BauertothePeople (B2P)

Wilhelm Geiger

B2P057 ARGE Heumilch - Die getrocknete Wiese und ihre Vertreter

von Käse, Milch und Interessen

19.06.2022 157 min

Zusammenfassung & Show Notes

Gut, bei der Begrüßung hatte der Karl noch kein Heu in der Hand. Das sollte sich aber bald ändern. Ganz verliebt blickt im er Laufe des Tages auf die getrocknete Wiese in seinen Händen, hält sie liebevoll, wie einen Schatz und verschwindet gleich mehrmals hingebungsvoll mit dem halben Kopf darin, um daran zu riechen. Christiane Mösl, die ein wenig später zu uns stößt, scheint eine ganz ähnliche Liebe zum Heu zu verspüren. 
 
Obmann der ARGE Heumilch ist der eine, Geschäftsführerin selbiger, die andere. Die ARGE Heumilch ist die Interessensvertretung für Heumilchbäuerinnen und gleichzeitig auch für die Vermarktung der Produkte zuständig. No na, werden die beiden jetzt ein positives Bild vom Heu und den Produkten haben und die Rolle von Obmann und Geschäftsführerin einnehmen. Jenen Produkten, die nach der wundersamen Transformation durch Kollegin Kuh samt ihrer vier Mägen aus der sogenannten Heumilch gewonnen werden. Die meiste Milch geht nämlich in den Käse. Warum? Erklären sie im Podcast! 
 
Karl ist Bauer. Ehemann, Papa und Opa ist er auch. Der Hof ist uralt, aber top in Schuss. Er selbst hat ihn 1984 mit 14 Kühen übernommen. Heute sind es ein paar mehr. Heu und die Milch daraus hat er eigentlich immer schon gemacht und auch das obmännische dürfte er schon sehr früh in sich gefühlt haben.    
 
Christiane ist quasi in einer Emmentaler-Käserei aufgewachsen. Also dort, wo ein Großteil der Heumilch meistens hinkommt. Im Milchpackerl landet nur ein sehr kleiner Teil der Milch, die eignet sich nämlich besser zum Käsemachen, erklärt Christiane im Laufe des Podcasts. Die Welt Marketing hat sie dann aber für viele Jahre aus der Käserei gelockt. Nun ist sie im Käse-Marketing gelandet. 
 
Irgendwann haben die beiden dann beruflich zueinandergefunden. Als Obmann und Geschäftsführerin, als Bauer, Käsefachfrau und Interessenvertreter. Der eine in Salzburg, die andere in Innsbruck. Beide viel unterwegs.  
 
Wer bei unserem Gespräch wann, warum welchen Hut aufhatte, dass könnt ihr selbst nachhören und beurteilen. Interessensvertretungen und Vermarkter sind jedenfalls wichtige Akteure entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Ihre Perspektiven und Ziele, wichtige Faktoren für deren Gestaltung. Und ganz nebenbei erfahren wir noch sehr viel über Wiesen und Heu. Und warum Heu und Stroh nicht dasselbe sind, wie Willy wieder mal gelernt hat. 
 
Die ARGE Heumilch ist natürlich nicht die einzige Interessensvertretung entlang der Wertschöpfungskette, aber die erste, mit der wir gesprochen haben. Weitere werden folgen!

Transkript

Karl
00:00:00
Ich glaube, dass, 1995 beim U-Beitritt waren wir 83.000 in Österreich. Dreiundachtzigtausend, 23tausend haben uns nur in in diesen überschaubaren Zeitraum für immer verlassen, die kamen in der Regel nimmer.
Intro_Outro
00:00:28
Einleitung
00:00:52
Küsse ich, Mit äh der Christiane Mösel und dem Karl Neuhofer betreten wir in dieser Ausgabe des Podcasts wieder thematisches Neuland, obwohl wir alle zusammen beim Kahl am Bauernhof sitzen geht's heute nicht vorrangig um dessen Rolle als Bauer, sondern die des Interessensvertreters. Heumilch lernen wir in dieser Folge die erste, aber sicher nicht die letzte Interessensvertretung entlang der Lebensmittel, Wertschöpfungskette kennen. Wie eine Interessensvertretung funktioniert, wie sie argumentiert und wie sie kommuniziert, Wir erfahren aber in dieser Folge auch viel über hohe und Heumilch. Und äh ja, wie man ein Interessensvertretung aufbaut und was die Aufgaben einer Interessensvertretung sind, Und da die beiden, der Karl und der Christiane net nur einen Hut in ihrem Leben aufhaben, da lernen wir in den vielen Zwischentönen natürlich auch die beiden Menschen besser kennen. Jetzt noch die obligatorische Kleinigkeit in eigener Sache. Wir haben ja auch Kanäle auf Facebook, Instagram, Linkedin und auch auf YouTube. Und all diesen Kanälen kann man folgen oder sie abonnieren, Also, wenn ihr das noch nicht gemacht habt.
Hintergrundtrack Zitat
00:02:26
Tut es.
Einleitung
00:02:30
Das schon gemacht habt.
Hintergrundtrack Zitat
00:02:31
Danke.
Einleitung
00:02:34
Und jetzt viel Spaß mit der aktuellen Folge.
Willy
00:02:42
Jetzt habe ich gerade auf Start drückt. Ich weiß jetzt wie ich äh den Podcast heute einleite.
Karl
00:02:47
Aber ja, aber der Damm passt, oder.
Willy
00:02:49
Der Dom passt, ja, also total. Ich würde jetzt wirklich mal euch beide begrüßen mit.
Bianca
00:03:04
Alter.
Willy
00:03:07
Ja liebe liebe Hörerinnen, liebe Hörer wir sind heute bei der, zu Hause, nämlich bei der ähm beim Obmann, äh der arge Heumilch und bei der Geschäftsführerin der AG Heumich, also ganz, ganz, ganz prominent besetzt. Äh.
Bianca
00:03:25
Nur ganz kurz gleich zum Verständnis, dass sie heißt nicht arge, weil sie so arg sind, sondern weil sie eine Arbeitsgemeinschaft sind.
Christiane
00:03:33
Das ist gut, äh dass du das erklärst, weil das werden wir oft gefragt, was heißt eigentlich Arge und.
Willy
00:03:38
Und zwar die die beiden haben nämlich Namen auch noch draufgeschrieben, weil ich bin noch nicht mehr so nervös, gell? Dann vergesse ich Karl Neuhofer. Ungefähr hier, oder? Und Christiane Mösel. Komm dahin, oder?
Christiane
00:03:55
Super Willi.
Willy
00:03:56
Und weil wir grad bei den Namen sind äh ja.
Bianca
00:03:59
Standortbesetzung.
Willy
00:04:00
Äh fröhlich, funkelnd, äh stark beseelt äh wunderbar kompetent und mir den Vogel dröten quasi, Blasel aka.
Bianca
00:04:13
Melange Gummistift.
Willy
00:04:14
Und der Wille. Grüß Gott, grüß Gott. Also hi. Noch einmal. Ähm ja äh vielen Dank, äh dass für dass wir jetzt alle wieder da sind, dass euch Zeit genommen habt ähm heute mal ein ganz spannendes Thema. Wir sind, Quasi wieder in der Landwirtschaft nur nicht direkt am Betrieb, obwohl wir beim Qual direkt am Betrieb sitzen, sondern wir möchten uns heute mal ähm ja äh einen einen, Akteur entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ansehen und nämlich in dem Fall eine Arge. Wir werden auch klären, was das ist. Die Arge heimig, die äh ja sage ich mal, die Interessensvertretung der Heumilchbauern und Bäuerinnen, in Österreich, aber auch über Österreich hinaus ist oder? Kommt das ungefähr hin?
Karl
00:05:00
Man muss einfach wissen, in Sachen ist Österreich in Europa klar, die Nummer eins, aber wir haben eine gute Zusammenarbeit eigentlich an der gültigen Kooperation mit unseren heimlichen Bauern in Bayern, Baden-Württemberg, auch in der Schweiz. Auch Kontakte zu Frankreich, also, Ich schicke euch Obmann und selbst als Bauer heimlich ist eigentlich dieser Alpenbogen. Die Grundl- und Bergregionen, da wird die Heumilch eigentlich größtenteils produziert.
Willy
00:05:34
Aha. Grün äh, traditionell deswegen, weil sonst nicht recht viel mehr gewachsen ist aufgrund der Böden und dass halt mehr Grünland vor und weniger Uckerland oder?
Karl
00:05:47
Das ist der Punkt, also wir haben im im Alpenbogen haben wir einfach ganz viel Niederschlag an, gell? Wir haben ausreichend Regen, was wir mittlerweile nimmer überall hat in Europa. Und deshalb hat sich die Milchwirtschaft und die Greundlandwirtschaft genau in unseren Regionen zu erhalten.
Willy
00:06:02
Ja, dann äh kurze Erklärung, was ist wo wo wir san, was wir tun oder was ihr tut. Ähm wir fangen aber immer wieder in der Vergangenheit an, deswegen tat er uns jetzt einmal, jetzt fangen wir mal mit dir an. Äh Christiane und ähm, Erzähl uns einfach mal, woher du kommst. Ich habe nämlich eh schon gelesen, dass er eine Familie, glaube ich, weil's stimmt, oder?
Christiane
00:06:20
Ja genau. Ja, ja.
Willy
00:06:21
Erzähle mal bitte ein bisschen über die wird woher du kommst und und wie du dann äh letztendlich.
Bianca
00:06:27
Komm mal.
Willy
00:06:30
Auf der Agent bist.
Christiane
00:06:32
Ähm ich habe nach meiner Ausbildung ähm wo ich in der Milchwirtschaft tätig, also das ist wirklich so lustig gell dort, wo man aufwachst.
Bianca
00:06:41
Wo bist denn aufgewach.
Christiane
00:06:42
Bin aufgewachsen im Salzburger Flachgau in einer Emmentaler Käserei.
Willy
00:06:46
Kirchen, glaube ich, habe ich gelesen. Stimmt das? In Küstendorf.
Christiane
00:06:48
Nein, küsst doch. Ja genau. In der Käsereigenossenschaft Fischach, die gibt's so nimmer, Ja genau. Ah schau, du kennst es.
Willy
00:06:58
Aufgewachsen in Bergheim und das liegt an der Fisch.
Christiane
00:07:00
Ah ja genau, doch das kennst, Äh ja also sozusagen ist mir ich bin in einem Silo Sperrgebiet aufgewachsen, das haben wir eh schon zuerst vorher schon bis.
Bianca
00:07:12
Noch lernen.
Christiane
00:07:13
Aufklären.
Willy
00:07:15
Lernen, ja, ja.
Christiane
00:07:16
Und äh also ich bin sozusagen mit der aufgewachsen, dass mir in die Wiege gelegt worden und ich habe nach meiner Ausbildung immer in der Milchwirtschaft im Marketing gearbeitet, und bin dann 2tausend10 zu gekommen, im Markenaufbau mit tätig und war halt da ganz klassisch im äh Marketing tätig, und habe dann nach zwei, drei Jahren Feder, also einfach schwerpunktmäßig den Handel betreut. Und sozusagen im Handel die Geschichte da holm ich. Erzählt und dem das näherbruch.
Willy
00:07:53
Aber warum bist du ins ins Marketing gegangen? Warum nicht daheim geblieben auf der Käserei direkt ins Käsen und und.
Christiane
00:07:59
Wie habe immer also das hat sich aus Zufall ergeben. Ich habe immer ich habe immer gewusst, ich Marketing hat mich schon immer interessiert, also das.
Willy
00:08:09
Ist das Spannende am Marketing oder was hat dir denn.
Christiane
00:08:11
Als junger Mensch denkt man sich halt, da kann man.
Willy
00:08:13
Dreijährige Christiane oder wie? Ja. Ja.
Christiane
00:08:14
Ja also das weißt du ja als als ganze junges Mädel wollte ich eigentlich Bayrin werden.
Bianca
00:08:22
Um dann.
Christiane
00:08:25
Bleib, Ich bin beim Nachbarbauern, habe ich äh haben wir wie ich sechs Jahre alt war, habe ich es gelernt, Wir sind jeden Tag am Abend so zwei Jahre habe ich das gemacht und da hat jeder jetzt Kind, wir waren zu zweit, Nachbarfeind und und ich, der Fritzi und ich äh haben dort äh beim Bauer, der heute noch immer heimlich Bauer ist, ähm äh jeweils eine Kuh gehabt, ich habe die eh vorgehobt, weil die war sehr gutmütig und da habe ich immer Kurtmurchen. Und mir hat das total sorgt, das Kind und ich weiß nicht, von der Reih sperriger Bayerin, habe ich zum Beispiel eingewickte Kirschen und kleines Brot, das was ich selber gemacht habe, kriegt und ich wollte eigentlich Landwirtschaft, weil ich einfach ganz stark mit dem aufgewachsen bin und ich bin aber dann zufälligerweise ins Marketing, der Milchwirtschaft eingerutscht. Das war.
Bianca
00:09:23
Rutscht man da ein?
Christiane
00:09:25
Ich hab Politik studiert und hab nebenbei einen Job gebraucht.
Willy
00:09:32
Interesse für Marketing führt zu Publizistikung.
Christiane
00:09:34
Eher so das Öffentliche. Also, Öffentlichkeitsarbeit so das war ich habe als junger Mensch hat man da so Vorstellungen ich weiß nicht da habe ich mir das ist irgendwie interessant wie Medien funktionieren, wie BR funktioniert und so und ich habe dann einen Job gebracht, Studium finanziere. Da bin ich über bin ich zu Tirol mich gekommen, weil ähm ja die Latella einfach der Marke von der Tirol mich war und so bin ich auch zu heimisch wiedergekommen, weil die haben viel Berg Käse produziert, Und ein echter kann ich nur aus einer hochwertigen Michael, Und so hat sich das dann wieder geflossen und so bin ich dann zu gekommen. Also das ist ganz ganz lustig.
Willy
00:10:41
210 dann erst wie sie euch kennengelernt habt oder hast du das das Potenzial, sage ich jetzt mal, da habe ich mich vorher schon erkannt, dann hast du dann die passende Agenda dazu gesucht oder oder wie war das.
Christiane
00:10:50
Ja ja.
Karl
00:10:52
Wir haben uns eigentlich gegründet zweitausendvier, Und 210 wir haben dann die Entscheidung getroffen eigentlich zweitausendacht, Nur für die Bauern so ein bisschen Interessensvertretung machen oder gehen wir von der nächsten Schritt. Und der nächste Schritt war für mich dann sehr klar vorgezeichnet. Für mich ist das einfach lässig als Bauer, Wo san denn seine Zukunftsperspektiven und seine Chancen? Und 2tausend8 haben wir dann erkannt, äh dass für uns ist es unumgänglich oder ich würd's uns sogar noch anders sagen, wir haben sträflich verabsäumt, Die Geschichte heimlich den Konsumentinnen und Konsumenten erzählt haben, Ich ich sage das einmal so, wir haben einfach daheim, die Bauern haben die haben da hohen Standard äh an den Tag gelegt, haben wertvollste Mühe gemacht, wir haben die auf die Bundesstraße, Der Pfarrer hat die Micha gesagt und wir haben jetzt um die München nix mehr gekümmert.
Willy
00:11:48
Oder dem hinfeat.
Karl
00:11:51
Milli Beach die heißen, genau. Das heißt, wir Bauern haben dann das völlig aus der Hand gegeben und dann haben wir gesagt, aus dem echten Juwel sind wir eigentlich was machen, zusammengefunden und das Ganze ist dann gestartet zweitausendvier.
Willy
00:12:05
Zweitausendvier, wann habt ihr euch gefunden.
Christiane
00:12:07
Mir haben uns 210 erst gefunden. Also 2tausend4 war ich noch, war ich noch in der äh bei der Tirolmilch. 204 witzigerweise, da da haben wir Ähnlichkeit, wo sie jetzt grad entdecken. Äh ich habe 2tausendvier die Ausbildung zum Käsesommelier gemacht, und eben aber aus immer und äh ich habe, ich habe das total schod gefunden, dass der innere Wert der Silofreien Milch, wie man damals ja noch gesagt haben vorwiegend, dass das nicht vermarktet wird. Weil das ist ja so ein gute Qualität ist für hochwertige äh Käsehersteller, Ja ich habe dann dann hat sich zwotausendneun, die räumig in der Form gegründet, wie es jetzt ist, also dass man Vermarktungsoffensive äh gestartet hat und äh mein Vorgänger bei der äh A geheimlich, das war der Andreas Geisler, Der gemeinsamen Qual Neuhofer, die Arge gegründet hat, so in der Form, wie sie jetzt äh aufgestüllt ist und der hat mich dann von der Tirol-Milch, Der hat mich angerufen und hat gesagt, ob ich nicht, und net äh ob man net irgendwie was machen konnteten gemeinsam. Wir haben uns von der Terrormich erkennt und so bin ich 210 zur Argument gekommen, eigentlich fast am Anfang und wir haben das dann gemeinsam aufgebaut.
Bianca
00:13:34
Aber sage einmal, Calui hat das bei dir alles angefangen. Wir haben vorher gesehen und dass das auch erzählt, wir sind da auf einem Erbhof. Bist du aufgewachsen, du bist da reingeboren.
Karl
00:13:46
Genau, ich sage, ich sage einmal.
Willy
00:13:48
Oder? Deswegen oder? Wieso heißt das Ding Erbhof.
Karl
00:13:52
Unser Hof ist eigentlich jetzt seit seit mittlerweile über 280 Jahre in wird von Generation zu Generation übergeben, Und die Bären hätte jetzt eine dieser Generationen in die 280 Joahr unser heimlich Betrieb liegt im Salzburger Seenland oder eigentlich zwischen dem Salzburger Seenland und dem, Gell und wir haben wir haben eben herrliche Badeseen. Acht Im Umkreis von 20 Kilometer mit Trinkwasserqualität ist eigentlich ihre. Wir machen eigentlich da Urlaub machen.
Willy
00:14:25
Jetzt kommt, jetzt kommt ihr.
Karl
00:14:27
An ihm, einer von sechs wir waren daheim, Und ich bin da ich bin der von den anderen drei.
Bianca
00:14:41
Bist äh ja, okay, kriegt der Vierten Hof wegen des?
Karl
00:14:47
Kann ich jetzt gar nicht sagen, weil früher hat sich eigentlich, Gell und irgendwie hat man das gespürt, ich sage jetzt einmal, Bauer zu werden, weil meine Brüder haben alle möglichen Berufe, von von bis gell und ich war halt dann aus deren Runde, aus diesen sechs, also wir han wir haben richtig a perfekte Kinder, super aufgewachsen, wie du ihn heute noch miteinand sänge, alle 6 schon. Wir waren eine halbe Fußballmannschaft, Es war sechs Leute. Es war richtig lustig daheim und irgendwann dass ich der für das die größte Leidenschaft mitgebracht habe.
Willy
00:15:23
Woran haben Sie's kennt.
Karl
00:15:25
Wenn ich das sage jetzt. Ja und damit die Lehrerin und da war bei uns grad das Grundzusammenlegungsverfahren. Das heißt, die die Bauern haben die Grundstücke, Zander aus, damit das besser zum bewirtschaften war und dann.
Willy
00:15:40
Glaube ich ist das oder? Ist es das, ja.
Bianca
00:15:43
Der Willi gibt immer an, wenn er Begriffe lernt.
Willy
00:15:46
Ich habe was gelernt, ja.
Karl
00:15:48
Und da hat man eine Flurbereinigung gemacht, das heißt, man hat ganz schwierige Hügel zur Bewirtschaftung, hat man bissel begradigt und so weiter, Ich bin da die zweite Klasse und dann hat mich die Lehrerin hat da die Mutter gefragt. Ich weiß net was mit Kali ist, irgendwas stimmt net. Der geht ins und schläft in der Schuhe ein? Das war in der zweiten Klasse, Ist natürlich sehr wohlgewisst. Wir haben da so viel Geländekorrekturen gehabt und mein Vater, der haben mir, also früher einen Traktor daneben gestellt mit dem Anhänger, Dann habe ich alles, was man da rekultivieren. Hier den ganzen Tag von der Früh bis auf Nacht einen Kübel und ho jeden Tag auf Nacht einen Anhänger voller.
Willy
00:16:28
Aha.
Karl
00:16:30
Ge, ihr glaubt wirklich. Und mir hat das, mir, ich war da selber so motiviert, dass man einfach dann bis in die Flächen haben, bis in die Produktionsbedingungen, so hast du mit mit 2. Klassen noch nicht gekennt. Aber ich war da so motiviert, ich habe da so gearbeitet, weil es eigentlich Bauernhof, gell? Hat sich das irgendwie außerkristallisiert und dann 1971 gebaut. Und und von da ist eigentlich die Weichen gestillt worden und wenn ich dir jetzt rück, Wirkend betrachten, gell. Ist eher schon ein Fortgeschritteneuter. Ich werde ich werde ich werde nächstes Jahr 60 Jahre alt, nennen wir den Luxus außer für mich jetzt persönlich, dass ich mein Leben nochmal Dinge mache, wo ich richtig die richtig gern macht. Das darf er mit dem Mütter, glaube ich, tun und deshalb eine leidenschaftlicher Milchbauer und meine zweite große Leidenschaft ist einfach diese heimlich.
Willy
00:17:22
Gehört halt nimmer zu deiner leidenschaftlichsten Aufgaben oder mit dem es dir eigentlich ursprünglich qualifiziert hast für den Job.
Karl
00:17:30
Muss ich mittlerweile nicht mehr unbedingt haben aber mein ganzer Werdegang, ein ganzes Leben ist aber bei uns hat's immer ganz viel Veränderung gegeben. Also ich sage, das ist Bauer ganz normal, es muss nie irgendwas 40 Jahre gleich bleiben, Das ist ein Grundprinzip für mich. Wir waren dann neben es war einfach immer ganz viel Veränderung im Betrieb und das glaube ich hat auch uns geistig fit gehalten.
Willy
00:17:57
Wir.
Karl
00:18:08
Und und unser Schreibnamen kann ich auch erklären, weil da mal geschaut in der Chronik.
Willy
00:18:13
Ist das von.
Karl
00:18:14
Neuhofer, ja. Casanova. Bei Casa hoaßt die Burg, der Hof an Novanoi. Müssen wir nicht unbedingt. Äh also wir sind.
Willy
00:18:26
Wochenende dann Podcast.
Karl
00:18:28
Wir sind die Neuhofer.
Bianca
00:18:31
Aber sag einmal, wie, warum gerade du immer Sex? Du wirst irgendwo in der Mitten, warum Gott, du? Es sind ja alle da aufgewachsen.
Karl
00:18:39
Hat studiert okay der war dann Pfarrer geworden, vierten Jahr der zweite ist der zweite ist der Bankdirektor geworden der Dritte hat das gesondert, dem war das zu anstrengend, Und die war dann der, was ich beim richtig bewährt hat.
Willy
00:19:06
Am härtesten kacke, dann habe ich gedacht, das ist.
Karl
00:19:10
Ja, aber genau, war das Gespür für die Viecher, das kennt man, Jetzt ist bei uns wir haben und die jüngste das hat's irgendwie außerkristallisiert, das spürt man.
Willy
00:19:22
Dann wie man schon sagt.
Karl
00:19:25
Wir haben dann mit meiner Frau habe ich jetzt drei Dirndln und Gemeinde die drei Dirtl haben jetzt gemeinsam wieder sechs Burma. Als ich ja schon sechs Enkel.
Willy
00:19:39
Aber welchen Hof äh haben die Eltern noch bewirtschaftet? In welchen Hof hast du denn übernommen? Weil das immer schon so wie sie's jetzt hat oder hat sie da.
Karl
00:19:49
Das ist einem, wir haben den Hof damals mit 14 übernommen. Vierzehn. Vierzehn, ja. Und eigentlich mein Foto war schon recht fortschrittlich einmal, der hat schon vor bei 60 Jahren war ja Gründungsmitglied von. In Salzburg, gell, da war der einer von vier Vorreitern vom Land Salzburg. Da war damals was noch verboten, in Salzburg eine andere Rasse zu züchten, als Benzgau Rinder. Einsperren gedroht, die haben dort gegen Salzburger Zuchtgesetz verstoßen, haben einen Miteinsperren gedroht, aber damals hat man die Kälber schon die Fleckvi-Kälber eingeschleißt, die haben's zum Teil verstohlen mit mit, mit die ersten Autos im Kupferraum, so ist es über die Binne gegangen. Und das heißt, da ist das so bissel der Grundstein gelegt worden für unseren Hof. Wir haben früher auch noch Getreideanbau ghobt und, Und dann haben wir eben mit 14 Jahren haben wir Frauen, die übernommen. Ich habe meine Frau, die Theresia, habe.
Bianca
00:20:49
Jahren.
Karl
00:20:50
Mit 14 Kühen.
Bianca
00:20:52
Ach so.
Karl
00:20:54
Frau kennengelernt, auf auf einen Jugendurlaub und meine Frau war Bankkauffrau, was ich übrigens mit einem Bauernhof glaube ich ganz gut verbindet, weil da einfach auch die die Betriebswirtschaft, und wir haben dann, und dann haben wir noch den Betrieb einfach kontinuierlich über die Jahre immer wieder so bissle aufgebaut. In mehreren Schritten aber Das ist gesund gewachsen. Bin da nebenbei, ich war dann 18 Jahre nebenbei im Baugewerbe.
Willy
00:21:29
Nebenerwerbsbetrieb habts ihr dann. Hauptsächlich Nebenerwerb übernommen oder war das wie sie's.
Karl
00:21:37
Das war, Da muss man einfach auch wissen, ich tat da eigentlich auch die jungen Bauern durchaus Mut zusprechen. Ich spiele überhaupt kein Rollen. Es wird sich immer was ändern. Nie nie davon ausgeht, dass das alles in Meißel in Stein gemessen ist, es ist immer 20 Jahre. Wir haben das mit 14 und und wir sind einfach total zuversichtlich, gell. Wir haben immer bei dem und ich glaube das was das überhaupt ausmacht. Ein bissle Humor jeden Tag, jede Arbeit jeder da wo er steht sowieso viel besser bis 44 Jahre Fußball nebenher, anderen Bauern eigentlich die haben gesagt die faulen Hand, jetzt.
Willy
00:22:29
Wir kommen aus Urlaub fahren. Das ist immer das, was man hört eigentlich. Da kommst net weg. Wie geht's dir so aus?
Karl
00:22:37
Glaube, da müssen wir ganz ganz genau hinschauen. Es gibt ganz viele Formen der Landwirtschaft in Österreich. Man muss 700 Mal im Jahr da sein. Pfingsten, Ostern, Weihnachten, Immer. Und ich weiß, wenn wir in den Urlaub gefahren sind, meine Mutter war noch recht rüstig. Die hat übrigens noch mit mit 78 Jahren hat die noch in in den Computer hinschauen können, damalige Zeit, nee, sensationell. Die Mutter und die Kirchen, der Nachbar hat das und wir sind eine Wochen weg, Queen und wir haben super geschafft, meine Frau und ihr und die Kinder.
Christiane
00:23:22
Organisation ist das halbe.
Karl
00:23:23
Sobald mir daheim weggefallen san, die ersten zehn Minuten war für uns schon Urlaub. Und wir haben das so dringend gebraucht. Ich glaube, das brauchen alle Leute, net nur Bauern, aber von Bauern einfach daheim von Hof einmal wegzukäme und die besten Ideen ist das Träumen, hanomal sagen, die beste Ideen san mir am Strand, am Liegestuhl eingefallen.
Willy
00:23:45
Du stehst aufs Meer hast du gesagt, ge?
Karl
00:23:47
Und net einmal nur beim arbeiten. Wir haben immer ganz gern und viel gearbeitet, aber wir haben auch ganz viel gerne mal vorgefahren, Man muss auftanken, man muss den Akku wieder loaden und und man hat einfach, weil man Zeit für die Familie grad ist in in der bäuerlichen Welt, man glaubt man arbeitet zwar alle Tage miteinander, Ist eh so viel zusammen, aber ist ein Unterschied, wo ich jeden Tag einen Stolz haben bin oder bei einer Flasche Wein im Süden.
Bianca
00:24:12
Tabettenwechsel, hm? Außer jetzt hast du gesagt, ihr habt 84 übernommen mit 14 Kühen, damals ist sich das noch im Vorderwerb ausgegangen und hast gesagt, ihr seid's aber kontinuierlich gesund gewachsen, aber, Du warst im Baugewerbe. Warum ist sie das dann nimmer ausgegangen, obwohl ihr gewachsen seid?
Karl
00:24:34
Das heißt, die werden dann äh bis 98 wenn ich dann arbeiten kann mit dem Baugewerbe und die habe aber für uns für uns war oberstes Prinzip, für meine Frauen, für mich, dass man neben der Arbeit eigentlich am Winter immer Fortbildungsmaßnahmen gemacht, beide. Sparunternehmerschulung, Bauernakademie. Das haben wir alles freiwillig gemacht. Das hat früher viel Geld gekostet. Gell, wir haben da sonst in der privaten Kasse 40.000 Schilling schnell für so Bildung. Also die Investitionen Bildung war für uns einmal ganz wichtig, gerechnet. Ich habe dann noch äh fünf Jahr Verkauf Außendienst gemacht mit der Baufirma. Ihr verkauft wie ein, Das war einfach für mich große Leidenschaft, Es war für sie eine große Lein.
Willy
00:25:17
Okay.
Karl
00:25:18
Einfach einfach dieser Kontakt zu den Leute ja und für mich war das immer ganz wichtig die Leute gut zu betreuen, wirklich sein Bestes geben, das gemacht und dann haben wir aber wieder Nachbar wo aufgehört und dann bin ich eben wieder zurückgewandert in den Feuerwehr, zwischendurch hat sich meine Frau im Bereich der Interessensvertretung der Landwirtschaftskammern der Politik verändert, also die ist dann da recht gut hinig gewachsen die Lese, hat dann zehn Jahre Salzburger Landtag a grauen Umweltsprecher gemacht und das war eigentlich für uns in Summe am Hof a totale runde Geschichte, weil, ganz klare äh Grund dafür. Wir haben unseren Hofguren äh im Griff gehabt. Nur für uns ist die Sicht einfach und die war ja ganz viel, viel größer geworden, Und für mich ist a Grundprinzip für mich ist jetzt, es es gibt a Bauern, der sagt, ich mache das so gut bei mir, da haben wir keinen anderen. Für mich war a Prinzip es ist richtig gut gelaufen bei uns und hat gesagt, ich möchte eigentlich auf dem Weg mich mal ganz ganz viele Bauern mitnehmen. Und das war dann und mir hat dann eigentlich äh ehemaliger Käsemeister oder oder Kasserei aufgefahren ausm Flochgau. Hat dann zu mir gesagt ich möchte haben, dass du den Heimlich Hobmann für Salzburg Oberösterreich übernimmst, Und und und somit san wir da so eingewachsen. Und trotzdem war für mich immer wichtig, wenn ich eine Funktion als in der bäuerlichen Welt übernomme, dann muss ich mir zuerst den Betrieb gut laufen, Das ist ganz wichtig und deshalb haben wir den Bauernhof dann von die 14 Kie wird die Bianca gesagt hat mal in mehreren Schritten dann so Richtung entwickelt, aber immer mit eben mit mit ausschließliche Nachbarbetriebe, dass wir einfach kurze Wege haben, glaube ich sechs Kilometer gefahren und einen guten Bekannten, eigentlich der Bruder. Das haben wir dann eingestült. Wenn man wissen muss, in der Landwirtschaft, in der Milchproduktion zwei Menü ist immer null, Also wenn sie sich nicht rechnet, da muss man halt wieder mal was lassen.
Bianca
00:27:20
Aber wie rechnet sich Milchwirtschaft heute noch?
Karl
00:27:26
Da muss man erstens einmal zurückgreifen, da braucht man auch Zeugen vom Betrieb. Gell? Wir haben wir haben immer auf unseren Betrieb doppelte Buchführung gemacht. Da war überhaupt keine Verpflichtung, gar nix dabei. Das haben heit dann schon umgestellt äh aufm Computer. Wir haben einen der ersten Computer in diesen fünf Gemeinden gehabt, Das würde man halt sagen, mit den Traktor, gell, Computer und und wir haben immer über unseren Betrieb ganz viel Zeugen gehabt, da kann man da sagen, wie schaut's aus, wie regnet's? Was rechnet sie? Und dann war für uns relativ bald die Entscheidung, äh gehen wir in Richtung der Menge, zum Preiseinstieg. Ich sage ja immer zu den Bauern auch, wenn ich unterwegs bin, gell? Michwirtschaft ist freiwillig. Ich kann jeden Tag in der Früh, wenn ich aufstehe, entscheiden, für welchen Markt produziere ich mich?
Willy
00:28:18
Preiser Einstieg hast jetzt unterer unteres Preis.
Karl
00:28:21
Das heißt zur Zeit in Österreich GVO freie Qualitätsmilch passt ja, Gentechnik frei produziert. Das ist das Label, was die Bauern sage ich mal zu 70 Prozent in Österreich oder fünfundsiebzig Prozent machen Und wir haben uns halt damals schon ganz bald entschieden, 1991 haben wir unseren Betrieb biologische Landwirtschaft umgstelt. Also vor 30 Jahren.
Willy
00:28:43
Aus welcher Dose gesagt, ihr habt's gerechnet. Was was habt's da errechnet, dass euch das dann auf Bio gebracht hat damals?
Karl
00:28:49
Wir haben damals errechnet, wenn wir in die Menge gehen, was wir eigentlich unter austauschbar san, in der Milchproduktion in Europa und in Wirklichkeit global auf der ganzen Welt. Wir machen dann ganzen Wald immer irgendwo billiger machen kann wie bei uns, Wir müssen ihn in die Spezialität gehen, das Premium und deshalb haben wir schon vor 30 Jahren, da haben viel noch gelacht, da haben uns eigentlich die meisten ausgelacht, Vor 30 Jahren haben wir unseren Betrieb umgestellt auf Bio und Heu Milch war mir ja immer. Das heißt und dann war dann war das für uns die Kombination Bio heimlich und dann haben wir da war für mi die Überlegung als Müchtbauer ah jetzt gemeinsam machen die heimlich sparen, Kraft des Potenzial, dass man die Geschichte, was wir tun, erzählen und von da weg ist das eigentlich dann gestattet, Bier und an dem dann mit 2004 Heuwirtschaft und einer Pressekonferenz in hat mich mal Journalist gefragt worin besteht das Marketing der Heumilch? Worin besteht das Marketing der Holmilch? Und meine Antwort zu diesen Journalist war, wir erzählen einfach die Geschichte, was wir tun. So einfach kann es sein. Wir erzählen unsere Geschichte und die von Thema möglichst gemeinsam über die Bundesländer hinweg, Und das glaube ich kann bei die bei den Leuten gut an.
Willy
00:30:11
Ja jetzt hast du vorher gesagt ähm Dass du dir Erfahrungen gemacht hast und das haben wir in Gesprächen immer doch immer wieder mal gehört, ähm dass man die Sachen oft für sich behaltet, ne? So so ähm wo was glaubst du woran das liegt, äh dass man dass man da net drüber redet, äh unter und du, du hast doch gesagt, du redest gern drüber, viel reden halt net drüber, warum glaubst du ist das so?
Karl
00:30:34
Weil manche es gibt a Bauern glaube ich, Der sagt, wenn's ärgert und das eben nicht weitergibt, dieses Wissen, weil da geht's auf um Fachwissen, kennt ihr vielleicht einen Vorteil, gelangen, dass dass je nach und früh aufsteht und dann macht dann eher mit. Das ist ein Ansatz und mein Ansatz vor, wenn wenn wir das gut machen und wir haben gewisst, wir machen das eben schon sehr gut, Mir tun auch ganz viel mit Wissenschaft und Forschung habe ich mich seit seit ich 25 Jahre alt bin, alles was irgendwo Wissenschaft, wir trainieren jetzt ein hergibt einfach aufklappen, aufsagen und dieses Wissen habe ich gesagt, wenn man das verstärken mit mit meine Berufskollegen, meine Nachbarn irgendwann dann halt irgendwann sind bei der Räumlichkeit dann die Nachbarn bis Vorarlberg gegangen, Gell? Einfach wir alle, die wir gleichen Interessen haben, wenn wir uns da stärken, äh dann kemma ja Markt viel besser vorwärts.
Christiane
00:31:25
Weil oana loa schafft's ja net. Das da muss müssen wir mehr zusammenstehen. Schon natürlich in einer Selbstvermarktung gehen, aber dass da äh äh was uns gelungen ist, wir haben ja in die letzten zwanzig gemacht. Das ist ja einfach nur ein mit der Masse. Äh ja bis 2009 hat's die Mich net net als geben, so dass das der Kunde im kaufen hat können.
Willy
00:31:56
Legen wir vielleicht eh los mit der mit der Geschichte des Holz, weil ähm wir haben ja. Früh ganz früher. Ich frage jetzt einmal ähm ganz ganz früher ähm und wann war ganz ganz früher gewesen. Das normale Futter für die Kia. Hat sich dann was verändert oder war heuer mal ganz toll, ist dann irgendein Skandal gewesen, warum ist das äh wird so jetzt das entwickelt.
Karl
00:32:39
Das kann man eigentlich ganz gut erklären, gell?
Willy
00:32:41
Super, super. Das ist gut.
Karl
00:32:45
Jetzt anschauen, das ist interessant. Wir machen eigentlich noch immer das, was was eigentlich die Natur, die ursprünglichste Form der Milchproduktion. Die wo man greife jetzt einmal ganz weit zurück, das hat im Sommer, grünes Wiesengroß gefressen und im Winter einfach was von den Steppen oder vom Schnee geschaut hat, das waren die getrockneten Großheime. Das Urend. High und groß. Da reden wir vor tausende vor Jahren. Und dann hat sich diese Form der der Rinderfütterung, Da muss man ja wissen, die die so rein ist ja auch von von der ganzen Verdauungssystem ausgelegt einfach aus Wies und Heu für Menschen verfügbares Essen mache.
Willy
00:33:25
Kurz einhaken. Das das Urrend macht mit ähm Bianca, du schaust zu, Basti, äh Bianka.
Karl
00:33:33
Die Bianca wird die Bianca wird das gut wissen vom Studio. Von der Boko werden das genau gelebt hat.
Bianca
00:33:39
Ich habe keine Ahnung Aber äh was ich weiß, ähm jedes Viech, das wir heute essen oder im Falle der Kuh zuerst mal melken äh oder deren Produkte wir konsumieren, das ist ja irgendwo nicht immer schon in einem Stall gestanden, sondern das war mal ein Wildtier.
Willy
00:33:55
Frage ja genau deswegen, wie immer es die Domestizierung geben in die heutigen äh Rinderrassen. Aber wie wie stört man sich so einen Urrind wie so ein Dinosaurier oder wie so ein Mammut oder wie wie haben die ausgeschaut? Was waren das für Fehler?
Karl
00:34:08
Die haben die haben die haben jetzt wirklich sagen, das war Skelett, wenig Muskelmasse, weil es einfach die haben ganz kackes Leben geführt, gell? Ganz kack. Haben kleine gehabt, haben heute, maximal das Kelm noch ein bisschen versorgt mit Milch und das weiß dann schon ziemlich. Und dann ist ähm ist der Mensch, da werden dann die nächste Stufe werden die Nomaden, wo die wo die Leiter eigentlich schon mit die Herden um, gegeben hat und dann war der nächste Schritt, da hat man gesagt, Die Rinder, eigentlich wenn man denen einen Stall bittet, einen Unterstand und fernah vielleicht das Winterfutter organisiert, dass man das Wir Bauern machen, das haben sie ja dann gutes Futter und net nur das was vom Schnee ausgeschaut hat, so hat sich das entwickelt und dann sind die Stallungen entstanden Dank größeren Sprung.
Willy
00:35:02
Klärt gut, ge? Nehmt uns mit, ja.
Karl
00:35:05
Eine Zahl dazu, gell? Eine Zahl dazu, 1970, meine meine Dirndl sagen aber Papa das ist ja ewig zurück 1970 waren in Österreich nur 80 Prozent der Milchproduktion war diese Heummilch, dieses Silage frei produziert.
Willy
00:35:25
80 Prozent.
Karl
00:35:25
80 Prozent.
Christiane
00:35:27
Der Großteil hat ja einfach heimlich gemacht. Zielfrei.
Karl
00:35:37
Sicher war's hundert Prozent.
Bianca
00:35:38
Aber was ist dann passiert und warum warum kam das Silo?
Karl
00:35:43
Genau die äh da muss man mal generell sagen, es gibt einfach zwei Orten, die heimich war und machen im Sommer eben diese Frischgrasfütterung.
Willy
00:35:53
Also einfach draußen auf der Weide stehen.
Karl
00:35:55
Na die einfach täglich frisches Gras, entweder in Form von der Weidehaltung oder ganz wie heimlich Bauern haben ja Almwirtschaft dabei und die Kirmen sollen wir auf die Alm gehen oder eben frisches Gras in Stoll bringen. Und der große Unterschied jetzt in der Fütterung ist eben dann in der Winterfütterung, dass die heimisch Betriebe machen einfach für die Winterfütterung, getrocknetes Gras, sprich, Und da und dann gibt's eine zweite Form, Zweite Form, wie man das Sommerfutter äh konserviert oder haltbar macht für die Winterfütterung. Das ist einfach ein Geherprozess von gegorenes Futter. Das ist die zweite Möglichkeit.
Willy
00:36:31
Sauerkraut, ne.
Karl
00:36:33
Und diese und diese Fermentierung in der Rinderfütterung ist eigentlich erst so in die vierziger, fuffzig Jahre aus Amerika nach Europa gekommen.
Willy
00:36:39
Mhm. Ah, die haben schon länger gehabt oder wer.
Karl
00:36:43
Deutschland nach Europa kommen, in Ende vierziger, fuffziger Jahren und eigentlich bis dorthin hat's ausschließlich Heumöl gegeben, und wir sind halt diese Tradition dann treu geblieben. 19hundertsiebzig habe ich ja gesagt worden 80 Prozent. So, was ist dann passiert, wie die Bianca, richtig gefragt, was ist dann passiert? Mal gesehen, dass man eigentlich die Futter konservieren, die Futterernte in Form der Silagewirtschaft, das kann man traditioneller machen mit mit mehr und mit größeren Maschinen in kürzerer Zeit. Dann hat's hat sich das eigentlich so verändert, dass das halt immer wieder mal Bauern aus der Wirtschaft ausgestiegen san, Richtung Silasche Wirtschaft, den Betrieb verändert haben. Aber wenn ich ihr ganzes Jahr heimlich produziere, gibt's ja bei uns nur eine ganz klare Länge ganz oder gar net, hundert Prozent, gell? Und und das war dann so die Zeit, um die um die siebziger, achtziger Jahr, wo meine ich uns heimlich belächelt hat, da haben sie nicht oder die Schüler in der Schule gesagt, was ihr und ihr macht's nur heimlich. Ihr seid's nur so so Betriebe aus dem Sperrgebiet.
Willy
00:37:57
Fortschrittsverweigerer so quasi in der Zeit, oder.
Karl
00:37:59
Wir hätten einen das ist genau ganz klar, wir hätten einen Fortschritt verpasst. Und da hat sich aber für uns aber bissel einen Weitblick gehabt Richtung Markt und Richtung ja das ist halt so, weil man den Blick hat, hat man. Und da hat sich aber schon außerkristallisiert, wir sind diese traditionellen Form der Milchwirtschaft treu geblieben, Das hat sich dann so bewährt und dann habe ich gemerkt und dann ist aber in in der Zwischenzeit ein ein etwa ja das war vor neunzehn siebziger gesagt bis, bis bis jetzt so. Hat sich von in der Milchproduktion von 80 Prozent räumlich Wirtschaft auf 15 Prozent eigentlich wirklich ist das zurückgegangen, Und dann war unser großes Ziel und das war der Start der Heumilch-Initiative, zweitausendvier, Heimlich ist so ein wertvolles Juwel der Milchwirtschaft. Wie können wir das da halten für künftige Generationen? Um das geht's eigentlich. Haben wir gesagt, wenn wir zwoa denken, weil man muss ja mehrere Sachen gleichzeitig, weil sonst wird ja eigentlich unser Lebenskurs geht's ja nicht aus. Die Bauern unterstützen bei der bei der Verbesserung der Heuproduktion, dass und parallel in Verbraucher unserer Geschichte erzählen, mit den Möglichkeiten, wo es heute modernes Marketing und Kommunikation bietet, Klarerweise muss die Geschichte echt und stimmig sein, gell, man wird da ganz genau beobachtet, drum ist für uns auch ganz wichtig, dass wir alles, was wir erzöhnen in der Kommunikation, hat wissenschaftlichen Hintergrund, Und das war so der Startpunkt zweitausendvier, wo wir gesagt haben, wir wurden die Bauern in die Beratung total unterstützen, dass die high Qualität wird, dazu ist mir ganz wichtig, räumlich Kühe sind echte Gourmets. Muss man mal schauen, wenn er so eine Kuh, also so wertvoll getrocknetes Hai eine wirklich langsam rechts.
Bianca
00:39:59
Jetzt abgesehen von von der schönen Geschichte und den schönen Bildern. Das Silo hatte ja damals insofern seine Berechtigung, weil's auch ähm Arbeitsersparnis war ähm Einsatz von Maschinen und weil viele Bauern einfach darin auch gesehen haben, hm da kann ich das Foto für meine Kühe konservieren, so wie ich's vielleicht vorher nicht geschafft habe. Jetzt hast du aber gesagt, ihr seid's in einem Silo-Sperrgebiet hier aufgewachsen. Was ist.
Karl
00:40:29
Das erste Mal hinschauen, einfach wirklich ein bisschen und es war tatsächlich so von der Marktordnung so geregelt, gell. Da war ja in Österreich noch Marktdatum. Das war ja, Beitritt und da waren Gebiete, so wie das Holz eigentlich die meisten Gebiete in Westösterreich, wo eigentlich Käsereiwirtschaft war, das war immer der große Unterschied, ist in der Region Milchwirtschaft, Weiße. Also Milch.
Christiane
00:40:53
Joghurt, Fruchtjoghurt, Buttermilch oder isst Käse produziert worden.
Karl
00:40:58
Wo Käse produziert war, Sperrgebiet.
Bianca
00:41:04
Warum.
Karl
00:41:05
Dass diese Gebiete ihr Sperrgebiet erhalten werden Erstens wegen der Milchsammlung und dass man da wirklich die die käsereitauglichen My in diesen Gebieten erhalte, Das hat mir damals von der Marktordnung äh untere Sozialpartner so Fischklecker. Das war tatsächlich so die Chance gehabt wir haben noch viele Käsereien gehabt da hast gar keine Möglichkeit gehabt, dass quasi auf Silage umgestellt, hält das, weil's die von Worten hätte das können.
Bianca
00:41:39
Kommst jetzt aus der Käserei. Warum net? Warum war das ein Thema?
Christiane
00:41:42
Ja, also da hat man einfach äh die klein Strukturen gehabt im Flachgau da bei uns in der Region oder im im Bregenzer Wald, äh wo so viel kleine Käsereien waren, Wir haben die bei den Bauern gesammelt und haben dann gemacht draus. Das war so festgelegt genau, technisch net in der Lage aus der Silomilch a Emmend oder Bergkas zu produzieren, weil in der Silage sind Buttersäurebakterien, sogenannten Sporen, kommen auf von der Silage in die Milch über, weil die sind die bringst nicht weg und die machen Probleme, Beim Verkehrsen, aber vor allem in der Reifung. Die Käse äh haben Spätplayer, also die bläht's auf, die Emmentaler Laibe. Und die Bergkäselaibe werden rissig und schmecken bitte, technisch net in der Lage, in einer Emmentaler Käserei äh äh Silomilch äh zu verarbeiten und deshalb haben die Bauern net umstellen können, weil die hätten kein Abnehmer für die Misch gehabt.
Willy
00:42:54
Das heißt mit Silage.
Christiane
00:42:56
Das war technisch net möglich. Heit in die Großkäse rein oder äh hochtechnischen Käserei tust du paktofugieren, Extreme mechanische Behandlung der und du kannst aufgrund dessen die Sporen ausüben, die, nix mehr drinnen und dann verkehrst du. Nur Mülch ist ja extrem sensibles Lebensmittel, Ja, das ist ah und je intensiver ihr Rohmilch behandel, Also eben mit einer umso, gleicher schmecken dann aber immer auch die Käse. Also du kannst äh aus aus einer Hortkäse produzieren. Aber da san, das ist so geschliffen, Das ist das Käsehandwerk und die Tradition kommt in einer Rohmilchhortkäserei, wo viel anders da im Endprodukt zum Ausdruck, Und deshalb ist sie rohmilch, also die die Heimmilch, Rohmilch hat a ganz a andere Charakteristik von Case her.
Willy
00:44:00
Ja das haben wir eben die Podcasts mit den mit mit ähm mit Lukas Tankel war das glaube ich er hat das auch betont, also das haben wir schon ein paar Mal gehört, dass grad, stärker verarbeitet Milch ist, desto weniger gibt's halt ihren regionalen Charakter, glaube ich, haben sie's erklärt. Ein bissel ab in die in den in den Endprozess dann, glaube ich, ja.
Christiane
00:44:17
Und du kannst du kannst es heute schon machen, gell, dass du als äh äh Hortkäse äh herstößt, was da dann dazukommt, zum Beispiel wir wissen das vom Bergkast, das weiß man aus Untersuchungen. Wenn du halt einen Berg hast verkaufst mit sechs Monaten oder neun Monat hast du da noch nicht solche Probleme. Aber die Kunst ist ja ein Bergkass mit 12 Monat, 14 Monat, 18 Monate das ist ihre Spezialitäten dann ob der im Reifengrad und da werden die ja man verdient na ja Geld natürlich damit. Das ist ja auch über äh wichtig und da werden aber dann da neigt dann zur Bitterkeit. Also du hast dann, wannst du halt aus produzierst Rohmilch, Hortkäse, dann kannst du viel länger in die Reifen gehen. Das ist a, das ist äh, Der eigentliche äh Punkt von der, du kannst aus Heinrich wahnsinnig gut Hartkäse, Rohmilchkäse später.
Willy
00:45:22
Ihr geht's eigentlich mit der mit der die finde ich's eher seltener zum Trinken oder eher im Käse dann wieder oder wer?
Christiane
00:45:28
Das hat sich erst das a Trinkmilch gibt im Heimischbereich. Das hat sich erst entwickelt, seit's unserer Initiative gibt, Es war ja früher regional ein bissel ein Thema im Zillertal. Äh die äh hergestellt haben oder angeboten haben für den Handel, aber sonst hat sich das gar nicht mehr gegeben.
Willy
00:45:47
Gar nicht mehr geben würden. Weil's einfach.
Christiane
00:45:49
Also früher hat man's net, früher war's Usus, da war's der Standard, da hat man's nicht ausgezeichnet und dann ist die heimisch, die noch, die hat man immer zu Käse verarbeitet, weil das war eh schon.
Willy
00:45:59
In die in die siebzig.
Christiane
00:46:00
Ja genau, da hat man das eh Standard. Da war oisheimisch, und dann hat sich das aber gewandelt und dann hat man aber die Heimich, die noch da war, immer nur für die Kasserei hergenommen, Ich habe weniger Qualitätsprobleme et cetera und deshalb äh war das im Frischebereich überhaupt kein Thema mehr.
Willy
00:46:19
Die Käsereien haben sich eigentlich um die heimlich gerissen quasi wo man, wenig war. Ist dann eigentlich gut, wenn's immer mehr wird, weil was immer Angebot ist, desto mehr Druckzeit.
Christiane
00:46:30
Na, es werden es man kommt wieder mehr zurück auf aber man kommt wieder mehr zurück auf die auf die Wurzeln Ich habe das schon auch so erlebt. Da war dann alles interessant, wo's von außen hineingekommen ist, Produkte aus in Österreich oder internationale Firmen, wie der None sind verstärkt dann angeboten worden auch, waren wir damals mit den Heimlichtämern so ausgekommen waren, zu wirklich interessiert, wie die Zeit noch net so reif war. Dann 2tausender Jahre, mehr und mehr gewandelt. Die Leute haben wieder mehr aufs ursprüngliche Druck gegangen. Der Biobereich hat sich ja stärker entwickelt. Da haben wir doch mit der eigentlich, waren wir dann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu Ende der 2tausenderjahr, weil dann das ursprüngliche, das traditionelle, das Regionale wieder viel mehr Wert gekriegt hat.
Willy
00:47:31
Was war da damals der Grund, warum ist das damals wieder wieder mehr gekommen, weil.
Christiane
00:47:36
Ich glaube Lebensmittelskandale, ja und international 2008 war wirtschaftlich schwierig, Grüße und Krisen, das weiß man aus Vergangenheiten, zum also das weiß man in der Vergangenheit war das auch immer so zu Krisenzeiten greifen dann die Leute wieder zum ursprünglichen Meer. Zum Beispiel.
Willy
00:47:58
Erdet ein bissel.
Christiane
00:48:01
Da haben wir, haben wir mit der dann genau richtig einsetzen können, weil wir haben dann gesagt, wir besinnen uns wieder auf unsere Wurzeln. Dauergrünland bewirtschaftung, äh Bewirtschaftung mit äh weniger, also bei uns ist ein Getreide äh äh rationiert. Wir waren ja die Ersten, die das im Regulativ stehen gehabt haben. Das haben wir die Bioleit auch gar nicht, Das war, da waren mir eigentlich die ersten mit dem heimisch Regulativ, die das festgelegt haben. Und mit den ganzen Themen sind wir dann ganz stark auszukommen, haben das erzieht und das haben wir ich glaube zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen.
Karl
00:48:40
Vielleicht doch besonders Besonderheit war zweitausendvier, wie wir uns zusammengefunden haben, eigentlich in die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, äh das Besondere war, wir haben gesagt, wir tun uns selber, selber eigenes Produktionsregulativ auferlegen. Gell, das war für die Bauern neu, Wir beschlossen, in diesem Bundesvorstand und da haben wir einfach die Produktionsrichtlinien für die Bauern auf ein ganz hohes Level gestellt, auf ein hohes Niveau. Da haben wir gesagt, wollen wir heimlich als Milchbauer produziert, dann musst du dies und dies und dies und dies und dies alles erfüllen. Und das war für uns ein ganz ein wichtiger Schritt, glaube ich, wie die Christiane richtig gesagt hat. 20008 war so die Milchkrise. Da sind die Milchpreise in in Keller, bis bis ich sage jetzt einmal bis 19 Cent habe ich.
Willy
00:49:28
Auslöser?
Karl
00:49:29
Da war a ganz großes Überangebot, aber global gesehen, also wirklich Neuseeland äh aus Kanada. Auch der. Hauptsache wir müssen da auf die Straßen gehen und und und. Und wissen, wir haben da einen ganz anderen Weg geflogen. Wir haben gesagt, wir gehen nicht auf die Straßen, Wir fangen an, die Vorzüge von unserer Milch zu kommunizieren, das ist gestartet, Und das war für uns ganz wichtig, es war immer wichtig, dass wir heimlich nicht mit Mitleid verkauft haben oder vermarktet haben, sondern ja ich war immer zutiefst überzeugt, Verbraucher werden uns für dies nur mehr, etwas mehr Geld, wenn sie einen echten Mehrwert für sich haben, Und dann an die an die 2008 haben wir dann das erste Mal eingeführt in unserer Geschichte Heumilch, dass die Bauern freiwillige Beiträge für für die Kommunikation. Das war ja damals kaum denkbar. Es war ja vorher als Markt hat das gemacht und Mama viel Käse gehabt, dann hat man das nach Amerika exportiert mit großer Unterstützung von von der Republik, da haben wir eigentlich mir und dann erst richtig angefangen wie eine U-Beitritt und und hoit dann noch paar Jahre später haben die Bauern und die Käsereien eigentlich selber anfangen müssen selber zu gehen, selber zu gehen, merkt ihr selber definieren und da haben wir dann angefangen, dass wir freiwillige Marketingmitleid gesetzt haben, das ist alles 208 und so gestartet.
Christiane
00:51:10
Zweitausendneun, ja genau, extrem.
Willy
00:51:19
Hört auf für morgen, schwankt wie Sau. Ja.
Christiane
00:51:26
Und du hast ja ist ja vorher internationales Produkt, waren in Neuseeland da oder in in in Australien äh starke Trockenheit ist, Dann wirkt sich das auf alle Milch, Preise weltweit aus, weil dann ist weniger.
Willy
00:51:39
Aber da reden wir nicht von frisch, ich glaube das da reden wir von oder so, glaube ich oder? Das wird.
Christiane
00:51:44
Ja oder.
Willy
00:51:46
Ja. Ja ja. Was haltbar ist.
Christiane
00:51:47
Ja ja, das ist international, aber natürlich waren jetzt ähm, Davon zu wenig da ist, dann gehen die Milchpreise auf für und wenn ins Obi und 2tausend8 war ein extremes Bücher und da sind's wirklich unter zwanzig Cent, gell, war ganz extrem und dann bist du seit hier losgezogen und hab gesagt, weil die Bauern, da muss man jetzt wirklich was tun, weil das kann uns immer wieder mal passieren und jetzt müsst's uns auch noch Geld geben, für den von Marktungstopf, damit man die Geschichte erzählen können.
Bianca
00:52:22
Aber jetzt sage ich mal, da würde ich gerne einhaken, weil auf der einen Seite, okay, ich sehe, du hast dir gedacht, wir machen da was Gutes, ist doch deppert, wenn wir das für uns behalten. Schauen wir doch, dass das Wissen weitergegeben wird. Das ist die eine Seite. Die ganze ARG angefangen hat. Und die andere Seite ist dieses gemeinsame Sprachrohr vermarkten diese Geschichte erzählen. War's dann zu dem Zeitpunkt, wo eh schon gar kein da war, weil der Milchpreis so schlecht war, war's da schon die Arge Houmilch? Hat's da schon so geheißen?
Karl
00:52:53
Ja. Da da war schon die arge Heumilch. Nur haben wir zu der Zeit haben wir eigentlich noch net in in die Vermarktung investiert, Dresdens Vertretung für die Bauern, für verschiedene Bereiche gegenüber der Politik, gegenüber der kommenden Einsprache. Und dann, dann haben wir eben 2tausend8 haben wir die Entscheidung getroffen, entweder wir sind halt so Club.
Christiane
00:53:14
Man sie nicht trifft.
Karl
00:53:15
Oder wir gehen ganz stark in die Vermarktung und das war uns bewusst. Wirklich im Keller? 19 Cent, ganz, ganz wenig und dort dem Bauern nur zu erklären, eigentlich nur Marketing Beitrag leisten, aber die sind's da gelungen. Das ist uns das ist uns deshalb gelungen, wenn ich das jetzt sage für mich war.
Willy
00:53:37
Drüber, ne? Das.
Karl
00:53:40
Über Dogmann, Einer muss halt bei in allen Bereichen. Einer muss auch den Koan a bissel ziehen und ich habe a ganz a klares für mich selber. Ich habe a ganz a klares Bild gehabt meistens kannst das gar nicht machen. Ich habe ganz ein klares Kopf, wo wir hinkommen. Und ich habe den ein Bauern, das das war, wieso das funktioniert hat, und ich habe, ich habe denen und ich habe den Bauern erklärt, wie sein wird, wenn's so ist wie ich damals schon gesehen habe. Ich hoffe, das ist gut verständlich. Ich habe den a Bauern, das gezeichnet, wie's sein wird, wenn wir in unserer in unserem Markt investieren, Das das versteht dann einfach net jeder Bauer. Das muss ja net jeder verstehen, nur ihr Club Freunde, wenn wir das machen, dann können wir da hinkommen und die Bauern haben dann zu mir gesagt, wie viel Cent einen Zuschlag wird's geben, und wir haben uns nie auf Cent fixiert weil es hätte uns passieren können, dass so gefreut und dann hätte die Molkereien oder die Mitfahrarbeit damals, Das heißt, für mich war der Weg so klar, vorgezeichnet, damit man eben die entsprechenden Entscheidungen getroffen haben, wo's hingehen wird und wir wir sind 2tausend16 war der nächste Skandal. Preise total in den Keller gegangen sind.
Christiane
00:55:11
Nach unten war wie das Micha-Angebot.
Willy
00:55:25
Milchpreis, ne.
Karl
00:55:26
19 Cent. Und aufgrund unseren Aktivitäten, der haben wir dann 2tausend16 gesehen, da haben wir eine leichte Delle gekriegt, aber net mehr. Gell und dann haben wir gewiss, dass wir am richtigen Dampfer sind.
Bianca
00:55:40
Na, wenn wie überzeugt du jetzt einen Bauern, wo du sagst, okay, du hast diese Vision gezeichnet und dieses Bild, wo es hingeht in einer Zeit, wo eh kein Geld da ist und wo's eh schwierig ist, da mitzumachen?
Karl
00:55:51
Ich habe dann einen Schlüssel aufgestült, gell, also Obmann. Ich habe gesagt, lieber Bauer, Bauern habe ich gesagt, wenn ihr diese 0,3 Cent leistet, für euch jeden Kilo Milch 0,3 Cent.
Willy
00:56:05
Null Komma dreizehn.
Karl
00:56:08
Dann habe ich eine Vereinbarung mit dem Müllfahrer, die leisten auch null Komma zwei. Wenn wir dann die 0,5 haben, dann haben wir so und so viel Eigenmittel. Das waren damals schon Millionen Euro. Das war damals.
Willy
00:56:19
Mhm. Hi Dana.
Karl
00:56:20
Und ich habe vom und ich bin dann als Bundesministerium noch wenn gepilgert, euch vor unseren Bauern sollen freiwillig Mittel, damit wir die Vermarktung wieder auf Schwung bringen, damit die Höfe Zukunft haben. Und dann habe ich von, auch von der von der öffentlichen Seite, von der ländlichen Entwicklung habe ich gesagt okay, wenn ihr selber so viel aufbringt, dann wird das verdoppelt, Dann habe ich zu den Bauern. Dann bin ich wieder zurück zu die Bauern gegangen und dann habe ich gesagt, lieber Bauer, wenn wir das jetzt als Bauern nicht daheben, dann haben wir auch keine Chance, dass wir öffentliche Mitteln, ins Boting. Und diese Hebel, diese Hebel, der ihr immer gesagt, wenn ihr macht, dann machen die auch und dann machen die dritten und die vierten auch. Und wenn einer ausschert, dann machen aber die anderen drei auch net.
Bianca
00:57:07
Und was heißt gemacht, wenn dann wirklich a noch nix tut?
Karl
00:57:09
Vorstellen können. Das hätte ich mir vorstellen können, weil ich war.
Christiane
00:57:14
Kann überzeugen.
Karl
00:57:15
Nochmal. Mein Bild war so klar gezeichnet. Mein Bild war so klar gezeichnet, ich hätte ich hätte gar net daneben können, weil ihr wisst ja, ich bin da ins Ministerium gegangen und habe das erzählt, wie wir das vorhaben.
Willy
00:57:29
Unternehmer.
Karl
00:57:32
Des erste Mal im im Vorstand der Arge heimlich vorgestellt hat. Der hat gesagt wir wir machen drei Töpfe auf. Jeder leistet seinen Beitrag, Ein Lochkrampf kriegt, die haben nicht gewisst, wo sie jetzt, Für mich war das alles ganz klar, dass nur so gehen kann und und und auf die Straßen demonstriert. Jeder kann sich an die Bilder noch erinnern. In Belgien, in Holland.
Christiane
00:58:00
Haben's mich wie.
Karl
00:58:01
Haben Sie die aufgrund der schwierigen Situation für die Bauern, die haben die mit die Güllefässer auf die, und das waren für mich als ganz schlimme und Verbraucher einbrennen, Wir haben dann gesagt, wir erzünden lieber unsere Story. Wir machen daneben mit. Wir ziehen unsere Geschichte, dass wir da wirklich so wertvolle Milch haben und und das heißt, wir haben das gestartet, wo alles im Keller gelegen ist, Da war meine Vision, wir können uns dann nur selber aussortieren. Und das ist die Stärke, würde ich auch sagen von der Heumilch, dass wir Bauern, wie Heimichbauern, wir haben nie sondern wir haben diesen Weg gemeinsam gestartet. Und dann haben wir gesagt, wenn man einen Lebensmittelhandel da haben wir ja unsere Füller ausgestellt, damals Geisler, Andreas, Lebensmittelhandel in Österreich, bei alle Lebensmittelhändler, die sie eh alle kennt, die es in Österreich gibt, haben wir unsere Fülle ausgestrickt gestrickt, ob sie für so a gemeinsame Geschichte zum Home sind, wenn die das gar nicht brauchen. Und wir haben dann schnell überrissen, dass auch der Lebensmittelhandel will, Produkte haben, wo er Geld verdienen kann, Der will nicht nur Preiseinstieg. Premium und und dann war für uns der nächste Schritt, wieso das funktioniert und der nächste Schritt war, wir haben uns auf auf keine einzelne Handelskette begrenzt. Ich ganz normale Marktsituation. Ich habe gewusst, wann wann die, wann wir interessant machen, da werden sich die Käsereien werden, sie haben diese Milch reißen. Das Wichtigste, was die Bauern passieren kann, die damit es für die Molkereien und für die Käsereien so interessant war, haben wir aber die Nachfrage im Markt schaffen müssen, Und dann sind wir von meiner Situation gekommen, wo eine Bilder gesagt hat, alles was sie mehr und heimlich haben, hat Spaß, sage ich jetzt einmal weniger, Die Mich war ja begrenzt, gell, das war eigentlich unser große Chance. Für mich war in Österreich begrenzt mit etwa 5zehn Prozent.
Willy
01:00:09
Ein Hund.
Karl
01:00:12
Ich bin grad ein Bauer. Aber ich habe einfach so so eine Leidenschaft für die entwickelt, gestückt. Und das oberste Ziel war für uns eigentlich da haben wir noch gar nicht auf Geld auf auf Wertschöpfung. So was die Ziel war für uns, dass wir die Heimwirtschaft für künftige Generationen erhalten, und da san wir's hundert Prozent voll dabei.
Christiane
01:00:35
Dass auch der ganze dass er die gesamte Holmilch einer Wertschöpfende Vermarktung kommt. Also wir haben, Ich komme, wollte jetzt gerade draufkommen? Nein, es ist einfach nicht die gesamte ähm in zu Käse verarbeitet worden. Es war nur ein da, die ist genauso, in einer normalen Mischbockenrunde gewesen, oder die es sogar in den Versand gegangen. Irgendwo nach Italien, wo's dann weiterverarbeitet worden ist, also da ist ein Teil der einfach nicht wertschöpfend. In Produkten verarbeitet vermarktet worden und das war eigentlich auch so ein Thema, was wir, was unser Ziel war von Anfang an, dass wir die gesamte heimlich wertschöpfend vermarkten, also dass.
Bianca
01:01:17
Also unter dem La.
Christiane
01:01:18
Genau, dass da gut verdient wird und dass das auch bei die Bauernhöfe ankommt. Und das ist uns dann eigentlich relativ rosch einmal.
Willy
01:01:26
Also beim Strom ist es ja so, dass wir da sind auch nicht euer eigenes Stromnetz, Münchnetz so aufbaut oder dass man, das ist jetzt kein das ist jetzt wirklich.
Christiane
01:01:39
Da ganz a spezielle Milch und die hat ein eigenes.
Willy
01:01:43
Was mich jetzt furchtbar interessiert, ist jetzt das, ja.
Karl
01:01:45
Sonst noch ergänzen und, Für mich war, für mich war ja klar, gell? Für mich war i das brauche ich halt gar net so auseinander reden. Ich habe da wirklich ganz, ganz große Verantwortung verspürt für diese damals 8000 Betriebe. Ich habe da für mich so eine Verantwortung verspürt, wenn wir da in den Mittel einsitzend, Von der Früh bis auf Nacht wirklich für dene verantwortlich, dass man in der Vermarktung was zusammenbringen. Und das war für mich so Motivation, dass wir halt möglichst viele möglichst richtige Schritte setzt, damit das eintrifft, wo sie eigentlich ja gesehen habe, wo ma die Chancen haben, für einen bäuerlichen Funktionär wichtig, dass man da noch was spürt an Verantwortung, dass man nicht einfach irgendwo gequält wird, Tralala geh schon dahin. Diese Verantwortung zu spüren für viele anderen Bayern und Bauern, die im ärgsten Berggebiet dort einen Milch produzieren, der wirklich schwierigen Bedingungen und in die vor allem die größte Freude, wenn halt junge Bayerinnen, wenn junge Leute, So ein Hof weiterführen. Das ist für mich so dafür würde ich einfach alles geben, das muss ich jetzt wirklich so sagen. Und und deshalb haben wir das geschafft, weil weil wir so an das Ziel geglaubt haben dass wir die Werte und wir haben die Wertschöpfung nicht von heute auf morgen. Wir haben sie so gesteigert, dass die Käsereien das auch mit kinna. Es war für uns ganz wichtig, dass die in die eigene Käserei investieren, Dass die Betriebe besser werden. Produktqualität, gell? Die Käsequalität ist ja in Österreich von Jahr zu Jahr besser worden. War immer schon ganz hoch, die Käse Vielfalt. Früher haben wie die Christiane gesagt hat, früher haben wir dann einmal bei zehn Kassereien Dollar produziert.
Bianca
01:03:33
Gleich.
Karl
01:03:35
Genau. Und und das wollen sie.
Christiane
01:03:38
Nur die Differenzierung am Markt, das bringt dir was.
Karl
01:03:41
Das wollen sie in der heimlich wichtig wir haben wir haben 24 gestartet mit 60 und diese haben wir jetzt noch und in Wirklichkeit kennt von das kennt die Möglichkeit ein Molkerei machen.
Willy
01:03:56
Verarbeiter hast immer Molkerei eigentlich? Käserei Molkerei.
Karl
01:04:01
Und in Deutschland wird das einmal machen oder klar, eine Molkerei in Deutschland wird die Menge was nur was was haben wir damit, weil wir nur 60 Betriebe haben. Wir haben da einfach ganz extrem hohe Innovationskraft, wir haben wir haben 60 Käse-Entwickler und net einen. Und wir haben Wettbewerbe und unter die Käsereien und jeder wie du willst, die werden und deshalb funktioniert das System. Also wir sind da eigentlich sehr marktliberal unterwegs, Oberdünnen uns total zusammenhängen, damit wir äh äh Kraft haben.
Willy
01:04:34
Ich muss jetzt auf dieses Thema arge irgendwie kommen, weil ich habe ja quasi wie das erste Mal heimlich. Ich habe ja nicht einmal gewusst, dass dahinter quasi eine Arbeitsgemeinschaft ist und ich mir gedacht, das ist einfach eine Marke von irgendwem. Das war so ich als Konsument ja und dann habe ich mir gedacht äh ja das muss doch irgendwie öffentlich weiß ich nicht öffentlich gefördert sein oder sonst irgendwas und jetzt sagt hier das ist ja eigentlich ein Privatinitiative.
Karl
01:05:01
Die Bauern.
Willy
01:05:02
Bauern selber.
Karl
01:05:03
Aber gleich vom Staat gemeinsam mit den Käse rein und Molkereien.
Willy
01:05:07
Aber privat.
Karl
01:05:09
Genau.
Willy
01:05:10
Net von Anfang an öffentlich gefördert oder sonst irgendwas, Ihr habt's echt ihr habt's euch untereinander ausgemacht, derzeit das von München von seinem Milchpreis, was er kriegt, 0,3 Cent die Bauern, 0,2 die Vorarbeiter. Dann seid's erst über diese ländliche Entwicklung an die öffentliche Hand rangetreten, und habt euch dort ist das Standard, dass man tut, was kriegt, weil man schon was aufsteht oder war das irgendwie so ein äh äh eine Verdoppelung oder war das eh klar, dass man das dann kriegt, wenn man so weit kommt.
Karl
01:05:39
Weil weil in Österreich schaut die Agrarlandschaft das so aus, es gibt jeden Tag eine Menge an Ideen für Projekte.
Willy
01:05:48
Ja
Karl
01:05:51
Ganz viele Projekte versicken schon beim Nachhause fahren.
Willy
01:05:57
Daheim, ja.
Karl
01:05:59
Damals sagen, ich habe damals die Chance gekriegt oder oder das, ich sage, ich sage nun viel mehr das Vertrauen, glaube ich es war damals Minister Brüll, Sebröl, tun wir das gestattet und und und aus dessen Kabinett Chef äh eben ein Stefan Bernhoff, der hat gesagt das vorgestellt, wo sich in meinem Kopf habe, Und der hat mir die Chance gegeben. Da war's eben erst wieder so, wie denn auf alle Fälle gerecht werden. Ich kriege ich kriege von jene Ebene die Chance, dass ihr uns da unterstützen dies zu tun. Natürlich waren wir da schon sehr weit fortgeschritten, da hat's einen einen gewissen Hofrat Könzinger gegeben.
Willy
01:06:40
Immer wie man Hofrat wird, weil ich ein Hofrath Geiger.
Bianca
01:06:45
Den Hof rettest du dir leider.
Karl
01:06:46
Ja der der würde der größte Experte eigentlich in der Milchwirtschaft in in in Mitteleuropa, wirklich in der Käserei, das war einfach.
Christiane
01:06:57
Der war direkt in Rotwitz.
Karl
01:06:58
Der war Direktor.
Willy
01:07:05
Deswegen kriege ich gerade so Erklärungen, ja. Okay, okay. Rotholz.
Christiane
01:07:12
Käsemeister. Wenn's der Käsemeister wirst, machst das.
Karl
01:07:17
Das Haustier war als Obmann und wir dann als Arge immer geschaut, äh wer kannst du alles weiterhelfen? Gell, wirklich äh professionell weiterhelfen, dieser der fachliche Ebene und und wir haben dann, wie man das im Ministerium vorgestellt haben, war dieser Front, das hätte ich schon so gut aufbereitet. Mit mit mit glaubwürdiger Vorstellung hoi i die Chance kriagt und von daher kann man das genutzt und dann haben wir gewisst, wenn man das gut machen, da gehen wir noch ein Jahr wieder hin und die werden net nein sagen, Und machen sie ja net. Man muss sich ja jetzt vorstellen, dass man man kriegt der öffentliche Mittel, aber mit die mit diese öffentlichen Mittel machen wir mittlerweile für die Bauern wir können es kann man ja sagen, die Bauern kriegen zu einem normalen Milchpreis alle halbwegs Bauern in Summe, gell, wir schaffen da äh, richtig Wertschöpfung. Und dann ist, dann ist ja öffentliches Mittel gut eingesetzt. Heimlich ist, Ist ja deshalb so weit gekommen, weil man mit heimlich, mit der Produktion von Heimmilch haben wir eine klare, ganz klare Win-Win-Situation, gell, am meisten gewinnt amol, weiß net, ob man das alles unterkriegen jetzt, aber am meisten am meisten gewinnt die Biodiversität und die Orden Vielfalt also die die haben ja mit mit Studien, mit hochkarätigen Studienstudie hinterlegt, untersuchen lassen über drei Jahre. Was ist der Beidruck der Heu Milchproduktion für die Biodiversität und Artenvielfalt, die san ja eigentlich existenziell ganz wichtige Themen.
Willy
01:08:44
Kritisch nachfragen, weil äh jeder irgendwie sagt jetzt, Interessensvertretung. Interessensvertretung hat.
Bianca
01:08:50
Dein Interesse.
Willy
01:08:51
Hat Studien, hat Interesse, werden immer zitiert, also, Studien äh wie du sagst hoch warum sind die hochkarätig?
Karl
01:09:01
Genau, zum Beispiel die Süßkessstudie, gell, ah die Beauty wird, Consulting ist ein international anerkannte.
Christiane
01:09:14
Firma, also das ist ein.
Karl
01:09:16
Macht auch für die europäische Kommission Evaluierungen vor Umweltprogrammen. Gell, wir haben wir haben da net irgendeine Firma beauftragt, wo wo wir gesagt haben, so muss es das Ergebnis ausschauen, sondern eben in Brüssel anerkannte Susky Consulting hat für uns die Bierdiversitätsstudie aufbereitet und wir haben da Echtbetriebe, In in drei Bundesländer Solzburg äh Tirol und Steiermark haben wir eben verglichen untersucht in der Bewirtschaftungsform. Bringt, bringt dich überhaupt, wo so ein so wie sie Wirtschaften bringt, ist was der Biodiversität.
Willy
01:09:50
Ja. Weil uns dieser die Wolfgang.
Karl
01:10:06
Du du spielst auch wieder so a bissel den Druck im Hintern.
Willy
01:10:10
Ab und zu überzeugst, bist du ein rechtszweifel, was ist man da jetzt.
Karl
01:10:18
Nur wurden wir klarerweise ich war ich war in dem Thema und auch meine Mitstreiter in dem Thema schon so tief drin, dass wir gewisst haben, Wir haben ja gewusst, was wir tun und und wir haben grad wir haben a unabhängige Bestätigung gebracht und für diese Studie waren auch net wir, die die Auftraggeber, Die Aufdruckgeber waren die Agrarpolitik in den fünf westlichen Bundesländern und das ist.
Willy
01:10:41
Vorher aufgehört hast da, die was da dabei waren, ja? Ja, ja.
Karl
01:10:44
Kennt dieser Unterschied, ob wir Auftragsstudie machen lassen, Oder ob sie fünf Bundesländer anschauen, damit ma EU-Gürtel man muss ja diese Studie muss man ja wieder evaluiert. Studium die hat man dann. Diese dieses Förderprogramm die kriegen Unterstützung auf der Fläche mit dem Punkt einmal erwähnen, damit wir eben die Heuwirtschaft erhalten, kriegen die Heilbahn a Ausgleichshilfe, sage ich mal. Pro Hektar Grünlandfläche, da kriegen Sie im im Entwurf jetzt 140 Euro für jeden Hektar, damit sie eben nicht den ganzen Betrieb auf einmal alle Flächen niedermauen, sondern dass sie dies Mosaikartig und den.
Willy
01:11:28
Habe ich jetzt letztens irgendwo gelesen.
Karl
01:11:31
Das könnt ihr ja gar net so oft sagen, gell? So so so wichtig ist das. Musikartige Bewirtschaftung hoaßt, dass die Heumilchbetriebe, die Bauern und Bayerinnen, tun die Flächen zeitlich, zeitlich und und räumlich muss er ickartig bewirtschaften.
Willy
01:11:49
Mhm. Gibt's da a Vorgabe, wie das Musik ausschauen muss oder oder wie's oder.
Karl
01:11:53
Das ergibt sich bei dem bei die Bauern eben aufgrund der Bewirtschaftung muss man wissen 95 Prozent der Heumilchbetriebe sind alles im Werkgebiet 84 Prozent der heimlich Betriebe betreiben Weide, und und und am Ölpool am Umweltprogramm nehmen sie sowieso teil über die Maßnahme. Früher hat die Kasten Silage verzichtet. Jetzt heißt's die Maßnahme hohe Wirtschaft, und wir haben dieses Jahr über über auch, über Satelliten basierter Unterstützung untersuchen lassen. Das was man sich so vorstellen, wenn man halt mitm Satellit über über Flochgau, über Seenland schaut, Da kann man ganz genau so die Lippen passiert. Alle zwei Tage, ganz genau so schauen jetzt, welche Flächen sind in der Weide, welche Flächen sind grad gemauert worden, welche Flächen sind schon wieder, Na, das das hat uns eigentlich.
Bianca
01:12:46
Mosaikartig heißt eigentlich nix anderes als das Ganze zeichnet als gleichzeitig.
Karl
01:12:50
Mal danke für diese einfache Erklärung.
Willy
01:12:53
Bianca übt halt wirklich in in das vorher hast ja auch schon irgendwas so schön schön umschrieben, volatil gä? Sau sau irgendwas.
Bianca
01:12:59
Ich meine, Entschuldigung, ich bin ich bin trotzdem, ich bin trotzdem äh am Ende des Tages Wienerin und habe lange gebraucht, bis ich solche Dinge verstehe. Und dann musste ich sie mir selbst erklären wie einem.
Willy
01:13:11
Irgendwas mit Biodiversität zu tun. Und bevor du uns das jetzt sagst, das ist erklärt uns die Bianca jetzt in dem wienerischen äh Style. Was ist denn Biodiversität in wenigen Wort.
Bianca
01:13:20
Viele Arten von Tieren und Pflanzen zu erhalten und aufzubauen.
Willy
01:13:25
Ja.
Bianca
01:13:26
Viecher.
Karl
01:13:29
Wir haben da Wahnsinn.
Bianca
01:13:30
Kann das nicht auf Befehl. Was ist denn mit dir?
Karl
01:13:35
Heuschrecken, erstens die Heuschrecken eine Menge gezöllt, die verschiedenen Orten, Heilschrecken, Wahnsinn, das alles ganze gesagt. Also sehr umfassend. Es gibt so so so Biodiversitätsstudie in der Qualität gibt's im gesamten deutschsprachigen Raum nicht.
Willy
01:13:50
Die ist bei euch auf der Website aufrufbar? Ist die öffentlich? Das nicht dürfen.
Christiane
01:13:53
Finde ich.
Karl
01:13:55
Aber diesem Brüssel deponiert.
Christiane
01:13:59
Also wir haben die ähm die Maßnahme Silageverzicht, Flächenförderung vorbereitet von dem der gesprochen hat. Das ist so. Die Bauern nehmen am, nehmen Teil am Ölprogramm und können sie eben für äh und dann gibt's pro Hektar die 140 Euro und ähm die EU evaluiert solche Programme auch und deshalb haben wir äh äh die Studie in Auftrag gegeben oder die die Länder haben's in Auftrag gegeben und äh, unterstreichen eben untermauern die die Biodiversitätsmaßnahme, Es sei wieder kompliziert erklärt, gell. Aber.
Karl
01:14:41
Damit ich überhaupt dort teilnehmen kann. Diese Maßnahme, wo da diesen Ausgleich 140 Euro pro Hektar kriegt, an Kriterien erfüllen, Die möchte ich ganz kurz erwähnen. Der muss einmal auf alle Fälle, da muss einmal auf alle Fälle ganz betrieblich silagefreie Produktion und Bewirtschaftung am gesamten Betrieb. Gell? Ich gebe dir in die Welt auch andere Systeme, wo zum Beispiel dann der gefordert wird und wir sind da bei der gibt's für uns noch hopp oder trop, hundert Prozent, es liegt beim der vom ganzen Hof nicht einmal.
Willy
01:15:17
Aber ich setze das ist jetzt hast du das Thema selber wieder aufgebracht. Da ist jetzt Silage was Böses, weil äh es wirkt so, als wäret's ihr als wäre Silage der Feind oder so was ist.
Karl
01:15:28
Nein, ja gar net, wir sind alle gemeinsam in österreichischen Milchwirtschaft, haben alle gemeinsam einen Weg. Du musst mal da muss man die Kirche im Dorf lassen. Wir haben ja ganz viel Milchvorarbeiter, die mittlerweile zehn verschiedene Sorten von mich haben. Nur das hat's früher net gegeben, Früher hat es diese eine Milch gegeben. Ich sage jetzt vor 15 Jahren noch oder 20 Jahre, da hat's einfach gegeben und jetzt.
Christiane
01:15:50
Milch und Milch.
Karl
01:15:51
Genau und jetzt gibt's auf einmal das Selbstvermögen, glaube ich, hat zwölf verschiedene Sorten an Milch. Und um das meine ich damit, die bauen können entscheiden, wann er sagt, er kann, Er mag das nur mit Heiwitsch, der macht diese Milch. Die ist in der Käsereiwirtschaft extrem geeignet. Gell und das ist so bissel dann der Unterschied, Wir wissen ja, dass das Bauern gibt, die machen, da kann man a im Grunde jedem Chaos machen Für alle ist es heute nicht ganz gleich äh oder nicht gleich leicht gute Solagen zu machen und deshalb kann der Bauer für sich entscheiden, wir wir tun uns auch nicht mit anderen eh. Vergleichen oder oder beschäftigen. Wir tun uns total auf wahnsinnig Vorzüge dieser heimlich fokussieren.
Willy
01:16:33
Durch das durch das, dass man sich abgrenzt, gibt's immer ein wir und die anderen und dadurch kommt es ja automatisch, dass, und gegen was ist mehr oder weniger. Zumindest da.
Christiane
01:16:42
Neo, das ist die Differenzierungen, wir dann auch müssen wir unsere Vorteile außerstreichen, das ist so.
Willy
01:16:51
Sind wir net. Und warum san mer's.
Christiane
01:16:53
Wir sagen ja eigentlich das ist eigentlich die Geschichte.
Willy
01:16:58
Weil früher hat's ja anders geheaßen, da ist mir auch, das ist ja vom eher die Vorteile kommunizieren und net sagen, was man nicht ist, weil früher habt's ja anders geheißen, glaube ich, oder.
Christiane
01:17:07
Silumfreie Milch. Ja, genau. Genau. Und wann's du halt, wirst du an Hai denkst? Wo man an heit denkt, also wir fragen das ja oft die ganzen Kunden, was habt's da für die im Kopf?
Willy
01:17:19
Legen wir los.
Christiane
01:17:22
Ah du hast erst grad gesagt, spielen im Hai, Fangen wir spielen, ei hupfen.
Willy
01:17:27
Ja bin nicht weitergekommen.
Christiane
01:17:32
Was die da hast halt lauter positive Büder? Und das ist, das macht, also du hast einfach mit dem Wort schon mal äh äh eine gute Geschichte, weil die Leute einfach automatisch positiv eingestürzt sind, und und das muss man und und die Geschichten dahinter, was das Ganze dann, die Wirtschaftsweise für die Umwelt, für die Artenvielfalt et cetera bringt, das müssen wir halt dann noch äh.
Bianca
01:17:53
Popo, die Geschichte schöner ist, die eine Sache und wenn man an Heu denkt und an Heuhupfen und all diese Dinge, die ihr ja auch transportiert, Das ist die eine Geschichte, aber was sind abseits von dieser schönen Geschichte? Was ist das Positive an Heu?
Christiane
01:18:08
Ein Heu? Das ist einmal artgemäße Fütterung fürs Rind.
Bianca
01:18:13
Warum ist das artgemäß?
Christiane
01:18:14
Äh die Kuh ist ein Raufasserfresser.
Willy
01:18:18
Kommen wir zur Kaskade, was ist drauf war so?
Christiane
01:18:21
Was.
Karl
01:18:25
Glaube ich da sind wir wieder genau da, wo wir ja mal waren. Es geht da einfach um die artgerechte Fütterung. Da wird das Video kaum System auch das Verdauungssystem von der Kur ist eigentlich erstens ausgelegt genau auf diese Form der Fütterung. Äh also im Sommer groß im Winter, Äh damit haben wir die Möglichkeit, dass man das optimal verwerten. Das wird zukünftig und gerade jetzt einmal mitten in Ukraine-Krise, Es wird eine andere Zeit, jetzt ob jetzt geschrieben, Es wird Kraftfahrt auf der ganzen Welt nimmer in der Menge verfügbar sein, wie wir bisher vielleicht einen Rinder und und Nutztiere, Unser Ziel für die Heimichbahn ist eigentlich, dass man die Milch im Wesentlichen aus dem produzieren, was vor der Städie wächst. Das ist frisches Groß und Hau im Winter. Und dann immer bissel Getreide ergänzen tun wir ja, das steht auch im Regulativ so drin zur Vitrineversorgung, äh Energieversorgung a bissl ergänzen, ausgleichen, das tun wir ja. Und und und das haben wir uns aber regulativ fixiert, dass man eben maximal 25 Prozent an der Kur geben darf, also fünfundsiebzig groß, 75 Prozent ist immer heil und groß und das haben wir da legen wir weit strenge wie eine EU Biofahrten, Bioverordnung ist nach wie vor möglich, 40 Prozent Kraftfutter einer Milchkürzung fordern.
Willy
01:19:45
Immer Getreide.
Karl
01:19:48
Das ist eigentlich aufgrund der Nahrungsmittelkonkurrenz direkt zum Menschen, Das ist ja das Megathema.
Bianca
01:19:55
Also die Idee ist nicht nur artgerecht, also das heißt Q ist ein Wiederkäuer, ist dafür gebaut, dass sie im Prinzip Gras und Grünland ähm so was macht, was wir essen können. Damit gleichzeitig nicht die Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen. Aber was ist jetzt das Positive am Heu im Vergleich zum Silo, weil Silo ist auch groß.
Karl
01:20:17
Die kriegt ihr einfach jetzt im im Konservierungsverfahren, wie wir das Futter groß, wie du richtig sagst, wie wir das groß haltbar machen für die Event, und der großen Vorzug, weil man das dann unter durch fertigtrocknen, mit einem Heu drucken, die man mittlerweile mit Solar und Lack betreiben. Also bei uns, da haben wir einen Betrieb, PV. Bitte wir sind unsere Betriebe jetzt, Der Energieautarke Bauernhof und die Beratung, unsere Heumilchkollegen ganz stark forcieren, dass wir wirklich PV-Systemen kombiniert, weil das, Und dann haben wir einfach a ganz a hohe Lagerstabilität von der Qualität, von dem Winterfutter, Und dann haben wir einfach im Winter wieder dieses Futter, das man die Küre brauchen, damit wir für die Käseproduktion das ist einfach der Unterschied jetzt von den zwei Fütterungssysteme, die Fütterung im Winter, da haben wir einfach für für die Käseproduktion dieser Klassiker und wir merken's grad a bei kleinere Bauern, die Hofkäserei betreiben die nie zu einer großen Käserei liefern, die die daheim machen tun, so wie man's halt früher mitm Handwerk gemacht hat, Da ist nur echtes Handwerk und die bestätigen die sehr vielfach.
Christiane
01:21:28
Mich aufgrund.
Willy
01:21:30
Also das ist der das eins Sekretärium.
Christiane
01:21:32
Und das Zweite, vielleicht waren wir's jetzt auch im internationalen äh Vergleich siegt. Wir wissen das, dass in der industrialisierten Milchproduktion bis zu 60 Prozent Getreide gefüttert wird. Das ist so. Getreide gemacht und nicht aus dem Grund, und da kommen dann die wirklichen äh also total für Umweltthemen noch dazu. Äh dann habe ich habe ich Ockerbauer, Der Ocker ist ja viel intensiver oder halt äh der Bodenwirt beim Ocker ja ganz anders da ausgelaugt als wie in in Grünland.
Bianca
01:22:07
Immer ein Eingriff in, in die Natur haben wir gelernt.
Christiane
01:22:09
Ja genau. Also du hast einfach wenn du halt mich aus dem machst, bist du einfach bei weitem net so nachhaltig, also wir waren durchaus produzierst und das ist das Thema bei uns.
Willy
01:22:20
Geht über Bodenpunkte. Milch ausm Ocker heißt.
Christiane
01:22:26
Wenn du halt viel Getreide fütterst, Warn du heut früh? Wann du im Rind? Das war so ein Raufaserfutterfresser, ist ja eigentlich Getreide nicht braucht, ja? Äh, Und du machst aber dann die Milch hauptsächlich ausm Getreide oder Großteil ist ausm Getreide, dann bist du bei weitem nicht so nachhaltig. Weil du musst dir das Getreide zukaufen oder du hast das selber nur in der Industrie kaufst das meistens zu, Du hast äh äh das kommt dann von irgendwo her, wenn man's in der Industrie betrachtet. Die Kur kriegt er dann in die Industrie a Futteration gehäckselt, Getreide also eine Futteration das ist, und da unterscheiden wir uns ja bei der komplett, weil wir ja mitten, mit dem Zyklus der also mit einer mit einem Jahreskreislauf sozusagen wirtschaften. Die kriegen jetzt äh Frischkross. Die kommen auf die Weide, dann kommen's Berggebiet haben wir, haben wir Almwirtschaft. Dann gibt's also dieses diese unterschiedliche Fütterung ist ja bei uns viel stärker gegeben, wie äh in der Industrie und das ist sozusagen vor allem ein Export, wo wir uns ganz stark unterscheiden und das ist unser Geschichte wieder zu erzählen.
Karl
01:23:44
Vielleicht wirst du auch wesentlich Wirtschaft in Österreich vergleichen mit der industrialisierten Milchwirtschaft eigentlich in Europa, mit die Bauern in Österreich, glauben, dass wir allgemein in Österreich ein hohes Label haben. Zu deiner Frage, die nachdem wir auch in der Milchwirtschaft generell in Österreich, wir haben Exportanteil glaube ich fünfundfünfzig Prozent. Ist der Hauptmarkt, genau. Das heißt die Produktion und den Produktionsprozess, das ist einmal ganz wichtig, glaube ich, damit man korrekt unterwegs ist. Wir tun den ganzen Produktionsprozess vergleichen, nicht nur die Milch, sondern auch den Entstehungsprozess, wie die München stehen und da vergleichen wir mit Heumilch eigentlich mit der Milchproduktion in Europa.
Christiane
01:24:30
Äh wir san ja das für uns ist der Export ganz ganz wichtig, weil sonst treten wir uns da ja alle auf die und äh da matchen wir uns natürlich auch mit der internationalen Mischproduktion in Deutschland.
Bianca
01:24:42
Macht das überhaupt Sinn? Weil wenn man spricht von Nachhaltigkeit und kleinstrukturiert und bäuerliche Familienbetriebe, was ihr hier tut und dann sage ich, ja aber geil, dann mache ich Export geht das zusammen und wenn ja, wie? Karl zeigt auf.
Christiane
01:24:55
Ja bitte auf alle Fälle. Ja ja, nein, das macht richtig.
Karl
01:25:00
Warum? Zu wenig. Das macht richtig Sinn, weil wir haben genau dieses Grundland was wir in anderen Regionen in Europa nicht hat. Genau hat genau diesen, das ist ja Klassik eigentlich. Man muss ja wissen, dass ein Hektar Gronland produziert mehr mehr Protein, also mehr äh mehr, Mir ist wie ein Hektar Soja. Das Grundeln ist ja alles und das Grünland in Westösterreich, das tun wir in Form von Milch veredeln. Wir könnten mit dem Grund und aber sonst gar nix tun.
Christiane
01:25:37
Net einmal einen Ocker betreib.
Willy
01:25:38
Heißt vor der Definition, wenn du den Begriff verwendest, das ist etwas, wo nix äh wo Kaacker.
Karl
01:25:45
Genau. Genau.
Willy
01:25:45
Sinn macht, wo a Wiesn ist oder Weide, und wo halt noch keine Versiegelung stattgefunden hat und noch kein Haus steht oder so was. Das ist Grünland.
Karl
01:25:54
Das ist der Klassiker von Grönland. Ja, genau.
Bianca
01:25:59
Dadurch, dass Österreich so relativ viel Berg hat ab, ja, hm der Grenze von Wiener Becken. Äh sind dort halt Wiesn.
Karl
01:26:09
Das ist eigentlich, das ist für uns der Klassiker.
Christiane
01:26:11
Und wir sehen ja net, das ist ja äh es ist ja lustig, weil wir reden jetzt da so und ich komme drauf. Die Leute haben natürlich beim Wort bei einer Marke, wir holen mich immer Mich im Kopf, aber wir sehen uns immer als Käse. Also wir haben ja.
Bianca
01:26:25
Weil ja, ich.
Christiane
01:26:26
Ja ja natürlich, das ist so. Ne, es ist so. Aber wir haben ja äh die Wertschöpfung haben wir oder wir kommen ja ganz klassisch aus dem Käsereibereich. Also in unserer DNA haben wir bei die Schnittkäse-Geschichten. Und äh und deshalb ist natürlich auch für uns der Export interessant, weil's lang halt, äh und dadurch äh äh der Export natürlich wichtig ist. Jetzt muss ich ganz, mir auf geht.
Willy
01:27:05
Wir machen einfach wieder unsere.
Christiane
01:27:07
Ja
Bianca
01:27:08
An der Stelle eine freie.
Willy
01:27:21
Okay, wir waren wieder äh Klo, ihr habt's gerade wahrscheinlich wieder unsere Musik gehört, die hat's immer soweit ist. Wir san wieder da. Äh und Christiane, du weißt äh irgendwo oder?
Christiane
01:27:31
Ja i war irgendwo. Na wir haben jetzt grad gesagt, gell, ist ja klar Heumilch. Das Wort, da ist steckt das Wort nicht, sondern also assoziiere ich damit, Milch zum Trinken. Aber wir haben sie vorher schon erklärt. Hol mich hat das einen wichtigen Stellenwert in der Käserei. Die Wertschöpfung drinnen, weil ich heute aus der einen Käse produziere, verdiene ich einfach äh fürs äh fürs Unternehmen a gut. Und deshalb ist für uns der Export wichtig, weil ihr Käsespezialitäten, in ganzen europäischen Raum, verkauft wird oder werden überall, also wir bei uns gibt's ja genauso italienische oder französische Käsespezialitäten, das ist heute auch in Deutschland so. Somit gibt's auch in Deutschland österreichische Käsespezialitäten und da ist eben räumig ein ganz wichtiges Thema, ist das A, genau und deshalb ist es auch für uns so a wichtige Geschichte und da auf dem Markt vergleichen wir uns natürlich mit internationale Milchsysteme. Und deshalb äh schauen wir natürlich a.
Karl
01:28:33
Frau Bauer.
Christiane
01:28:34
Schaut mal da beim, Und deshalb äh erzählen wir eben da drum, was wir oft in Österreich uns selbstverständlich betrachten, ist ja im Internationalen net so. Und wann ich heute äh in Norddeutschland irgendwo auf einer Mess stehe, dann kommen die Leute zu unserem Stand und sagen dann, ja bei euch gibt es ja noch Hilfe mit 20 Kühen, das gibt es ja bei uns gar nicht mehr, weil in Norddeutschland schon gibt's einfach Höfe, da gehen die Kleinen mit 2300 Kia an, Die Standardhilfe san da 500 bis 00 a2000 Kühe. Und und da ist.
Bianca
01:29:11
Weil weil du gesagt hast oder angesprochen hast, Wertschöpfung äh, ja, der Käse ist das verarbeitete Produkt. Nun nah gibt's dann für das mehr Geld, weil da ist ja auch eine Wertschöpfung die Wertschöpfungskette länger. Was bringt es den Bauern, ob ich das als Bauer in Milch dann kläre und das wird äh landet beim Wiener im Café Hever als Frischmilch oder als Casanbrot. Macht da so einen Unterschied.
Christiane
01:29:34
Weil ich natürlich, weil natürlich war nie eine Käseabnehmerin, also Molkerei und ich ähm mag mehr fürs Produkt erzielen kann, kann ich einen besseren Milchpreis auszahlen.
Bianca
01:29:49
Tue ich das auch, will ich das überhaupt? Kann ich mir.
Christiane
01:29:52
Nein, das tue ich natürlich nicht, das mache ich natürlich schon. Durch das, dass die Münchner so ein wichtiger Rohstoff für die Käseherstellung ist, ist ja auch ein Wettbewerb unter den Käsereien, da, Und somit ist das auch gegeben, wenn ein Wettbewerb herrscht, übern Rohstoff Milch dann steigt a natürlich wieder der Milchpreis.
Bianca
01:30:10
Sprichst du noch was sehr Spannendes an, weil wir sind ja in Österreich zu, wie viel sind's mittlerweile, über 170 Prozent. Danke, Herr Kollege.
Willy
01:30:18
Hundertsiebenundsiebzig.
Bianca
01:30:20
Mit Milch überversorgt.
Willy
01:30:22
Grad, ja?
Bianca
01:30:24
Das heißt wir haben viel zu viel jetzt haben wir vielleicht schon im Kindergarten die Milchmädchenrechnung gelernt, wenn du zu viel von etwas hast, dann sinkt der Preis, weil die Nachfrage ist viel weniger als das Angebot. So wie geht's dir das jetzt aus? Wenn du sagst die die Molkereien reißen sich drum herum, es gibt ja genug Milch.
Christiane
01:30:41
Ich habe ja eben nicht genug vor mich. Das ist der Unterschied. Wir haben zum Beispiel bei der Bio holmig zu wenig Rohstoff. Also wir könnten mehr Bio, Heumilch vermarkten.
Bianca
01:30:52
Weil noch genug Nachfrage da ist.
Willy
01:30:54
Das ist interessant, da wollte ich vorher eh noch draufkommen, Wenn man wenn man nämlich man hört es oft beim Milchpreis, es gibt Zuschläge, einen Biozuschlag und so weiter. Ihr habt's euch tatsächlich äh erstens mal äh vielleicht kannst du uns das dann aufdröseln. Ähm, Ihr habt sich tatsächlich einen offiziellen Zuschlag für Heumilch erarbeitet, den sie jetzt auf diesem Milchbasispreis oder wie das heißt, erklären, kriegt. Also wie setzt sich jetzt der gesamte Milchpreis zusammen? Wo ist der Basispreis grad und wie hoch kommt man eigentlich kommen?
Bianca
01:31:28
Wenn wir jetzt für mich sprechen, nur ganz kurz zur Klärung, ist das nicht der Presse in mir im Supermarkt für Backelmünchtsheim, sondern der Preis, der der Bauer.
Christiane
01:31:35
Erzeugermilchpreis, ja.
Karl
01:31:36
Genau genau. Ich glaube ich habe vorhin schon mal erwähnt, wir haben wir haben eigentlich für die, Wir die leuchten da wirklich frei, märktisch fühlen, gell? Unsere Käsereien und Molkereien am Markt für Heumilch erwirtschaften, erlösen können, wird den ein Bauern, ausbezahlt und und das funktioniert auch so. Und deshalb ist ja für uns so wichtig, von der bäuerlichen Seite, dass wir eigentlich in den Markt investieren, toten unsere Anstrengungen unternehmen, Kommunikation betreiben, erzählen, was wir machen, weil nur dann können unsere Vorarbeiterkäse rein. Dies diesen Mehrwert erlösen und der wird tatsächlich an die Bauern weitergeben, gell, nachweislich. Und.
Christiane
01:32:14
Das müsst ihr euch ja vorstellen, die Zäune im freiwilligen Beitrag bei uns, Das ist ja der riesengroße Unterschied.
Willy
01:32:20
0,3 Cent sind die.
Christiane
01:32:22
Und äh das ist für uns natürlich für uns in der Organisation ein wahnsinniger Ansporn, weil wir das System, was wir machen, also unsere Kommunikation nicht mehr funktioniert, dann sagen die Bauern.
Bianca
01:32:32
Danke.
Willy
01:32:34
Zuvor darstellen.
Karl
01:32:35
Genau und deshalb.
Christiane
01:32:36
Genau. Also das ist ja offener Klub. Bei uns. Bei uns kannst du jetzt sagen, na, das bringt mir nix mehr. Ich steige aus.
Willy
01:32:41
Kann er dann immer noch Heumilch verkaufen.
Karl
01:32:45
Nicht nicht mehr unter dem Logo? Gell, also nicht mehr unter uns am Dach.
Christiane
01:32:49
Net mit unserem, ja genau, ja genau. Ja genau.
Willy
01:32:52
Nennen darf ich's.
Christiane
01:32:54
Unsere Richtlinien äh erfüllen, aber und da siehst du, das ist, das ist auch gut, dass das so ist, weil es ist für uns auch ein Wettbewerb dann. Also es ist für uns ein Ansporn, dass wir eine gescheite Arbeit betreiben, weil waren das nicht mehr ist, steigen uns die Betriebe aus und dann gibt's die Organisation.
Karl
01:33:10
Wir sind da unter anderem.
Christiane
01:33:12
Wir stechen einem Wettbewerb natürlich.
Karl
01:33:14
Wir sind da unter anderem deshalb so schlicht organisiert in der jetzt in in der im Büro, in der Organisation, die Christiane Müller ist unsere Geschäftsführerin und wir haben dann wirklich drei Top ausgebildete Mitarbeiterinnen, Kommunikationswissenschaft, Marketing, die wirklich was von ihnen an der Arbeit verstehen, ganz schlicht. Damit können wir kurz entscheiden und und und. Und und weil du angesprochen hast Kennen dann Mitglieder, die nicht dabei sein können, die auch mit Heumilch heimlich haben wir noch gar net angeregt oder kommen's noch? Räumlich ist ja als europäisches, machen wir das aber.
Christiane
01:33:48
Treffen.
Karl
01:33:49
Ja ist a gewaltiger Schutz für unsere Bauern. Das heißt, das.
Willy
01:33:55
Erklär's gern, also Bastian.
Karl
01:33:58
Heimlich GTS, was heißt das? GTS steht für garantiert traditionelle Spezialität und da muss man gegen die, Gegenüber der Europäischen Kommission nachweisen, dass ein Produkt 30 Jahre so traditionell und ursprünglich produziert worden ist. Bei den Bauern, aber auch bei den Käsereien.
Willy
01:34:16
Man kann's nicht erfinden ist traditionell, sondern es muss Tradition haben.
Karl
01:34:22
Und das ist ein, das ist ein von drei europäischen Gütesiegeln und das war für uns, ich würde sagen, das war für uns ein Meilenstein. Es war Meilenstein. Weil was ist was war vorher? Vorher war das nicht geschützt. Da tat's deutsche Molkereien gegeben, die haben im Supermarkt am draufstehen gehabt Heumilch, die haben aber Heumilkaufe geschrieben, wenn die Kuh noch am Hei vorbeigegangen ist war das schon.
Christiane
01:34:45
Beispiel nur Sommer.
Willy
01:34:46
Gesagt hat.
Karl
01:34:51
Ein bisschen Zeitpunkt war das äh äh eine private Vereinbarung und seit 2016 haben wir das von der Europäischen Kommission, Ausgezeichnet worden und geschützt. Räumlich GTs garantiert traditionelle Spezialität. Wir waren damals das erste Produkt an Lebensmittel im gesamten deutschsprachigen Raum, diese hohe Auszeichnung GTE erfahren hat.
Willy
01:35:14
Äh der Begriff Heumilch hat jetzt nicht den Schutz, aber Heumilch mit diesem Siegel zusammen.
Karl
01:35:18
Produktion.
Christiane
01:35:20
Es ist so genau, also das Wort Heumilfried, haben wir heute schon paar Mal gehört und dann hat man irgendwann einmal in die neunziger Jahre, ich weiß nicht, da bin ich Marketing gewesen, haben die leider vor mir von der, wieder vermehrt. Da hat man gesagt, na wie nennt man denn die besondere? Da hat man schon wieder Vermarktungskonzepte diskutiert. Und dann hat man gesagt, was unterscheidet uns von jeder anderen Milch? Ist die Winterfütterung.
Karl
01:35:44
Für jeden für jeder Münchener.
Christiane
01:35:47
Von jeder anderen Milchsorte.
Karl
01:35:48
Gibt's net nochmal.
Christiane
01:35:49
Und dann hat man das aber da hat's eben nu ka Vereinigung gegeben. Kein Verein, der gesagt hat, gut, dann nennen wir das so und dann lassen wir uns das schützen. Da gehen wir jetzt zum Patentamt mit einer Marken an, Heummilch ist ja eine Fantasiename, das lassen wir uns schützen und das hat's damals noch nicht gegeben, weil unsere Organisation war damals noch net vorhanden. Es ist einfach in die unter die kleinen Käse rein oder unter andere Molkereien ein wenig so diskutiert worden. Und ähm, mir gestartet, Haben wir heimlich Logo, also als Marke und dann hat man schon gesagt, ja das ist im Sprachgebrauch übergangen, das Wort holmig und waren sie ein Sprachgebrauch übergeht, dann kannst, dass du nicht mehr schützen, genau.
Willy
01:36:29
Augen mitm Kornspitz dann ergangen, ne.
Christiane
01:36:33
Geschichte war, Genau dasselbe Problem gehabt und wir haben dann gesagt, jetzt tun wir da ein öffentliches Guide und das gehört von unseren Mitglieder für Vermarktung einsetzen, für a Marke und eigentlich waren i mir jetzt in Deutschland, ich meine, in Österreich hat man das nicht gemacht, weil da hätte der Handel niemals der da haben wir schon einen Standard, gebildet gehabt aber im Export war das ein großes Thema, dann haben wir geschaut, was gibt's für eine Möglichkeiten, da wir einen Schutz, also, Aber das ist nicht gegangen, weil wir einen Rohstoff schützen und bei GGU und GGA da hast du äh da hast du ein Produkt. Und der Region. Und dann haben hat uns ein Ministerium, die haben uns dann da weitergeholfen und gesagt, da gibt's ein GTS, das wäre eine Möglichkeit, wo kannst du ein traditionelle Produktionsweise schützen? Oder traditionelles Rezept, und die haben wir gehabt.
Karl
01:37:36
Und das ist für uns natürlich hammermäßig.
Christiane
01:37:38
Dadurch haben wir aber wir.
Willy
01:37:41
Hammermäßig, ge?
Christiane
01:37:42
Das war für uns voll wichtig. Ja, das ist da lachst du, aber das war wirklich wichtig. Äh weil wir dann sozusagen einen Produktschutz gehabt haben, den haben wir vorher nicht gehabt.
Karl
01:37:52
Warum? Warum ist das für uns so wichtig? Äh Heumilch geht Brüssel geschützt, europäisches Recht. Das heißt aber im Umkehrschluss, in ganz Europa 26 Mitgliedsstaaten, kann man auch Produkte mit heimlich auszeichnen. Jedoch nur wenn's nach unseren Stand-up produziert worden san.
Willy
01:38:11
Jetzt in Brüssel aber ist, ne.
Karl
01:38:12
Genau und diesen Standard in Brüssel kann ausschließlich. Von alle 26 Mitgliedsstaaten, das kann ausschließlich, wir können den verändern oder beeinflussen. Die können sagen, wir nehmen vielleicht was zusätzlich mit ein oder außer. Wir sind Standardbetreiber von Holmlich GTs für Europa. Unser unser kloane, arge heimlich in Österreich und da merkt man einig schon, wenn man wenn man quirlig unterwegs ist, total engagiert was man auch als kleines Land, sogenannte, Gell? Und wir haben das Bein hart durchgezogen, Wir haben da einfach wir haben da wirklich mit äh zum Starten mit Geisler Andreas äh ein Glücksgriff gehabt und jetzt mit der Christiane wieder, wir sind da so gut aufgestellt. Und wir können so kurze Entscheidungen treffen. Wir brauchen uns vernährt einreden lassen.
Christiane
01:38:56
Mir san ja autark.
Karl
01:38:58
Für uns ein.
Christiane
01:38:59
Ja ja.
Karl
01:39:00
Gell? Wir wir wir wir haben von der Politik Unterstützung, aber wir treffen alle Entscheidungen treffen ausschließlich wir. Und und für uns ist die europäische Schutz glaube ich ganz ganz wesen.
Christiane
01:39:10
Wir san zum Beispiel im Austausch mit Slowenien. In Slowenien wird auch Heimich GTS zertifiziert, von Kontrollstühlen. Da da schicken uns die Kontrollstelle, die Zertifikate von die Betriebe. Und äh und die Franzosen. Es gibt in Frankreich eine Vereinigung. Eigenes Logo, das ist ein ganz äh ein netter Club, da sind lauter Bauern aus ganz Frankreich gemischt. Ich glaube ein Großteil ist in der Bretagne.
Karl
01:39:35
Und Norman D.
Christiane
01:39:36
Die machen a Camembert ausheimisch, In Frankreich und die sagen auch er taugt das so, weil das ist so das Ursprüngliche und äh ja also das kommt da in die Länder ganz.
Karl
01:39:52
Ja weil weil wir mit den zu denen eigentlich alle so guten Droht haben, ge, Firmen und Arme nach Frankreich. Zu zu denen Bauern? Du merkst einfach, Wirklichkeit zum Budkas genau zu sagen, dass die Heilbahn haben einfach eine besondere Charakteristik, die san einfach die Zuversichtlichen, gell, wir wir tun ständig unsere Betriebe weiterentwickeln und diese Franzosen machen das genau eben auch so, Weil wir bei wo's uns glaube ich ausgezeichnet, wir san ganz im Denken ganz mag darin, Das haben Bauern früher nicht gemacht, vielleicht auch nicht braucht, muss ich mir auch sagen, fairerweise. Es war der Markt, hat alles geregelt. Und und und alles was hier tun, das sind ganz Marktorientiert im Denken. Und wenn's so bist, dann triffst du in der Organisation ganz andere Entscheidungen. Also wenn du eine Organisation bist, wo sagst du, ihr, wir werden dich schon für uns machen?
Willy
01:40:50
Regelt meinst du oder.
Karl
01:40:53
Geregelt. Genau und jetzt wissen wir alles, was was wir entscheiden, hat Auswirkungen auf die Vermarktung unserer Produkte.
Willy
01:40:59
Bianca möchte unbedingt was sagen, die.
Bianca
01:41:01
Ich habe mehrere Fragen. Ja, ich schnaufe. Ähm geht das jetzt zusammen? Okay, natürlich magorientiert auf der einen Seite schön, wenn Bauern zum Rechnen anfangen, sich überlegen, wie kann sie das ausgehen, vor allem, wenn wir mit äh über 170 Prozent der beseitigt sind. Äh jetzt habt ihr euch aber die Nachhaltigkeit doch in sehr vielen äh Orten irgendwer in die Flagge geheftet, gerade in der Kommunikation nach außen. Wie geht das jetzt zusammen, Marktorientiertheit und Nachhaltigkeit.
Christiane
01:41:29
Ja nur, nur das, Nur das geht.
Willy
01:41:33
Gleichzeitig blitzt, ja.
Karl
01:41:36
Frage können wir ja nur mehr Danke sagen, Wirklich und und wir wollen das ja jetzt glaube ich von von zwei Seiten beleuchten und und die erklären, Nachhaltigkeit.
Willy
01:41:44
Ja na wer fangt da?
Karl
01:41:49
Man muss ja man muss ja.
Christiane
01:41:52
Das ist aber schwierig, weil Nachhaltigkeit.
Karl
01:41:54
Ergebnis dieser Nachhaltigkeitsstudie war dann von der Universität nachgewiesen, dass die Produktion von heimlich die nachhaltigste Form, die steht so drin. Die nachhaltigste Form der Miche.
Willy
01:42:04
Und auch.
Karl
01:42:06
Von von der Buckelstudie, Und da steht das so drin, weil wir die Milchproduktion auf passiert ist. Gell, dieser Unterschied, ob ich ob ich Maisfelder habe bis so weit das Auge reicht. Oder ob ich im Grünland von Werte, wo mit dem, was ich sonst nichts tun könnte, deshalb ist das so nachhaltig. Und und vielleicht nochmal zu die 177 Prozent Produktion, Der marktische Koreinbahnstraße. Wir haben Export, wir haben aber Import, Und die Verbraucher in Österreich oder in Deutschland Konsumenten, wo in der Produktvielfalt gell? Weil damit wir den beginnen müssen wir eine Planwirtschaft haben. Planwirtschaft heißt, wir produzieren hundertfünf Prozent. Vom Bedarf in Österreich. Wir kaufen ja Olivenöl zu. Das produzieren wir net. Also exportieren wir Käse. Also im Agrarbereich ist das ganz selbstverständlich mittlerweile, dass ein Austausch an Produkten, passiert und da wo wir die Stärken haben und die san lange gereifte Käse das geben wir im Markt eini, Gemüse, es gibt viele, viele Produkte, die wir zu kaufen.
Christiane
01:43:11
Und Nachhaltigkeit und Markt, warum passt das zusammen? Ganz einfach, weil es hat der Biobereich hat sich genau vorgemacht. Der Biobereich boomt seitdem Bio im Lebensmittelhandel verkauft wird, hochwertig, seit dem Punkt ist richtig. Du brauchst einfach du brauchst dir einen Markt, dass du deine Produkte äh anbringst, Da ist der Handler wichtiger Partner, das sagen wir immer, Wir sagen immer, der Handl ist unser wichtigster Partner, weil der vermarktet verkaufte Produkte, der braucht da Differenzierungsmerkmal, damit er deinen Kunden, an der für den Lebensmittel was wert san, damit er deinem bedienen kann, dahinter, für alle Beteiligten und das ist eigentlich das Lustige an der Arbeit, das Schöne an der Arbeit, dass man ein gutes Produkt hat, mit dem man wo hingehen kann, das was die Leute gern kaufen wollen und mit denen ich auch was verdienen kann, dann macht Landwirtschaft hier Spaß oder das ist jetzt egal.
Karl
01:44:07
7undsiebzig Prozent. Wir wissen ja, wie wir dann alle zwei Jahre tun wir den Markt untersuchen gerne dann und erklären die Zahlen und wir wissen einfach, dass der Wiedereinkauf von Heumilchprodukten einmal heimlich einmal der Wiederkauf von Konsumenten ist einfach a irre.
Willy
01:44:27
Also Bindung, dass das Produkt wieder gekauft wird, okay?
Karl
01:44:30
Lebensmittelhandel, die haben ja die alle oben, um Tisch, wo's geht wo, gell und solange die Heumilchprodukte einen bioheumlich Produkte einfach so gut promoten, sagt man jetzt beim Handel und da haben wir einfach eine gute Situation.
Willy
01:44:46
Okay.
Christiane
01:44:48
Die Nachhaltigkeitsthemen, das ist ja auch so Man hat das irgendwie bis im Kopf, dass nur das nachhaltig ist, wann man ja so diese vielleicht das war so früher der im Biobereich, so die die die, Menschen, die waren halt dann ganz nachhaltig oder ich weiß net, das ist so irgendwie und das haben viele Leute nur so wenig im Kopf, aber das stimmt ja überhaupt nicht. Das habt ihr eh schon bei eure Podcasts mehrfach äh äh in Geschichte, dass Nachhaltigkeit nur dann gegeben ist.
Karl
01:45:22
Bianca begründet zu dem Thema und so zum nachhaltig. Aber dieses merke ich, das ist einfach dir auch so wichtig.
Willy
01:45:27
Schon wieder her.
Karl
01:45:28
Das ist ja so wichtig und für uns ist Nachhaltigkeit eindeutig dreidimensional. Und das ist jetzt ein ganz wichtig, wir reden von der ökologischen Nachhaltigkeit, wir reden von der ökonomischen Nachhaltigkeit und wir reden von der sozialen Nachhaltigkeit. Und diese drei Bereiche, das das machen wir in der Milchwirtschaft, wo wir sind. Und diese drei Dimensionen der Nachhaltigkeit sind beide, alle drei gleich wichtig, Was passiert? Wir kennen nämlich superökologische Nachhaltigkeit haben, wenn man keine ökonomische Nachhaltigkeit haben, bei den Bauernhöfe, bei den Betriebe, dann wird's dort im Fenster.
Willy
01:46:07
Was hast einen ökonomischen Nachhaltigkeit? Das, was überbleibt.
Karl
01:46:09
Genau, dass die Betriebe davon leben können erstens und vor allem dem Betrieb auch von der Investition weiterentwickeln können. Gell, einmal vielleicht den Stuhl was verändern Richtung Tierwohl verbessern, äh auch mal in der, das ist ökonomische Nachhaltigkeit. Es ist nämlich nicht nachhaltig, fui ökologisch zu sein und drei geht der Betrieb am Wochenende, und dann haben wir nämlich auch die soziale Nachhaltigkeit, dass die Jungen, die Höfe und die Regionen in der ländlichen, im ländlichen Raum verlassen werden, soziale Nachhaltigkeit ist für mich.
Willy
01:46:43
Auf die wollt ihr nämlich hin, dass man die die.
Bianca
01:46:44
Soziologen.
Willy
01:46:45
Aber ihr schreibt ja ihr schreibt sie auf eure We.
Karl
01:46:49
Glaube ich, gut verständlich, dass die drei Sachen san ebenbürtig so wichtig.
Willy
01:46:53
Ja, ihr schreibt sie auf eurer Webseiten, klein strukturierte äh Bauernhöfe et cetera und familiengeführte Bauernhöfe. Jetzt ist bei mir da aufkommen, da da was ist denn ein Nichtfamiliengeführter Bauernhof an was muss ich denn da denken? Gibt's sowas überhaupt bei uns?
Karl
01:47:08
In Österreich jetzt, weil ich würde jetzt einmal sagen, das muss man ganz sachlich so darlegen. Äh Österreich ist der klassische familiengeführte Betrieb in ganz vielen Bereichen. In der Milchwirtschaft würde ich fast sagen, flächendeckend für alle Mischsorten.
Willy
01:47:22
Ja, okay.
Karl
01:47:24
Genau. Das kann man so sagen, weil Österreich ich kenne die Zellen auswendig. Österreichs Milchwirtschaft hat aktuell im Durchschnitt zweiazwanzig.
Willy
01:47:33
Das ist relativ.
Karl
01:47:35
Ungefähr wissen.
Willy
01:47:36
Und Nebenerwerb hauptsächlich dann in.
Karl
01:47:37
Ganz viel Nebenerwerb. Und muss aber sagen, dass die Erwerbsbetriebe, die vielleicht Urlaub am Bauernhof haben, das einfach und Punkt und Urlaub am Bauernhof ist einfach ein Klassiker, hohe Lebensqualität haben am Bauernhof, wenn ich einfach die Heimwirtschaft habe in in Winter bei der Fütterung. Das hat dann an hohen Stellenwert. Also drum ist auch in besten österreichischen Steiermark.
Willy
01:47:59
A Haibit, das Wellnesspaket noch dabei, ne? Das kann man ja dann super super kombinieren.
Bianca
01:48:03
Schmeißt einfach die Touris ins Stadl.
Christiane
01:48:05
Wird sogar angeboten.
Karl
01:48:07
Genau und wenn wir vergleichen industterale Milkwirtschaft, da reden wir wirklich jetzt von von Deutschland, von Holand, von Dänemark reden wir halt dann von.
Willy
01:48:15
Aber was san jetzt wirklich dann die die sozialen Kriterien, die ihr dann vielleicht da im Standard drinnen habt, wo ihr äh was wollt ihr da bewahren? Was ist das Soziale am am an der Heimmilch.
Karl
01:48:27
Äh wir haben wir haben, Wir haben alle unsere heimlichen Betriebe mit einem ganz einen hohen Rücklauf äh untersucht, uns ganz genau eingehaut äh würden die Heimichbauern, das was sie jetzt machen wieder machen, würden sie bei der Heimwirtschaft bleiben oder, Wirklich eine Zahl. 97 Prozent unserer heimlich Bauern möchten heimlich Bauer bleiben. Die möchten nicht ein anderes System wechseln. 7undneunzig Prozent.
Willy
01:48:53
Und was führt sie dazu zu der Aussage? Die die ökonomische Nachhaltigkeit oder ist es eher der.
Karl
01:49:00
Bei Wertschöpfung hat oder Wertschätzung hat eben mit Wertschöpfung zu tun, Aber die ist für die Bahn das einzige Ausschlaggewinde, gell? Alloinig, wenn a Produkt erzielt, wo er weiß, die Leute wollen das haben, das ist für den so eine Wertschätzung und das ist die soziale Aspekte. Wir wissen, dass bei uns in den Betrieben ganz viel Hofnachfolge.
Willy
01:49:20
Ah, das heißt das Öffen, da san wir jetzt wieder bei der öffentlichen Wahrnehmung wahrscheinlich und vom öffentlichen Image eines eines Bereichs. Das heißt Heumilchbauern haben haben grundsätzlich ein positives Image als Bauer oder Landwirtin in der Öffentlichkeit.
Karl
01:49:33
Das ist einfach.
Christiane
01:49:36
Elke, die also und sagen Bauern oft, die haben entweder sie waren's umgestiegen san, also wir wir da ähm ein Bauch hat amal zu uns sagt im Myviertel, er war intensiver äh Silobauer, und die Nachfolger haben gesagt, sie nehmen einen Hof aber sie nehmen einen Hof nur, wenn's ihrem echt bioheimisch machen, der sagt, das kann er sich eigentlich gar net vorstellen.
Willy
01:50:01
Kinder übernommen.
Christiane
01:50:03
Hat übernommen, ja genau und äh, der wollte das so, er hat gesagt, er Landwirtschaft machen, aber da möchte er Bioheimisch machen und der Altbauer hat dann zu uns gesagt, auf einem Mess war das am Welttag, genau. Der hat dann zu uns gesagt, wenn er das gewusst hätte, wie gelassen, dass das ist. Lässig, es riecht's wieder so guat. Sie haben kein so äh Druck mehr. Sie produzieren nimmer so viel. Sie machen weniger.
Willy
01:50:27
Wo ist der Druck entstanden.
Christiane
01:50:29
Der Druck einfach immer mehr machen.
Karl
01:50:30
Nehmen sie die selber auf.
Christiane
01:50:32
Die also immer mehr Menge, immer mehr Milchmenge, damit man ähm am am Markt äh damit man äh die Kosten halbwegs im Gri.
Willy
01:50:38
Wenn man da wieder ein.
Christiane
01:50:40
Ja genau. Ja genau.
Willy
01:50:40
Orientiert ist. Mhm, okay.
Christiane
01:50:42
Denen taugt's viel mehr. Seitdem, sie sind Familienleben ist feiner. Es ist gut am Hof, es ist gemütlicher zum arbeiten. Das sind so Sachen, die san so soziale Aspekte, die da auf alle Fälle eine spielen und das sagen, das kriegen wir auch von der bäuerlichen Seiten immer wieder gesagt.
Karl
01:50:58
Wir haben ja eigentlich früher die klassischen Heimichregionen, Vorarlberg, Tirols von Steiermark und dann haben wir neue Regionen dazu gekriegt, dieser interessant zu beobachten. Wir haben in Longau zum Beispiel südlichster Bezirk von Salzburg. Da waren ganz schön, Da waren ganz viele Biobetriebe, aber die haben halt Bio noch Silagefütterung produziert und haben ganz viel sie verändert von Bio Richtung Biohäumilch und ähnliches haben wir in Montaphan gehabt in Vorarlberg, das auch Region entstanden und unter Klassiker, das hat die Christiane schon gesagt, da bin ich das erste Mal schon, Aber die haben gesagt, kannst du mal kommen, stehst du uns das vor, wie's ihr das macht? Ich habe a Mühe für eigentlich kaum heimisch Betriebe geben.
Christiane
01:51:43
Die haben Biobetriebe gehabt damals, gell? Das waren lauter Biobetriebe.
Karl
01:51:46
Bio-Region bekannte Begriff mittlerweile schon, aber die sind auch Bio-Standard. Produzenten. Wie sie das mit Heim macht. So, dann hat es begonnen mit zehn, fuffzehn Bauern, Gell? Mittlerweile hat er sicher Betriebe, fuffzig Bauernhöfe, die die noch bioheimlich produzieren in in oder zur Bergmann Berglandmich liefern, Und und ich weiß grad vor drei Wochen wieder bei denen auf eine Versammlung 60 Bäuerinnen und Bauern und die sitzen dann in einer netten Wirtschaft, Und sind so zufrieden und sagen, dass dass wir den Schritt gemacht haben. Du musst die Chance dafür bauen, ist ja das eine gewaltige Veränderung, gell? Da muss ja baulich was tun. Du musst ihm denken, in der Ern.
Willy
01:52:29
Fragen, was was muss man denn tun? Was muss ich denn tun, wenn ich jetzt umsteigen will.
Karl
01:52:34
Du musst, du musst schon, dass das Winterfutter im Sommer in in den Polen wickelt, muss ein bauen.
Bianca
01:52:41
Aber jetzt ist es doch, äh wenn man sagt, okay, man stellt jetzt um, wir haben jetzt die Heutrocknungsanlage von Tier gesehen und dann schade, dass es sicher keine kleine Investition. Zum Rechnen anfange, geht's ihr das dann nass.
Karl
01:52:55
Dabei, Weißt du, wie das geht? Wir tun nämlich die Bauern da nicht im Regen stehen lassen, sondern wir gehen das so vor. Ich sage lieber, Es geht mir heute schon gar net, Wir sagen zu denen bauen, das ist Beispiel Michael, gell? Wir klären's Herr Stock. Gibt es eine Milchabnehmer, der wo du auf der Tour in etwa liegst, wo dein, Ich rede immer von Verantwortung von meiner Seite. Sage ich wirklich, dir die Micha holt, weil das ist der wichtigste Punkt, dass die Milch einer heimmilch Verwertung zugeführt wird.
Willy
01:53:36
Net mit dem allgemeinen Container abholt, sondern es muss eine eigene, wirklich Heumilch geführt wird, ne.
Karl
01:53:41
Genau, genau. Ist der wichtigste Punkt. Und dann hilft man denen Bauern bei bei Baumaßnahmen. In der Planung. Mal einen eigenen Berater, Kittel Matthias, dann hast du den Bauern in der Umstellung für die Baumaßnahmen. Dann sorgen wir von der Arge dafür, dass man mit der Politik Kontakt haben, dass der im Bereich der Investförderung Unterstützung hat, Unser unser Dienstleistung sage ich oder unser Einsatz ist einfach ganz breit aufgestellt und dann hältst du den Baum, also das für er am richtigen macht, Und dann stimmen wir Kalkulation an. Und ich habe immer die Bauern tut's rechnen, kalkulieren, net um neune auf Nacht, sondern am Vormittag, wenn die beste Zeit ist. Da waren sie ja richtig fit habt's. Da müsst ihr kalkulieren. Die Bahn sitzt so auf der Nacht hin, hat ihnen die schon zu, nix mehr. Bei diesem Prozess von der Molkerei bis zur Kalkulation bis zur technischen Umsetzung helfen wir denen. Und wir sind jetzt soweit, dass wir auf unserer Homepage, auf der Holmilch Punkt com kann jeder Bauer übrigens in eigentlich, kann bei uns eine schauen, wie kann er socknung Gut organisieren, was sind die Kosten? Die können für jeden Bauer sagen, ob er zehn Kilo hat oder 18 Kir oder sechsundvierzig. Wir kennen jeden Bausug, du brauchst ein zu großes Heulager, du brauchst zur Druckungstechnik, du kennst mit Hockschnitzel, wir machen mittlerweile alles mit erneuerbarer Energie, entweder Hockschnitzel oder eben PV. Können die Bauern so in die Beratung nehmen und dann, früher es heißt für uns dann abbrechen was kostet das pro Hektar pro Kuhr und, Wenn der Bio heimlich vermarktet anstelle GVO frei Standard, da gehört ja in in zehn Jahren hat der eine Hülle zurückzahlen.
Willy
01:55:36
Aber das Problem ist ja immer, wir waren bei der Volatilität. Ich hab's vorher schon gesagt. Das war das war nur jetzt in dem Bereich, aber ihr könnt's ja auch nicht sagen, was mit dem Biomischpreis in den nächsten zehn des Risiko hast du ja immer, oder?
Karl
01:55:48
Und das ist ja das ist auch gut so, weil die Bauern wollen ja Unternehmer sein. Die Bauern haben ja 1995 Tag, wir wollen eigentlich von der Marktwirtschaft weg. Da haben sie aber noch nicht gewisst, was die Konsequenzen sein werden.
Christiane
01:55:58
Vom geregelten Markt, gell.
Karl
01:56:00
Die Bauern haben bis 95 geregelten Markt, der Strom hat alles geregelt. Und das haben sie nach 95 gekriegt. Da haben sie aber noch nicht gewusst, was das wirklich heißt, ich sage jedem Bauern du bist für dein Unternehmen Bauernhof selbst verantwortlich und koa Agrarpolitik der Welt kann dir das ausgleichen, wenn die du nicht am Hintern bewegst. Und und und ich weiß für mich ganz klare Aufzeichnungen in einem Betrieb, Buchhaltung, äh schauen, was spielt ihr am Markt da, welcher Milchauerbetrieb herumgestellt was ist die Bayerin gesagt? Hat dir das eine geschrieben? Entschieden, wo Sie glauben, dies am zukunftsträchtigsten. Die hat dann auf Bio heimisch gemacht. So und dann hat die immer noch keine Garantie.
Christiane
01:56:50
Die Garantie hast nie.
Karl
01:56:51
Unternehmer.
Christiane
01:56:52
Keiner. Fünfundneunzig. Ja, die hat keiner. Die haben ja alle nicht. Die habt's die habts ihr net, die haben mir ne.
Karl
01:56:57
Gell, wir haben jetzt ganz kritisch jetzt, wir sind jetzt äh Mitte Mai zweitausendzweiundzwanzig, Corona hinter uns, da wissen wir jetzt schon, dass positiv ausgewirkt hat. Wir haben jetzt die Situation mit Ukrainekrieg. Wir wissen gar nicht, ob's in Zukunft die Leute eigentlich äh im Verhältnis Lebensmittel leisten können oder wollen, Trotzdem bin ich zuversichtlich, weil jetzt können wir jetzt können wir sagen, jetzt haben wir die Hosen richtig voll. Die werden alle werden nochmal billig billig kaufen und das glaube ich aber net. Gell? Das glaube ich eben genau nit. Wir hätten da noch ein Problem vermutlich, wenn man in Europa statt 3 Prozent vielleicht 30 Prozent heimlicher und dann würde sich das auswirken. Aber wir sind eigentlich so ein kleiner Markt.
Willy
01:57:39
Immer nur in der Nische, ne?
Karl
01:57:40
Mittlerweile haben wir mittlerweile haben wir Situation, dass sich die Leiter im Lebensmitteleinkauf, Über ein Produkt ist im Wagen liegt und später am Tisch steht a definiere, gell? Liegt da am Tisch eingeladen, hat a billigste Gau, oder? Du wir haben.
Willy
01:58:01
Das heißt, ihr seid mit 8.000 Mitgliedsbauern äh und und 60 Verarbeitern eigentlich immer noch äh eine Nische.
Karl
01:58:09
Absolute Nische, absolute.
Willy
01:58:11
Ja ähm wir müssen jetzt äh quasi so die die die Kuh im im Raum im nahe im Raum einmal erklären oder komplett falsch zitiert. Ähm aber wir reden jetzt die ganze Zeit von Weideheu und Stroh, ja als Stroh nicht. Da kommen wir weiterhin was gegen Begriff, ja? Haben wir aber noch immer noch nicht ganz genau geklärt, was ist denn jetzt eigentlich Heu? Was ist Stroh, was ist denn der Unterschied zum Stroh, weil wie für mich war das lang das Gleiche, ja? Weil ich hätte Stroh gefiltert ja und das heißt, Und was ist die im wahrsten Sinne des Wortes? Ähm und was ist die Weide?
Karl
01:58:52
Genau, das werde ich jetzt erklären, als Bauer einfach so, ganz einfach.
Willy
01:58:56
Ganz einfach. Früher.
Karl
01:58:56
Früher war ja, früher war Stroh, Äh früher war heuer bissel besseres Stroh. Gell, wenn ich's jetzt grad so erkläre, also von der Qualität. Früher war einfach ganz, ganz spät gemeint und bin. Stroh ist jetzt ganz ein einfacher Begriff. Stroh ist das Nebenprodukt von der Getreide, Produktion. Auf der, und hinten bei der Straße. Das ist Stroh.
Willy
01:59:31
Also von Getreide.
Bianca
01:59:32
Vom.
Karl
01:59:35
Das ist Stroh, damit das alle leider in dieser Republik wissen. Heu.
Willy
01:59:39
Ja über das hinaus, Milliarden Hörer.
Karl
01:59:42
Genau. Heu ist dann einfach getrocknetes Gras. Da muss man wissen, es gibt nicht das Heu, sondern es gibt eben verschiedene Qualitäten von Heu, Und bei uns dahoam beim Betrieben auf unseren eigenen Heummilchbetrieb. Wir haben mindestens vier verschiedene Orten von Heu. Wir haben eine Energie heute, das machen wir relativ zeitgerecht. Da haben wir jetzt sogar schon als.
Willy
02:00:06
Zeitgerecht und.
Karl
02:00:07
Wirklich.
Bianca
02:00:11
Sprießen fangt an zum, schießt's aus.
Karl
02:00:15
Na, nee, zwei Zentimeter, sondern waren eigentlich die Blüte aus ausm Blatt raus, Das ist dann das wird dann sein, keine Ahnung, 30 Zentimeter hoch. Und da machen wir unser erstes Heu und das ist das erste Heu für unseren kleinen Kälber, das ist das ist jenes Hoi, was eigentlich als Kraftfutterersatz oder kaum Getreide verwenden, sagt der Graf Futterschutz bei uns. So und jetzt jetzt sind schon.
Willy
02:00:41
Vorführenergie drinnen.
Karl
02:00:43
Ganz vor allem bei diesem ersten ganz hohe Verdaulichkeit. Also die Kälber danken das in der hohen Vertraulichkeit von dem Furer. Und dann kommt in etwa noch zwei Wochen, zwei Wochen machen wir eigentlich so richtig dann die die Menge an an was die Kür braucht weil die brauchen dann a Menge. Wollen wir alle so jungen Mann dann bringen wir die Jahresmenge nicht her.
Willy
02:01:06
Nieder. Das Erste und dann wächst's nach.
Karl
02:01:09
Beim ersten Schnitt, beim bei der ersten Maß, wenn wir alle unsere Flächen das erste Mal machen, Beispiel so wie 20 Hektar, diese 20 Hektar tun wir dann auf vier Ernteeinsätze ernten, nicht auf einmal, Das ist diese musikartige Bewirtschaftung. Jetzt haben wir einen Anteil schon gemacht, meinetwegen von den 20 Hektar haben wir vier Hektar schon gemacht, oder 3 Hektar, dann tun wir dann tuen wir einen Teil, tun wir verwenden für die Weide. Haben wir.
Willy
02:01:36
Draußen stehen und.
Karl
02:01:38
Auf der Wiesn und tun das Weide groß. Das ist überhaupt das Beste, das sinnvollste. Das günstigste Futter für die Bauern ist das Weidefutter und natürlich auch das Beste. Wie man sich das vorstellt, die Kur geht auf die Weide, holt sich jeden Tag frisches Groß. Und das, was der Kuh nie so schmeckt, lässt sich stehen. Selektieren und frisches Großhaus für mich so wie wenn eine Hausfrau aussieht, tut eine In der Küche frisch anrichten, täglich frisch. Frische geht net. Da habe ich alle Vitamine, alles drin und das haben wir uns in den ganzen Sommer, Und und und da und die zweite Form der Nutzung der, die Weide und dann machen wir das etwas später, sage ich jetzt circa zwei, drei Wochen später gemauert wird. Das ist das macht dann die Menge und dann kommt das vierte heim. Das ist für uns das eins der interessantesten Stufen, Dann die Medizin. Das ist ein das ist schon relativ grob. Das ist voll in der Blüte. Hauptmenge und das ist jenes bei uns die in der Truppenstehphase wo sie quasi zur Vorbereitung zwei Monat bis zum nächsten Kalb, spätgemachte in der Blüte stehende Heu. Und dies ist filigiert und dauert für die Gesundheit. Das hat ganz viel Struktur, hat wenig Energie, wenig Ruhrproblem. Damit kannst du die Kur, der Wahnsinn, das gesamte Verdauungssystem total, Äh erholen von von der Zeit und dann tun wir ungefähr Wochen vorm bevor genau Ballaststoffe würde man sagen, unter Wochen, bevor die Kurve das nächste Kibel kriegt, kriegt's dann wieder das gute Heu und und dann ist sie nicht verfettet. Ist bei den Kühe ganz wichtig, dass sie in diese zwei Monaten nichts verfetten, weil da haben's ganz schwierige Situationen beim Kiwi kriegen. Dass er einfach reibungsloser Geburtsverlauf, da ist ganz wichtig, dass man eben Energiearm fordert. Das heißt, wenn man früher aber geglaubt hat, die ist high, Es gibt eben vier Orten von Hai und das muss man die Bauern halt auch in die Köpfe einibringen und wir haben halt schon mal die Studie zitiert und das ist ja auch in der Studie auszukennen, wir bauen, wir finden eigentlich, die haben wir früher gemacht hat.
Willy
02:03:51
Oder.
Karl
02:03:52
Ne, da gehen wir jetzt weg. Wir tun die Schnitthöhe beim Heim machen, erhöhen auf auf sieben, acht bis zehn Zentimeter, Genau in diesen, in diesen acht bis zehn Zentimetern, wenn man Hecher mahnt, da leistet man eben genau diesen wertvollen Beitrag auch für die Biodiversität.
Bianca
02:04:09
Lasst einfach mehr stehen, du sabbelst das nicht ganz am.
Willy
02:04:13
Tiere, die drin sind, da drinnen bleiben können.
Christiane
02:04:15
Und dergleichen, die.
Karl
02:04:16
Spielt hier genau da unten noch. Das haben wir aber auch untersucht in dieser Studie. Nur das haben bewusst bis jetzt. Die Bayern haben glaube desto weiter, dass sie mit dem Müllwerk owe gehen Richtung Erden, umso mehr Futter habe ich am Jahresende und das spielt genau nicht. Richtung neun Zentimeter, dann ist der Wiederaufwuchs fürn fürs nächste Mal, Die Insekten haben den Bloß und ich habe ganz sauberes Futter, keine erdige Verschmutzung und erdige Verschmutzung ist für die für die für die Lockerung, für die Trocknung wichtig und vor allem für die Tiergesundheit.
Bianca
02:04:54
Popo. Apropos Lagerung, jetzt ist es ja nicht wie früher, dass man das äh, äh Heu erntet, also das Gras schneit und dann draußen trocknet bis zum Schluss, sondern a bei einem gewissen Zeitpunkt sammelt ihr das zusammen, mit den Maschinen, mit den Traktoren bringt das zu euch im Stadl und habt eine große Heu-Trocknungsanlage, die den Rest trocknet. Warum?
Karl
02:05:19
Warum machen wir das? Früher haben wir früher haben die Bauern das drei und vier Tage getroffen lassen, Das war unproblematisch bis zu jener Zeit, was es eigentlich noch mit dem Rechen händisch gewendet haben, Nichts passiert. So, was ist dann neunzehn dreißig 40? Da sind einfach mal bei die bei die Bahn haben wir schon einen Zug. Und dann hat man auch noch Boden gemacht drei, vier Tage, immer wieder gewendet und da da wissen wir aus heit aktuellen Erkenntnissen, So oft wendet und fertig trocknet, dass logerfähig ist und damit's lagerfähig ist, muss man's auf etwa 90 Prozent Druckmasse trocknen, Damit dies geht, muss man sehr oft wenden und da haben wir ganz viel Lust an der Blattmasse einen Pferd fallen. Deshalb machen die Bauern das und das haben wir auch untersucht bei unseren Mitglieder, 80 Prozent der Räumlichbetriebe haben mittlerweile eine Heutrocknung. Heute heißt einfach der Bauer fährt das mit einer gewissen Restfeuchte von der Wiesen weg. Die Menge an Wasser wird immer noch auf der Wiesen abgetrocknet. Die ersten acht Stunden durch die Verdunstung. Die ersten tun wir ganz viel Wasser von der vom Hai auszutrocknen und dann tut man so eigentlich am zweiten Tag einfahren und nicht mehr am dritten Tag. Und dann tun wir's mit ungefähr sage ich jetzt mal zwischen 5undsechzig und fünfundsiebzig Prozent, 25 Prozent Wasser im und das ist eigentlich dann, Dann tun wir wie ein Thema ist, dann dann kommt der ganz ein großer Föhn, ein großes Gebläse und bloß durch einen Heilstock von unten eine unten durch, nach oben aussehe und dann wird die Restfeuchte Am machen wir das? Gibt es Sinn. Ist ja ein Aufwand, das gibt maximal Sinn, weil die wertvollen die wertvollen Bestandteile in der Pflanze im Groß san in den Blättern, Die Wittermäne, die Spurenelemente, die Mineralstoffe, vor allem das Rohprotein. Wir haben ja unsere Bauern verboten, dass sie vor der Arbeitsfördermittel aus Übersee fordern. Das haben wir ja verboten, Betriebe, am Groß ganz heilig behandeln, in Wirklichkeit. Und diese um das zu erhalten, vor allem das Futter feucht daheim, damit bleiben alle Blauen drauf, tun wir dann fertig da unten, aber dann alles im liegen, Das ist der Grund für diese.
Willy
02:07:49
So du darfst es auf ein Vierteldreschen mehr oder weniger.
Bianca
02:07:53
Jetzt kommt es in in in den Stadl und wird quasi von unten getrocknet. Wie passiert denn das und braucht das nicht wahnsinnig viel Energie?
Karl
02:08:01
Du kennst ja diese Systeme, wirst schon mal gesehen haben.
Bianca
02:08:04
Aber die anderen net da.
Karl
02:08:05
Ja genau, fährt genauso von Staaten. Man hat unter dem Heustock, unter der Buchs hat man einen Luftraum, sage ich jetzt mal, 60 Zentimeter hoch. Da wird die Luft eingeblasen, Die Luft kann zwangsläufig nur durch's Heu durch. Genau und das passiert mit dem Gebläse, das mit elektrischem Strom betrieben wird, Von dir angesprochen mit elektrischen Strom betrieben wird und dann gibt's zwei Möglichkeiten, wenn man das sehr gut macht und das machen, Mittlerweile machen das äh weit über die Hälfte, also. Drei Fünftel. Der Bauern machen a Luftanwärmung. Das heißt, wir tun die Luft zum Trocknen, den Gebläse einblasen, tun wir entweder über die Doch. Das heißt, man man nutzt hier die Sonne macht sich die Sonne zunutze und tut die Luft zwischen dem Blecheindeckung und dem Holz, Konstruktion, ob man die Luft absaugen, natürliche Anwärmung von der Sande. Das ist die erste Stufe. Die zweite Möglichkeit ist das mit Biomasse ausm eigenen Wald zu machen. Kann man dort einfach Rest holt, weil man eigentlich eh kann, Verwertung hat, die man dann hockt, Hochschnitzel machen und dann nochmal eine Wärmequelle in der Form von der Hogschnitzel und heute ist geniale unter Ressourcen effizienterste ist dann eben mit Luftentfeuchter Wärmebombe, Diese Wärmeenergie bereitzustellen und die Wärmepumpe hat beim Jahr Energieeffizienz von 1zu7 die es bei nur doppelt so effizient wie im Wohnhausbau wo wo sie eingesetzt wird. Warum ist das so? Weil wir die Wärme und trockene Luft uns zunutze machen. Das heißt, wir haben da einen ganz einen hohen Hebel wenn man AKW Energie einsitzt, haben wir 7 KW Wirkung, und und und jetzt geht's halt eigentlich seit drei, vier Jahren, aber jetzt ganz stark, grade die letzten oa zwoa, der Trend bei die Betriebe ganz stark hin, dass man, große und da kommt Photovoltaikflächen wo man wieder die warme Luft unter der sagen. Ich weiß, wir produzieren dann den Strom für den Ventilator, für den Entfeuchter und die Wärme eigentlich selber mit der Sonne. Wenn wir jetzt genau nachfragt und wie macht ihr das in der Nacht? Haben wir gar keine Sonne? Logisch, a ganz a aufgelegte Frage.
Willy
02:10:34
Die Fragen schon selber, ge? Ist auch schon Attacke.
Karl
02:10:38
Ja das ist für uns ganz klar bei mir daheim unser unser Hof ist jetzt so ausgelegt das heißt immer wenn wir heit trocknen haben wir noch heutige Energie, erneuerbare Energie und wenn wir grad brauchen tun wir vom Netz auszunehmen das Netz ist eigentlich das Lager für unsere Bebauung Look.
Willy
02:11:01
Muss ich sehr interessant gefunden habe, dass ich ja vorher im Vorgespräch auch erklärt ist, dass die Zeit der Heu-Trockung auch die Zeit ist, wo am meisten die Sonne scheint. Das heißt, ihr seid quasi mit diesem mit diesem Zyklus äh äh, das heißt es geht sich gut aus einfach.
Karl
02:11:16
Genau, für die für die Experten, für die für die Experten in der das ist einfach so, dass das, Das wir reden ja vom Pflanzenwachstum, gell, da reden wir ja von der Photosynthese, Die steigt eigentlich ja im April übern Sommer drüber und und flocht dann halt im Herbst wieder oe. Und wir haben eigentlich bei der wo wir die Energie zum brauchen, haben wir eigentlich die gleiche Kurve und das tun wir genau übereinander legen.
Willy
02:11:40
Ähm jetzt waren wir wieder bei der eigentlichen wieder bei der ökologischen Nachhaltigkeit, dass vorher auch mal ganz kurz noch das Tierwohl angesprochen, äh Heumilch und Tierwohl. Äh wo liegt da hebt's hier auch stark hervor, Äh wo liegt jetzt eigentlich der große Wert äh für das Wohl der Tiere in der in der äh Durchweilmilch durch die Heimmilchproduktion? Dass uns explizit auch noch.
Karl
02:12:01
Genau, ich werde ein paar Punkte und die Christiane wird das dann noch ergänzen. Da die.
Christiane
02:12:06
Schauen wir mal, was überbleibt.
Karl
02:12:08
Das Besondere, gell, das Besondere, wo wo liegt das Tierwohl? Das Tierwohl, der wichtigste Punkt aus meiner Sicht im Bereich Tierwohl ist artgemäße Fütterung, alle Liegeflächen abbieten auf der Welt, Wenn ich das Tier net so füttere wie das von der Biologiefestival vorgesehen ist fürs Rennt. Das heißt der wesentlichste Beitrag ist immer die abgerechte Fütterung mit Groß und Heu. Oberstes Kriterium bei Tierwohl und wir haben ja zweitausendneunzehn, achtzehn, 18 haben wir Tierwohl, zum Beispiel zusätzlich, verpflichtend ist auch Teil der Kontrolle, haben wir heute noch gar nicht nachgesprochen, also alle heimlich Betriebe haben ja verpflichtende Kontrolle, wo das räumliche Regulativ das ist nur höherer Standard Standard, wie du nicht so selber nochmal höher äh so zusätzliche Auflagen auflegen und da wird auch Tierwohl mit kontrolliert. Das heißt, jede Kuh muss ein Liegeblatt haben. Es gibt einfach, Ganz bestimmt und überhaupt keine Überbelegung. Äh alle Tiere heimlich ist, ist die die ist nur mehr in Kombinationshaltung oder in Laufstillhaltung möglich.
Christiane
02:13:25
Dauerte Anwendung.
Karl
02:13:26
Es gibt keine Downloadung. Und da es bei uns den Bauern, es gibt ja nimmer wird die Show ist so käme, da samma einfach ganz hundert Prozent rigoros. Für seine einfach nicht mehr dabei. Da kann man nicht dann ein bissel oder 3 Prozent akzeptieren, null akzeptiert. Die san so in der Auslage, wir ziehen das Bein hart durch und die Bauern, man glaubt gar nicht, wie lernfähig sie sind, oh du musst eben die Richtlinien vorgeben und das ist schon für uns wichtig glaube ich, dass man sich Organisation vorgeben. Die haben wir jeden Tag Baustelle. Also das ist das ist also wirklich die Fütterung die Kombinationshaltung äh.
Willy
02:14:11
Christian, was was was geht noch?
Christiane
02:14:15
Beide. Wir haben ganz viel Weidebetriebe. Wir haben 84 Prozent Weide, die an der Maßnahme weiter teilnehmen. Also äh entweder Laufstall oder Auslauf oder aber der Großteil weitertuit a. Und wir sehen da ah.
Willy
02:14:28
Auslauf.
Bianca
02:14:30
Na
Willy
02:14:32
Dann bitte bitte um ja.
Bianca
02:14:34
Männer bitte ihr.
Karl
02:14:35
Demnächst bei dieser.
Christiane
02:14:39
Maßnahme weiter, das ist die Maßnahme beide und von daher wissen wir's aber das ist wirklich Weide, wo die Kühe dann a ausgetrieben werden und das frische Groß direkt auf der Weide kriegen.
Bianca
02:14:50
Und den Auslauf ist nur ein Fleckchen Erde rund um den Stall, wo sie rauskönnen. Das.
Willy
02:14:54
Weide ist immer Auslauf, aber Auslauf ist nicht immer weiter.
Bianca
02:14:59
Auslauf ist nie weiter.
Willy
02:15:00
Ist nie weiter.
Bianca
02:15:02
Ist einfach nur ein Stück.
Karl
02:15:05
Bewegung im Frei.
Bianca
02:15:06
Stall dran, ist aber.
Willy
02:15:07
Hast du Auslauf ja, aber auf einer Wiesn laufe ich auch aus.
Karl
02:15:11
Aber das ist dann Weide.
Willy
02:15:12
Okay, passt.
Bianca
02:15:15
Gut, gute Unterscheidungsmerkmale auf der Weide fressen sie, nämlich das Gras, weil es dort ist und im Auslauf gibt's das nicht, deshalb fressen.
Karl
02:15:22
Die Weide ist ja deshalb so intelligent, wissen wir ja, die Weide lässt sich zum Beispiel einen wesentlichen Beitrag für Bediversität, in weil die Kiosk das heißt wir brauchen keine Technik.
Willy
02:15:39
Das ist schön, ne.
Karl
02:15:40
Keine Technik zum Futter nach Hause fahren, weil die Kirche wir müssen grad die Kuh dane lassen. Wir brauchen keine Technik, die Gülle auszufahren, weil die Kuh trockt, Mysthos hier hinten angibt, selber auf die Wiesn und das ist jetzt genau jener Moment, die Kuhfladen. Vielleicht steigt nochmal an eine a, da ist nicht grad, aber die Kuhfladen, die san, die san der Supergau für die Biodiversität, weil da haben wir die Mistkäfer drin, da haben wir die ganzen kleinen Insekten drin, wo sie dann wieder Nahrungsquelle für die großen Insekten san, also die Kuhfladen spielen eine ganz a wichtige Rolle.
Willy
02:16:19
Eine Ode an die, ist doch wunderschön. Ähm schauen wir schauen wir schauen wir mal bissel in die Zukunft Bianca. Oder?
Bianca
02:16:28
Ja. Oder? Darf ich? Kennst du meine Lieblingsfrage.
Willy
02:16:31
Lieblingsfrage. Na, die Zukunft, net die.
Bianca
02:16:35
Ja dann bitte bitte mach du, dann bin ich.
Willy
02:16:35
Na wir wollen nur bevor wir dann zum unserem zu unserem Lieblingsabschluss kommen ähm wo. Für uns sicher. Ähm aber wo setzten ihr die.
Karl
02:16:50
Kurzweilig.
Willy
02:16:51
Das Thema Heumelchen in 20 Jahren, glaubt ihr, dass die dass die dass die Reise hingeht? Grenzenlos wachsen.
Karl
02:16:58
Für mich beantworten, aber ich lasse jetzt einmal die Christiane zuerst.
Christiane
02:17:01
Ja wo die in zwanziger die heimlich ist. Ähm ich glaube, dass man, in in deutschsprachigen, totalen Standard haben, einen Standard geschaffen haben und in die deutschsprachigen Länder hol mich als eigene Miesorte, sich total etabliert hat, Und äh auch in 20 Jahren da noch eine ordentliche Wertschöpfung an Produkte erzielt werden kann. Das glaube ich. Zu dem bin ich fest überzeugt.
Willy
02:17:30
Das wäre jetzt ein Riesen an den Walkanteil, der an dem Gesamtmilchmarkt äh weiter erhöhen.
Christiane
02:17:36
Ja erhöhen aber in einem gesunden Maß, damit man da dementsprechend auch äh Produkte äh wertschimpfend am Markt, ob also verkaufen kann. Das aber ich glaube daran ganz fest, dass das im Alpenbogen sehr etablieren wird.
Karl
02:17:55
Und die in die sage ich jetzt einmal das heimlich Bauern.
Willy
02:17:57
Ja.
Karl
02:17:58
Wir wissen alle nicht, wie alt das wir werden. Dass wir als Heumilch in Europa spuren hinterlassen werden, lange wahrnimmt, die man wirklich ganz lang, die werden, die werden die in zwanzig, die werden so Gruppen geben, Auch nicht mit. Das wird genauso passieren. Weil weil alle Argumente dafür sprechen, Die Verbraucher haben, man muss sich vor ein Produkt ohne Heummilchkäse haben wir halt gar nicht Heumilchkäse, Käse, ohne Zusatzstoffe, ohne Konservierungsmittel, Man weiß ja, wenn man die käme jetzt grad nochmal zurück. Wenn man die äh mehrfach entkämmt, tun wir die Keime leider nicht sparen. Von Bestandteile der Mitleidenschaft. Gelb beschädigen. Dann gibt's ja schon eine von vorne. Also von den Verbraucherseiten wird geheimlich äh maßgebliche Rolle spielen in der Zukunft und von der Tiergesundheit noch viel mehr. Wir sehen ja die Ergebnisse aus Frankreich, aus Deutschland und wenn große Universitäten wie die Uni Kastl und Universitätsbetriebe in der Forschung umstellen, die haben sich jetzt seit zwei Jahren mit dem, was vier auseinandergesetzt. Sagen, das ist gescheit, weil, Die dünne, die's net an einem Argument entscheiden, sondern das muss ich ja so mal an Argumenten haben. Da geht's da geht's um den Kraftfutterverbrauch. Da geht's um die Energie. Da geht's um Tiergesundheit, es geht um Grundwurst, es geht hier um ganz, ganz vielen Möglichkeiten parallel es geht um Klimawandel. Wir reden ja schon von der Zukunft. Wir werden den Verbraucher, ob Sommer, ob Mitte, Sommer zweiundzwanzig, Wo wir weiterentwickeln, gell? Und wir glauben, dass die das Thema Klima in der Milchproduktion künftig eine große Rolle spielen wird. Und da werden wir Antworten geben können.
Willy
02:19:52
Jetzt hast du, äh bevor die Bianca jetzt endlich ihre Frage.
Bianca
02:19:56
Noch eine eine Zusatzfrage, weil du hast gefragt, wo ist die Heumilch äh in 20 Jahren und wo sie das hin, wo seht sie denn die Milchwirtschaft in Österreich generell in 20 Jahren?
Karl
02:20:06
Ich glaube, dass, 1995 beitritt waren wir 83.000 in Österreich. Dreiundachtzigtausend, Das heißt die Betriebe und und was jetzt passiert mit Tierwohl, mit Haltungsformen in Deutschland, diesen Strukturwandel aus meiner Sicht in den nächsten paar Jahren jetzt einmal massiv beschleunigen, schlimme Geschichte, Wir da kann man nicht bis ins letzte Detail gegensteuern. Interessant ist ja dies, dass der Lebensmittelhandel und der Verbraucher, die wollen alle, die lieben kleinen Bauern, Gell und wenn ich ein kleiner Bauer in Tirol quasi eine Kombinationshaltung hat, wo er trotzdem die Kur vielleicht auf die Weide geht, auf die Alm geht und halt im Winter vorübergehend angebunden ist, dann sollte das in Zukunft nimmer möglich sein, damit werden wir nicht wenige Betriebe, die sagen was ihr könnt, Gell, da bin ich jetzt gar nicht böse, aber glaube, das ist einfach äh reale Einschätzung. Um Ich hoffe das jetzt schon nimmer, dass es von den Betrieben diese das macht der Branche. Nur wenn du auf dem Bauernhof auf die Welt kämpfst, Da gibt's das nicht so schnell auf. Die gehen einen Nebenerwerb und tun mit dem dort erworbenen Gold immer im Betrieb.
Willy
02:21:44
Aber halten wir sich da an irgendwas fest, ist eigentlich, normalen und ökonomischen gar nimmer geben oder.
Karl
02:21:52
Genau. Genau.
Willy
02:21:53
Bewahren. Wir wir was im Museum oder muss man das, dass das wieder normal wird.
Karl
02:21:57
Na, ökonomisch macht es manchmal, kann ist das nicht nachvollziehbar? Nur das hat für die Bauern so einen hohen, ideellen Wert, dass i den Hof von meinen nach Möglichkeiten meine Kindern weitergi, Das rechnet sich schon lange nicht mehr. Er macht das trotzdem noch, Ist ja Lebensqualität, normalerweise das spielt viel zusammen. Aber aber trotzdem, die Zukunft wird sich da einiges tun, dass wir für die dreiundzwanzigtausend, da werden wirklich nu, nit weniger auf.
Willy
02:22:27
Du hast jetzt ein.
Karl
02:22:27
Oh oh wir sind glaube ich die dritt kleinste Milchwirtschaft in Europa, muss man auch mal sagen. Der Zypern ist noch kleiner Land. Auch nicht mehr. Pro Betrieb, weil das Deutschland Bayern ist schon Bayern. Bayern ist doppelt so groß. Die Schweiz ist, Mal so groß im Durchschnitt wie mir. Schweizer Betriebe sind ja auch nicht groß, aber auch eineinhalb Mal so groß. Und warum ist das so? Ich habe zwar in Österreich von der Agrarpolitik eigentlich relativ verlässliche Programme geben, die die Bauern heute bis jetzt, unter die Ochsen gegriffen haben unterstützt haben die Bauern das nicht so schnell verlassen, die Ökonomie durchgreift, wird sich da was.
Willy
02:23:14
Die Beinhartökonomie. Du hast jetzt äh beim beim gesamten Gespräch speziell jetzt in dem Fall du äh äh mehrfach hin und her gewechselt zwischen 2 Begriffen, wo er die gerne fragen würde, wodurch er zuordnen würde. Siehst du dich eher als Bauer oder siehst du dich eher als Landwirt?
Karl
02:23:32
Ich bin richtig der Bioheim, ich war, ge? Und ich glaube der Blick genau meine Zukunft. Ich würde euch nit der Landwirt sein, der mit mit zehn Fremden Arbeitskräfte mit Riesenmaschellen ihre Flächen mit Gülle-Abnahmeverträgen Betriebe, die jetzt Realität sind. Die in Dänemark für die Bank eigentlich dena Banken gehört, Die san, die san ja nur mit die Arbeitskräfte. Ich will weiterhin der Bioheim sein, So ein Betrieb an die junge Generation übergeben die Isabel und der Lukas und seine Jungen, die Tochter und der Schwiegersohn, die sind total maximal engagierte Jungbauern, Das ist ja eigentlich für mich der Motor, das ist so schön, wenn du siehst wie die junge wie die nächste Generation den Betrieb weiterführt. Und die ist auch wieder so. Und die junge Burinnen und Bauern früher habe ich einen Hof übernommen, weil man viel Hektar kriegt, gell? Das hat sich ja geändert. Meine Großmutter hat gesagt, wie hat sie gesagt? Äh Liebe vergeht Hektar besteht, Das heißt, früher haben die Bauern, die Jungen haben den Hof genommen, weil sie ganz viel Hektar gekriegt haben. Das tun sie halt nimmer. Die die haben halt alle gute Ausbildung, die kennen jeden Beruf da Wörth machen. Die machen Landwirtschaft und Bauer sind nur mehr, wenn sie an dem, was sie da tun, für sich selber geben.
Willy
02:24:56
Die sind Komponente.
Karl
02:24:56
Den Sensing und dann machen sie's.
Christiane
02:24:58
Ist ganz wichtig, ja.
Karl
02:24:59
Und da spielst du keine Rolle, ob's ob's um zwei Klassen klären oder das Auto fahren oder vielleicht halt einmal auf Urlaub fahren und nicht dreimal, sondern jeden Tag wenn sie aufstehen, sechs Maul, das was wir machen war so Klasse Familie haben und die Kinder haben einen Bauernhof, können sie da auch ganz viel, total gut.
Willy
02:25:16
Ja. Bianka, es ist zu wild. Wir zwei.
Bianca
02:25:17
Ja. Juhu. Ihr zwei in einer utopischen Welt, in der ihr euch alles wünschen könnt und alles gestalten könnt, was würdet ihr denn an unserem Lebensmittelsystem ändern?
Karl
02:25:37
Ja, ich lasse dich mal.
Christiane
02:25:38
Ja. Was würden wir erinnern? Ähm oder was würde ich mir wünschen, dass mir also wann landwirtschaftliche Produkte angeboten werden hochqualitativ, und so produziert, dass man's mit gutem Gewissen produziert hat? Also nachhaltig produzierte mit Lebensmittel, Und das Bewusstsein dafür beim Verbraucher so verbreitet ist, dass mindestens 80 Prozent oder 90 Prozent der Konsumenten, Nur zu solchen Produkten greifen, weil sie den inneren Wert verstehen.
Willy
02:26:26
Hundert Prozent sagen oder was?
Christiane
02:26:29
Stimmt, du hast mehr eigentlich hundert Prozent sagen müssen, aber ich wollte den Bogen nicht so überspannen.
Bianca
02:26:38
Wie schaut's bei dir aus?
Karl
02:26:42
Utopische Meinung, wie's.
Bianca
02:26:44
Wie du unser Lebensmittelsystem gestalten würdest, wenn du alles machen könntest, was würdest du ändern? In unserem Lebensmittelsystem.
Karl
02:26:52
Glaube, dass dass äh ein paar Steine, das kann man durchaus auch, Ich glaube, die Zeit ist reif, dass man so a internationalen Standard basiert, War ganz wichtig, dass das Standards Produktionsstandards äh soziale Standards von Mitarbeiter von Arbeitskräfte dass das äh noch viel mehr als dargestellt wird, Weil es gibt Produktionssysteme in Europa, in der Lebensmittelwirtschaft, die ja jenseits von Gut und Böse sind. Also dass man wirklich Standards, sozial Standards, dass das alles da meteorolle spielt, dass man eigentlich nur mehr Lebensmittel dann wirklich auf den Markt bringen kann. Die Generationen tauglich sind das war für mich das oberste Pri, dass man net Lebensmittel produzieren, was in Wirklichkeit auf Kosten der nächsten Generation geht, Und deshalb sind auch die Lebensmittel den Preis haben, im Regal. Das könnte sein, aber das war die Frage. Die Lebensmittel sind den den Wadenpreis um, den Waren. Bei den haben wir auch jetzt net, keinen Warenpreis, weil die Ausgleichszahlungen, die wir bauen, ist eigentlich jener, jene Differenz, wo die Lebensmittel nicht den echten Preis haben, und die wünschen wir eigentlich bei Lebensmittel einen echten Preis und dass die Bauern sich nicht alle Tag entschuldigen müssen, dass da Ausgleichszahlung. Glaube, das ist schon, das ist das das nackt a bissel an der an der Psyche. Wenn du oder wenn, wenn Verbraucher die sagen, ich kriege dann wahrscheinlich nicht gesteck, dass das ja das kannst du dir auch so nehmen. Das äh Lebensmittel den Preis hat, wo's in der Produktion mit den Folgekosten, Mit den Folgekosten, die echten Kosten, auch die Kosten der Umwelt. Dann glaube ich, wird sie im Lebensmittelmarkt in Europa gehörig was ändern.
Bianca
02:28:42
Dankeschön. Du wolltest auch noch eine Frage stellen.
Willy
02:28:51
Ja, aber äh Christiane, was finde ich denn bei dir im Kühlschrank?
Christiane
02:28:55
Ah, die. Äh immer an Bergkäse entlangreisten. Bergkäse, ein lang gereiften natürlich.
Willy
02:29:06
Aha.
Christiane
02:29:06
Dein Film ist wirklich bei mir.
Willy
02:29:13
Mhm.
Christiane
02:29:20
Mal auch Schokolade.
Bianca
02:29:22
Kühlschrank. Okay.
Christiane
02:29:24
Ja, da Joghurt, also ich bin ein richtiges Milchkind. Du wirst bei mir immer Joghurt, Milch, Butter finden, Bergkäse, Eier und eine kurz Flasche Wein.
Willy
02:29:39
Wahrscheinlich, ne, Col. Schau mal, ob's der Rost was drinnen ist.
Karl
02:29:51
Wir haben sicher wir haben eben, Ich bin ein richtiger Käsetiger. Gell, wir haben wir haben sicher, wir haben einen Filiale kastriert, wir haben für die Vorarlberger eben auch einen Berggast drin, so einen einen langen Keil, Wir haben immer Bio-Gemüse, Biost san sicher Bio-Äpfel drin. Das kann man mir nicht in den Kram, dass ich einen nicht mehr, kein Südtiroler Lob sparen, so wie sonst net. Das heißt für uns ist das so wertvoll, wie wir leisten uns wirklich im Lebenmittelbereich die besten Sachen, Weil wenn du beim einkaufen und das gibt ja für alle Leute, wenn's da ein Gramm, Du kannst du kannst wirklich mir Biofleisch immer sowieso, meine Schwägerin ist ja Bio-Baby-Beef-Produzent und da ja Berg. Die haben das ganze Fleisch, also wir essen a Fleisch. Nur mit 30 Prozent Fleisch wie man angefangen haben aber wir brauchen nicht immer Fleisch, ganz viel äh Gemüse zu suchen und trinken und Nudeln und das hat sich total geändert in Wirklichkeit. Richtige Biokonsumenten, richtige, weil eine Gurke doch mal a bisserl intensiv getränkte Gurke schmilzt ist nicht so. Da haut's dir auf, richtig. Lebensmittelqualität. Gell? Und wir haben einen guten Weinlieferant. Es gehört für uns auch dazu. Ich schaue her, dass wir einfach wieder Genuss schlechthin.
Willy
02:31:45
Machen wir einen Podcast nicht.
Karl
02:31:46
Ja, wir sitzen jetzt schon lange drüber, das machen wir seit 30 Jahren. Wir sitzen jetzt auf Nacht hin und da gönnen wir uns den besten Chaos an wirklich den besten Wein der vierte, dafür brauchen wir nicht fünf Packe Chips und was weiß ich was alles. Gell? Also das Leben sieht auch Genuss sein. Das ist ganz wichtig.
Willy
02:32:04
Mhm. Das ist jetzt schon wunderschöne Überleiter, bissel zur Nähe zur nächsten Frage, wenn das Leben dann Genuss ist und das Leben dann Genuss war. Ähm um sich dem Ende zuneigt, was würdest. Ich glaube, dass das Leben viel zu groß bei ist und das Licht kostbar aufzulegen. Mhm.
Karl
02:32:30
Schon mal erklärt. Für mich ist das Leben bisher schon so kostbar gewesen, wenn's mir jetzt morgen über die Tischkanten, Mein Leben war total gelungen das Leben. Für mich glaube ich, für die Familie und auch für die Nachwahl. Wenn man ein paar Spuren hinterlassen können, auch in der in der landwirtschaftlichen Produktion, Beitrag für alle Menschen in Europa hinterlassen Hannover das ist nicht hochnäsig gar net, weil es gibt immer solche Spuren hinterlassen, die werden sagen die haben's verstanden, Wir sind nicht wir sind nicht systemen, die sonst die Landtechnikandustrie die die Fuhrmittelindustrie, wir tun einfach alles hinterfragen, unseren Weg, Das wird am Ende marschiere.
Willy
02:33:17
Oder.
Karl
02:33:19
Und ich habe so viel Sachen gemacht, ich sage nur, ich war 15 in der Pfarrgemeinderat. Jetzt bin ich weiter weg von der Kirchen, weil ich schaffe es gar nimmer so in die Bindung mit vielen Dingen auch nicht mehr einverstanden, muss ich auch sagen, Äh wir haben zwei Kirchen saniert. Ich habe immer einmal.
Willy
02:33:35
Der Himmel ist da sicher.
Karl
02:33:38
Ich möchte, Nein, habe ich glaube ich glaube ich möchte dem nicht auf der letzten Stufe sein, das war sie für mich auch. Ich möchte wirklich da sein, wo gefeiert wird, gell, wo's auf der willen ist.
Willy
02:33:56
Wo der Griller steht, das türkische. Christiane, wie ist's bei dir? Was was würdest du dir oder was sollte über dich da drinnen stehen.
Christiane
02:34:05
Oh Gott. Den Anspruch habe ich gar net. Du weißt net. Über das habe ich, Wirklich was ein. Wo steht ihr? Wirklich.
Willy
02:34:26
Wird nachgereicht oder was?
Christiane
02:34:27
Ja weiß ich nicht, wird nachgereicht. Was sollte für mich drinnen stehen? Vielleicht vielleicht, dass ähm vielleicht wird's doch wohl sein. Die erste, Die erste Milchsorten oder das erste das erste Milchsystem, was in Deutschland, äh beworben wird am am deutschen Markt. Ist, Daheim, es ist von unserem Büro ausgemacht worden, vielleicht so was? Weiß ich nicht, ja. Also wir die erste Milch, wir sind mit Holmich, san wir äh eigentlich die Ersten, die in Deutschland richtig professionell Marketing machen am deutschen Markt, Und das finde ich cool. Also das dagt man, es motiviert mich.
Willy
02:35:12
Nimmst du das Heu mit in das Grab.
Bianca
02:35:17
Wild.
Willy
02:35:20
Jetzt brauchen wir nur noch das eine oder andere Sprüchel von euch. Ein Abschlusszitat, euer Lieblingsspruch, euer.
Christiane
02:35:31
Vielleicht hätte man doch Euch einen Podcast zum Schluss besser anschauen sollen, ja.
Willy
02:35:36
Mhm. Es gibt aber Kapitelmarken, du kannst direkt am Schluss einsteigen und dann den Anfang machen.
Christiane
02:35:41
Okay. Also a Spruch.
Willy
02:35:56
Wird nachgereicht.
Christiane
02:35:58
Ja vom Jammern wird's nicht besser, man muss richtig.
Karl
02:36:07
Gell, dass wir durchgehen.
Christiane
02:36:09
Lust das durch, ge? Das ist nämlich auch so ein bisschen mein Lebensmotto und auch net die negativen Seiten sehen, sondern die positiven Seiten und dann geht's schon wieder weiter.
Willy
02:36:20
Was für einen Nachruf quasi.
Karl
02:36:28
Sophia wird's sterben, ja gell? Noch drei Stunden.
Christiane
02:36:31
Ja. Ah Wahnsinn, jetzt haben.
Karl
02:36:33
Richtigen Soccer weil ich mag das gern.
Willy
02:36:35
Echt wirklich?
Karl
02:36:37
Ich kann jetzt erklären was mein war, gell? Die Zukunft gehört jene, die die Möglichkeit sehen, bevor sie offensichtlich ist.
Willy
02:36:47
Danke.
Intro_Outro
02:36:49
Christiane
02:36:49
Danke.

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