch Wasser, da haben sie auch Stroh und da haben sie auch Betreuung und wir lassen sie eigentlich fast den ganzen Tag ausziehen. Das heißt, sie sind nicht dauerhaft angehängt, sondern während sie im Stall sind, angehängt? Ja, die werden Tag und Nacht eigentlich angehängt, aber sie werden zwischendurch aber wieder am Hause gelassen. Dann haben sie einen Auslauf, dann stehen sie draußen, dann wühlen sie wieder her, die wühlen einfach her und die sind das Gewicht. Du kannst jede zur Ecke, du kannst jede umgreifen und die, die oben sind im Laufstuhl, die müssen einen Wechsel machen. Die müssen dann da jetzt umhängen. Das müsst ihr behandeln. Weil das ist relativ, mit denen wir so viel Kontakt haben mit dir, da wirst du dich eigentlich zu verwüdern. Im Laufstuhl? Im Laufstuhl. Und die Kälber und alles, was ich oben abgib, die müssen mich unten einfach einmal umhängen, dass wir die irgendwann wieder einmal davon haben, weil wenn die verlaufen, die auf die Wälder kommen, die wüsst ihr ja nicht mehr. Das wäre eine richtige Wildkühe dann quasi. Das Prinzip ist jetzt so verwildernd. Wenn du nicht direkt den Alltag dran bist, den du dir umhängst, dann haben wir auch nicht mehr Zeit. Und wenn wir das unten haben, wenn man den U-Bahn-Steil, dann funktioniert das nicht. Jeder muss mal alles durchlaufen. Und deswegen verstehe ich eigentlich das nicht, wo es heute herrscht, dass der U-Bahn-Steil so so schön ist. Das hat ja einen Sinn. Ja, aber glaubst du, dass, hast du das Ding, weil das Argument, ohne dass ich die Diskussion als Zusage erkenne, denke, das Tier hat seine Freiheit, das kann sich frei bewegen, wie es halt will und so ist es halt anbunden. Ist halt an einer Ketten. Und würde man denken, keiner ist gerne an einer Ketten. Hast du das Gefühl, ist das überhaupt eine Ketten? Oder wie biegt man den an? Ja, entweder ein Halsrahmen, so eine Ketten ist ein Bügel, wo sie auch eine Bewegungsfreiheit haben. Aber man muss schon mal auch so ehrlich sein, wir müssen nicht mit den Viechern arbeiten. Und heute, wenn einer richtig müde ist, das ist einfach gefährlich. Weil wenn das unter die Notsituation kommt, da reagieren manche schon, dass sie aggressiv werden und dass sie Bock haben. Und wenn die angehängt sind und die sind gewohnt, dann magst du dich nicht gehen und den Laufstuhl, den magst du nicht strecken, rufst dich nicht raus. Es ist ja, sei es, wenn sie noch gewechselt werden, weil es nicht gut ist, weil sie zu befruchten sind, weil es auf die hohen und die um ihren stress 20 kindern und wo die die erzählte, wie nur stress stress im prinzip der mir sagen. Wir nehmen den Stress weg mit denen. Hast du das Gefühl, also die Frage ist jetzt eigentlich schon fast rhetorisch, aber ich frage es trotzdem so, hast du das Gefühl, dass die Viecher durch das Anbinden, dass die schlechter geht? Nein. Ich sage einmal, Prinz, die sind ja so lange auf der Alm. Die sind stolz, wenn ich einmal wieder raussehe. Und wenn sie draußen sind, die wollen ja wieder zurück gehen. Somit mag es ja nicht so schlecht sein, weil sie trinken sie ja nicht mehr. Und wir nehmen ja mit hin, dass wir die eigentlich zivilisieren oder wie auch immer man das noch nimmt, nehmen wir auch ganz viel Stress weg, wenn irgendeine Situation ist, sei es einmal, dass man hinten aufgeladen wird und dann auf die Ulm fährt, weil sie das gewinnt sind. Die wollen ja nichts sehen. Weil du gehst da hin, die greifst du, die führst du aus, die treibst du rauf, dann ist es gewechselt, die erkennen sich gegenseitig. Und wenn du halt schaust, also wo hast du abgegeben, bei dir Die Laufstahlviecher, andere Stoffe treiben die gar nicht mehr. Nur da ist der Tier gespritzt, da haben wir riesen Angst. Das können die sind ja gar nicht. Okay. Jetzt sagen wir mal, die Anbindehaltung ist jetzt gar nicht so ein Faktor für das Tierwohl. Was ist aus deiner Sicht, du arbeitest ja tagtäglich mit den Viechern, was sind wirkliche Faktoren, die für das Tierwohl wirklich, wirklich wichtig sind und wo man sie vielleicht auch noch verbessern könnte? Oder worauf muss man schauen beim Tierwohl, damit es dem Tier wirklich gut geht? Ja, das ist ja der Punkt, aber dann bin ich halt zum Beispiel, die was ganz so angebunden sind, die was nie aus sich gekommen ist, gar nichts. Bei gewissen Betrieben geht es nicht, weil rund um und um kein Platz mehr ist, weil zugebaut worden ist. Aber siehst, finde ich es teilweise schon, dass es nicht mehr so gut so hängt muss dann immer weg und da denke ich mir schon also da, dies kalt mir nicht es war es nur angehängt aber jetzt bin ich es bei der kombi halten und wo die auf die um den guter unter der woche aussehen da denke ich mir gar nichts und dies Ich verstehe nicht, dass das von den Konsumenten so vorteilt wird. Die sollen sich das einfach mal anschauen. Wenn sie sich das anschauen, dann stellen sie sich für sie wohl. Die sind sauber, die legen sich auf ein Strohbett, die kriegen genug zu fressen, die haben eine Frise Wasser. Kann man sich das bitte anschauen? Ja, sicher. Wenn man sich vorher anmeldet oder sowas. Nein, da gibt es auch nichts zu verheimlichen. Da kann jeder kommen. Wirklich? Ja, sicher. Warum nicht? Aber mit vorheriger Anmeldung? Nicht, dass sie auf einmal auf dem Hof stehen oder wie ist das? Mir ist es aber nicht so, wenn ich weiß, wer da ist. Aber im Prinzip geht es jederzeit, wenn ich weiß, wer da ist, dann finde ich es ja nichts. Es war ja lustig, ich bin ja heute gekommen, ich komme zu Hermann im Stall, gehe rein bei der Tierstelle, da drinnen füttert er die Schafe und dann nach 10 Minuten im Stall um mich herum eine Frage und dann dann hast du dir eigentlich angeschaut, was ich eigentlich bei Bauer to the People mache? Nein. Ich könnte jeder sein. Also es ist ein gewisser Vertrauensvorschuss in Richtung, wer da daherkommt da, oder? Ja, also ich bin schon spannend gekommen. Aber gut, das heißt, man darf vorbeischauen, man darf sich das anschauen. Ja, wieso nicht? Du hast ja auch das Hechen drin, bei den Schafen. Oder du magst jetzt eigentlich umgreifen, das geht jetzt zu, du magst jetzt greifen. Somit sieht man auch, dass der Kontakt zu den Viechern da ist. Das ist ja nicht, dass wir bei gewissen Laufstellen, wo es für die gewissen Menschen so propagiert wird, wo es ist eine Erleichterung, eine Arbeitserleichterung, nur ganz oft wird der Kontakt zu den Viechern verloren. Land wo er heute mal erst da ist auf fluchtkosten braucht und noch einmal gedanken wo es läuft hat in stadt der fluchtkasten binzki die texte organik weil du gehst du musst gehören. Die Schafe lassen zugreifen, die Geißler lassen zugreifen, die einen nehmen dann den Kopf her. Das ist für mich Tierwohl. Und da brauchen wir niemanden, der uns sagt, wie es geht. Weil das braucht es dann wir sowieso. Und ich bin dann von dem Bio rausgegangen, weil mit der Auflage, mit der Weide und was die für Träume haben, weil man die leute ist braucht sie wieder erklären wie wir da müssen wir dann die schräg und drei tag und doch haben wir da wo also idealisten musste irgendwo mit der heidi die ideologie sehrend gespürt ja jetzt bist du bist du aber bauer offensichtlich zumindest in deiner darstellung glaube da der der einfach von haus aus darüber nachdenkt oder oder oder sich Gedanken macht. Und wie es überall ist, ob es jetzt der Tischleib ist, bei den Chirurgen hoffentlich ist es ein bisschen abgefedert, aber wahrscheinlich tut es genauso. Es gibt halt die Gude und es gibt halt weniger Gude. Braucht es nicht generell trotzdem Regeln, damit sie alle zumindest an etwas halten müssen, dass die weniger Guten wissen, wo sie sich orientieren können und die, die ein bisschen weiter sind, schon sagen, okay, da ist mein Plattform. Die orientieren sich sowieso nicht. Die wissen, wie die Viecher sind. Ich seh, wie die kommen, die wissen das auch nicht. Und du musst halt nicht mit Vorschriften und Gesetze irgendwo hinbekommen, dass ich da bin. Entweder ich hüte das Drei und ich tue das, weil es einfach meine Viecher sind, weil es mein Kapital sind, weil ich meine Viecher mag und die anderen, denen ist das sowieso egal. Die, die es heute in der Sauerstelle haben, man darf es ihnen nicht alle vorteilen, weil teilweise ist es richtig, teilweise sind sie noch überlastet, dann geht es gesundheitlich nicht mehr und sie wöhnen daran und es geht aber nicht mehr und irgendwo schleift sie das noch ein. Bleibt diese, bleibt diese, bleibt diese und das Viech bleibt auf der Strecke. kann. Die haben gar nicht einmal die Leute zu vorteilen, was noch heißt, der hat eine Geschichte gehabt. Man muss die Geschichte hinter der Geschichte kennen. Die Geschichte hinter der Geschichte? Ja. Weil da ist oft, wenn es da die Fischer sich dann trägt und alles, wie soll es überhaupt so weit kommen? Der hat das wahrscheinlich gar nicht absichtlich tun, weil da geht es dann los mit einer Arbeiten überlassen psychisch. Das hat zehn Jahre vorher schon angefangen. Ja und irgendwo, wie es auch bei den Burnout hat der Eischleif gezogen und hat sich da eingeschliffen und da muss ja Gunther dahinter sein und das war jetzt die Hinterfrage. Zum Verstehen. Gehört zum Verstehen und dann gehört einmal die ganze Geschichte zurück, nicht nur dies, die Viecher sind natürlich gleich da, da braucht man gar nicht schön reden, aber man muss da schon auch so ehrlich sein, dass man sagt, warum ist der Bauer so weit gekommen. An dieser Stelle, ich lade alle Landwirte, Bäuerinnen, Bauern oder Menschen, die in so Situationen waren ein, dass sie die Geschichten auch erzählen, weil erst wenn man es erzählt, jemand, dem man vertraut, hoffentlich sind wir das für euch, dass man das dann auch verstehen kann. Weil oft wird dann darüber dann auch nicht geredet, weil da ist viel Scham dann auch da. Weil war ich im Burnout oder habe ich Schulden gehabt? Wie ist das passiert? Über diese Dinge wird so sollten geredet. Man hört dann zwar im Nachgespräch auf und tut im Gespräch, aber es wird nicht darüber geredet, deswegen tun sich andere das überhaupt nicht wissen. Also Konsumenten, die von außen kommen, ganz, ganz schwer, dass sie sich in solche Situationen dann oft auch richtig einversetzen, weil die Geschichte einfach zu selten noch erzählt wird, glaube ich. Mit der Geschichte kannst du kein Geld machen. Mit dem Skandal kannst du schon ein Geld machen. Mit dem Skandal schon, aber mit der Geschichte hinter dem nicht. Die Geschichte? Wenn du heute mal dreckige Viecher zeigst und weißt wie es da geht und hin und her, was natürlich für mich auch nicht passt, aber da kannst du jemanden fleischen und da schauen die Leute hin. Wenn seit jemand ein Burnout hat, da schaut er gar keine Zeit mehr hin. Ja, ich glaube, dass ein Burnout sicher im ersten Moment... Thematisieren wir es. Wir sitzen halt auch da, weil du heute im Rollstuhl sitzt. Das heißt, theoretisch ist das ja auch eine emotionale Geschichte, die man verkaufen kann, dass man Geld verdient. Also so gesehen, ja, natürlich kannst du aus dem Geld machen, aber wahrscheinlich auch zweimal, aber es gibt halt ganz, ganz viele Geschichten und dann kannst du kein Geld mehr darüber machen. Und das ist ja das, warum wir Partner suchen, damit wir die Geschichten, mit denen wir kein Geld machen, auch erzählen können, auch wenn es vielleicht weniger Leute hören. Aber das ist ein bisschen das Dilemma, was du hast in den Medien. Du brauchst halt Reichweite. Ja, aber so wie du sagst, bei den Rollstühlen, mir persönlich fällt das gar nicht mehr auf. Ja, ja. Nein, wie du siehst, das klingt jetzt ein wenig komisch, aber wenn ich den Fräher aufstelle, dann hüpfe ich da raus und dann, das sind eigentlich für mich, der Rollstuhl sind meine Haxen, auf Deutsch gesagt, mit denen bewege ich mich fort. Jetzt greifen wir dem Thema schon. Für mich gehört der einfach zu Leben dazu. Für mich ist das ganz normal. Du hast beim Interview, jetzt greife ich da auch ein bisschen vor, und dann hüpfen wir wieder zurück und dann gehen wir wieder auf den Ding zurück. Du hast irgendwann einmal, ich glaube, bei der Barbara Stöckel hast du das einmal gesagt und sie hat dir die Frage gestellt, die habe ich echt cool gefunden, wenn du träumst, träumst du dich mit Beinen oder im Rollstuhl? Und damals hast du gesagt mit Beinen und hast irgendwie so ein bisschen geschmunzelt und hast gedacht, das ist eigentlich schräg. Und das ist jetzt ein paar Jahre her. Wie ist es inzwischen? Es ist aber so, jeder der in den Rollstuhl ist, der hat mal zu fangen gehen. Aber ich bin dann noch der, der ich bin. Ja, ja. Aber damals warst du... Ja, ja. Sicher wünscht mich jeder, dass er gehen mag und ich hake und alles gut ist. Aber... ...fürs Erste ist es nur ein Traum. Ich will mich gar nicht mehr einsteigen. Und fürs Zweite ist es einfach, mitkriegst du den Rollstuhl und jeder kennt mich ja so. Ja, ja. Und mich akzeptieren sie so. Und wenn ich den Rollstuhl nicht hätte, wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Ja. Ich bin ja weit, weit, viel weiter gekommen mit dem Allstrahl, als ich zuvor gekommen wäre. Und das ist auch das, was ich jemals zuhause gesagt habe, in diesem Betrieb war ich nie da, wo wir sind, wenn ich nicht in den Allstrahl gekommen wäre. Der Allstrahl ist für mich eigentlich ein positiver Gewinn geworden. Auch vom menschlichen her. Vom menschlichen her? Ja. Weil zuerst, wenn du gesund bist, brauchst du dich nicht mehr. Und wenn du mal in der Rollstelle bist, das ist wieviel ein Haarerlebnis gewesen, dass du jemanden brauchst. Du musst bitte, danke, sagen, jemanden fragen. Das hat es zuerst gar nicht gegeben. Und wenn du traust, bist du abhängig. Und merkst du das. Wenn du in der Rollstelle bist, brauchst du nicht mehr irgendetwas verziehen, weil du brauchst keine Masken aufsetzen. Weil du bist in der Rollstelle. Du bist nackt eigentlich. Und das ist einfach du so jetzt wäre wie wir spielen wird es wurscht und er sagt erst passt war nicht wurscht und moment passiert passt sogar meine meinung und so fühlt sich also Du bist zwar gefesselt an den Rollstuhl sozusagen, aber als Mensch frei. Als Mensch frei. Ich nehme es für locker. Schauen wir zurück auf 1996. Da sind wir gar nicht mehr so weit weg. Wenn ich jetzt die Zahlen richtig zusammeninterpretiere mit den Jubiläen, was du da gesagt hast. Du bist jetzt quasi eingestiegen und du bist quasi der Jungbauer gewesen mit einem MÜFI-Betrieb. Und wolltest durchstarten. Du hast gesagt, Bio bist du ausgestiegen, weil diese Bevormundung ein bisschen, oder? Ja, Bio bin ich vor zwei, drei Jahren ausgestiegen. Ah, das ist viel später gewesen. Ah, das ist viel später gewesen. Das ist jetzt erst, aber... Okay, dann bauen wir es richtig in den Kontext hinein, oder? Ja, das tun wir nachher. Nein, es ist so gewesen, 96 Kühler übernommen und ich und andere eigentlich den Betrieb gefest und 99 Kühler meinen Unfall gehabt. Ich bin ja nur drei Jahre Bauer gewesen, wo ich zu Fuß aufgewachsen bin. Und jetzt denke ich mir, ich habe eigentlich drei Jubiläen, wo 100 Stellen sein Name drauf ist auf dem Betrieb. Und das in unserer Familienlinie ist. 75 Jahre Christi Holmertz bin ich dazu und habe 25 Jahre Geholzsteuerjubiläen. Also die ersten zwei Sachen werdet ihr garantiert feiern. Wie geht es das andere Jubiläum an? Wie geht man das an? Ja, wir feiern das. Ist eigentlich Ritual Geburtstag, eigentlich ein Geschenk. Du musst mich jetzt verstehen, ich bin völlig verunsichert. Welche Fragen darf man stellen? Welche Fragen? Das ist nämlich auch so. Aber das ist so eine Unsicherheit. Was darf man fragen? Geht irgendwo eine Frage drüber? oder ist das jetzt so, die Frage, feiert man dann 25 Jahre Rollstuhl? Es fühlt sich irgendwie schräg an, wenn man es fragt, aber du nimmst dann eh ein bisschen dich. Ich höre es so nicht. Was ist da kein Grund zu feiern? Ja, ich weiß nicht, weil du hast das gesagt, 1999. Ich bin da so gut davon gekommen. Klingt jetzt sehr schräg, wenn ich es sage. Ja, nicht schräg, wenn ich es frage. Aber ich bin durchs Haus auf Messer schneide gegangen, dass ich überhaupt durchgekommen bin. Nachher habe ich zwei Lungen in den Zittern gehabt, weil ich Luftrauschnitte hatte. Ich hatte eigentlich alles im Menü, was du nachher noch brauchst. Und dann liegst du im Bett und kommst wieder unten raus zum Essen. Dann hast du logisch bei dir, dass du wieder Regen kriegst. Und dann kommt der Tag, wo du deinen ersten Rollstuhl kriegst. Und du freust dich voll, dass du einen Rollstuhl kriegst. Du musst nicht so viel stehen, wie weit du da runterkommen musst. Du musst erst einmal so weit kommen, dass du in den Rollstuhl kommst. Du musst erst einmal, ja. Und dann musst du einmal so weit runter, dass du dich freust. Dass endlich, jetzt kommt endlich der Rollstuhl und du kommst vom Bett raus. Das ist ja wie der, da kommt ein Gerät, wo sich jeder verflucht und du freust dich darauf, weil es Freiheit ist. Weil es wieder Lebensqualität gibt. Weil du wieder weggemacht wirst. Du wirst wieder 10 Sekunden, habe ich mir aufgeschrieben, gerade sitzen kannst, ohne dass du kollabierst. Ja, aber das ist das Nächste. Du kannst reden, du kannst wieder ein bisschen essen und irgendwann kommt der Tag, wo du sie selber wieder unterziehst. Weißt du? So kleine Erfolge, oder wie? Das sind krasse Erfolge für mich. Für die anderen so. Das sind kleine Erfolge, du sagst. Weißt du? Dann selber, da isst du nicht, dass du stiegst beim Essen. Oder dass du beim Essen mal nicht mehr zusammenträgst. Und das sind krasse Erfolge. Wenn man es so sehen kann. Und deine Socken, da ziehst du deine Schuhe auch wieder. Was halt. Dann brauche ich auch mal länger, aber ich werde feststecken. Und das ist für mich die unsinnige Geduldsprobe gewesen, weil ich mir so ungeduldig gewesen wäre. Dein Schwester hat gesagt, du wärst ein Springinkerl. Das habe ich mir irgendwo aufgeschrieben. Du lachst, also es könnte sein, dass sie recht gehabt hat, oder wie? Ja, ja, ja. Ich bin sehr impulsiv gewesen. und dann kriegst du die Probe und dann musst du fernsehen. Die Lisbeth hat das gesagt, die hat darüber nachgeschaut. Und du... Bei den Schuhkollegen, da kommst du nicht rein, da sitzt du und du kommst in die verfluchte Schachtel rein, gell. Und irgendwann kommst du rein und kannst verbinden etwas, weißt du. Und das musst du dann einfach lernen, dass du Geduld hast. Und die hast du aber nicht von vorne hinein gehabt, oder wie? Nein, die hatte ich vorher gar nicht. Sollte eher ein Rumpelstil sein, oder was? Also bei mir ist alles eingetroffen, was ich zuerst nicht gehabt habe, weil dann voll aufgehört wurde. Es ist eigentlich... Entschleunigung quasi ein bisschen. Entschleunigung gibt es da wohl, wenn es nicht mehr geht. Da gibt es keine Entschuldigung. Da hast du es gemüsst. Nein, es ist spannend geworden. Es ist richtig eine harte, harte Zeit geworden. Beschreibe mal deine Beschreibung bei den Bruno 1996 bis 1999. Die Familie Lebenberger. Du warst damals schon verheiratet. Wie war das ganze Setting, in dem das Ganze dann passiert ist? Ja, ich bin da relativ viel in den Holz gegangen gewesen. Da habe ich einen Nebenerwerb mitgegangen. Da haben wir schon Family verheiratet. Nein, gar nichts. Beziehung, ja, aber verheiratet nicht. Und da haben wir viel auf den Weg. Beinahe wieder Frau-Beziehung gehabt, aber dann bin ich auch viel auf den Weg gegangen. Und dann ist halt einmal der Tag X gekommen, wo ich eigentlich noch mal daheim gewesen bin, aber nachher 13 Uhr zugegangen bin. Das war so eigentlich, das war nur so ein Anruf, ob du aushelfen kannst. Ja, bei der Firma habe ich auch immer wieder geholfen. Ich bin da eigentlich so geringfügig gekommen, weil ich da mitgeholfen habe. Weil du den Metzger und den Hof zu wenig geworfen hast? Ja, dass der Tag um mich geht. Nein, da bin ich da eben beim Holz gehen den Tag. Es ist einfach mein Tag gehen. Und das ist eigentlich von daher, irgendwann hätte es alles um etwas kommen müssen. Weil ich habe ja gesagt, den Tag hat der Helga mit dem Nachbremsen zu tun. Hast du das überhaupt schon provoziert immer ein bisschen oder wie war das so? Ich habe schon immer die Stränge geschlagen seitdem. Ja? Und irgendwann habe ich mir gedacht, das ist ja gewiss, dass irgendwann tut es einmal krachen, weil es ruhig so nicht geht, weil ich auf dem Weg bin. Warum, wie warst du denn auf dem Weg? Ja, schon ein bisschen schräg. Fast? Ja, siehst du, war ich auf dem Weg, Arbeiten voller und einfach alles zu waschen. Ja. Und irgendwann hat der Helge dann mal gesagt, bleib schau her und jetzt schaust du mal, dass du da gegen kommst. Ja, warum warst du denn so? Bist du von was weggerannt oder warst du einfach auf was zu gerannt oder hast du einfach extra Batterie gehabt? Bei mir ist es einfach, wenn ich wieder einmal, ich habe auch viel Energie gehabt. Du warst einer von denen, die warst einfach, bis vortage, bis vier Uhr in der Früh, eine Stunde schlafen und dann den ganzen Tag schon wieder in den Holzer reiten. Ja, das war ich gerade. Du bist so einer, weißt du? Ja, ja. Das habe ich nie verstanden, würde ich gerne. Aber du hast die Energie einfach gehabt, die war einfach da. Ja, die habe ich gehabt, ja. Und die hast du einfach auch verbracht bis zum... Nein, ich habe mein Leben auch verklebt. Richtig, richtig gelebt. Und irgendwo... Oder mir etwas kommen müssen, weil ich habe viel ausgerüstet in meinem Leben. Das hat ja für mich gepasst. Warst du berüchtigt? Hat man dich gekannt für dein Energielevel? Ja schon, ja. Aber jetzt nicht verschrien oder versoffen, sondern man hat mich gekannt. Ja, man hat dich gekannt. Da war er wieder. Und ich habe es einfach genossen. Irgendwann habe ich nach hinten gedacht, es ist mir einfach gefallen. Du hast einfach auf Kredit schon gelebt, oder? Ja, ich habe einen Vorschuss genommen. Und dann hat er irgendwann den Kracher getan und ich habe gesagt, na für mich hat es gepasst. Irgendwann hat er das nicht mehr gesehen und hat gesagt, besser jetzt ist es aber genug. Und jetzt schaust du mal, dass du auf den Bug kommst. Was ist passiert? Beim Säuen hat sich die Drohkseier erbremst. Das ist ja auch eine Situation gewesen, in der es eigentlich noch einmal nicht gibt. Weil da ist einfach ein paar Seilträten, die es normalerweise nicht gibt. Seilen hast du im Kreuz? Mit der Seilbahn aufgelassen. Die müssen da rumgehen. Und da bin ich zugegangen und habe das Holz angehängt. War schon oben das Holz? Ja genau. Da hat sich die Trogseilbremse gelöst. Und der Wagen, den du von da fährst, den hat es mir nach hinten aufgekriegt. Wo das Seil dran hängt? Ja genau. Und da, der ist geklemmt wie ein Seil. Da ist der mit voller Bauer gekommen und hat mich so schön erwischt, dass es mich nicht gekriegt hat. Das kann man sich vorstellen. Das ist einfach so ein Riesentraum, das einen Bamm hält. Und das ist am Seil runter. Der ist mit dem Seil runter. Und der hat mich dann von hinten gepackt. Und genau so erwischt, dass er dich hinten gestorben hat. Ja genau. Da und gehobst. Da hat man dann die Kopfhaut raufgezogen. Und die Knochen aus der Haut. Und ich hatte dann eine Kopfverletzung, ein paar Hirnverletzungen, aber nur die Knochen. Und da hinten, 6, 7, 5, Alles wäre wie... Er hat es eliminiert. Mir hat es dann durchgehauen. Und dann ist da mein Kollege umgegangen und hat gesagt, du hast einen Unfall gehabt, wo hast du ihn? Da hab ich gesagt, ja jetzt magst du schauen, jetzt hat es richtig etwas. Und dann haben wir uns sofort geöffnet. Dann haben wir im Bindu gesagt, mit dem Handy. Also du warst alleine, wo du gelegen bist, oder warst du über den Funk? Nein, nein, er ist da rumgegangen. Er ist nicht da rumgegangen, wir haben erst du gefangen. Er ist die ganze Zeit aufreg geworden. Gleich beim Starten. Ja, der Vorteil ist, ich krieg's den ganzen Tag zurück. Das ist ein bisschen ein Hieb. Sehr gerne, den Tag krieg ich schon zurück. Hat der dann gleich gesehen, dass bei dir was Kremes hat, oder hast du das gespielt? Ich hab schon gewusst, da hat's richtig etwas Grobes gegeben. Ich hab gesagt, ich muss sofort das Ding rufen. Jetzt hat's was. Jetzt hat's was. Wir sind ja da, auf einem Bergplateau umgehen. Weit weg von allem? Ja, schon. Und dann sag ich ihm, er muss jetzt raus, weil die Rettung findet nicht her. Ich sag ihm, du musst mir jetzt auf die Seite tragen, weil wenn es mir was gibt, da hilft mir nichts. Du hast gemerkt, da geht nichts, oder? Ja, ich hab mir das Gefühl gesagt, es hat einfach etwas gekriegt. Jetzt hat er mich noch gelogen, statt dass er raus ist. Jetzt ist eine Frau da gesprungen, jetzt ist sie raus in die Rettung, da war ja schon die Polizei gekommen. Ja, es ist schnell gegangen dann. Und ja, es ist eigentlich, da können wir noch sagen, der braucht einen Hubschrauber, keine Rettung. Jetzt haben die, die haben das sofort gecheckt, was da läuft. Jetzt haben die sofort einen Hubschrauber organisiert und als die Rettung gekommen ist, die haben die Erzversorgung gemacht. Und nachher habe ich gewusst, scheiße, jetzt. Und du dabei die ganze Zeit da gelegen und gewartet und geschaut? Ja, geschaut und geschaut, dass es nicht mehr gut geht. Und dann habe ich einfach gewusst, jetzt wird es nicht mehr gut gehen. Also wenn jetzt nicht irgendwas passiert, wird es nicht gehen. Wie merkt man das? Hast du Schmerzen gehabt in dem Moment oder einen Schock? Ja, ich habe eigentlich gar nicht so viel Blut in die Schafe gegriffen, da habe ich geblutet. Also Hände, alles? Ja, aber ich habe gewusst, es wäre mein Lufttasch gewesen. Was ist das für ein Stück? Ich habe gewusst, es wäre ein Siebstinde gewesen. Wenn es jetzt nicht gleich etwas geschieht, dann wäre es nicht der Bock. Okay. Und dann habe ich gedacht, jetzt brauche ich einen Plan. Da ist eben der, der schnippt den um und sagt, jetzt kommt der Hubschrauber, müsst ihr mal schauen. Und der Rating auch. Der Rating geht dann an und sagt, ich brauche nichts mehr anziehen. Ich sage, ich schneide es an, das ist klump. Schaut, dass du dazukommst, dass ich mich da richten kann. Und ich bin auch so lange da stabilisiert, bis der Hubschrauber gekommen ist. Hast du das noch geredet mit denen? Hast du denen das gesagt? So schneid es da, zweit da, da kommt es. Schneid es an, das ist klump, ich brauche das nicht mehr. Weil sie haben da oben gewohnt, du brauchst da nicht mehr anziehen. Ja. Weißt du, wo es jetzt ist? Ja. Jetzt ist alles aufgeschnitten und einfach hier rein und ich gehe dahin. Ja. Und nachher, da ist ein Tag gekommen, da habe ich richtig einen schönen Wintertag gehabt. Und dann habe ich gesehen, da ist noch etwas gewesen, dann habe ich geschaut nachher um mich, dann habe ich gesehen, jetzt kommen die Bannwurzeln so in den Bogen, da ist ein Hubschrauber reingesegelt und nebenbei hingeschaut. Und dann habe ich gemisst, jetzt komme ich durch. Dann bin ich weg. Du hast das da erwartet, oder wie? Ich habe noch gesehen, dass der Hubschrauber kommt und ich wusste, dass es Bock ist. Jetzt aber, weißt du, jetzt ist der Liste ja doch gekommen. Hast du mal mit Leuten geredet, die in einer ähnlichen Situation waren? Ist das eine normale Reaktion, dass man da noch ein bisschen ins Management geht und dann sagt, jetzt alles? Das weiß ich nicht. Aber ich habe genau gewusst, dass meine Zeit hiebisch begrenzt ist. Und wenn ich bald einmal daheim komme, ist es gar nicht. Wenn du heute darüber sprichst, geht das? Ist das wahr, ist das etwas, wo du inzwischen sagst, okay, jetzt habe ich schon ein paar Mal erzählt, jetzt geht es mir leicht von der Seele? Das habe ich mir am Anfang auch nicht aufgekriegt. Wirklich? Nein, weil es eigentlich, es ist ja ständig so. Du bist irgendwie nicht im Ding und du musst da sowieso durch. Pragmatismus pur, ja. du hast du bleibst du nur weil ich schlägt oder die mit da bist du was du hast damit werden und du hast ja gewinn jahre kurz das heißt richtig richtig knapp und wenn er gesehen dass der kind da wie genau wie ich mich misst jetzt gibt es ja okay und dann war es hat sich doch schlecht und eines tages und dann irgendwann ist wieder aufgenommen Ja, dann war ich in Innsbruck am Unterrad wieder und dann bin ich wieder gestochen. Dann hatte ich einen Operär. Dann war ich in Innsbruck. Wir flogen von Grimnau auf Innsbruck. Da hatte ich einen Operär. Und einen Knochenspanner. Der war versteift. Dann war ich in der Mutter. Nachher waren die Leute bei mir eigentlich da. Die haben es dann gleich mal verständigt. Dann haben sie mir gesagt, für die Psyche wäre es gut, die musiker los und das wird auch wieder alles gut war die nachhaltigkeit aus karten was ist drauf gehabt ja also so verfolgt muss ich bis vorgeschlossen die bz musik und nachher sitzen die bauten muss auch du magst dich davor was hat die box dieser arbeit ist kaffee und griffen hand aber aber ist genau geprägt sie passt erst wahrscheinlich noch nicht aber wir jetzt nicht das bericht was. Da hättest du mich noch geliebt. Du hast gesagt, du hättest vorher ein bisschen Vollgas gegeben, du bist aufgewacht im Rollstuhl gesessen, du bist nicht gleich im Rollstuhl gesessen. Wie du vorher schon gesagt hast, der Weg bis in den Rollstuhl, das war ja zwischen aufwachen bis du dann einmal im Rollstuhl gesessen bist, war ja ein Praterweg. Das war ja nicht so für heute auf morgen. Nein, ich bin dann von Innsbruck auf Salzburg gekommen, von Salzburg bin ich auf die See gekommen, dann bin ich gleich mal in Bad Höring gekommen, mir ist es relativ schnell gegangen, als ich aus der Reha gekommen bin. Bad Höring ist das Reha-Zentrum. Ja, genau. Da ist es aber dann so gewesen, dass ich in Lunglinz hingegangen bin. In der Reha? In der Reha gleich mal angefangen, dann bin ich wieder nach Salzburg gekommen. Aha. Und da hatte ich richtig, richtig eine Schwere. Ja. Da habe ich zuerst gemerkt, ich mag es nicht. Ja. Dann bin ich wieder zurückgekommen. Und habe wieder eine bekommen. Dann bin ich auf den Atlas gekommen. Also mit Luftreinschnitt und alles auszusaugen. Und alles, was du brauchst. Okay. Dann bin ich wieder nach Port Haring gekommen und habe wieder eine bekommen. Ja. Und nachher ist aber... Da hat eine Krankenschwester geredet und die hat gesagt, ich brauche erst mal raus und ziehe den Nachtdienst an, wenn ich wieder raus will. Vielleicht lässt es mich ein bisschen. Und damit habe ich die ganze Nacht richtig, richtig gearbeitet. Und da ist das Zeug gekommen, richtig offen. Und von dem Tag weg ist es bei mir auch fast gegangen. Ah, dann warst du draußen? Ja, ich bin rausgekommen. Aber was halt da einfach gewesen ist, ich hatte 57 Kilo. noch ab. Und woher waren sie? Wo ich nach Marien konnte. Ich bin dahinten nicht mehr gegangen. In der ganzen Zeit? Ja, nachher. Weil ich so abbaue, ist ja nichts mehr da. Und dann kommst du nach Marien, du kommst nach Essen, du kommst gar nichts mehr, du kommst nichts mehr. Weißt du? Und nachher geht's los mit mobilisieren, wo du aufhockst, und voll gut, weil du zwei Sekunden hocken kannst am Bett. Und dann ist Luft da. Und nachher kommst du zehn Sekunden... Also richtig kollabiert gleich wieder, oder? Ja, voll. Du hattest nicht mehr sitzen können? Nein, nichts mehr. Und dann hattest du zehn Sekunden, gell? Voll gut, weil du schon zehn Sekunden hochgekommen hast. Dann hat dann so ein Hacks von Peter, und dann ist es schon wieder dunkel, gell? So schnell? So haben sie mich eigentlich schon langsam aufgebaut wieder. Und wie lange hat das dauert, bis quasi von zwei auf zehn Sekunden war es? Ist es so, drei Mal üben und dann geht es, oder waren das so Wochen? Nein, das hat sich über die Woche so gemacht, dass du auf zehn Sekunden kommst. Also richtig jeden Tag? und dann wird ein Tag warten. Und da haben sie mich ein paar Tage aufgesetzt und ich denke, was ich tun darf, ist, dass ich meine ganze Therapie verlinke. Wenn der Baby wegkommt, nicht. Wie ist denn jetzt, das war jetzt die Beschreibung der körperlichen Zustände, OP, Lungenentzündung, kommt alles außer. Aber du liegst dort, wirst munter, merkst irgendwie, ich spüre die Haxen immer, oder? Was oder was hast du und was dort ist da drinnen oder wie gibst du dann im ersten moment laufen sagt lecker ich mache gleich wieder zu und ding oder oder wie wie geht es da und was tut man da damit man da nicht völlig hysterisch in sich selbst verzweifelt und und und die welt verflucht oder was auch immer verflucht Das war eigentlich eher so, dass ich mir dachte, jetzt muss ich schon wieder rauskommen, weil ich muss auch wieder mal heim. Du musst heim? Ich muss heim. Aha. Das war einer der ersten Gedanken. Das war der erste Gedanke, ich muss sofort heim. Ich muss jetzt schauen, dass ich von dem Scheißbett rauskomme und heim. Das mit dem Rollstuhl, ich wusste schon, dass es ein Rollstuhl war. Aber was das bedeutet, habe ich gewusst. Weiß ich nicht mehr. Sie sagt dann so, du bist Querschnitt und die Füße gehen nehmen und dies geht nehmen. Nur wo der ganze Schwanz da drüben hängt, die soll ich nicht registrieren zuerst. Da war dann der Vorteil von der ganzen Lunglin-Zeitung, dass ich mich so weit zurückgekriegt habe, dass ich einfach Zeit gehabt habe, dass ich es mit dem Kopf hinbringe. Dass ich so weit gekommen bin, dass ich mir alles gewünscht habe. Das hätte ich wahrscheinlich auch nicht verflucht. Und durch das, dass ich so weit gekommen bin und gar nichts mehr gegangen ist und alles lernen musste, ist eigentlich der Moment, wo du alles zurückkriegst, ein Geschenk gewesen. Also hast du noch einmal tiefer... Ich bin wahrscheinlich, zuerst hast du das und dann bist du eigentlich total gut beieinander und merkst du aus und das ist eigentlich nichts tragisches. Nichts tragisches schon, aber du wärst bald einmal raus gewesen, weil ich hätte ja gleich ein paar Monate Rehe und dann wäre ich daheim gewesen. Also das ist quasi, wenn du nur einen Querschnitt gehabt hättest, einen Rollstuhl, heim auf dem Ding und so. Da oben war die Therapie, die mich rehabilitiert hat, dass ich alltags fit wäre und dann wäre ich daheim gewesen. Was hättest du da nicht gehabt, was du gebraucht hättest? Verkupfer. Weil das noch so schnell gegangen wäre, dass es gar nicht der Fahrrad hätte wahrscheinlich. Und das so mit denen, dass sie so weit reingefallen sind, nochmal und wieder und nochmal. Jetzt werden die rumgehen, weil man nicht so... Jetzt hin und her kann es nicht mehr gehen. Also du bist so tief gewesen, dass der Rollstuhl schon wieder ein Fortschritt war? Ja, sie sind noch geschenkt gegangen eigentlich. Weil wir haben in den Rollstuhl gegangen, da war ich noch nicht mehr rausgesucht, das ist ein eisblauer Rollstuhl geworden. Und dann hab ich mich voll gefreut, da hab ich mich so gefreut, weil es endlich der scheiß Mittwoch kam, an dem mein Rollstuhl kam. Auf den hast du dich hingefärbt oder was? Ja voll. Weil ich dann vom Bitten aus endlich mit dem neuen Rollstuhl, obwohl ich eh gar nicht noch mal so im Hause gekommen bin, aber ich hatte meinen neuen Rollstuhl und ich bin jetzt mit meinem Rollstuhl auf dem Weg. Und das ist eigentlich für mich so ein Knackpunkt gewesen, wo ich gesagt hab, jetzt hab ich wieder ein bisschen Freiheit. halt. Wobei die Freiheit oben und die Freiheit da haben dann wieder ganz andere. Ja, aber wie kann ein Mensch, der ich sage jetzt nicht hyperaktiv, also ich habe es nicht gesagt, aber wirklich ein bisschen Energie hat, eigentlich dafür bekannt ist, dass er auf und ab, auf und ab, auf und ab. Hypermobil ein Mensch, dann so positiv damit umgeht, dass die Mobilität in der Art und Weise, wie er es gewohnt war, komplett wegfällt. Das ist ja irgendwie so, normalerweise würde man ja glauben, dass dass da mehr, angeht und wie kann man das dann so positiv doch wieder sehen, dass man sich dann auf einen Rollstuhl freit weil das war ja bei dir wirklich noch ein extremer Einschnitt, oder? Ja, weil es, Weil ich schon so nüchtern bin, weil es für mich so einfach ist, dass ich sehe, ich habe die Möglichkeit, dass ich weiterkomme. Wenn ich nicht nehme, weißt du, was ich mache. Du hast doch noch die Möglichkeit. Und ich bin da schon, weil ich so nüchtern bin, was ich so belang. Und ich muss auch sagen, ich habe schon eine Durchhängung gehabt, ganz normal. Danke. Also es war nicht alles tragisch, aber du warst nur durchgehend positiv. Ich bin sehr positiv geworden, aber ich hatte auch schon einen Tag, wo es mir echt gezipft hat. Da war einfach gar nichts und nichts funktionierte. Dann haben wir Therapie gehabt und dann hast du dein Einziehtraining. Ich weiß noch, wie man das lernt, wenn man sich ein bisschen anzieht. Dann legst du da die Socke und die Hose und die Unterhose. Das ist ein Sumo, das du gleich rausziehen brauchst. Dann sagt er dir noch, jetzt hast du das Vertrauen, jetzt geht es zu vorne los. und du bist erledigt. Und ich habe gesagt, also Leute, es kommt zu mir, ich ziehe dich nicht mehr an und ich lasse dich nicht mehr so vertragen, weil mir das egal ist, ich bin erledigt. Und das passiert gleich einmal, weil nächstes Mal legst du dich nicht mehr vertragen an. Aber das sind so Erfahrungen gewesen, wo es heute ist, und da ist es ein Projekt gewesen. Was würdest du jetzt einem Menschen sagen, natürlich hören das jetzt sicher viele Menschen, die einfach interessiert sind an deiner Geschichte und wie das geht, aber vor allem interessant und wichtig, glaube ich, ist das auch, wenn so einer hört, der vielleicht in einer ähnlichen Situation ist wie du. Weil irgendwie, wie kommt man, wenn man diese Zachen tagt? Und es ist sicher nicht jeder von Haus aus so Optimist wie du und so eine Pragmatik, aber trotzdem, wenn man diese Zachen tagt und sich denkt, Scheißdreck, wie zahlt man sich da raus? Schafft man das oder muss man da die Verantwortung auch an andere abgeben können oder was ist so Tipps und Tricks für Menschen, dass man, wenn man in der Situation einmal ist, dass man es irgendwie, dass man nicht den Ding da nicht hat? Einen zarten Tag muss man ja einmal haben. Weißt du, ich hatte früher, dass man mit dem alles gezipft hat und jetzt, wenn ich den Tag und wenn ich nach dem Anfang noch nicht stehe, kann ich mir auch den Tag haben, wo man nicht mehr alles gezipft hat und Und... Du musst dich selbst nicht wehren, außer du wuschelst. Du musst dich wehren, außer du wuschelst. Du musst dich wehren, außer du wuschelst. Du musst dich wehren, außer du wuschelst. Du hast ja nichts zu tun am Anfang, oder? Du hast ja nichts zu tun am Anfang, oder? Im Reha hast du natürlich immer was zu tun. Ja, da ist schon. Und du bist eh so benannt, dass wenn du nichts zu tun hast, selbst auch bist du umschlafen. Aber du hast ja auch deine Tuchrücken. Und was ja dumm gewesen ist, du bist unter alles gleiche. Da sind ja andere Rollstuhlfahrer und da sind andere, wo es letzt geht und wo man denkt, eigentlich habe ich sie wieder gut erwischt, weil noch letzteres sind. Und dann triffst du dich da, da sind zwei Jahre Rollstuhl, fünf Jahre Rollstuhl und dann denkst du, was tut auf der zwei Jahre Rollstuhl? Das ist für mich eine Zeitspanne gewesen, wo du denkst, der hat zwei Jahre Rollstuhl und du traust bis 25 Jahre drin und fällst da gar nicht mehr auf. Die zeit ist und es ist aber du du triffst du hast mit oder nicht was buchse aus sachen, mein leben geht weiter und ich lasse es gut gehen schauen dass etwas aus der woche oder. Wie lang hast du hast du braucht dass du irgendwie damit abgefunden hast dass jetzt die haxen nicht mehr zur verfügung stellen also dass das jetzt endgültig ist ist das, Hat das lange gedauert? Ist das relativ schnell gegangen? Am Anfang ist es ja da gewesen, wenn ich geschlafen bin, in dem Tag, ich muss jetzt heim und da, da bin ich beim Hosen gewesen, dann habe ich das Licht aufgeschaltet, scheiße, machst du beim Hosen und tags nicht von Bett aus, und da sind wir so, da haben wir nicht gewinnen, da hast du einen so scheiß Tag, du warst beim Hosen, du musst heim, du musst da runter, du hast da runter, unterwegs sein. Ja, aus dem Bett und du hast da Arbeit. Und dann liegst du am Bett und nichts, schaust durch, das ist weiter nichts. Und irgendwann nimmst du es einfach hoch, dass es nicht geht. Und dann bist du einfach, ja, ist halt so. Gibt es irgendwie einen Schlüsselmoment, wo du sagst, jetzt kann ich es annehmen? Oder ist es eher so, es wird immer ein bisschen besser oder Oder war es bei dir so ein zündender Gedanke oder ein Moment, wo du gedacht hast, ja, jetzt kann ich damit leben. Jetzt habe ich es irgendwie, jetzt habe ich es eingeordnet. Ich glaube auch, dass es bei mir gewesen ist, mit denen ich so ein gutes Umfeld gehabt habe. Umfeld wollte ich, genau. Dadurch, dass ich mich einfach nicht so schwer tue. Gleich bin ich in die Öffentlichkeit gegangen, bin gleich unter Leid gegangen, bin nachher nach Hause gekommen, bin viel auf den Weg gegangen. Wie da, oder? Ja, da hab ich echt einmal Ja gebraucht, mitunter die Leute, die es einfach für mich gebraucht haben. Da hab ich echt einmal Ja gehabt und mir es richtig gebrochen lassen, weil mir ist es einfach gut da. Hinterher, da bin ich mitunter die Leute, da bin ich nicht nach Hause. Wie viel hat es gegangen, wie viel ist es gegangen? Ja voller, alle Tage, alle Tage voll, gell. Ja. Und so nicht. Und dann, auf den zweiten Tag, auf den anderen, da brauchte ich es gar nicht mehr. Aber es war nett. Es ist voll nett. Also es war nicht so, jetzt seid ihr mit dem Ding unterwegs, der Bruno mag das Leben nicht mehr. Nein, ich bin nicht in einem dummen Auffang gegangen, weil es mir psychisch schadet. Sondern weil es mir auch nicht gut ist mit den Leuten. Und dann war es Gaudi, Hohmann, volle Kalle. Also du hast relativ schnell angefangen. Ja, gleich wieder. Schau mal, wie du gesagt hast, Familie, das ist ganz, ganz, ganz, ich glaube, das ist gerade in so einer Situation extrem wichtig, dass man eine Familie und ein Umfeld hat. Wie sind deine Leute gegangen an dem Tag, wo der Unfall war und wie haben die in der ersten Zeit reagiert? Weil du warst eh voll betreut, du warst quasi der Hauptakteur in diesem Drama, wenn man so will, aber was man oft ein bisschen übersiegt ist so, wie reagiert das Umfeld, wie sind die gegangen? Wie war die Zeit für dich? Ich sag mal so, der Haupttag hat er nicht geschlafen. Und da haben wir es halt Schockgeschichte gehabt. Weiß nicht, da bist du da und managst da alles. Du hast ja doch alles getragen, arbeitstechnisch oder am Hof. Und kommst dann mal heim. Du gehst dann früher aus dem Haus und kommst dann mal heim. Jeder, der Kinder hat, mit denen das jetzt immer in Burma ist, ist eigentlich das der Moment, wo der Wunsch, dass es nicht kommt. Ja, und die Ungewissheit, was ist jetzt richtig, die Schockdiagnose Rollstuhl, ist ja für die Eltern, für die Mama, ganz lange nicht verholt. Für sie ist das so schwer, wenn ich zuschaue, das sind ja immer die, bei denen ich bin. Sie war die ganze Zeit die Stärke, die erst dann bis da gekommen ist, dann hat sie sich eh am Anfang ein bisschen schwer gemacht, dass sie das übergibt. Ja, und dann, wenn ich dann Rollstuhl gebe, wird sie sich voll schwer tun. Richtig, richtig schwer. Aber sie hätte es aushalten müssen, das zuschauen müssen. Dass sie dich besucht? Oder dass sie mit dir drüber redet? Nein, aber dass sie so bin. Dass du so bist? Sie ist auch da. Sie ist die ganze Zeit, meine ich, zweimal offen gekommen. Sie hat es einfach nicht ausgehalten, oder wer? Nein. Verstehst du, das hat sie verstanden ein bisschen in dem Moment damals? Ja. Hat es da weh gemacht? Nein. Du hast verstanden, dass die Mama das jetzt irgendwie nicht... Es ist so viel Besuch gehabt, jetzt ist mir das gar nicht so... Also wirklich viel Leute um dich gekommen? Ja, viele Leute haben mich gehabt. Das habe ich dort besucht. Also Mama hat es sich weiter an Papa? Ja, der hat es halt auch. Er hat es halt mehr verborgen, aber er hat es schon geschafft. Aber es ist dann mit dem gewesen, weil ich noch angekommen bin und habe gesagt, jetzt geht es wieder weiter. Ich bin eigentlich im Prinzip der Alte, nur gehört an Magie. Und ich glaube, dass man koordiniert ist. Und ich habe relativ viel umgerichtet, dass der Betrieb weiterlaufen kann. Mit ganz viel Hilfe mit Zivildiener, Familie, so im Grunde her, die ich nicht so viel da kann. Und was er da einfach ist, ist Hilfe unnehmen. Das ist für mich ein riesen Lernprozess. Warum ist das so schwer? Weil du das selber tust. Du machst das wie andere. Wieso? Ich frage mich, wo ist das so blöd? Ja, das ist ein jetziger, der sich gleich mal anschaffen macht. Weißt du? Warum ist das Hilfe annehmen so schwierig? Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass es schwierig ist. Weil man eigentlich selbstständig ist und eigentlich. Der Punkt ist, wenn du die Hilfe unnimmst, dann ist es der Punkt, an dem du es selber nicht mehr schaffst. Das heißt, du hast es eingestehen, dass du es selber nicht mehr können kannst. Dass du nicht mehr fähig bist. Und das ist eigentlich auch so ein Punkt gewesen, wo es eine Herausforderung gewesen ist. War das Stolz, der gekränkt war? Nein, die Hilflosigkeit. Ich habe mit Stolz gar nichts zu tun. Mit Stolz kannst du dich nicht mehr einschlucken. Aber du brauchst einfach eben, weil du nicht mehr fit bist. Und du bist aber auch immer fit gewesen. Und das ist eigentlich der Punkt, wo es für mich schon eine Herausforderung gewesen ist. Und dann das Zuschauen. Jetzt denkt dir das vielleicht gar nicht mehr so, wie du willst, obwohl das Ergebnis eh egal ist. Weil es ist das Gleiche. Und dann hast du zum Zuschauen nichts gesagt, was die Frage ist, dass du es hast. Und das ist dann das Gratwanderung, was die... Bis das Innen sich auch richtig anfühlt, oder? Dass du da auch halt zuschaust und hinnimmst und weil ja nicht direkt passt, siehst du das Ergebnis ein bisschen anders und wo ist die Tragik? Und es ist nicht genau so, wie es ist, wenn man so einen Kopf hat, weißt du? War das schwer, dass das... Voll schwer. Das ist richtig, richtig schwer gewesen. Das zuschauen, das aushalten müssen, das darf man vielleicht nicht so dann durchführen. Aber wie ist das, war das dann auch, um das vielleicht hinterfragen, war das so wie ein Wunder, die heilt und irgendwann war es halt dann gut und du hast das ausgehalten oder bist du dann irgendwann einmal in einem weißen Moment auf irgendeinen Schluss gegangen und hast gedacht, ah ja, eigentlich ist es ja ganz cool so und ich halte es aus. Wie hast du es dann geschafft? Weil jetzt hältst du es ja offensichtlich ganz gut aus und kannst drüber reden und lachen. Aber am Anfang war es zart scheinbar. Ja, jetzt ist es halt lockerer, weil man denkt, das Ergebnis passt und jetzt muss man es nachher korrigieren. Kannst du jetzt damit leben, oder huckst du immer noch ein bisschen ins Nebenhucken? So gut es geht, tue ich mit. Was nicht geht, geht eh nicht. Wenn es ein bisschen geht, möchte ich schon dabei sein und mit drin sein. Für mich eine Beschäftigung ist, ein Ablenkring ist und man hat das Gefühl, mir ist es nicht wichtig. Es ist für mich einfach aufgekommen und für den Kopf gut. Wie hat denn gearbeitet in der Zeit? Wie lange war die Zeit vom Unfall, bis du quasi wieder bei dir einer Es ist ja auch wieder so ein Ding. Einer gegangen oder darf man dann einer gegangen sagen? Oder sagt man dann einer gerollt? Oder wie sagt man denn da? Ich habe keine Ahnung. Oder man sagt ganz was anderes. Wie lange wart ihr da Zeitraum? Ich habe im 26. Mischzeitenunfall gehabt. Und Rehaentlassung ist gewesen im 20. Jänner. Was? Im 20. Jänner habe ich Rehaentlassung gehabt. September oder? Ja, und wann war der Unfall? März. Also neun Monate. Das heißt, du warst neun Monate quasi nicht da. Ja, inzwischen sind die ein paar mal heim dürfen und dann haben sie mich dann wieder heim gelassen, weil jetzt, wenn ich heimgekommen bin, habe ich einen Exzess gehabt, da habe ich wieder gesundheitlich zugeschlagen, dass ich mich dann wieder heimgelassen habe, weil jetzt, wenn ich heimgekommen bin, habe ich mir eine Party gemacht, also volle Halle, Galle, wieder daheim geblieben. Und dann haben sie mich wieder zwei Wochen heimgelassen, weil ich eine Thrombose oder irgendetwas gehabt habe und irgendwo aufgeschlagen bin. Das hat dann nur etwas gegeben, weil ich heimgekommen bin. Eine Thrombati Trampati wahrscheinlich wär's bei dir gewesen. Trampati. Ja. Oh, doch. Ja. Weiß nicht, wann du so lange rum bist. Und die haben alle gewartet und die sind alle zum Feiern schon wieder bereit gewesen, wie du heimgekommen bist. Ja, aber der Ecke-Anlass ist schon gewesen. Und dann sind wir wieder rausgeguckt und dann hat's ja wieder ein paar Tage gedauert. Dann hab ich wieder eine Thrombose gehabt und dann bin ich wieder rauf. Dann sind wir wieder ein paar Wochen raus, dann ist die Thrombose dahin, dann bin ich wieder heimgekommen, hab wieder eine Thrombose gehabt. Richtig gelernt hast du nicht draus, ne? oder doch? Das klingt fast so ein bisschen. Also es wird der Lärmprozess ein bisschen länger gedauert haben. Aber wer hat in der Zeit, in den neun Monaten, den Hof geführt? Die Familie daheim. Die sind nicht dann heimgekommen wieder, die waren schon weg geworden? Oder wie stellen wir das vor? Nein, ich habe noch einen Zivildiener gekriegt. Und die Eltern, Schwester, Bruder, die haben mir die Häuser zusammengeholfen. Der Schwager und die haben da geschaut, dass eben der Umbau kommt, weil wir sind da, das ist ja ein Garage gewesen. Das haben wir dann umgebaut. In der Zeit auch. Wer entscheidet in der Zeit? Entschuldige, du verlierst deine... Du kannst nicht mehr gehen. Du bist auf Reha. Du hast Lungenentzündung nach und nach, Lungenröhren schritten, bla, das ganze Leben frat sie um. Am Hof ist Ausnahmezustand, weil der Bauer weg ist. Sie müssen alle zusammenhelfen. Wie kommt man in der Zeit dann dazu, dass man schon anfängt, einen Hof barrierefrei umzubauen? Also ist das irgendwie so logisch? Oder wird man da beraten, nichts zu tun, oder? In den zwei Sekunden, wo du aufrecht sitzen und bis du wieder kollabiert hast, hast du gedacht, jetzt schreibe ich schwind noch ein SMS? Da hat es kein SMS gegeben, da hatte ich noch gar kein Handy. Wir sind da von Bodhöring, dem sozialmedizinischen Dienst, da entlastet der Gold, wenn die Situation nicht passt. Und dann hätten wir eigentlich geplant, wir haben ein Bauernhaus und einen Umbau. Das hast du gewusst, dass du erst wieder heimkommst, wenn du die Situation hast? Und das war ein Antrieb, oder wie? Ja, sicher. Und geplant war ja unten die Umbau und nachher sind wir nicht unten gewesen. Die Mama hat sich das Nervenlicht richtig angegriffen und die hat voll ausgezogen. Und nachher haben sie unten gesagt, so geht es auch nicht, so kann ich nicht heim. Und ich habe gesagt, dass ich eigentlich einen Plan B hätte, ich baue da aus. Und nachher ist das ratzfatz gegangen, dass sie gesagt haben, eine Gemeinde, alles was dort getan worden ist. Du, wir brauchen einen Plan, jetzt macht ihr das. Und das möchtet ihr umbauen, dann geht ihr hin. Da hat jeder sofort zugestimmt, weil ich es auch gesehen habe, unten ist das nicht tragbar für mich. Und nachher ist dann der Plan gekommen, das ist alles bewilligt geworden und mir hat da der Schwager abgeworfen geschaut. Der Schwager ist eigentlich mein Bauführer geworden und hier haben wir alles mitbestimmt und koordiniert. Der Schwager war der Bauführer, das heißt, Du hast eigentlich im erweiterten Verwandtenkreis alles gehabt, was du gebraucht hast, oder auch die richtigen Leute? Nein, ich habe auch gute Leute gehabt, alle auch schon. Es ist egal, was ich tue, ich habe auch passende Leute. Gut sei Dank, weißt du. Und was mir da ganz viel geholfen hat, war mein Glaube. Dein Glaube, ja. Den hast du ja irgendwie erst dort entdeckt, sobald du das mitbekommen hast, oder? Ja, ich habe einen Hörgut gebracht, weil zuerst bin ich gewohnt. Und irgendwann bin ich darauf gekommen, dann habe ich schon so ein bisschen betten angefangen, dann habe ich gemerkt, wenn ich ein bisschen betten mache, gleich schaue ich weiter da, dass ich wieder rauskomme. Da oben hast du zum Betten angefangen? Ja, ja. Wie bist du zum Betten gekommen? Einfach von selber oder? Ja, weil ich dabei war. Dabei. Und da hast du überlegt, was könnte ich tun? Netflix hat es noch nicht gegeben oder wie? Jetzt bette ich meine ganzen Heiligen unter, die aber so zuständig sind für mich. Hast du wirklich, bist du oben gelegen und hast gedacht, jetzt probiere ich es? Ja, da habe ich überlegt, das tue ich das einfach, und dann mag der gleich schon, dass ich da verbinde, also können wir immer zusammen gehen. Und dann hat er nicht weiter getan. Und der Majorit ist eigentlich gar nicht gecheckt, dass dir das alles bei dem Angeln nichts hilft, wenn du es so viel von dir aus nicht kannst. Das ganze Glauben, das ganze hilft dir nichts, wenn du nicht offen bist für das. Weißt du? Was heißt Glauben für dich? Glauben ist für mich, dass ich mir einfach hingebe und, an Helgerts Vertrauen, dass der auf mich schaut. Das ist für mich klar. Dass er einfach hergeht und sagt, du bist für mich zuständig. Wenn du das richtig schaffst, dass du da hingibst, dass du sagst, Helgert, ich geb' mich dir hin, du bist aber auch für mich zuständig, wuchs nicht zum Scheiß. Aber bist du nicht hart gewesen, dass er oben bei der Holzerweit nicht auf dich geschaut hat, weil du hätte er eigentlich da schon schauen sollen? Nein, weil ich eigentlich wüsste, dass sowieso mal was kommt. Ja, also du hast ja gesagt, du hast dich schon auf... Und ich hab ja gesagt, da kannst du noch glauben. Und die haben gesagt, ja, der hat richtig die Nahbremse gezogen. Und ich hab das ja lange nicht kapiert, was das eigentlich richtig bedeutet. Und im Prinzip hab ich mit dem Rollstuhl eigentlich ein großes Geschenk bekommen. Weil für mich haben sich Sachen aufgetan. Zum Beispiel, ich bin in den Pilgern gefahren, oder vorher auch, Und das ist etwas, oder auch die Hospizbewegung, wo ich jetzt eine Hospizbegleitung mache, wo ich nie hingekommen bin, wo ich nicht in den Rollstuhl gekommen bin. Und der hat mich einfach, der Rollstuhl hat mich, weil ich glaube, man hat mich zu einem Menschen gemacht. Ist der gewachsen, der Glaubende? Also du hast wirklich so im Bett liegend angefangen zu beten? Und durch den Rollstuhl bin ich hohenhand eine Frau kennengelernt, die sehr gläubig geworden ist. Und die hat mich Und durch das Pilger-Wiener richtig wieder zurückgekommen zu einem Glauben, wo ich gesagt habe, schau, es ist richtig was da. Was ist da da? Das muss man selbst erleben. Das kann man sich gar nicht beschreiben, wenn man selbst nicht erlebt hat, was da ist. Ich sage einfach, es gibt einen Herrgott. Und das habe ich jetzt auch wieder gesehen. Meine Mutter ist gestorben und sie ist sehr gläubig geworden. Und das ist auch wichtig geworden. Ich bin bei Weihnachten zum Betten gewesen. Viele verstarben von daheim und da und da. Verschiedene Sterbstunden, gute Sterbstunden und alles. Und wenn die gestorben ist, oder wenn dann der Kubater gekommen ist mit der Kommunionsliste und mit der Kanker-Salbung ganz vorne stehen wir den Tag, wenn es gestorben ist, ist der Pfarrer gekommen und der hat dann die Kanker-Salbung gemacht. Und wenn du das gesehen hast, was ist das für ein Krafttag? Was darfst du dir glauben? Was das in dir ausgelöst hat, wie du wie der Pfarrer da die Krankensalbung gemacht hat und die Lossprechung, was das bei der Frau getan hat, so was muss man es gesehen haben. Nachher denkst du, brauchst du dir nicht fürchten von Sterben. Du hast einfach gesehen, jetzt ist sie frei, jetzt ist sie bereit, die ist ganz flach und die ist ganz ruhig. Und du hast einfach gesehen, sie ist bereit und der Moment kommt, geht sie. Und das ist so spannend nicht gewesen, so schauen wir nicht in der Schau. Die, die es kaum glauben haben, die, die es immer so umsuchen, die sind echt arm. Weil die tun mehr, ich denke, und nur weil es gestorben ist, sicher ist es im Moment ein kleiner Schockmoment gewesen, aber dann haben wir richtig, richtig für sie gefreut, weil es einfach so schön gaming hat. Weil sie gemerkt hat, dass es für sie passt, oder? Und die hat auch Heimgaming, und ihre Leute Gaming, sie hat die Pflege gehabt, sie hat alles gehabt, was sie will, es ist ja alles. Zu Gute kommen. Und sie ist versichert worden, was ihr einfach so wichtig gewesen ist. Und du hast auch gesehen, wie sie da losgesprochen worden ist, wie er das feierlich gemacht hat. Du hast auch gesehen, die ist jetzt richtig frei. Und das ist ein Moment, wo man denkt, weißt du. Und diesen Glauben, was immer, das ist ja so ein Glauben an den Glauben, oder? An die Mächtigkeit des Glaubens. Und den hast du in dir eindeckt india für dich für dich für mich und die mir eigentlich wohl mal denken. Da muss ich so viel griffen und das oft so viel und oft worden und so oft wo du drauf vertraut ist gehört dass der hüft ja hilft und die leute ist aber medial die kirche versteht zu fressen und sagt die fehler gemacht sogar ganz ehrlich und du ist aber heute ist aber jeder muss kirche geht es so sicher weil er irgendwas hat er was der musikus um weiter hingeht und jeder schimpft über die kirche und und jeder muss daraus gewalt der kirche weil das ein wahnsinn ist das sind sie werfen druck ausrechnen und vielleicht 30 30 oder 40 Kinder und mehr sind, aber die meisten konsumieren es. Mit der Kirche will keiner was tun, aber die Kirchen haben einen Feiertag und feiern es gut. Wo ich mir auch denke, ihr Leute, ihr seid eigentlich Schnorrer. Ihr schnorrt eigentlich etwas, mit dem muss ich es tun. Ich sage jetzt einmal, dass das ein großes Beispiel für mich ist. Da schimpfen sie, weil sie landen, wo sie herkommen, nichts leisten. Und bei uns konsumieren. Sie fahren eine Krankenversicherung um. Die zahlen keinen Beitrag bei der Kirche zum Beispiel. Und konsumieren genauso den Feiertag und nehmen sich da frei. Oder kommt da frei und dann sind auch die gleichen schon da. Aber ist Glaube bei dir an die Kirche gebunden oder ist Glaube eher an an die mögliche Fähigkeit des Glaubens gebunden? Der Glaube ist wie an den Hergut gebunden. Und der Hergut ist mit der Kirche verbunden. Und eigentlich ist ja die Kirche der Ort, wo die Gläubigen früher oder früher, jetzt sind sie ab und zu zu einem Gebet und wo man einfach miteinander wieder noch seinen Glauben kennt. Wieder mit anderen. Ja, mit anderen. Gesellschaftlich. Das ist ja eben das Brotale beim Pilgerl, wenn du da zusammenkommst, da sind 50.000 Leute und jeder glaubt das Gleiche. Und da ist echt, da ist richtig, richtig ein Kraft. Also da, ich sage aber, wer das erlebt hat und wer sich da öffnen kann für sowas, das ist echt ein Geschenk. Aber ich sage jetzt, ich glaube, ich muss nicht, jetzt habe ich eine Kirche, nur dass ich Glauben brauche. Das Gebäude, Kirche, Du hast gesagt, du bist Pilgern gefahren und der Herrgott hat auf dich aufgepasst ein bisschen. Das Erste ist, so richtig gern weit wegfahren tust du nicht und da hat der Herrgott irgendwann mal aufgepasst, wie du nach Italien gefahren hast müssen, dass er die Rechte schon wieder heimgebracht hat, weil so richtig gern weg von der Hand kommst. Ich glaube, du weißt, was er jetzt sagt. Ich verwechselt immer Baby oder Jesolo oder Karol. Da bist du froh, dass du wieder heimgekommen bist. Nein, das ist nichts. Ich bin kein Alldeckter. Nein, ich bin kein Urlauber. Für das bin ich nicht geschaffen. Also kein Strandurlauber zumindest. Nein, Pilgern ist verlässlich. Das ist für mich einfach mein Urlaub und da danke ich einfach für das ganze Jahr meiner Energie. Du warst ein paar Mal, wo warst du in Liebe? Nein, in Meccegore. Meccegore, was ist das? Für die, die es nicht kennen. Meccegore, das ist in Bosnien-Herzegowin unten. Und da war die Marienerscheinung. Und die ist auch heute noch da. Und da bin ich zufällig durch eine Bekannte reingekommen. Die warst du damals, die ist so ein starker Kumpel. Ja, genau. Genau. Und das ist auch so eine Geschichte, ich bin dann so gewesen, ich bin in den Sifu-Schmetterl gegangen. Ich bin mitgefahren, da sag ich, da fahren wir halt rein. Wie lange fahren wir? Tja. Genau, fahren wir halt rein. Ja, Sifu, mit dem Bus fahren, da sag ich, ich kann mein Auto dann auch nicht. Ich bin nicht mehr bei Conti mit rein, da fahren wir einfach rein. Dann sind wir da früher weg, auf der Küstenstraße. Und ich bin da, da hatte ich das Auto und da magst du eigentlich keine Idee daraus. Das haben wir da drüben gebrannt und da gab es zwei, drei. Irgendwann musste ich da mal hergehen. Wir hatten auch gar nichts. Du fährst da einfach nicht. Du fährst da einfach. Dann sind wir da drüben und da sind wir auf der Bosnien-Krinz. Da sag ich oftmals zu den Zöllnern da unten. Da sag ich, du, wir müssen da nicht weiter, wir sind da und da. Da hat nichts gefahren. Da sind wir 15 Stunden gefahren. Haben die dich auch aus der Deutsch-Teilwege an der Grenze? Ja, die haben mich schon gebracht. Die haben auch was mitgebracht, wenn ich Englisch kann. Die haben nicht Englisch, gar nichts. Ich bin Teil. Du warst nur der Vorlehrer. So ein Gottvertrauen. Ich fahr da jetzt heim. Und sie ist auch so cool, wenn die Frau mit dem, was ich da gemacht hab, sie hat gesagt, du fährst heim, dann möchtest du gar nicht, dann fährst du einfach heim. Und sie steht bei der Kreuzung da und teilt mir nicht. wo unser Hotel ist. Und als wir dann gleich angeheizt waren, weil da ist eh gar nichts vor. Und dann ist es so interessant gegangen, da sind wir da reingekommen und da ist es richtig dunkel geworden. Und da gab es dann oftmals so die Frau, die mit mir gefahren ist, wo müssen wir eigentlich hin? Da sag ich, sicher, wir müssen jetzt schon gar nicht, da müssen wir gar nicht raus. Ja gut, ich seh's, jetzt ein paar Bücher Ich fahre mal drüber und da geht es einfach her. Unter den sieben Hügeln. Wieder ein paar Bücher, wieder ein paar Bücher. Scheiße, das geht nicht. Irgendwann, als es richtig dunkel geworden ist, Ist es euch erschienen? Geht ein Schwindel her. Eine Erscheinung. Eine Erscheinung, ja. Dann sind wir da und ich kenne mich nicht. Dann bin ich da und sage, ich weiß nicht, wo ich mich hinmessle. Da fahre ich mit einem Kot rein. Da steht die und die Leute und dann fahre ich mit um mich. Es gibt da ein Kreuzing und wieder ein Kreuzing und dann tun wir ein Kreuzing. Und die steht nirgends. Und ich sage sie, weißt du, wo wir hinmüssen? Sie sagt, sicher, da fahren wir jetzt. Da müssen wir gar nicht raus. Da fahren wir auf Eichel und da steht Ent. Geht sie nicht dumm und teilt den. Genau, wenn wir hinkommen, ist sie da auf dem Weg nicht. Die erste Erscheinung quasi, oder? Jetzt sind wir dumm, gell. Und richtig einfach, du brauchst echt einen guten Vertrag. Weil einfach ohne Kost, ohne alles hier anfangen, nicht einmal wissen, wo sie eigentlich kommen. Da einfach nur fragen. Weil so knallt es sich dann nicht. Da ist es immer, ich glaube, es war die neunerste Kilometer schon gestern, wenn du siehst. 15 Stunden. Lecker. Und nachher, da sage ich ja, wie lange ist es noch? Ah, sie ist noch nicht zugefahren. Aber ich denke, da sind wir oft schon mal daher gekommen. Sie geht einmal nicht, tschau. So hat das vor WhatsApp und vor Standortteilen und so weiter funktioniert? Ja, da hat man was ausgemacht. Und dann warst du da unten und du bist ja nicht nur einmal runtergefahren, die 900 Kilometer, sondern du bist ja öfter runtergefahren. Ja, aber ich bin dann da mal mit dem Bus mitgefahren. Da sind wir dann auch durch, dass es eine nette Gemeinschaft hat schon, wo man ja fährt. Ah, du fährst regelmäßig, nicht immer? Eigentlich schon, ja. Ich eigentlich, ich weiß den Jahrestag. Und früher fanden wir mal wieder am 22. Juni an. Das ist der Jahrestag, der tatsächliche Jubiläumstag? Der Erscheinungstag. Und der ist am 24. bis 25. Ja, 25. Ja. Und da fangen wir dann wieder an und da bleiben wir dann unten und dann fangen wir an und schlafen den Tag wieder an. Okay. Und was gibt dir das? Weil wir beim Glauben waren, weil das so quasi jetzt, was erlebt man dort? Für was fährst du persönlich dorthin? Ich fahre auch hin zur Tagessaison. Weil es einfach nicht selbstverständlich ist, dass man gesund sein mag, dass man da hinkommt, dass man so sein mag, wie man jetzt wieder ist. Weil ich muss sagen, ich bin so weit ungewohnt gesundheitlich und alles. Wenn man einfach denkt, ist es einfach ein Geschenk, wenn du da hinkommst. Und ich nehme da dann so viel für das nächste Jahr schon wieder mit. Aber auch für mich ist das so... Energie danken. Ja, ich lade da wieder fürs ganze Jahr auf. Wo ich eigentlich das dann wieder schaffe, dass ich das ganze Jahr noch kommen bringe. Weg das ist diese hättest du diese in diesen dankbaren zugang zum leben denn ist jetzt rost bei allem was du verloren hast aber dann offensichtlich auch gewonnen hast du durch hälfte denn ohne den unfall und ohne die geschichte so erlangt oder hat es braucht die sonst braucht hast du hast du irgendwie ahnung warum es uns menschen die denen hält man ja sehr oft der schwere krebserkrankung wo man auch mal davor gekommen ist. Diese einschneidenden Ereignisse, die dann doch dazu führen, dass sich Menschen in ihren Routinen, in ihrer Lebenssicht ändern. Geht das anders, glaubst du, auch irgendwie? Oder braucht es das einfach? Nein, verhindern kann sich jeder. Ja, aber keiner ja, offensichtlich. Aber es gibt halt wieder einmal einen Anlass, dass es abrupp geht. Weil ich das bei mir gesehen das ist du gehst du aus dem haus und kriegst nicht mehr heim und das ganze leben ist verändert innerhalb von einer halben sekunde bis du einmal etwas spielst das dreht sich 180 grad und geht dahin nicht und du möchtest mit oder nicht und weil es halt bei so einer krebserkrankung ist ich glaub dass man da einfach wieder eine halbe sucht wo man sich festhalten kann über seine hüfte wie die erkrankung schließt aus geht aber es ist einfach eine hilfe unterstütze wird ist da konnte sich öffnen dass sie uns waren aber so schlecht gekommen ist und die wieder belitzt oder aber es ist aber etwas geben wo man sich festhalten kann du bist ja aus den aus seiner tätigkeit das ist vorher gesagt du warst dafür auf der für oft auf der rosa wie es gesagt hast du hast ja damals was quasi nur unter Anführungszeichen in einer Beziehung gelebt. Dann war der Unfall. Und du hast ja erst danach deine Familie aufgebaut. Soweit ich das jetzt so zusammentue. Oder von der Zeit? Ja, weil ich dort meinen Unfall gehabt habe oder eine Beziehung gehabt habe. Und das ist eigentlich dann durch einen Unfall oder nach einem Unfall vernommen. Weil... Ja, es ändert sich einfach. Du bist ja nicht mehr der, mit dem du gewohnt bist. Und dann haben sie gesagt, jetzt geht es, weil da ist mir noch richtig, richtig die Ecke gegangen. Und die Frau, die ich da bei mir angegeben habe, die hat richtig auf mich geschaut in der Zeit. Und als es bei mir bergauf gegangen ist, hat sie sich von mir getrennt. Dann haben sie gesagt, jetzt geht es besser, jetzt ist es wieder hin. Ich sage, Leute, das wisst ihr gar nicht, von was es geht. Weil du musst halt nicht verlangen, dass etwas anderes bei dir bleibt, nur weil du jetzt so bist. Und ich bin einfach der, was ich geworden bin. Das bin ich einfach nicht mehr. Hast du das gleich verstanden, dass es so ist oder hast du das lernen müssen? Nein, das gibt es nicht. Das siehst du sofort. Du kannst auch das und das und das nehmen, immer nur konstante sachen dafür ja man ist einfach der mensch was man zuerst gewinnt, und wo du halt mit dem bahnhof ist das ist ein eigentum und wo die ist einmal funktioniert wo ist der sinn von dem das bahnhof bleibt und nur als mitleid brauchen hast es ist ja sehr, vernünftige position die war es dass bei beziehungen sehr oft emotionen dabei sein die hat irrational auch sind war das klar da war das auch schwer diese diese diese erkenntnis dann für dich selbst zu akzeptieren nicht nur zu wissen dass es richtig ist sondern zu akzeptieren dass es so ist es ist ein ufer krimsang habe ich viel mehr bei nun gewesen und der mensch ist gewohnt. Aber ich bin da auch nüchtern. Wo ich einfach sage, der hat das verdient, dass er auch was anderes nimmt. Weil wo kriegt man das, wenn der bei mir noch bei einem bleibt, der sieht halt wie ein Huhn und der schaut aber ganz anders aus. Und dann will ich bei dem bei einem sein, weil ich bei einem bin. Und alles andere brauche ich nicht. Man hat ja dann offensichtlich in deiner Biografie gesehen, Papa wird man ja auch nicht, wenn man keinen kennenlernt. Das heißt, der Rollstuhl war für dich jetzt nicht so quasi, jetzt mag mich keiner mehr oder so sonst irgendwas, sondern du hast ein positives Beispiel dafür geliefert, dass der Rollstuhl nicht das Ende von Beziehung etc. ist, oder? Der Rollstuhl ist eigentlich total spannend gewesen, weil da bin ich noch leichter geworden. Mit seinen Stangen ist es schwer, aber da bin ich noch leichter geworden. Leichter? Du hast nichts mehr geschissen, oder? Nein, weil wenn du nicht auf dem Weg bist, fährst du dann 500 Meter auf dem Weg, auch wenn alle stehen. Und wo schaust du? Schaust du auf die 500 oder schaust du auf die 9? Ja. Ja? Ja. Hinschauen tue ich schon, aber wegschauen soll ich dann nicht mehr, oder? Das musst du dann selber machen. Und du bist ja irgendwo, mit dem du ein Rollstuhler bist, bist du ja anders. Somit bist du ja schon mal interessanter. Weil zu einem Fußgeher kriegst du ja einen Weipen, ein Rollstuhl wahrscheinlich. Und dann, wenn du ein Rollstuhl, das passt dir dazu, du bist einfach anders. Oder ich bin halt anders. Du bist ein... Hast du das nie... Entschuldige, ja eh, ich finde es supergeil, wie du das siehst, aber hast du nicht einmal zumindest kurzfristig einmal gedacht, ob mich jetzt eine Wühe im Rollstuhl sieht oder so, weil das ist so, hey, ich bin jetzt einer, ich bin jetzt ein Besonderes, ne? Hast du irgendwann einmal gezweifelt, dass das irgendwie jetzt schwieriger werden könnte oder sowas mit Familie und Betrieben und sonst was? Ich habe mich eigentlich mehr mit der Hormone genommen, weil man sieht ja, die haben erst nachgesprungen und immer noch nicht nachgefahren, weißt du? Und die haben erst zuerst den E-Box draufgekriegt. Da hast du einen Vorteil, da hast du schon draufgekriegt. Was tun die denn mit dem E-Box? Ich habe das eigentlich relativ nicht so rasch genommen. Also es war wirklich kein so großes Thema und es war auch nicht so schwierig, jemanden zu finden, oder? Nein. Aber wo du ihn findest, der passt. passt. Weil der eigentlich die hier so kennt. Du hast vorher gesagt, Masken. Da haben wir es aufgeschrieben, da steht das Rufzeichen, da ist es dahinter. Ist das so? Ist das so? Und non bis devis bist du, du brauchst da nicht mehr etwas zu kacken. Und ich in der Ruhestelle brauche auch nicht mehr etwas zu kacken. So wie ich bin. Und die brauchen wir nicht zu stöhnen, weil ich bin einfach so. Mir ist halt das wurscht. Weißt du? Das ist diese Befreiung von der... Das ist eigentlich der Behindertentatus. Du sagst das auch wieder, aber ich bin mir da nie so sicher, das ist immer so, über etwas reden, von dem man keine Ahnung hat und immer glauben, man ist immer irgendwie auf einem Glatteis, aber ein Behindertenstatus ist nicht, und mit einem Augenzwinkler verstehe ich auch, was du meinst, aber ist ein Behindertenstatus auch nicht irgendwie sowas, mein Gott, jetzt hockt das arme, ich sage es jetzt bewusst provokant, jetzt hockt das arme Haschel im Rollstuhl, jetzt lasse ich ihm halt das durchgehen, weil er sonst eh so arm ist. Ist das nicht irgendwo auch so der nimmt mich nicht ernst? Ich darf das sagen, aber wer es halt der im Rollstuhl steht, der lassen wir es durchgehen, weil der ist eh so. Weißt du, was ich meine? Du meinst, dass er es missbraucht? Ja, schon. Aus gutmeinendem lassen wir das jetzt durchgehen. Der hat jetzt irgendwie so den Status des Narren, der darf Dinge sagen, die der andere nicht darf, weil er halt im Rollstuhl sitzt. Das ist so ein Bonus. Aber du hast, gut, du hast deine Haxen verloren, aber du bist ja deswegen hast du ja sonst nicht geändert. hat. Also du bist politisch immer noch ein Mensch. Deine Stimme am Tag der Wahl ist eine Stimme wert. Also du bist ja deswegen nicht gescheiter oder blöder geworden. Also weiser vielleicht haben wir jetzt gehört oder sowas. Aber ist das nicht irgendwo ungerechthaft eigentlich auch, wenn man da dann Sachen durchgelassen hat, nur weil man sich im Rollstuhl sitzt? Brauchen sie auch nicht, wenn sie durchgelassen haben. Ja, okay. Oder? Ja. Aber du weißt, was ich meine, oder? Ja, ich weiß schon, was du meinst. Normalerweise brauchst du das auch nicht aus, ab und zu. Aber die Masken, die hast du nicht mehr gebraucht, oder wie? Welche Masken hast du vorher aufgehabt, die hast du dann nicht mehr aufgehabt? Jetzt hast du die Locker-Koller-Kurse, weißt du? Dann bist du... Und wenn ich jetzt bin, bin ich morgen nachts doch auch. Ich bin einfach ich. Ist das einfacher dann? Ja, selbstverständlich, weil du da bist, wer du bist. Und wenn du so magst, magst du dich, dann brauchst du dich nicht mehr. Wo soll ich jetzt davon ab, so zu sein, wie ich bin? Und meine Masken nicht drauf zu haben? Das musst du wissen. Ich kenne dich nicht. Ja, aber ich habe sicher meine Masken drauf. Und kriege die ohne röste ja weg du brauchst nur weil ich seh und was zuschaut was die biologie. Und wo sie der band ist und dienst du brauchst du es hier war der druck muss ich nicht weil er mit der panik so ganz ehrlich und wir so ganz was denn mal und sie teilen so sommer dumm und jeder. Wenn irgendjemand etwas sagt, dann wird er ein bisschen seiner Meinung ab, wo ich jetzt nicht bin. Und wenn ich der Meinung bin, bin ich einfach nicht der Meinung. Wie macht man das so, dass man einen anderen nicht verletzt und trotzdem ehrlich ist? Weil die meisten, wenn man da etwas nicht sagt, dann ist man halt, sagt man, feig ein bisschen, aber auch ein bisschen so, ich will den keinen Konflikt. Ich will den anderen nicht verletzen. Ich habe Angst für die Konsequenzen, wenn ich es jetzt sage. Man muss einen verletzen, wenn man sagt, dass man ehrlich ist. Wie ist man denn ehrlich, ohne dass man verletzt? Wenn man nicht findet, du bist ein Trottel, oder sowas, aber ich bin nicht, du bist der Trottel, das ist jetzt vielleicht ein Menschenschutz, ein ganzes Ding, aber ich bin mit dir nicht einverstanden, wie du mit, keine Ahnung, mit der Landwirtschaft umgehst, ja, oder sowas, keine Ahnung, sag irgendwas. Wie sage ich dir das, ohne dass ich dich dann verletze? Kann ich dir das einfach sagen, das und das? Soll ich es einfach sagen, ohne Schimpfworte oder wie macht man es denn? Dann sag ich, passt für dich, wenn du das tust. Dann greifst du keinen an. Du kannst es auch so neutral bringen, dass du keinen angreifst. Das macht heute eigentlich auch das aus. Genau wie wir da vorher geredet haben, wo man keinen beschimpft oder gar nichts. Man kann das so neutral rausbringen, dass man dann den Handstoß kriegt. Dann machst du den Handstoß. Die musst du dann nicht irgendwen verletzen oder die Bandiere nicht angreifen. Wir formulieren das einfach, wenn ich das so neutral aussehe, dass der etwas zu sehen hat, braucht es aber nicht Angriffe von fünf. Braucht es von dem wieder mehr, von diesem neutralen Angriff aus Respekt? Ich brauche mehr Ehrlichkeit. Und heute, ich hätte die Eier hergezogen, weil das so herrlich ist, er muss mich ja nicht verletzen. Aber der Sägerin sagt, ich bin schon so, wenn man mit der Paneele geht, ich sage, du, für mich ist das jetzt nicht gepasst, wenn du mit mir geredet hast. Ich sage auch im Griechen, da ist mir keiner zu hoch. Aber das musst du gleich sagen und nicht drei Tage vergehen lassen. Ich sage auch, das ist nicht unbedingt dumm, weil wenn es nicht passt, dann fassen wir das. In dem Moment gleich. Ja sicher, weil dann weißt du ja, dass er gemeint ist. Und dann ist das so geschlaut und dann ist da auch was, von dem ich gleich schon hören muss. Und auf dem Bild ist die Passe, sag ich das. Weil es einfach so ist. Und da hat jeder gesagt, das ist jetzt auch nicht gewohnt. Man muss sich nicht zu viel mit dem. Aber es ist sofort der Frieden wieder da. Und dann den Rest zur Neue her, wenn du ihn fragst. Weil das hat keiner mehr gemerkt, wie das ist. Man muss nicht streiten wegen dem. Wie schaut es denn bei dir, um jetzt quasi in die Gegenwart reinzukommen, jetzt haben wir ein bisschen über den Umweg, um den Glauben und wie ist der gegangen, jetzt bist du dann bei der Tür hineingekommen, habe ich geklärt, und dann war das 1999, 2000 eigentlich, im Jänner 2000, woher war so eine Milchwirtschaft? Das Haus war barrierefrei Es war immer noch eine Milchwirtschaft Wie schaut eine barrierefreie Milchwirtschaft aus Oder was ist dann auch nicht mehr gegangen Landwirtschaftlich Was hat sich verändern müssen Dass man als Landwirt Im Rollstuhl Tatsächlich wieder zurückkommt Und dass man nicht nur Gast am Hof ist Sondern dass man wirklich, Selbst auch wieder Landwirt ist Und Landwirt wird, Ja, wir haben mit einer Maschinelein ein bisschen was umgestellt, so dass ich zum Beispiel mehr Radkühler fahren mag. Da habe ich mir einen Hüterslag gekauft mit einem Aufzug wie ein Eisteingruhe. Oder wir haben bei den Hallenkranen umgebaut auf Funk, dass man von da runterfahren kann mit so einer Baugradsteuerung. Einfach so Sachen, die ich einfach da mag, die auch realistisch sind, die ich da mag. Du kannst da nicht investieren in die Ninnuhrsorge, wo ist die sinnhaftigkeit ja und ich meine fünf maschinen kauf wo ich mit jeder frau mag ich mag eh nur mit einer frau weil wenns dann heim ist muss ich eine führen und eine muss dies eine muss dies und ihr habt euch für den metrak entschieden ja weil ich mit dem alles da mag ich mag mahn ich mag zammhaugen ich mag umkehren ich mag winter schnee rauben ich mag kühlefasseln dabei ich mag kühle führen ich mag eigentlich mit dem ganz viel da das ist für mich mein hauptgerät und ich bin da für den entschieden eigentlich weil was bringt man in der Mulde, wo ich hier dumme Heike oder Tung. Und da mag ich mich nicht einsetzen. Wie es jetzt so ist mit dem Haltengren, das wir umgebaut haben, auf Funk, da mag ich den Winter herrichten, ich mag Brüder mischen, ich mag den Sommerhafen haben, ich mag den Strafraum haben, ich mag den Laufsteinstrand, wir sind da relativ. Es macht schon Sinn, was wir da tun. Ja. Was hat sich dann, ist die Milchwirtschaft dann einfach weitergelaufen? Wir haben da die Milchwirtschaft eine Zeit weiter betrieben, haben aber nachher zugestellt auf Mutterkuhhaltung. Und Mutterkuh war das, was ich erkläre bei den Kalbetrinken. Erklär ganz kurz Mutterkuhhaltung, haben wir nämlich auch ganz selten erklärt im Ding, was es nämlich herbeiruft. Ja, Mutterkuh ist, so wie wir es betreiben, ist, dass die Kalbe bei der Kuh bleibt. Halbe trinken wir die Kühe, wenn es viel Milch hat, dann trinken wir zwei halbe an der Kühe. Und die bleiben einfach dabei, bis sie entweder angespeischt werden, weil wir viel Nachzucht brauchen, oder die was anderes in den Schlag drängen. Also Fleisch oder Nachzucht, also wie der Mutterkuh. Ja genau. Mutterkuhhaltung. Ja genau. Das ist, und die Mutterkühe sind dann wirklich ihr Leben lang Mutterkühe? Ja. Was passiert dann mit den Mutterkühen am Ende? Wie alt werden Mutterkühe? Wie lange hat man die? Laktationen sagt man, glaube ich, oder? Wir haben die rohe Kaufe, die sind ja langlebig. Wir haben die Kuh dabei mit zehn, elf Jahren. Und dann sind wir dann nachher, dann machen wir sie direkt. Sprich erschlachten und verarbeiten? Erschlachten, Speck machen, Wurst machen. Und ihr habt Schafe gesehen? Ja, Schafe. Die werden in Flaschen gefüttert? Ja, der ist in der Flasche geblieben. Da habe ich ein Foto, wirklich groß. Die Schafe haben wir auch für die Zucht. Davon habe ich auf der Ausstellung nicht mehr zu tun. Also Beck-Flarve, da gibt es auch die Schafböcke. Das sind richtige Kaliber, die ihr da habt. Ich habe noch nie so einen großen Schafbock gesehen, wo so viel auch gleich auf dem... Was sind das für welche? Die Ruhrstahlschafe. Die Ruhrstahlschafe in der Maxi-Version. Wir haben ja alles gefährdete Rassen. Die rohen Stoffe sind auch gefährdete Rassen. Die rohen Grauviech, Pinzgauer, haben wir schon gewusst. Wir haben alles gefährdete Rassen. Buster, Teuer, Spritzen haben wir. Warum eigentlich gefährdete Rassen? Hört ihr es für die gefährdeten Rassen? Weil wir extensiv sind. Da kommt das Extensive wieder. Da kommt das Extensive wieder und weil wir eigentlich da sind, Die Grauen sind eine langlebige Rasse, eine extensive Zwangs- und Nutzungsrasse, eine gute Mutterkohrrasse. Die rohe Stahlschafe ist gut an der Müllleistung, stellt ein paar Schlämpfe auf, ist auch eine ganz dankbare Rasse eigentlich. Von der Fleischproduktion her ist es nicht direkt eine Fleischrasse, aber wir vermarkten sie so, es ist sowieso wurscht. Das heißt, eigentlich alles was ihr produziert, geht hauptsächlich in die Direktvermarktung, oder? Ja. Also Fleisch von den Kühen? Für die Kühe auch, ja. Das heißt, ihr seid eigentlich eher im Bereich Direktvermarktung unterwegs, ohne selber jetzt... Ihr habt ja eine Zeit lang eine Direktvermarktung gehabt oder ihr habt sie wieder aufgelassen, weil sie sich wieder nicht mehr ausgegangen ist, oder? Nein, weil das ist so arbeitsintensiv. Wenn du halt auf dem Markt fährst, da hängt so viel Arbeit dran. Weil da musst du zuerst einmal alles schlachten, dann musst du was tun, dann musst du es verpacken, dann musst du es deklarieren, dann musst du auf den Markt. Da packst du ein paar Märkte hintereinander, wo ich alle Woche oder alle 14 Tage einen Markt tue. und dann hast du nicht so viel durchlaufen, dann hast du nicht mehr viel Frischzweck. Du brauchst nochmal mindestens zwei, drei Meter. Also man holt sich brutal viel Arbeit auch mit der Direktvermarktung wieder am Hof, oder? Das schaut gleich nur gut aus. Habe ich nämlich schon einmal wo gehört, dass das werden wir nicht unterschätzen. Es ist schon rentabel, absolut rentabel, wenn es passt. Natürlich ist es, wie wir auch gesehen haben, ohne Tourismus geht gar nichts, weil die Hauptgründen sind die Gäste, die was Binderei kaufen, Weil was ist halt, wenn eine Halbstange, da eine Halbstange, da eine Halbstange ist, kommt ja in die Verknechtung zusammen. Und wenn da die Gäste kommen, weil das haben wir gesehen, die räumen die aus. Die nehmen wir für die Heimmiete, die nehmen wir für die Außenmiete, für die Appartements. Da geht was weiter. Alles andere ist einfach, ja. Und für da habt ihr es eh noch? Nein. Auch nicht mehr? Nein, nicht mehr. Nehmen wir so unsere Kundschaften. Ja, okay. Und da ist halt auch was, wenn du halt in der Direktvermarktung bist, dann musst du auch jemanden haben, der dir hilft und da gibt es sauviel Arbeit da und schließt, auch gut, da magst du alles verstehen. Was ist das, was man bei der Direktvermarktung meistens übersiegt? Raus und hin schaut es gut aus, aber was übersiegen die meisten, die was dann in das Abenteuer Direktvermarktung einstarten, vor was werden die dann oft da schlagen? Kannst du das irgendwie festmachen irgendwo? Von der Arbeit? Von der Arbeit. Also auch viel, viel mehr Arbeit, wie wir es gemacht haben. Wie wir es gemacht haben. Und du musst dann einfach da sein und du brauchst einen gewissen Durchlauf. Du brauchst einfach die gewissen Märkte. Es ist sehr zeitintensiv, wo es zusätzlich dazu kommt. Wenn ich heute so einen Kühlschrank habe, wo die Leute da sind und das Geld dahin legen, dann stelle ich den Kühlschrank hin, führe ihn wieder einmal am Montag. Also wenn du es am Hof hast, wenn du die Leute vorbeilaufen hast. Wenn du eine gute Frequenz hast oder was. Dann passt es. Dann passt es, das heißt schon. Aber auch so. Und es ist positiv auf die Märkte, dann muss ich es zuerst einpacken. Dann im Sommer muss ich es gekühlt haben, dann muss ich es vakuumiert haben, dann muss ich es deklariert haben. Und dann muss ich die Standlaufbahn, alles herrichten. Dann muss einmal alles passen, dann ist es schönes Wetter. Dann sind die Leute da auf dem Berg, es ist schönes Wetter. Geht es vielleicht gut, wenn es richtig geht, geht es nicht besser. Da hängt so viel dran. Das ist nicht gleich, ich will da jetzt hin und verkaufe mein Zeug. Es ist da einfach und ja, es ist ein spätischer Faktor. Also es war ein Ausschlag in der Tierrechtsvermarktung, viel Erfahrung gemacht und danke, schön war es, aber schön war es. Ja, ich sage, wenn ich mal wahrscheinlich im Benz an bin und Zeit, dann tue ich es eh wieder. Dann laufe ich nach Hause, dann laufe ich nach Hause, dann brauche ich es, wenn ich mal war. Das passt auch, das ist echt. Aber du brauchst dann auch Paletten von Wurst, mit drei Stangen Wurst brauchst du nicht hinfahren. Du brauchst dann auch, da wäre es gut, wenn du ein bisschen Kälber setzt, verschiedene Sorten Wurst, aufstriche und, und. Und dann brauchst du auch, weißt du, wie man merkt, dann musst du dann wieder dabei sein. Ein bisschen arbeiten tust du, du bist ja gelernter Metzger, du hast ja noch ein bisschen Wurst und tust das selber, momentan noch und so, also so richtig, die Liebe dazu ist ja noch da, aber die Zeit fehlt ein bisschen, oder? Ja. Ich tue es auch gerne. Was ist eigentlich auch immer so eine Herzgeschichte. Wenn du probierst, es geht eigentlich mehr ums Probieren und dann wieder etwas Neues. Das richtig lassen kannst du es nicht, gell? Nein, es ist so. Und wenn du das mal dringest, das wird ein bisschen schwerer. Und dann siehst du, da kommst du irgendwo hin, da siehst du wieder ein neues Gewürz. Und dann denkst du, ach gut, dann mach ich das. Und ich sage, Schwäche für Gewürze, gell? Und dann sehe ich wieder das und denke, ich tue auch wieder etwas machen. Ich würde es mal probieren. Oder Dekreation, weißt du, zum Beispiel. irgendwo mal mit so einer Nosse mit Zirsekanten rein oder mal etwas mit einem Zirbengeschmack oder so Sachen. So wie der Zotter mit der Schokolade machst du es quasi mit der Wurst. Genau. Einfach da irgendwo was ausfallen, was nicht jeder hat. Und wenn du halt auf dem Wochenmarkt bist, dann hast du so Zirbenkraber-Nosse und Krankenkraber-Nosse und ganz… Mit Zirben, interessant. Jetzt ist es total, das ist noch so harzig, weißt du, so… Ja, mit Zirben kannst du mich sowieso einschmieren. Das ist ein total interessanter Geschmack. Und auch da hast du noch deine verschiedenen Aufstriche mit dergerätzen, dergerätzen. Und dann hast du Wildschwein, weil Rind und Fock grenzen überall. Du brauchst was, was nicht brotet. Ich hab die Schafe. Zum Beispiel haben wir gestern Schafe-Leberkäs mit Jalapeno. Da hat es richtig gute Schärfe gehabt. Nein, so pfiffig Leberkäs auch. Der hat schon gebraucht. Und so Bies und alles. Wenn ich mir jetzt den Hof anschaue, wir sind jetzt, ich weiß nicht was, sag mir bitte, waren inzwischen drin irgendwelche wichtigen Punkte, einfach auch, ich kann nicht alles da fragen, weil ich nicht alles weiß, du musst mir das sagen, wenn da irgendwo was war, aber heute ist es, ihr habt heute den Schlachthof, der, der. Schwager, Metzger, der Kumpel macht das, ich hab's drüben, die Mutterkuh, plus die Schafen, Vermietung vor der Almhütte was noch, was habe ich noch übersehen, Ist eigentlich alles dabei. Nehmen wir noch einen Job irgendwo? Was hältst du jetzt noch nebenbei? Job eigentlich nicht. Was ist halt noch so, was die erneuerbaren Sachen sind. Wir haben Spitzbegleitung, Trauerstärbebegleitung und die Sachen halt noch. Aber es ist eigentlich nichts mehr. Nichts mehr. Aber kannst du jetzt, du hast jetzt vorher zum Beispiel gesagt, du kannst mit deinem Mähdruck Suling führen, weil du jetzt ein kleines Suling-Fastel hast. Sagt man Soling bei euch? Bei euch sage ich, ich bin nicht selber aus Würzburg, ein kurzer Fix. Kannst du das alles selber machen? Kannst du diesen Hof, kannst du diese Dinge alles selber, also Solingfasel anfüllen, Soling machen, Soling aussen, Soling ein, Soling auf den Teg? Das geht alles auf, wenn man aufhört, wenn man den Sauger versteckt. Man muss jetzt schon so realistisch sein, dass nicht alles so geht. Wenn ich beim Mahn bin zum Beispiel, dann fahre ich zu, dann hängt mir jemand das Mähwerk an, was ich stecke, da komme ich nicht zu. Da kommst du zu. Das geht mit der Rollstuhl nicht. Aber dann mag ich fahren. Aber wir haben es relativ so gemacht, wenn sie dann heigen, sind sie eh weit weg. Und dann sind wir einfach, ich bin der Maschinist, ich baue mir die Geräte an, ich fahre zu und dann mag ich raus. Und dann kommen wir irgendwann zurück. Aber die Grundsachen, ich brauche schon immer wieder jemanden. Das heißt, dass ich jetzt unabhängig bin oder nicht, ist ein totaler Blödsinn. Das geht nicht. Nein, das geht absolut nicht. Nein, das ist es auch nicht. Also nüchtern und ehrlich muss man einfach sagen, dass das nicht geht. Ich kann halt nicht die Kuh anhängen, weil ich nicht zuhören kann. Ich kann Laufstelle betreuen, weil da kann ich mich vordermischen, da fahre ich durch, wenn es notwendig ist. Ich kann nicht vordermischen, ich kann es vordermischen, ich kann nicht hinstellen. Alles was maschinell, alles was ich als Rollsteller machen kann. Aber ich kann zum Beispiel nicht eine eigene Laufstelle hinstellen, weil ich tue eh alles migrant. Aber alles, was die Hand anwenden, krieg ich nicht zu. Und wer macht das jetzt? Mein Neffe tut das. Dein Neffe? Den hab ich glaube ich sogar mal gesehen in irgendeinem Video. Der wird einmal übernehmen, oder? Ja, genau. Das ist dein Neffe, der übernimmt, aber einen Buben hast du auch? Ja, einen Buben hab ich auch. Wo ist der? Der sitzt an der Schule, der geht heuer oder hat geplant, dass er landwirtschaftsfähig zurückgeht. Und nachher möchte er Mechaniker lernen. Mechaniker. Und er, wie ist es damit übernommen? Oder dann die zwei, der Neffe und der Bub? Ja, das ist eigentlich so gewesen, weil, wie heißt denn der Bub überhaupt? Der Anton. Der Anton, ja. Weil da ist es so gewesen, der Neffe ist der Manni. Der Manni, ok. Weil der Bub 5 Jahre alt war, hatte ich eine Einschaltung. Dann ist der Bub weggekommen und dann bin ich alleine gewesen und der Bruder hat mir geholfen. Der Mann war auch schon interessiert. Und dann ist das auch so entstanden, dass der Mann weitergearbeitet hat, weil er mir geholfen hat. Und jetzt geht ihm der Mann weiter. Siehst du, wenn ich verheiratet habe, wo stand er dann weiter? Und dann hat der Mann weitergearbeitet. Hilfst du ihm nicht. Oder ist er sowas. Und er ist ein total interessierter, fähiger Mann. Jetzt bin ich froh. Und es ist sehr beruhigend, sage ich einmal. Denn es ist ja so, wenn ich sage, ich gebe es nicht, und dann sagt Tanton, ich will es auch nicht, wenn ich es nicht mehr habe. Es ist ja so. Ist ja wichtig, dass es weitergeht. Und da gibt es ganz viele Betriebe, die gar keinen Preis haben. Ja, ist ja wichtig, dass es weitergeht, dass die Landwirtschaft bleibt. Ja, weil es mein Lebenswerk ist. Ja, aber deins aber nicht seins, oder? Ja, weil er möchte es noch weiter. Es wird sowieso ein Umstrich kommen. Wenn ein Junge kommt, kommt ein frischer Wind. Neue Ideen, neue Gedanken. Es wird sein Betrieb wahrscheinlich etwas verändern, wie es dort auch nicht wird. Dort weiß ich nicht, was er geplant hat. Aber er wird sicher etwas umstellen. Wirst du ein ruhiger Altbauer werden oder wirst du ein Altbauer werden, der aktiv am Hof ist? Oder hast du schon so einen Pensionplan, wo du sagst, mit 65 verschiebst du damit? Nein, geplant ist, ich sage es, wie es ist, geplant ist eigentlich 2026, dass ich übergeben werde, weil ich noch bei 30 Jahren Bauer bin. Das ist auch nicht lange her. Nein, oder bei 30 Jahren noch nicht 30. Nächste Überlegung. Nein, aber es ist, ich sage aber, nach einer gewissen Zeit kriegt der frische Wind her. Und wenn du die Gelegenheit hast, dass du einen guten Hinbein hast und die Chance hast, dass du einfach auch siehst, okay, der ist auch der Log, dass er es weiterführt, weil du das so hältst. Und das Vertrauen hast. Ja, ich mag ihn auch trotzdem mithelfen. Die Entscheidungen trifft der andere. Und es ist sehr wichtig, dass der Betrieb weiterentwickelt. Weil irgendwann, ich bin jetzt 30 Jahre alt, werde ich wahrscheinlich betriebsblind. Und ja, ist einfach so. Und ich sehe das für uns als ein Umfeld, dass du schaust, da sind die am Ende 60 Jahre, 70 Jahre oder älter und die werden gegeben nehmen. Deswegen frage ich, weil natürlich gibt es das oft. Und da kommt auch viel, weil jetzt tut er dies dies und jetzt soll er dies, sondern es wäre einfach ein junger Mensch, der hat neue Ideen, neue Gedanken. Neue Visionen und das ist ja das, was ein Hofhaus macht, dass der den weiterentwickeln kann. Und wenn er jetzt, was weiß ich, komplett umstellt und sagt, ich mache ab morgen eine Aquakultur oder Schweinezucht oder sonst was, ist das, hast du so ein Ding, hast du so einen Wunsch, dass es in eine gewisse Richtung weitergeht oder sagst du, hauptsache Landwirtschaft und sonst? Er wäre in Richtung Milchwirtschaft weiter da wieder, Er weiß, wie du umstehst wahrscheinlich, hat er gesagt. Also er weiß eh schon, wo er hin will. Er weiß die Richtung, weiß er und ja. Stellt ab. Ach, genau, wir haben ja noch zwei, drei, was hat sich das Bier dann noch einmal aussehen lassen? Ja, was ist denn gewesen? Reden. Was war denn los? Gar nichts eigentlich. Ich habe mich alle von einem Nachtrag angegeben und von allen von den Elgäbern, das hat mich noch schon gezähnt und unterher gezähnt. Und dann habe ich mir gedacht, das scheiß Bier geht jetzt raus. Eine Spontanentscheidung. Ich habe eigentlich vorher schon, weil wie jede Kleinigkeit, es ist einfach mit der ganzen Auflage, wo man denkt, Leute, wer denkt sich, bin ich das aus, seid ihr unterbeschäftigt? Man muss halt Bio schon so machen, dass es für die Bauern machbar ist. Gibt es eine Maßnahme, wo es dann das Fassl zum Überlaufen, oder gibt es überhaupt eine Maßnahme, die das Fassl gleich einmal vollgemacht hat? Nein, das ist noch etwas, was spontan entscheidend was mir einfach zu hinten hat am Eingang etwas. Und das ist auch Bio ist mein Opfer geworden. Hätte er bei den anderen erwischen können? Nein, das ist Bio gewesen. Das hat mir zwar noch ein wenig Geld gekostet in dem Sinne, oder auch viel Geld gekostet, was ich nicht mehr bekomme, weil ich noch Bio bin. Aber es ist einfach sehr erleichternd. Jetzt mag ich wieder ein bisschen mehr da, wo ich will. Was sind die Freiheiten, die du jetzt gewonnen hast? Wenn ich jetzt zum Beispiel mal von Nachbarn sage, ich mal nur misstrauen für missbrauch und der ist konventionell noch einfach drungen und sie ist wieder so illegal und das ist alles ein bisschen für uns was die unter morgen mal durch der kurkauf von mann tag und die bio ist es auch die bio und die kraft und wer kontrolliert die jetzt so quasi heute bio kontrolle weg jetzt kannst du natürlich behaupten du bist trotzdem, Und hast du einen neuen Kontrollator jetzt quasi? Nein, noch nicht, weil ich die auch noch nicht kontrolliert habe. Und das ist mir auch egal, weil ich eigentlich nicht weiß, was ich da tue. Das wissen sie. Und für mich ist da, wenn ich die jetzt kontrolliere, kann man das ja nicht spannen. Und beim Bio ist es eigentlich auch nicht spannend gewesen, weil ich auch nichts anderes tue, wie ich jetzt tue und vorher tue, nur halt die scheiß Kontrolle nehme. Und wenn du jetzt mit der neuen Auflage, mit der Weide und mit den Auslastern und man denkt, Leute, lasst es uns einfach arbeiten. Wir brauchen den nicht. Wir wissen nicht, was wir tun. Und wenn es da mit einem Auslauf und mit der Weide in Freyung, es gibt einfach Betriebe, die aus dem Berg herum sind, da geht es einfach nicht. Du kannst halt zu einem gewissen Zeitpunkt nicht eine Vollweide machen, da ist nur mehr Anker. Da sollten die das hinterher lassen. Wir wissen schon, was wir tun. Wir brauchen sie nicht, das sind so wir Skikunden. Geht ja nicht alles über einen Kamm scheren, weil das einfach nicht geht. Ist Bio, du bist ja, das was ihr produziert, geht ja hauptsächlich in die Direktvermarktung. Also entweder an einen anderen Bauern, der es direkt vermarktet oder direkt. In der Direktvermarktung geht es nicht mehr. Ist Bio in der Direktvermarktung bei den Menschen überhaupt wichtig, wenn man, ich weiß nicht, die Wurst verkauft oder was für Werte, was zählt in der Direktvermarktung? Welche Werte? Regional. Regional? Die Leute wollen es regional. Wir haben auch gegessen, wenn da die Deutschen gekommen sind oder es ist egal, was für eine Nation gekommen ist und wer da kauft, ich brauche auch die Deutschen. Dann haben die gefragt, wo ist die Serne, dann haben wir gesagt, Leute, wir haben regional eine südlich-sfensterische Region, die Wildschweine von Niederösterreich, die Focken von Oberösterreich, die haben einen Bauern gehabt, der hat mal rausgestochen, der hat zwei Steuern rausgezogen, wir binden sie in ein Schlachthaus ein und die haben raus das Fleisch gekriegt. Ich habe gesagt, ich gehe zu einem Bauern in Österreich, der Schlacht hier, der wird nicht transportiert und der kommt hierher. Und das ist das Fleisch. Denen ist es egal, wann das Fleisch von Österreich kommt, denen ist es einfach wichtig, dass sie es genommen haben. Dass sie wissen, was herkommt. Oder dass die Viecher fit sind. Und was auch ganz wichtig ist, sie haben, wenn ich da bin, ein Gesicht hinter dem Produkt. Wenn ich nachher gehe und sage, Leute, das machen wir selber. Und wenn die Fragen haben, dann sage ich auch das. Ich brauche auch nicht zu sagen, dass die Erfocker zufrieden sind, weil was ist das für ein Blödsinn. Und ich sage mir auch, die Erfocker sind alle zufrieden und machen nur ein Kilo Speck. Das geht ja gar nicht. Und die Leute brauchst du nicht zuhören. Du brauchst nur ehrlich zu sagen, dies ist dies, dies ist dies. Erklärung dazu, auf jeden passt es. Und die ganze Zeit, als wir auf dem Markt waren, haben zwei gefragt, ob wir Bio sind. Dann haben wir gesagt, nein, wir sind nicht Bio, wir sind regional. Haben es genau so eingekauft. Weißt du, Bio ist halt, ja, ist ja der Malkan. Also mehr im Handel relevant, oder? Ja, weil er da Geschäfte machen ist, für den Handel. Okay. Weißt du? Was hat der Manni gesagt? Manni war dabei gewesen bei der Bio-Revolution, oder? Nein, ich bin nach Hause gekommen, ein paar Tage gekommen, jetzt bin ich vom Bio rausgegangen, und er hat gesagt, geh mal so. Und er hat gesagt, komm, wir gehen zur Sohn-Zipfel, und dann sag ich, so, Leute, geh mal so, ich seh gleich. Ja. Richtig. Das heißt, es geht jetzt noch zwei Jahre so weiter, dann gehst du in Pension, wirst ein ruhiger Altbauer, den man natürlich fragen kann. Du bleibst am Hof, oder? Ja, sicher. Was tust du in der Pension? Das Gleiche, ich höre nur, dass ich eine Muschel habe. So wie damals die Mama ein bisschen, oder? Nein, mithelfen. Ich glaube, dass ich da gar kein Problem mit habe. Wie passt das? Ich komme das mit mir ganz gut und wenn sie es haben möchten, dann helfe ich einfach. Ich habe diese Arbeit genommen und... Wir warten wieder. Das kann ich dir nicht sagen. Du hast geschaut. Aber gibt es irgendwelche Benzinspläne? Das ist ein guter Gedankensanstoß. Ich bin nett, wenn man da wieder die ganze Zeit auf der Straße ist. Du musst jetzt Bauti und Küchen gehen einfach. Bauti und Kirchenkirche, in der Reihenfolge immer Bauti und Kirchenkirche. Wenn ich nach der Weihung gehe, dann stehe ich ein bisschen da. Ich sage jetzt, weil es sich so viel bei uns jetzt nicht ändert. Weil im Prinzip der Mann schon ganz viel im Betrieb mitleidet. Weil mir ist im Liedertal wichtig, dass er seine Einschleifphase hat. Dass er einfach reinwachsen mag, wo er raus mag, wo er nicht. Das hab ich mir nicht gekriegt. Weißt du, da. Weil oft ist es so, wir geben es und schmeißen es an den Krempe hier und friere ich es. Hinter Medizinfluten. Und das kann es auch nicht sein. Bei den Vierern kennt er es aus, er ist gut, er ist fleißig, er ist motiviert. Und er trifft schon ganz viele Entscheidungen, er hat schon ganz viele Teile für die Vierer. Also du bist zufrieden mit ihm und er ist zufrieden mit dir? Per zufrieden ist weiß ich doch, ich bin zufrieden. Dann müssen wir noch reden. Das war also ein bisschen führung des schicksals dass hier ja trocken habe dass du mit ihm mit ihrem quasi an jemanden hast du quasi die rolle die nun immer am hof übernehmen kannst dass der die auffüllt und gleichzeitig dann noch ein hofnachfolger noch mit aufbaus das hat sich ergeben wird oder? Ja, das hat sich so eigentlich gut ergeben. Und ich eigentlich die Glücklichste oder die Glücklichste, wie man immer sagt, das sind die Reihenhofer und zwei Nachfolger und zwei Hüfer, gar kein Nachfolger. Oder Reihenhofer, kein Nachfolger. Da seid ihr, ist gut, da seid ihr. Aber in der nächsten Zeit, glaube ich. Ich bin zufrieden. Es schaut so aus, du hast irgendwie ein Leben lang Leute um dich gehabt, die auf dich geschaut haben, auf die du du geschaut hast, aber die, die dann auch da waren, also einen starken Familien- und Freundeskreis offensichtlich, oder? Ja, schon. Warum ist der so stark gewesen bei euch? Was ist der ausschlaggebende Punkt dafür gewesen? Wir sind uns eigentlich als Aufwachsende auf jeden geschaut. Das war einfach immer schon so. Wir haben das mitgekriegt von daheim. Da bin ich jetzt eigentlich rübergegangen, der Papa, Mama, deine sauberen, wichtigen Familie und zusammenhalten und das einfach zusammenhelfen. Zusammenhelfen ist wichtig. können und da geht es nicht um die ist wo es gegeben was kriegt er sondern und dann braucht es dadurch wie geht es mit konflikten weil ich werde es jetzt nicht nur kuscheln ting sondern wie löst konflikte weil meisten familien verbrechen irgendwann mal in irgendwelchen konflikten die nicht aufgelöst werden ihr dürft dauerhaft stabiler halbwegs stabiles gebilde sein ja wie geht's hier mit konflikten um rechtlich die es war aus wie es gesagt hast oder oder ob sie da ein geheimmittel Nein, ausreden einfach. Ich weiss nicht, dass man nicht immer an der gleichen Meinung ist. Das wäre ja ganz komisch, weil da braucht man nicht gleich einen Mann auszuschaffen, der nicht an der gleichen Meinung ist. Da ist halt die Meinung, dass wir nicht der Meinung sind, aber wir wissen, dass das Haus ist, und das heißt ja nicht, dass der andere nicht recht hat. Oder dass die zwei Meinungen nicht passen. Und das gibt es ja in verschiedenen Sichtweisen, das ist ja ganz normal. Du hast vorher irgendwie so im Nebensatz gesagt, nach der Scheidung, das heißt, du warst dann verheiratet, irgendwie klingt alles nach einer Glücksgeschichte im Rahmen eines eingeframed in ein Drama, das, was du eigentlich zu etwas Positivem gemacht hast. Alles war nett, das heißt, jede Beziehung hat jetzt auch nicht immer ewig gehalten oder sowas, sondern es war dann auch eine Scheidung da und dann wieder eine Beziehung und so weiter. Wie schaut es denn jetzt gerade aus? Bist du gerade wieder auf der Raus? Bist du fix vergeben? Momentan bin ich Momentan bist du gerade nicht vergeben, oder was? Nein, Nein, jetzt haben wir nicht. Jetzt hast du wieder einen Stress, oder? Ja, nein. Genießt es auch. Genießt es aber ein bisschen in der Sonnenseit. Schauen wir ein bisschen in die Zukunft. Ah, da. Den muss ich nehmen. Zwei Punkte, zum Glück, dass ich mal auf meinen Zettel schaue mit den 50 Fragen. Erste Frage, was bedeutet für dich jetzt Lebensqualität? Das interessiert mich jetzt. Hätte ich schon wieder vergessen zu fragen. Zum Glück schaue ich da hin und wieder drauf. Lebensqualität? Ja, das ist eh was ich hab. Das was ich hab, ist Leben. Definitiv. Nein, für mich ist Lebensqualität mein ganzes Umfeld. Aber auch nette Leute um mich herum, gesunde Sachen mögen. Einfach ein stabiler Betrieb, sagen wir mal, wo ich mich wohlfühle. Ich sage einfach, ich fahre gerne nach Hause, da ist etwas richtig. Das ist für mich Lebensqualität. Mit dem, dass wir alles zu überhaben, unsere Produkte und eigentlich die ganze Umwelt, die wir hier haben. Mein ganzes Zuhause ist für mich Lebensqualität. Und das macht es eigentlich auch so, weißt du. Und wenn ich da immer auf den Vor- und Auseinanderschauer schaue, wenn ich so ganz froh bin, dann denke ich mir, ich brauche das Lebenswerk. Mit Hilfe von ganz vielen fleißigen Händen. Weil es ist nicht nur mein Lebenswerk, weißt du. Die haben mir so viel mitgeholfen. Der Aushänger bin ich. Ich weiß ja nicht, wo er ist, wo ich sein soll und was der Aushänger ist. Aber da sind ganz viele Leute hinter dir, einen Hintergrund, was da mitgewirkt hat. Die sind so langsam, dass man sie jetzt gar nicht alle aufzählen konnte wahrscheinlich. Ich hätte mir das nicht auf mein Maß geschaffen, weil ich mir da alle Beteiligungen gesehen hätte, weil ich nie so weit gekommen wäre. Du bist eigentlich nur der Teamsprecher, nicht? Ja, ich bin der Kopf der Geschichte. Weißt du, Lebensqualität passt, wie siehst du Freizeit? Was ist für dich Freizeit? Freizeit? Freizeit ist dass ich mich die Woche bei Bildern fahre. Ja, also doch auch Zeit weg vom Hof, Zeit weg von der Arbeit. Das ist für mich mal meine Freizeit oder mein Urlaub oder mein Hobby oder was auch immer man das nennt. Etwas, was mir ganz wichtig ist, was mir viel Energie gibt, was mir einfach... Im Juni ist das wieder ausgesagt, oder? Fühlst du dich schon hier? Fühl ich mich schon hier. Ich bin hier, wenn ich hier bin und wenn die Zeit kommt, fahre ich wieder gerne nach Hause. Aber dann kommst du Du gehst nach Hause und tauchst wieder in ein Auto, wo du denkst, Du bist einfach ein Unternehmensschutz und hier oben ist der ganz normale Wahnsinn. Also das ist quasi das Gegenstück bei dir zu Lignano. Ja, das ist gut. Der Freizeitversuch, mit der in die Hose gegangen ist, aber das ist Freizeit, die du auch genießen kannst, abseits von zu Hause. Ja, aber Lignano hat auch was gehabt, weil du ja genau gewusst hast, was ich nehmen will. Sie denken immer, ich möchte mehr sehen, jetzt weiß ich genau, was ich nicht sehen brauche. Weniger von mehr. Ja, bei den Fünferen passt es aber nicht. Mehr ist im Fernsehen auch schön. Und ein Ding habe ich jetzt noch in dem Block und dann gehen wir eh schon in den Abschluss. Was heißt denn das? Würdest du dich selbst als Bau- oder als Landwirt sehen? Gibt es einen Unterschied? Ich weiß es nicht. Manche sehen es, manche sehen es nicht. Manche sagen es ist Willi, das ist eine typische Wortklau von einem Soziologen. Ich weiß keinen Unterschied. Ich habe ein paar Mal darüber nachgedacht, ich habe es spannend gefunden. Nordwärts ist halt eher der neuere Begriff. Bauer ist halt von früher bis der Bauer gewohnt. Und mir ist es ziemlich wurscht. Das ist wurscht. Habe ich auch schon oft gehört. Die Autonome ist schon oft gehört. In der Zivilwelt nichts. Aber was heißt für dich Bauer sein? Was versuchst du in einem... Bauer sein ist für mich eigentlich naturverbunden. Vier verbunden haben verbunden eigentlich so gewalt du kriegst weil du bist das ist sowohl der beteiligung ist der recht eigentlich ein arbeitsplatz übergeben wo es das lebenswerk verliebter wo du dein lebenswerk weiter für buchst du hast wahrscheinlich hoffentlich wieder weitergibt prinzip ist ja nur etwas auf dauer lebenswerk ist ein großer begriff oder ja, weil ich muss ehrlich sagen ich doch bei ganz herzblut überlebt weg und gut da ich steckte alles was mir wichtig wenn sie da ich steckte richtig was bewegt du steckst da mitten drin Und ich bin da mit drin. Und ich gebe eigentlich da mein Lebenswerk. Und das ist für mich. Wo, glaubst du, ist der Begriff in 20, 30 Jahren? Ich sage mal, wenn alles gesund bleiben mag, wenn nicht der Tierschutz Wahnsinn und alles Mögliche, und dass ich die einfach so ähre, dass sie irgendwann richtig, richtig uninteressant werden. Und dass ich sie, den Wolf, noch mehr in Bern vor den Nosen setze, dann werden wir relativ gesund dastehen. Glaubst du, dass Landwirtschaft in der Art und Weise, wie wir sie jetzt kennen, auch klimatisch oder so, dass es Zukunft hat noch? Sicher. Klimatisch... Ist auch wieder so eine Mediengeschichte, die es wahnsinnig macht. Wenn wir das Corona gehabt haben, dann ist man nicht mehr geflogen. Und da ist ich relativ kurz zur Zeit, da habe ich mir zu meinem Bruder gesagt, ich muss mal schauen, wie das Wetter ist. Wie früher, als wir Kinder gewesen sind. Da ist das total Wetter, die brauchen nicht mehr die Flieger anstellen, weil es rund wird dann. Die brauchen nicht die Autos anstellen, wir brauchen nicht die CO2 Steuer, Das Klima, weißt du, weil die 10er beim Diesel macht das Wetter nicht besser, gell. Die sollen mal da oben schauen. Interessante Beobachtung, ja. Wir leben ja mit der Natur, wir kriegen richtig, richtig viel mit. Und es hat sich einfach verändert, es ist mehr Wind geworden, es ist vor jedem Hochwinter mal kurz ein Sturm. Und wie da das Corona gewesen ist, gell, wie da die Pflegegeschichte mal nicht mehr gewesen ist. Nachher am Päusler hat sich das eingebündelt, da ist einfach Hochwinter gekommen. Das können wir noch, das Krach, das Duschen, das Regen, das Volle. Wir sind ja dort richtig intensiv. Das hatten wir ja früher auch schon gehabt, aber es ist der Strom nicht gewesen. Spannend. Es hat sich total, es hat sich eigentlich, ich habe mir gesagt, wir müssen schauen, wo sie ein paar so Flügel ausmachen. Okay. Und es hat sich geduscht. Und dann hat es daneben, es hat sich einfach alles verändert. In einem Jahr hat sich das Klima wieder zurück verändert. Spannend. An alle Meteorologen da draußen kann man das auch in den Zahlen wiedererkennen. Das würde mich jetzt echt interessieren. Das war interessant. Aber wir haben nur so Beobachtungen. Spannend. Wir haben gesagt, wir werden mal kennenlernen. Du hast das wieder beobachtet. Und ich beobachte das übereinander. Das ist mitgegangen, weil ich 16, 17 gewesen bin. Da haben wir so gespritzt, mit dem Güllefassler weg. Da ist ein Feuerboot und jetzt ist es einfach eine Freude, dass es ein paar Tage nicht mehr geht. Es ist einfach alles mehr geworden. Und es darf dich auch nicht wundern, wenn du weißt, was auf dem Weg ist. Wenn du da rauf schaust, das Magenrohr, das Ding, was da Flieger fliegen, das ist ja Wahnsinn, das ist ja irre, was da läuft und was da rauf kommt. Und bei uns rund, schauen sie, ob wir Misthafen richtig haben. Und ich sage, ja, aber ihr seid so deppert. Schaut sie mal hinauf. Sie so fotografieren, bin so, ob die Kuh auch richtig gefüllt ist und ob es beim Scheißen alles passt. Und da war es echt spannend, was sich der Zeit verändert hat, als nichts mehr geflogen ist. Und wie schnell das gegangen ist, da sind wir wieder drin. Wie schnell die Natur wieder in der Stadt war, wie man es sehen hat. Aus der Naturbeobachtung her eine extrem spannende Zeit, wie schnell sich gewisse Dinge… Die regenerieren sich voll schnell. Oder gewisse Fische wieder in irgendwelchen Kanälen und, und, und. Also wie schnell die Natur wieder da war, gell? Das will ich dir mal sagen. Also wir sind total überrascht geworden, wie schnell das gegangen ist, dass sich die Natur geändert hätte. Anders, Klima, nämlich... Du bist der erste Landwirt, bei dem mir aufgefallen ist, oder wo ich gehört habe, der mit einer Behinderung Landwirtschaft macht. Noch nie davon gehört, war für mich so, ah ja, geht auch. Kennst du andere Menschen in deiner Situation oder bist du da wirklich in Österreich eine absolute Ausnahme oder braucht es in Richtung Zukunft, habe ich auch gefragt, braucht es mehr Öffentlichkeit für das Thema? Braucht es eine behindertengerechtere Landwirtschaft oder offenere Landwirtschaft oder ist das eigentlich überhaupt kein Thema? Ich sag das kurz, kann ich nicht so hinbringen, weil das ist, du brauchst ja da mehr als nur das, was ich hab, du brauchst auch was Umfeld dazu, zuerst musst du Kopf her so weit sein, du musst das selbe so weit sein, zweitens brauchst du mal das Umfeld, du brauchst die Leute um dich umzuein, weil du, allein geht's einfach nicht, dann brauchst, muss betrieblich was aufgestellt sein, dass es auch machbar ist, Weil ich da schon Leute begleite in der Neustelle, die auch Landwirtschaft hatten, die auch in der Situation gewesen sind. Da sage ich mir einfach nichts. Also sagst du sogar du? Da sage ich mir auch nichts. Weil die Dimensionen sind, die haben wir expandiert und Gras und Dings mit Leuten und mit Hilfe und was auch immer geht. geht. Wo ich mir sage, okay, Leute, es ist gut, wenn er sich so entschrumpft, dass einfach alles anstößt, was geht, und dann so ein Rahmen entfasst, dass es auch noch machbar ist. Aber... Wenn ich nicht übernommen gehabt hätte, hätte ich auch nicht übernommen. Weißt du, was ich meine? Ja. Dann warst du schon so weit drinnen. Ich bin schon weg gewesen und für mich ist das eigentlich kein Thema gewesen. Und der Bruder hat auch gesagt, der hat zum Bruder gesagt, wir haben zwei Stunden unter Bauer werden. Dann hat er gesagt, wir haben einen Bauern. Ja. Wir brauchen keinen. Und ich bin der Bauer und wenn ich, solange ich nicht sage, ich gebe dich so, ist es in dieser Not, das ist so. Berätst du berätst du da auch weil man wo kann ich mir in seiner situation trotz der familie gehabt und und und bei der zimmer passt was gibt es beratungsstellen wo du sagst leute oder wie gibt man das wissen weiter wo kriegt man das wissen wo es sagt du ich glaube auf dem hof es geht es nicht aus also wo es da die antwort kriegst oder wo kriegt man das gespräch wenn man betroffen ist, dass man jemanden hat, mit dem man darüber reden kann. Gibt es da eine Stelle schon dafür oder muss man sich da quasi die Nummer aussuchen und die anrufen? Nein, eine Stelle nicht. Aber es ist ein paar Mal gewesen, dass wir von Bad Höringen auch Kontakt gemacht haben, weil es so Fälle gewesen sind, wo ich einfach raufgekommen bin und hab mich ein paar Tage in Bad Höringen verbracht, weil ich sowieso alle Anwohner und Schäcker, wo ich dann mit so betroffenen Leuten mal geredet habe oder oben zusammengekommen bin. Aber eher so auf persönlichen Kontakt ist es dann so? Ja, auf persönlichen Kontakt, über die Verbindung Bad Höring, wo auch Betriebe gewesen sind, wo ich gesagt habe. Also ich möchte es richtig nicht falsch verstehen, aber wenn du ein richtiger Bergbauer bist, sag ich einmal, und die Gebäude so sind und das Haus so ist und alles alt ist und man auch schnell auf die Zeit stehen bleibt, Da ist richtig, richtig viel Zeit drin geblieben. Ja. Wird schwieriger, ne? Und dann dran bei den, das sind mit Schafe und Haien und Dingen, wo ich einfach sagen muss, hey, du hast nicht einmal ein Haus, wo du drin wohnen kannst, wo du zurechtkommst. Du kommst vom Haus gar nicht in den Stall raus, ohne dass es dir hilft. Und an den Stall kommst du gar nichts, weil der so alt ist, weil einfach nichts dir geht. Und dann hast du Maschinen, wo, ja, von Umbau dran, wo ich mir denke, hey, du kriegst Man muss schon realistisch bleiben. Was ist richtig machbar? Sagst du das dann auch? Sag ich auch mal. Du musst ja einfach sagen, ich glaube, dass es dort einfach keine brauchbare Lösung gibt. Er ist finanziell so gut aufgestellt. Du weißt nicht, was ich meine. Ja, aber dann baust du dir, das soll ja ein Betrieb sein, ein wirtschaftlicher Betrieb sein und nicht ein teures Refugium, dass du Bauern spülen kannst. Im Endeffekt, oder? Aber im Endeffekt, wenn er finanziell so gut aufgestellt ist, dann erwünscht sich das und er hat das Geld. Ja gut, dann kann man... Nachher mag er sich dauernd nicht. Er mag Bauern spielen und mag viel finanziell investieren. Ja. Aber realistisch ist es nicht. Mhm. Das ist schon da, den habe ich noch nicht so gut auf dem Boden. Aber wenn man nicht deine Nummer hat und zufällig an die kommt oder vielleicht an jemanden anderen, der das machen kann, dann gibt es institutionell noch nichts? Mir ist nichts bekannt. Wo es relativ viel Arbeit leisten oder beraten ist, sind ein paar Herren, die sind recht gut. Aber und weißt du ja die sozialmedizinischen diensten und das ist von therapeutischen gut und der von der wasser davon an und so die leute die runde schwarzen boden letzten letzten vier fragen die gerne nicht schnell aus du gibst lange antworten habe ich selber schuld was würdest du in einer utopischen welt was du es wünschen im endeffekt liebe grüße an unsere lebensmittel system ändern wenn du könntest in seiner welt zwar sie drinnen mit an unserem lebensmittelsystem was würdest du da an ändern weniger kontrolle wenige verpackung christiansbrot wege und müssen wir ein winter hat beinahe aus ägypten haben wie war es aufgeschrieben ist das ist was du hast du hast du sowas denkt dabei uns irgendwas macht ja wir so sind aber hier ist die pfiff verlängert werden zuerst die kerstin die riebwiesel die pfiff spada und du hast es auf treibt der tour zu hause denkt dieser so geschaffen dass eigentlich alles kimpos und brauchen und wir so brauchen wir jetzt ist ist ein Winter. Wieso müssen die ganzen Regale voll sein? Jede Jahr, wenn du sowas kostet und weißt, woher du fährst. Und die, die sich auf die Straße becken lassen, die erspülen. Da sollten solche gehen und umbleiben und dann erspülen lassen. Einfach nur, weil wir können. Ja, aber das ist doch richtig. Ich habe mal gesagt, Leute. Wir schenken unseren Produktpaletten so ein, dass wir das haben, was wir haben. Weil es einfach nicht notwendig ist. Das ist einfach nur ein Luxus, wo es weggeschmissen wird und gezahlt werden muss. Und nachher immer von einer CO2-Fahrstelle und kratzeln das Zeug her, weil man denkt, seid ihr alle krank? Weil man kommt da schon einmal schon. Das ist mein, ja, wo ich immer denke. Du hast dann entschieden, das musst du jetzt auch noch auf Bundle bringen, Du hast ja ein Ding, wo ich quasi beim Essen schon fast zum Essen aufgehört hätte und das heißt was, weil ich so viel darüber nachdenken musste. Du hast halt was, weil du gerade gesagt hast, CO2 und das da ein bisschen, da hast du einen spannenden Gedanken gehabt, den es jetzt vielleicht noch... Teilen könntest. Der war schon gut, oder? Also zumindest, ich bin aus dem Denken nicht ganz fertig geworden, bin ich bis jetzt noch nicht, aber vielleicht können die Leute ein bisschen mithängen. Du hast gesagt nämlich, man soll nicht nur CO2-Abgaben zahlen in Form von Steuern, wenn man es ausstoßt, sondern? Ja, die Frage jetzt am Tag ist, wo jetzt CO2-Ausstoß erzielt wird. Er wendet sich an die Kamera. Ich nehme mich an die Kamera. Ich zahle CO2-Ausstoß anscheinend. Und auf der anderen Seite, Wenn ich in den Wald CO2 speichere, kriege ich noch nichts raus. Ich trage auch meinen Beitrag bei. Und ich speichere meinen CO2 und zahle Steuern für etwas, was ich selber speichere. Und ich speichere für andere, weil wir nicht so einen kleinen Wald haben. Wo ist mein Geld? Wo kriege ich das? Spannend. Das war die erste Ansprache direkt in die Kamera mit einer wirklich gestellten Frage. Die Frage ist nämlich wirklich interessant. Wir sind ja ein Riesenwaldgebiet in Österreich. Wir speichern riesig viel CO2. Und wir müssen nicht ein paar Steuern zahlen. Wir zahlen für den Wald eine Steuer. Wir speichern gratis CO2. Wieso kriegen wir dann ja nichts? Ich habe darüber nachgedacht. Mir ist gerade nichts eingefallen. Ich finde den Gedanken sehr, sehr spannend. Und vielleicht könnt ihr uns ja auch schreiben. Waren Sie ein kleiner Satz für mich? Waren Sie eh schon was? Der Gedanke ist spannend. Was spricht dafür, was spricht dagegen? Dagegen spricht eigentlich gar nix, weil wir haben nicht das zur Verfügung. Die Frage war eine, dachte ich. Aber ich finde es in den Noten, dass wir den Markt versteuern, CO2 versteuern, und wir stellen das Ganze zur Verfügung und da kriegen wir nix. Aber ich war jetzt so ein Konsensor. Und wo ich echt sage, hey, liebe Regierung, macht euch doch mal da Gedanken. Genau wie die Landwirtschaft jetzt fehlt, jetzt groß, ich wollte über das CO2 sprechen. Das große braucht das CO2 zu erleben. Das sollte man richtig schauen, was CO2 ist. Nach einer Klimakatastrophe, wo ist die Katastrophe? Was hast du gesehen? Naja, es wird viel darüber gestritten, ob man das Klima, so wie es jetzt ist, als Indikator sehen soll. Ja, wo ist? nicht... Die Katastrophe selber meinst du? Ja. Wo sie die Katastrophe noch nicht gesehen haben. Ja, bei uns wird es wahrscheinlich das allerletzte ankommen, dann die Katastrophe. Das wird wahrscheinlich woanders auf der Welt. Das ist ein anderes Thema. In Österreich wahrscheinlich schon, aber natürlich trifft es andere Regionen. Inselstaaten natürlich jetzt, die stehen dann jetzt schon mittendrin im Wasser, im wahrsten Sinne, weil der Spiegel steigt. In Österreich kriegen wir natürlich ein Luxusproblem. Da freut man sich sogar drüber, wenn es wärmer wird. Aber die klimaflüchtlinge und dann fängt es vor 1000 jahren der hannibal kunde über die alpen kann man mit zehn elefanten, loch ausgenutzt quasi das sind ja groß Und da muss man schon so ehrlich sein, dass da riesen, riesen viel gut zu machen ist. Das Klima findest, das ist an mir vor 30 Jahren schon gewusst. Da kommen wir heute drauf und heute ist ja der Katastroph. Das ist ja vor 30 Jahren schon nicht anders gewesen. Das Klima wirst du in 50 Jahren genauso finden. Nur, da zocken sich andere an. Das ist eine sehr gute Frage. Das Erste, was ich sagen muss, ist natürlich A. Bitte auf diese Frage, warum geht es, warum geht es nicht? Zweites ist, wir müssen uns dem Thema Klima und Klimawandel einfach noch mehr mit mehr Folgen widmen, denke ich einmal, weil es einfach ein wichtiges Thema ist. Und drittes ist, lass mich nicht wahnsinnig wach für die Trottel. Für die Menschen. Ja, und du hast gesagt, das Dritte ist, wir leben ja lang schon immer, und das bringt mich nämlich zu meiner nächsten Frage. Wenn du eines Tages diese Welt, und irgendwie ist ja Kommen und Gehen auf dem Planeten, Und irgendwann sind wir halt dann komplett dahin. Du bist noch einmal von der Schippe gesprungen, nämlich für eine gute lange Zeit. Aber wenn du irgendwann einmal dann endgültig dahin bist, für was soll man sich an dich erinnern? Muss man sich erinnern dass das kann eine antwort sein. Ich glaube dass sie, so nett der mensch käme einfach das, weil wir eigentlich eher so gehen wir schon sozial und familienmensch und und wo er so gehen wir und ich noch staub ist erbittet bis prinz mann am arbeit ist was du denkst dass also beutner baustelle muss über lachen konnte er ja weil sie ja jeder der große die pointe kopf und das jetzt bin ich der rät man mag starb ist doch ganz schön stark und muss der schmutzeln weil es auch dieser gewinn ist und dies machte jeden menschen als die erinnerung der erinnerungen was da und wo er da da da denkst du auf den da wo es klar ist und den da wird das so gewisse punkte wo er statt mehr so gewisse punkte noch mal kommen ja, wo sie es noch erinnern diskriminiert es soll mit einem grinsen. Relativ logisch was gibt es was steht auf der listen von dingen die du unbedingt noch erledigen willst ganz oben, Ich will gerne fahren wieder. Gut, das ist so ein Touristen fürs Leben, das jedes Jahr wieder kommt. Ja, das ist so ein Rau, was ich trage. Nein, ich tue gar nichts Spezielles, weil ich habe ausgelernt, in meinem Leben planen nichts. Planen nichts. Weil es kommt sowieso was anderes. Und jeder, du musst gleich schauen, jeder, der einen doktorellen Plan hat, den haut es aus der Bahn. Und ich habe keinen Plan, und zumindest ob mir das falsch was kommt. Ich bin flexibel, sage ich mal so. Das ist sehr, sehr interessant. Ich bereite mich immer mit 100.000 Fragen auf diese Podcasts, wo das sieht man ja da. Dann brauche ich drei davon. Heute habe ich zufällig einmal auf den Zettel geschaut. Also ich kann auf den Plan sehr gut verzichten, wenn ich ihn einmal gemacht habe, weil dann weiß ich, ich kann ihn nehmen und kann er zerreißen. Nein, ich weiß das nicht. Du kriegst einen Plan, weißt du, ob mir was kommt und mir ist das ziemlich gut. Sehr schön. Das ist jetzt schon fast eigentlich die Antwort auf die letzte Frage, aber jetzt muss ich es da trotzdem noch mal stellen. Naja, hast du irgendeinen Spruch in deinem Leben, ein Zitat oder irgendeinen Witz oder irgend sowas, mit dem du uns jetzt quasi heimschickst? Dann kriegst du, jetzt kommt was. No pressure. Früher hätte ich gesagt, scheiße, da fällt dir nichts. Weil, es ist ja ständig gewesen. Und dann habe ich einen Unfall gehabt, wo ich gesagt habe, guck mal, ein Hilfsbrief bringt dich nicht weiter. Weißt du? und der podcast war schön finde wie was für die in diesem sinne an die drei millionen zuhörerinnen und zuhörer danke Danke, schön war's. Bruno, danke. Und vor es war ja für meinen Wald die CO2-Steuer zu halten, ich hätte eine Kontonummer. Music.

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