BauertothePeople (B2P)

Wilhelm Geiger

B2P047 Gerhard Steiner (SOMA) - Das pragmatische Gewissen

... oder warum niemand als Gutmensch auf die Welt kommt

16.01.2022 162 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wisst ihr, wann der Urknall war? Wir schon, sogar auf die Minute genau. Österreich, Linz, 9.9.1999. Der kleine Zeiger steht auf der neunten Stunde, der große auf Minute 9. Und es hat Boom gemacht! Habemus SOMA. Sichtlich stolz erzählt uns Gerhard Steiner, Gründungsmitglied und Präsident von SOMA Österreich & Partner, von den Anfängen und dass man mit den SOMA Sozialmärkten damals ein völlig neues Konzept geschaffen habe. Bis dahin gab es keine Ideen, die Themen Armut, Lebensmittel und Verschwendung sinnvoll in ein Konzept zu gießen. 

Gerhard Steiner und sein philosophierender Freundeskreis wurden damals von Ihren Frauen dazu aufgefordert, nicht nur gescheit zu reden, sondern endlich zur Tat zu schreiten. Die Aufforderung dürfte also Wirkung gezeigt haben. 

Die Gründer kamen vornehmlich aus Industrie und Handel und wussten genau, wovon sie da diskutierten. Sie sahen die Lebensmittelabfälle, die in den 90er Jahren in rauen Mengen anfielen. Weil sie so nahe dran waren, kannten sie auch viele der Ursachen, warum Lebensmittel gar nicht erst beim Endkonsumenten landen konnten. Und sie sahen auch jene Menschen, die sich einen normalen Einkauf im Handel nicht leisten konnten.  

„Man kommt nicht als Gutmensch auf die Welt“, sagt Gerhard Steiner sinngemäß, auch er nicht. Und so war auch ihr Ansatz nicht vorrangig von Güte getragen, sondern vielmehr maximal pragmatisch angelegt. Handel und Industrie nahmen die Idee auch sofort gut auf, nicht zuletzt, weil man gut vernetzt war. Jeder hatte was von der Idee, Win-Win, sagt Steiner. 

Handel und Industrie konnten sich Kosten bei der Entsorgung sparen. Und die Kunden von SOMA konnten zu deutlich niedrigeren Preisen ausreichend einkaufen. Und von dem Geld, dass sie dann vielleicht noch übrig hatten, konnten sie im Handel jene Dinge besorgen, die sie bei SOMA nicht bekommen hatten. 

Beim Thema Armut ringt Gerhard Steiner jedoch plötzlich um seine Worte und man merkt, dass hier nicht nur ein wortgewandter Optimierer vor uns sitzt. Man könne mit SOMA keine Armut bekämpfen, Armut sein ein konstantes Phänomen und werden in den nächsten Jahren wohl eher noch zunehmen, so Steiner sinngemäß. Besondern im Zuge von Klimawandel und Energiewende sieht er nicht nur eine Chance für neue „Green Jobs“, sondern auch eine ernstzunehmende Gefahr für den Verlust vieler Arbeitsplätze und somit oft auch für neue Armut. 

Ein vielschichtiges Gespräch mit vielen neuen Perspektiven auf die Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Von Acker in der Landwirtschaft bis zum Regal im Sozialmarkt und darüber hinaus, hängt alles zusammen. Mal über eine Kette, mal mit einem Faden und manchmal auch (noch) unerkannt.

Transkript

Die drei Sekunden nit und was für ein Urknall auch nicht. Da streiten sich alle herum. So, Sommer war der Urknall. Es hat vorher ka Idee das.
Hintergrundtrack Zitat
00:00:00
Willy
00:00:09
Das war das Erste.
Steiner
00:00:10
Das weiß ich erst. Es hat keine Idee diesbezüglich gegeben zwecks der Entsorgung, KID gegeben, äh Menschen äh zu helfen in Bezug mit Lebensmitteln und der Verschwendung in Kombination. Das hat's net gegeben. Und alles, was in Österreich danach entstanden ist, fußt alles auf unserem Prinzip.
Intro_Outro
00:00:29
Einleitung
00:00:52
In dieser Folge von haben die Bianca und ich mit dem Gerhard Steiner gesprochen. Gerd Steiner ist Mitbegründer von Zuma Österreich, Wir haben mit ihm über die Gründungszeit von Soma gesprochen, aber natürlich auch über die Gegenwart, äh was so Märkte auszeichnet, äh was Sommermärkte genau sind, und ja in dem Kontext haben wir natürlich auch über Lebensmittelverschwendung und natürlich auch das Thema Armut gesprochen. Ja und jetzt noch äh die obligatorische Kleinigkeit in eigener Sache. Äh das Erste wäre, wenn ihr uns unterstützen möchtet, dann würden wir uns riesig drüber freuen, Ihr könnt das äh machen unter WWW Punkt Bauer Toure Bibel Punkt AT unter der Rubrik unterstützt uns. Dort findet es Möglichkeiten, wie ihr das machen könnt, und die zweite Kleinigkeit ist, habt ihr gewusst, dass wir auch einen YouTube-Kanal haben. Spätestens seit dem Zeitpunkt äh, seitdem ich meine neue Kamera habe, machen wir verstärkt auch kleine Videos und Interviews äh rund um unsere Themen, um unsere Gespräche und ja, äh immer wenn wir was Neues haben, könnt ihr das auf YouTube, anschauen und net natürlich net vergessen, wenn schon dort seids, was uns sehr freuen würde, gleich den Kanal abonnieren, und jetzt reicht's mit meinen Ansagen, jetzt ist glaube ich gescheitert mehr horchen zu, was der Gerhard Steiner zu sagen hat. Viel Spaß.
Steiner
00:02:24
Das ist Premiere heute.
Bianca
00:02:25
Premieren-Podcast.
Steiner
00:02:27
Sie wissen mal ein paar Regeln sagen, an die ich halt.
Willy
00:02:29
Die Regeln ist, vertrauen Sie mir nie, wenn ich den Startknopf drücke.
Steiner
00:02:33
So wie vorher schon net.
Willy
00:02:35
E net.
Bianca
00:02:37
Immer wenn man wenn er so was sagt, dann sind wir mittendri.
Willy
00:02:41
Willkommen. Äh allerseits. Äh wir sind äh wir sind wieder auf Sendung, morgens ihr das Herz dann nicht mehr live, aber dann wurscht. Ähm wo sind wir heute? Wir sind heute beim Gerhard Steiner. Ich habe mir so aufgeschrieben, sogar bin ich vor lauter nervöser Name mit dem Vergiss. Ähm Linz samma, habe ich gesagt.
Bianca
00:03:00
Na
Willy
00:03:02
So machen wir Sommer in Lindzommer. Und zwar sind wir bei den Sommermärkten beim Gerhard Steiner, bei einem der, Gründungsmitglieder steht für Sozialmärkte, sorge ich vorn, weg noch und äh bevor Sie, lieber Herr Steiner ist, die Chance kriegen etwas zu sagen, stelle ich uns noch kurz vor. Ähm, die ewig ja kreative immer äh Transpirad nicht transparativ äh ähm kommunikativ und furchtbar charmante Bianca Blasel EKE.
Bianca
00:03:34
Melangen Gummistiefeln. Hallo Willi.
Willy
00:03:37
Genau, das bin ich. Ähm aber es geht nicht um uns, sondern es es geht um Sie. Und um Ihr, euer Lebenswerk, das was da in den letzten zweiundzwanzig Jahren entstanden ist um und ja äh vielleicht starten wir ähm ganz kurz in dem Thema kurz sagen nochmal wo wir san, wer sie san und dann fangen wir mit unserer klassischen Fragestrategie.
Bianca
00:04:03
Ist ein Gespräch. Drück deine Nerven.
Steiner
00:04:07
Okay, ja ich freue mich einmal, dass ihr heute zu uns gekommen seid, dass wir uns hier im Sommercafé treffen und äh eine Zeit lang zumindest miteinander plaudern können. Zu uns ganz kurz. Äh Sommer wurde vor gut über zwanzig Jahren gegründet. Konkret am neunten neunten neunzehnhundertneunundneunzig um neun Uhr neun.
Bianca
00:04:32
Neun Uhr neun, ja.
Steiner
00:04:33
Zu vergessen, ganz wichtig, Und zwar wurde der Ursprungsmarkt nicht weit von hier entfernt. Äh direkt in der Nähe vom vom Grünmarkt, Das war noch ein kleiner Markt, eigentlich ein kleines Lebensmittelgeschäft mit ungefähr 70 Quadratmetern. Dort hatten wir das erste Mal diese Idee umgesetzt. Und das war eigentlich eine ganz lustige Eröffnung damals, weil da muss ich vielleicht ein paar Schritte zurückgehen, gegründet.
Willy
00:05:03
Machen wir gern. Ja, wir holen immer gern weiter was.
Steiner
00:05:05
Okay, gut, wo wir Zeit haben, dann machen wir das auch.
Willy
00:05:09
Ja
Steiner
00:05:11
Die Idee zu Sommer ist uns eigentlich gekommen, wir waren ein paar Freunde, die sich auch privat immer getroffen haben und über die Situation im Leben und die Gesellschaft diskutiert haben. Das waren unsere vorzüglichen Themen immer. Und wie wir so immer gewusst haben, wie wir die Welt verbessern und was wir alles besser machen könnte oder warum alles falsch läuft Hatten unsere Frauen eigentlich a ganz einen schlechten Einwand für uns, nämlich sie sagen, es ist ja ganz schön, dass wir das alles philosophisch und sonst wie betrachten. Es wäre doch schön, wenn man mal irgendwas realisieren würden davon.
Willy
00:05:45
Mhm mhm.
Steiner
00:05:46
Und daher, haben aufgehört zum Philosophien, sondern nachzudenken, was kann man wirklich konkret machen. Und nachdem wir aus unterschiedlichen Branchen kommen. Also der eine, der dabei war, war ein Rechtsanwalt, der Andreas Steuerberater, anderer Freund war Geschäftsführer im im äh Lebensmittelhandel und ich war Geschäftsführer in einem Lebensmittelproduzierenden Unternehmen. Wo wir österreichweit und auch in 70 Länder der Welt äh vertrieben haben unsere Produkte. Und, Was wir alle gesehen haben, ob wir nicht so wirklich registriert haben, aber zwischendurch immer wieder äh auch diskutiert haben wollen, dass wirklich viel Lebensmittelware weggeworfen wurde. Damals permanent kann mich erinnern, äh, Von Bäckereien äh wie die äh die Rückware, die sie an den Lebensmittelhandel äh geliefert haben und die zum Teil bis zu 20 Prozent betrug äh am Abend oder am nächsten Tag beim Ausliefern. In die großen Container geworfen haben und da waren Trainern tote Zuckerschnecken, Schaumrollen und was weiß ich was alles, ein Wespenschwaben und was weiß ich und das ist dann alles vernichtet worden. Also das sind solche 24 Tonnencontainer on Maß dauernd befüllt worden.
Willy
00:07:06
Reden da von welchem Jahr ungefähr, in welchem Zeitraum.
Steiner
00:07:08
Von dem Zeitraum reden wir, das war vor 99, also so vor neunundneunzig.
Willy
00:07:12
Neunziger Jahre.
Steiner
00:07:13
In den neunziger Jahren war das. Also da wurde Lebensmittel ohne Ende vernichtet. Äh und wir haben überlegt, was können wir da tun, Um um um das besser zu machen oder halt irgendwie da entgegenzuwirken und da sind wir eben auf diese Idee gekommen die dann immer das goldene Dreieck nennen, dass wir sagen, gibt den Lebensmittel eine zweite Chance. Weil es nicht notwendig ist, dass sie entsorgt werden, äh weil sie eigentlich noch quasi lebensfähig sind. Weil es gibt ja keinen Grund, warum a Brot am Abend zurückgegeben wird und entsorgt wird nächsten Tag und es gibt auch keinen Grund warum äh äh Schaumrolle oder Zuckerschnecke oder irgendwas nächsten Tag nicht mehr genießt. Jeder von uns hat Brote im im Regal zu Hause, die einige Tage alt sind und das kann man alles vorzüglich essen. Es gibt auch keinen Grund, äh Produkte zu entsorgen, die über das MHD sind. Aber auf dies kann man uns später zurück. Also das war der Grund, dass wir gesagt haben, es gibt also Lebensmittel, die man nicht entsorgen muss, sondern die man gut durchaus Wetter äh konsumieren kann. Das Zweite ist, dass es auch damals schon eine große Armut gegeben hat, wie heute auch. Klingt zwar komisch, wenn wir sagen, wir leben in einem der ältesten Länder der Erde. Land äh überhaupt und im einen der reichsten der EU dass wir sagen, die Armut ist groß, aber ist immer a Frage der Definition der Armut und äh die Relation immer der Definition da haben und deswegen ist ja weltweit das so unterschiedlich wie Armut definiert wird. Aber nach den Kriterien der Armut, Definition, die wir hierzulande anwenden, sind ungefähr, 11,5 Millionen Menschen am Rande der Armut oder unter der Armutsgrenze. Äh, wenn man sich die Statistiken anschaut über die letzten 20 Jahre, dann hat sich da net gerade dramatisch was verändert, ja, Imaginären Bereich da äh wo sich die die Welle etwas zurückschwab.
Willy
00:09:13
Konstantes Phänomen eigentlich.
Steiner
00:09:15
Es ist eigentlich net viel passiert. Also das ist nur für Statistiker relevant, ob's um eineinhalb Prozent gestiegen ist oder doch um 0 , acht Prozent, dann wieder einmal auf äh gefallen ist und so. Also in etwa so wie Sie sagen, stabil Mit leichter Tendenz nach unten, aber das ist ka richtige Armutsbekämpfung in dem Sinn, dass man sagt, da ist dramatisch was passiert in dem Land. Da ist die Armut halbiert worden. Weit davon entfernt. Und das Dritte ist, dass wir gesagt haben, na ja, wenn wir das einem Menschen geben äh die das benötigen, die du jetzt hinter sind sowieso Leute, die net das größte Selbstbewusstsein an sich haben, wie kann man das machen, ohne dass man da glaubt, man ist ein Gutmensch und jeder muss sich bitte und danke sagen und sich bedanken und dass er was kriegt wie ein Almosen. Das hilft den Leuten auch nicht, weil die sind sowieso in dieser Psychofalle drinnen äh in Kräfe der Armut haben wir gesagt, ja wir machen das anders, wir machen das, wir verlangen einen symbolischen Preis, denn mit einem Preis, egal wie groß der ist bin ich Käufer und habe ein Anrecht auf bestimmte Leistungen und Gegenleistungen. Und das war die Idee dieses goldene Dreieck.
Willy
00:10:22
Noch einmal in kurzen Worten symbolischer, ein symbolischer Preis.
Steiner
00:10:25
Ja, der ist der ist bis auf zehn Cent herunter oder zum Teil auch fünf Cent, wenn man viel Ware davon haben, aber maximal ein Drittel des Verkaufspreises, den man im regulären Geschäft bezahlt.
Willy
00:10:37
Der zweite Punkt war ein Stichwort.
Steiner
00:10:39
Stichwort das war die die Armut an sich.
Willy
00:10:41
Armut an sich und der dritte Punkt.
Steiner
00:10:43
Waren die die Produkte, denen man eine zweite Chance gibt, äh damit sie nicht vernichtet werden.
Willy
00:10:48
Ähm stellen wir uns einmal mitten in die neunziger Jahre und werfen noch einmal ein bissel einen Blick zurück. Weil offensichtlich, ihr habt's euch getroffen, habt's geredet, habt's einen passenden Hintergründer gehabt, dass ihr das gesehen habt, was äh äh was da passiert mit den Lebensmitteln ähm aber was hat sie jetzt äh so quasi geprägt äh, ihnen das Thema wichtig, weil es hätten auch was anderes wichtig sein können dann in dem man hätte über was anderes diskutieren können. Man hätte andere Prioritäten setzen können was zeichnet sie aus oder was hat sie a in der Jugend vielleicht auch geprägt, dass diese Themen, diese sozialen Themen, äh ökologisch natürlich auch mit Lebensmittelfälle jetzt so wichtig worden sind oder ist das eher passiert.
Steiner
00:11:33
Also ich kann einmal festhalten, dass keiner von uns als geborener Gutmensch auf die Welt gekommen ist. Also wir haben uns da net seit äh ewigen Zeiten über über, über die Gesellschaft unterhalten und wie unser großer sein kann. Können wir mal kurz, Gut Frau Finanzamt.
Willy
00:11:54
So, es san gerade ein paar Rechnungen gekommen und ein paar ein paar Unterschriften, gell?
Steiner
00:12:00
Jetzt haben wir gerade Oma verkauft.
Bianca
00:12:06
Danke erlegt.
Willy
00:12:08
Reden wir gleich drüber, also es gibt keine äh geborenen Gutmenschen oder? Oder ihr wo.
Steiner
00:12:13
Keiner geborenen Gutmenschen. Na, wir wollen keine geborene. Wir sind keine geborenen Gutmenschen, wir haben nur so wie es halt in vielen viele Gruppen gibt oder Freunde die sich treffen, über irgendwas diskutieren, Ist halt bei uns irgendwann der Punkt gekommen, dass wir gesagt haben, na ja irgendwann könnten wir außer den Rennen theoretisieren und diskutieren, auch versuchen, irgendeinen Beitrag zu lösen. Um um das zu verhindern und jeder von uns hat ja erkannt, dass er in einer Funktion oder Position, war, wo er das tun kann. Wenn sie eine Krebsführerin und Unternehmen sind, dann können sie natürlich Dinge verändern. Dann haben wir gesagt, na warum sollten wir das net überlegen und so sind wir auf den Punkt dann gekommen. Äh, Das haben wir dann gemacht mit großer Euphorie und da sind wir halt und haben gesagt, so ja, das ist eine gute Idee, haben das Konzept geschrieben, ist eine gute Idee, sollten wir machen. Dazu braucht's ja a bissel äh Geld Kapital wie immer, wo man eine Firma gründet, haben wir unsere Marke eingetragen und dann braucht man Geld. Dann haben wir gesagt, nee, was tun wir denn für die Ausstattung, wie sollen wir denn das machen? Und man kriegt na gut, machen wir so. Jeder von uns wirft in die Kasse hinein, so viel wie er einmal ausgibt, wenn er auf Urlaub fährt. So viel muss uns die der Spaß wert sein und die Idee, dass man das realisieren. Und dann hat jeder mal, diesen Betrag hineingeworfen und dann haben wir ein Startkapital gehabt.
Willy
00:13:36
Urlaubs gehört quasi.
Steiner
00:13:37
Das Urlaubsgeld von einmal. Gut, wir Urlaub fahren können, aber äh wir haben gesagt okay du siehst heute das Urlaubsgeld von einem Jahr, ja, warst du von deiner Urlaubsreise. Dann haben wir ein Startkapital gehabt. Dann sind wir eine ein haben wir dieses Lokal gemietet da in der Nähe vom Grünmarkt, was.
Willy
00:13:57
Das erste, ja? Mhm.
Steiner
00:13:58
In der Nähe vom vom Europaplatz ist das und, haben dann das Geschäft ausgestattet haben dann sie mit dem Konzept, in der Zeit, wo wir das ausgestattet haben, sind wir mit dem Konzept äh zu den Firmen gegangen. Äh mein Kollege ist zum der vom ist zu der Lebensmittelindustrie gegangen. Ich von der Industrie bin zum Lebensmittelhandel gegangen.
Bianca
00:14:26
Aha, warum so rum?
Steiner
00:14:27
Na ja, weil jeder dort nach seiner besseren Kontakte hat. Äh und und bessere Anknüpfungspunkte, ja, ne, also.
Willy
00:14:34
Verhandelt man ja schon seit Jahren, ne.
Steiner
00:14:36
So ist es, ja net und und haben das dort nun vorgestellt und muss äh zu meiner Großen erstaunen, vom ersten Tag an, von der ersten Präsentation des Konzepts bei Lebensmittel oder Industrie äh ist das überall positiv wohlwollend aufgenommen worden. Ja weil jeder erkannt hat, dass das eigentlich, ich sage einmal so, a Riesenidee ist, weil äh für den Handel ist das eine Hilfe und für die Industrie auch. Äh das war damals noch net so, Im Auge äh oder im Blickwinkel wie's heute ist von wie wie wichtig das ist, Aber die haben erkannt, die haben a net. Die sind a net die guten Menschen dort und die gesagt haben, ja ja, das ist klasse. Die haben die Idee gut gefunden. Haben aber nicht gesagt, wir machen das, damit ihr damit wir unser eigenes Gewissen beruhigen und euch was geben, und damit ihr zufrieden seid, sondern die haben erkannt, dass eines ist, sie entsorgen ja tatsächlich Ware und das sind ja auch alles Kosten, und äh sie haben auch Account sie könnten effizienter werden, sie haben auch konsequenten Nachdenken, dass sie nicht so viel wahre Wegwerfen aber auch nicht aus dem Grund, sondern das Überlegen der Lebensmittelhandel zum Beispiel hat eine. Hat ein Gewinnspanne von ungefähr zwischen ein und zwei Prozent die sehr guten ungefähr ein Prozent, Die Diebstahlquote und die und die Entsorgungen, die Verlust des ja ungefähr acht Prozent, Das heißt, dann weiß man, von was man ungefähr redet. Das hat ein Gewicht dort in diesen Bereichen. Wenn sie die Industrie anschauen, die hat, sehr oft im Lebensmittelbereich volle Lega, wissen wohin, weil sie ja aufgrund der Regularien äh zum Teil Ware nicht ausliefern dürfen, die man eigentlich ganz locker verkaufen kann. Die der Hartel verlangt eine Restelaufzeit. Das heißt, wenn Sie jetzt irgendwas produzieren, wo Sie ja lange Haltbarkeit haben, waren sie da aufpassen äh betreffend äh der Ware, die auf Lager ist, dann kann das leicht sein, dass a Ware im Lager über diese Restlaufzeit, die es in den Handel geben müssen, äh hinausfällt und dann nimmt der Hindernis nicht an und das ist ein exzellente Ware, ja.
Willy
00:16:40
Die Zeit, die er braucht, dass äh die in der es verkauft.
Steiner
00:16:43
Genau der Hahn würde der kauft ja net taburenz und übermorgen rennt das ab und schicken sie mal drei Paletten davon, ne? Also der sagt okay, Faustformular der derzeit nicht immer aber so grundsätzlich brauche ich einmal für den dass ich's überhaupt noch annehme ja und das a net so, dass er sagt hey Moment, kannst du mir immer liefern, sondern, Das ist okay, äh was man das ab einmal liefert, ja. Das heißt, sie müssen also in der Produktionssteuerung sehr exakt sein. Und wenn man jetzt überlegt, dass der Handel ja sehr tiefergehend aufgebaut ist, net wie ich habe, Organisationen, die sind zentral gesteuert. Handelsorganisationen, wir sind dezentral gesteuert, wie die wie die Spar. Die haben natürlich ganz andere Bestell- und Lagersysteme. Dann gibt's aber, wenn sie die zentralgesteuerten anschauen, auch solche, die einen Durchgriff auf die Filialen haben von der Zentrale aus und die das vorgeben und beliefern über ein Zentrallager. Das ist wieder andere Situation, als wenn sie eine Spar haben, die wohl gar nicht gewachsen ist, aus aus der Vielzahl der Elferkaufleute die regionale Legahad und von den regionalen Legern wieder die einzelnen Spaganisationen vor Ort betreuen. Heute ist das so gestaltet, dass die ganzen Interspar wieder herausgenommen wurden und der eigene äh Truppe bilden, weil eben organisatorisch das gar net machbar ist. Beim 3ten Unternehmen ist mit weiß ich net fuffzig.000 Artikel, und da anderes mit mit vielleicht tausender Titel in in den kleineren Spaß, gleich Steuern in Bezug auf Logistik, in Bezug auf auf Regalumschlag und dergleichen. Das heißt also da finden wir permanent totale Veränderungen und, Umwälzungen statt, um all diese Dinge zu optimieren. Ja, es ist ja permanenter Prozess, mal so die Malode Hagel oder die Industrie sollen das tun. In Wirklichkeit ist das ein ein ein Wahnsinnsjob, Diese Produkte, die wir haben und die wir täglich frisch haben wollen, so zu organisieren, dass ich jeweils Fehler frisch sinkt, ja. Und und durch diese Produktion und durch diese Logistik und die Lagerhaltung werden immer wieder Produkte anfallen, die diesem System nicht genügen. Und das ist das, was man früher entsorgt hat und heute versucht eben nicht zu entsorgen, sondern eben über Sozialmärkte dann äh zu vertreiben und eine weitere Chance zu geben und, bei den Sozialmärkten ist er leer und deswegen unterstützt der Handellose auch. Und die Industrie ist ja, weil wir sind ja keine Konkurrenz zum Handel, wir sind ja net äh äh euch Näpfchen laden wie Billig und Co oder sonst irgendwas, äh der irgendeine Konkurrenz zum Handel macht, sondern wir verkaufen ihnen nur Ware, die er nicht verkaufen kann. Das heißt, wir lösen den Handel und der Industrie ein Problem.
Willy
00:19:29
Ihr verkauft Ware, die er nicht verkaufen kann auch von der Zielgruppe her auch an Menschen, weil das ist ja dann auch wieder der Handel denkt es. Wir haben ja vorher gesagt, es gibt keine Gutmenschen, der Handel wird sich natürlich seine eigenen Kunden äh das heißt ihr verkauft Ware, die der Handel nicht verkaufen kann an Menschen, die diese Ware im Handel nicht kaufen würden, kann man.
Steiner
00:19:49
Genau, ja. Wel und warum? Net weil sie nicht möchten oder weil sie irgendeinen Vorurteil haben, sondern weil sie das Kapital dafür nicht haben. Net die Menschen, die die von denen wir reden, die haben ein Einkommen von ungefähr 1tausend Euro sage ich oder 1800 und damit Kinder ein bissel dazu gerechnet oder was auch immer und wenn man sagt äh der durchschnittliche der durchschnittlichen Ausgaben für Lebensmittel in einen Haushalt sein ungefähr zwölf bis vierzehn Prozent, jetzt könnte ein solch äh ein Haushalt mit 1000 Euro, damit man leichter rechnet, 140 Euro ausgeben, damit kann man net leben. Das heißt, das heißt, damit der leben kann, muss a Möglichkeit haben, mehr einzukaufen zu einem anderen Preis. Also das heißt, bei uns kommen wir zu einem Drittel einkaufen. Oder sagen wir 25 Prozent. Bei uns kann er also sehr viel von dem decken und es hat 25 Prozent äh billiger. Bei uns kauft man um dreißig Euro in der Woche eins und 1zwanzig Euro im Monat und das mal vier wären fünfhundert Euro, Wenn er bei uns alles einkaufen könnte, was er wollte. Das heißt, er könnte mehr einkaufen bei uns theoretisch, also eigentlich zum Leben braucht oder der Durchschnittsösterreicher braucht, weil wir reden von ungefähr 250 Euro oder 80 Euro, was da durchschnittsösterreicher braucht, kann er aber nicht, weil wir ein eingeschränktes Sortiment haben. Wir haben ja nur dieses Produkt, diese Produkte, die gerade eben anfallen, die entweder an der ähm am MHD sind oder konop über den MHD sind. Und das ist ja immer ganz was unterschiedliches und deswegen kann der net bei uns alles einkaufen, was er braucht, sondern er kann einen Teil davon einkaufen.
Willy
00:21:22
Ob ein repräsentativen Teil, oder.
Steiner
00:21:24
Repräsentativen Teller, aber er spart sich damit so viel, dass er den restlichen Teil, den er braucht, den er bei uns nicht kriegt, so einen regulären Preis im im Handel kaufen kann.
Bianca
00:21:33
Und es geht sehr aus.
Steiner
00:21:34
Das geht so aus, ja und.
Willy
00:21:35
War das damals wichtig, wie ihr das vorgstellt habt's dieses dieses Konzept, dass quasi ihr euch wirklich äh tatsächlich nicht im im Weg steht. Also es war reine Ergänzung, so wie sie das jetzt formulieren. Äh äh dass, Und deswegen hat's funktioniert oder.
Steiner
00:21:50
Genau, das war absolut wichtig. Das war der Schlüssel. Ich sage immer, das ist der Schlüssel, weil das ist das Schaffen einer Win-Win-Situation. Das ist keine Konkurrenzsituation, das erschaffen einer Windwind ist.
Willy
00:22:00
Vorher bei der Frage nach einem guten Menschen. Man sieht ja, bissel vor der vor der Schippe wieder gesprungen und ähm jetzt ist es so, äh das völlig logisch an, Aber es fragt sich auch nicht jetzt es ist jetzt keine moralische Aussage so im Sinne von wir wollen alle helfen sondern wir stellen uns net im Weg. Es funktioniert. Also es ist eigentlich ein völlig äh äh, pragmatischer Zugang eigentlich zu dem Thema, oder? Weit weg von von am moralischen Handeln oder so, sondern es funktioniert.
Steiner
00:22:31
Genau. Ja, es funktioniert. Äh ja, genau. Und ich darf dazu sagen, äh am Anfang war ich hier sehr verwundert, dass man eben genau das, was hieß, fragen jetzt mit dem moralischen Ansatz, Den haben wir am Anfang mit behandelt und Industrie gehört, sondern wir sind ja mit unserer Konzepte, muss ich dazusagen. Ich bin mit diesem Konzept ja zu allen politischen Parteien. Und auch zur Kirche, Hausieren gegangen, weil wir der Meinung waren am Anfang, die müssen uns ja eigentlich alle unterstützen und die müssen doch sagen, das ist eine super Idee. Armut gibt's, ja und und wir werden einen Unterschied zu sagen. Also ich darf dazu sagen, ich woa beim, ähm bei einem Mitglied der Landesregierung, der damaligen äh, die dafür zuständig ist für diese Situation und habe dem das Konzept gezeigt und der hat zu mir gesagt, wer ist deiner? Das ist eigentlich eine tolle Idee, aber ehrlich, uraltes haben wir in den 68er Jahren in Paris und vergessen. Also der hat da eigentlich gar nichts dran gefunden, ja? Also unterstützen tun wir das nicht mehr, das bringt gar nichts. Das ist überwältig. Dieser dieses, Nämlich der hat nur das moralische gesehen, dieses äh Guttun an den Menschen und denen zu helfen. Da haben wir Sozialsysteme, Lande, das brauchen wir alles net.
Willy
00:23:50
Ist eh schon gelöst das.
Steiner
00:23:52
Das Problem ist gelöst, wir haben Kammut in dem Sinn, wie sie das erzählen und und und das mit dem Produkt und das ist sowieso kein.
Willy
00:23:58
Wollten die das ist jetzt spannend, weil sie sagen wollten die das net sehen? Haben sie es nicht sehen können, weil faktisch statistisch zahlen wir jetzt sagen, dass das Problem nicht gelöst war? Was hat sich da so blind gemacht in dem Moment.
Steiner
00:24:08
Na ja, da gibt's heute noch Leute, die das glauben. Also äh sage ich dann nachher. So, das zweite war dann bin ich zur Kirche gegangen, Auch zu diesen obersten Schildern da. Habe denen auch das Konzept vorgestellt. Habe ich gesagt, wissen sie was? Das ist alles schön und gut, aber Armut bekämpfen wir in der Kirche schon perfekt. Da brauchen wir eigentlich dazu. Habe ich gesagt, na ja, aber ihr könntet ja zumindest, euren Predigten hinterher sagen, da gibt's jetzt was und wenn einer einen Bedarf hat, dann kann er sich dort und hinwenden und dann gibt's solche Lebensmittel und hält unser Konzept in Laptop wir haben andere Sachen in der Kirche zu predigen. Da kann man net für euch Werbung machen, na ja gut auch nicht schlecht.
Willy
00:24:52
Dass da was eh die Konkurrenz da.
Steiner
00:24:54
Na simmer zusammengesessen und da haben wir gesagt, na ja eigentlich ums Müll keiner? Die glauben alle, uns brauchen sie net und das ist eh alles eine blöde Idee. Und dann bin ich noch zum Bürgermeister von Linz gange. Muss ich den Bürgermeister in seiner Stadt, wo man sowas macht, dass der net vom vom Glauben abfällt nachher? Und und.
Willy
00:25:14
Den wir glauben von euch ab.
Steiner
00:25:15
Ja genau ob wir ein bissel ob wir irgendwie was haben oder so. Und bin zum Bürgermeister gegangen zum Bürgermeister Doktor und habe dem das Konzept erzählt, Hat er gesagt Herr Steiner muss glauben sie wie viel Leute es davon in Linz gibt, die das brauchen. Und das ist aber a blöde Frage, weil ich habe mein Konzept ausgerechnet knapp zwanzigtausend.
Willy
00:25:41
Nachgefragt, ne.
Steiner
00:25:42
War mal der Erste, der war bei mir nachgefackelt. Der war net dem so in seiner Stadt 20.000, die das Ding und dann dann ist das Gespräch jetzt beendet, Aufgrund der Erfahrung, die ich vorher gehabt habe. Ja, Herr Bürgermeister, ich glaube, hm ja, etwas mehr als also ich glaube über zehntausend. Habe ich mich heute so dahin laviert, irgendwas muss ich sagen und unter zehntausend kann er nicht sagen, waren nicht zwanzigtausend ausgerechnet habe, über zehntausend ist einmal zumindest nicht grundsätzlich fuhr ich.
Willy
00:26:16
Es ist über zwanzig.
Steiner
00:26:17
Über zehn Jahre. Sagt er zu mir, da sind sie sehr Optimist. Ich bin eher bei fünfzehntausend, Denke mal, hallo. Herr Bürgermeister, dann vertragen sie die Wahrheit. Habe ihm das Konzept gezeigt. Sage ich, ich komme auf 22 Signal. Das ist vielleicht ein bissel früher, Meinung, aber aber ich finde das ein super Ansatz und äh wir werden das von der Stadt natürlich unterstützen. Und hat dann gleich seine ganzen sozial Referenten, in der selben Minute einbeordert. Hat er gesagt, haben Sie noch Zeit? Wir bleiben da. Und dann hat er die olle Ente ordert, hat das Konzept dort vorgestellt und hat gesagt, das unterstützen wir.
Willy
00:27:00
So einen Wochencheck erwischt oder?
Steiner
00:27:02
Und hat er gesagt, wie machen wir das? Haben wir dann eine Basis gefunden, mit der wir heute noch zusammenarbeiten. Nämlich die haben äh Jobimpuls äh eine Organisation, wo sie Leute, die aus sogar aus der Langzeitarbeitslosen hinausgefunden sind, die gar nichts mehr haben äh, Das habe ich damals auch nicht gewusst. Das Statue Dasted in Österreich haben die Möglichkeit, solche Leute in einer so einen überschaubar hinaus was aufzunehmen und die auszubilden und irgendwas zu machen mit ihnen und das wird in irgendeiner Art und Weise unterstützt vom Land oder was auch ich. Auf alle Fälle Linz ist eine der wenigen Städte, die das hat, Und die Hand wird eine Anzahl von Leute, die eben nicht äh im ersten Arbeitsmarkt unterzubringen sind, äh wo die Hoffnung besteht und man versucht sie in diese in diese Richtung äh zu entwickeln. Hat er gesagt, ich kann euch solche Leute geben. Ihr müsst nur wissen, dass die heute net die volle Leistung erbringen können. Haben wir gesagt, ja, müssen wir halt dawin zur Verfügung gestellt und dann haben wir mit glaube ich acht oder neun Leute damals angefangen, weiß ich nicht mehr genau. Äh heute fing, glaube ich, dreißig oder vierzig Leute bei uns von denen da. Abwechselnd, die halt immer kommen und gehen und sagen.
Willy
00:28:14
Seit 22 Jahren.
Steiner
00:28:16
Oder wird man mit dem Sound. Die die die Stadt Linz ist für uns ein ganz wichtiger Wagner in der Zusammenarbeit, in der Beziehung.
Bianca
00:28:22
Ist das der Grund, warum der Kerntner nach Linz gekommen ist oder gibt's da einen anderen?
Steiner
00:28:27
Na, da gibt's kein Landräte und damit gar nichts zu tun. Der der Grund, warum ich in Linz bin, ist er beruflicher. Ich bin einfach äh nach Salzburg gegangen äh zu einem Unternehmen in der Kosmetikindustrie. Ich bin aus den Marketing gekommen, ich hab dort die betreut zum Beispiel die grüne Zahncreme da, die es damals gegeben hat, das erste Mal. Ich bin dann zu Mirabelle gegangen, Was ich jetzt heute grad in der Zeitung war oder vor kurzem, wo es bankrott gegangen ist, diese Mozart.
Willy
00:29:01
Kugeln. Die goldenen.
Steiner
00:29:02
Die habe ich in den Markt eingeführt. Die hat's zwar vorher gegeben. Ja. Aber da wo jeder zuständige Marketingmanager, der dieses Konzept der Mozartkugel und des Mozartalas gemacht hat und diese rote goldene Schachtel und das.
Willy
00:29:18
Ewige Streiterei ausgelöst. Was ist die echte ist, oder? Da sind sie.
Bianca
00:29:20
Sind Sie stolz drauf.
Steiner
00:29:22
Na, stolz bin ich nicht, da habe ich gedacht, da habe ich gedacht, äh ich bin meinen Job los und ich bin im i werde da auf ewig verfolgt wie das war, Also das war das war ganzheitlich muss ich sagen. Da haben wir da haben wir quasi, ich sage einmal so, falsche Informationen vom vom Voreigentümer gehabt, behauptet hat, er hätte diese äh Kugel erfunden und und.
Willy
00:29:48
I hab's euch gefreut, ne? Habe mir gedacht, das ist super, ne. Also US.
Steiner
00:29:50
Ja ja und ich ich bin dort hinkommen, Um um diesen dieses Unternehmen Mirabelle, was Eigentümer geführtes Unternehmen war, wurde von gekauft und mein Job, wo ich von äh psychiatr angestellt wurden, dieses Unternehmen in die Gruppe zu integrieren, und dritten die ersten äh Schritte zu setzen, was man halt marketingmäßig machen kann und dann haben wir eben als erstes erkannt, dass dass der Kern dieses Unternehmens zum einen Musinie ist und zum anderen, Äh die Mozartkugel und diese Mozartkugel, die vorher nur in Konditoreien und dergleichen verkauft wurde, Die haben wir dann komplett neu gestaltet, strategisch ausgerichtet und hat in den Lebensmittelhandel gebracht und die ist bis heute einer der großen Renner in diesem Geschäftstreten, durch diese ganze Umorganisation und Internationalisierung wieder von wem gekauft worden und und die haben wieder US Unorganisiert. Ist das irgendwie jetzt zu zu dem zu der Anfertigung dort kommen, wo sie jetzt gefertigt wird und die sind jetzt in quasi äh haben einen Konkurs angemeldet, ist aber nicht in den Konkurs gekommen, sondern jetzt hat das der der ähm äh, äh ist es jetzt gekauft worden das Unternehmen. Äh vom vom.
Willy
00:31:07
Der Tisch bleibt.
Steiner
00:31:09
Ja das ja habe ich heute gelesen hat sie jetzt übernommen.
Bianca
00:31:19
Aber jetzt jetzt muss ich noch mal nachfragen. Also sie das war ja nicht das einzige Lebensmittelunternehmen, in dem sie tätig waren. Wie kommen sie zu dem Thema? Warum immer wieder essen?
Steiner
00:31:33
Warum ich wieder zu essen gekommen bin.
Willy
00:31:37
Generell. Warum hat es hat sich offensichtlich in die Lebensmittelbranche verschlagen oder war es Marketing.
Steiner
00:31:41
Marketing. Ich war ja also kein Lebensmittelunternehmen. Das war, Also wir wir haben zwar die Zahnbürsten nachgemacht, die man da gibt's ein genaue Strategien wie Zahnbürsten, unter anderem auch sein müssen, damit, möglichst optimal Zahnpasta verbraucht.
Bianca
00:32:00
Wir lernen heute.
Steiner
00:32:03
Und und äh von dort aus bin ich dann dorthin gekommen, dann wo ich eben in Bern internationaler Unternehmen Chance und Chancen, die jetzt wo sie die Spritzeit haben nur weil bei dem, Dann war ich bei Wähler, Haarpflege, hat bei mir nichts genützt, bin ich extra hingegangen, damit, Sie kennen das Grießanis sau teuer, aber es wirkt, ja, ja? Wissen Sie? Ähm ja, das war net i, das hat's schon gegeben. Aber ich habe diese Marke dann im Lebensmittelhandel äh Nummer drei im Gesamtmarkt gemacht.
Willy
00:32:37
Wollen wir den Spruch jetzt auch noch erfunden hätte.
Steiner
00:32:37
Das heißt Spezialität, weil das war a Spezialitäten-Shampoo. Sehr teuer, aber es wirkt. Ich meine, das war genial. Also diese Werbeagentur damals, das war genial, dass man so einen Slogan in der Zeit gemacht hat, wo alles um billigste Presse gegangen ist. Und das war wirklich ein extrem teures Shampoo. Zehn oder 20 Prozent teuer, das war dreimal so teuer wie jedes andere Shampoo. Und das war ihnen ein Spezialsegment äh der Spezialfampos, Anti-Schuppen-Shampoos positioniert und wir haben's rein positioniert und für den großen Markt geöffnet und wird eingebracht.
Willy
00:33:11
Es ist schon immer wieder wichtig, dass wir dass wir mit unseren Fragen und dass wir immer ein bissel ausfällt und schaut, woher kommen die Leute und was haben sie gemacht, weil ich glaube, die Erfahrungen sind, dürften ja da relativ Karriere gemacht haben. Also es waren ja keine keine Neben-Pose. Das waren ja wichtige Positionen. Das san ja alles Know-how, dass man dann, jetzt nutzen kann oder? Die san dann wieder also.
Steiner
00:33:34
Genau, es hilft da ja.
Willy
00:33:35
Umweg.
Steiner
00:33:37
Direkt daher net, eigentlich muss ich sagen, damit man's so mal machen kann, muss man die Hilfsstationen in in der Industrie gemacht haben, damit man sie.
Bianca
00:33:44
Hilfsstationen.
Willy
00:33:46
Ne, das hast du immer bei jedem Start-up quasi, was wir damals ja auch wieder im braucht, das Gründerteam, net und wenn das richtig zusammengesetzt ist, dann wird's erfolgreich und dann machen alle das Gleiche kennen und der Rest halt. Und du als andere net, dann.
Steiner
00:33:56
Das ist so, ja. Das ist ganz das ist ganz wichtig.
Willy
00:33:59
Das richtige Gründer-Team.
Steiner
00:34:00
Ja. Wir haben wir haben alles abgelegt, ja. Wir haben alles abgelegt in unseren Fragen. Wir haben das strategische USB bearbeiten können. Äh und wir haben selber alle ungefähr den selben, Äh in Bezug auf Herstellung auf die Gesellschaft, ja.
Willy
00:34:17
Philosophieren davor auch die Jahre lang auch geholfen dann quasi.
Steiner
00:34:20
Kann man rückblickend sagen, ja, andere.
Willy
00:34:23
Deutschland ziehen.
Steiner
00:34:23
Die das nicht erlebt haben. Die haben gesagt, nein, ja.
Willy
00:34:26
Ja ähm die Frage, was ich mir jetzt äh damit man die jetzt dann stellen aus Basis äh äh dick einkriegen würde, was weinen in den neunziger Jahren los, weil Am 909. ist er net nur Sommer gegründet worden, da ist ja auch noch äh die Tafel gegründet worden äh haben wir haben wir da recherchiert und äh warum in dieser Zeit äh, dieser, diese, diese, diese Entwicklung. Warum gerade in die neunziger, eine der neunziger, ja, warum nicht zehn Jahre früher? Weil das hat's früher auch schon gegeben. Warum gerade in der Zeit? Was war da.
Steiner
00:34:58
Na ja also das ist der 99 gleichzeitig. Das ist zum einen Zufall, Das ist zum einen Zufall und bei uns war's das strategische Marketingkomponente. 9ter 9ter war Strategie.
Willy
00:35:12
Was ist da? Was ist? Nein, nein, nein.
Steiner
00:35:14
Egal was, wir haben gesagt.
Willy
00:35:16
Ja, das merkt man sehr.
Bianca
00:35:18
Am Kopf stehend der Highway to hell our in dem Fall.
Steiner
00:35:22
Haben wir uns so nicht gedacht. Ja also das haben wir uns nicht gedacht aber wir haben gedacht das prägt man sich ein ja. So äh was damals war, Na, ich glaube schon, dass in der Gesellschaft äh langsam damals ein Bewusstsein gedämmert hat, dass äh gewisse Sachen, sich net ändern müssen, aber dass wir gewisse Sachen hinterfragt hat, ob das sinnvoll ist, äh so viel zum entsorgen und brauchen wir das alles und so. Ich glaube, dass das damals schon äh, sich irgendwie formiert hat. Nicht als als Gruppe, nicht als Ding, aber es war als Gefühl in der Gesellschaft schon da. Mhm. Das gewisse Änderungen sein.
Willy
00:36:06
Was war da in der Zeit, äh dass genau es es gibt wir haben wir haben das ein paar Mal schon glaube ich gehabt beim Podcast es gibt so Zeiten, da sind Ideen, da ist die Zeit für Ideen gekommen, die entstehen dann an unterschiedlichen Orten zu relativ ähnlichen Zeitpunkten. Und äh offensichtlich war das in dem Fall auch so, muss der Zeitgeist ja irgendwie äh bereit gewesen sein. Und kennen Sie das irgendwie festmachen, was da sonst noch war oder waren da noch andere Ereignisse?
Steiner
00:36:34
Na das das sehe ich schon anders. Ich glaube net, dass es zu diesem Zeitpunkt in Österreich in Bezug auf solche Ideen großartige eine eine Basis gegeben hat, War der einzige und Ausgangspunkt. Das ist so wie beim Urknall beim Universum. Da gibt's einmal einen Punkt, von dem geht das aus.
Willy
00:36:54
Ja.
Steiner
00:36:55
Hat's vorher schon was gegeben äh aber da streiten sich die Philosophen darüber, was heute ist vor dem Urknall gegeben. Ja äh Füße.
Willy
00:37:03
Also eine Gruppe war quasi so die Urteilknuppe, ne.
Steiner
00:37:05
Physikalisch, physikalisch war's man bis drei Sekunden vor'm Urknall genau wie sich das Weltall entwickelt hat, Die drei Sekunden nicht und was für ein Urknall auch nicht. Da stressen sich alle herum. So Sommer war der Urknall. Es hat vorher keine Idee.
Willy
00:37:21
Das Wort ist Erste.
Steiner
00:37:22
Ja, das weiß ich erst. Es hat keine Idee diesbezüglich gegeben zwecks der Entsorgung, Es wird keine Idee gegeben, äh Menschen äh zu helfen in Bezug mit Lebensmittel und der Verschwendung in Kombination. Das hat's net gegeben. Und alles, was in Österreich danach entstanden ist, fußt alles auf unserem Prinzip.
Willy
00:37:41
Soll ja euer Social Impact quasi wie es so schön heißt.
Steiner
00:37:44
Es hat es hat dann äh äh Universitätsarbeit gegeben. Wir haben mit der mit der Universität in Wien zusammengearbeitet. Äh mit äh Professor äh Doktor, Die von von damals an, die haben wir relativ früh, ich weiß gar nicht mehr, wie kann gar nimmer sagen, wie mit dir in Kontakt gekommen bin. Weiß er nimmer. Äh auf alle Fälle kemma uns ewig und irgendwann Vortrag halten. Ich weiß es nicht. Egal und, die hat das Thema auch faszinierend gefunden und die hat zusammen mit einer Diplomatin bei ihr äh ein Buch darüber geschrieben und hat festgestellt, dass eigentlich der Ausdruck Sozialmarkt in der europäischen Literatur nirgends vorgekommen ist, sondern erst durch uns eingeführt wurde. Wissenschaftlich betrachtet.
Willy
00:38:34
Da ist ja die eigentlich spannende Frage warum halt so lange dauert bis bis, Noch nicht bis ihr auf die Idee gekommen bist überhaupt irgendwie auf die Idee gekommen ist, dass da was gibt, weil das das die Strukturelle Lebensmittelverschwendung, was sie ja vorher beschrieben haben, dass da, Durch Logistik et cetera was anfallen muss quasi und dass das ja permanent angefangen hat. Es hat sich schon gegeben, aber dass die Idee dann nicht kommen, das ist spannend.
Steiner
00:38:59
Na ja gut, das ist wie muss ich sagen, warum haben die wie sie mit den Pferdekutschen gefahren san, ned nachgedacht, dass sie mit einem Auto besser drauf wären.
Bianca
00:39:08
Ja eigentlich das ursprüngliche Problem, was ich so raushöre, um dass sich alles dreht, war ja ähm waren die Lebensmittel ähm und die die Produkte, die nicht weitergegeben werden konnte und um dieses Problem zu lösen, ist, dir die Idee gewachsen, ähm um eine Win-Win-Situation.
Steiner
00:39:25
Ja, genau, ja.
Bianca
00:39:26
Herbeizuführen, dass an Menschen weiterzugeben ähm und dem Lebensmitteleinzelhandel dabei und der Industrie nichts in Konkurrenz zu stehen, heißt im Prinzip war das Soziale die Lösung für das ökologische.
Steiner
00:39:39
Äh
Bianca
00:39:40
Habe ich das richtig verstanden oder in der.
Steiner
00:39:42
Ja äh na ja das das also das ist gut formuliert, aber das klingt äh etwas zu positiv als es war, ja? Es ist so, aber der soziale Gedanke war mit dabei, aber net der Ausschließliche, ja. Also nicht der, der vorne weggegangen ist, um das zu lösen. Es war parallel. Es war parallel.
Bianca
00:40:01
Aber ausgegangen ist es eigentlich von der Lebensmittelverschwendung.
Steiner
00:40:04
Genau, genau. Die Lebensmittelverschwendung und das andere war das war gleichgewichtig würde ich sagen. Also die wurde moralische Komponente net höher. Also wir haben nicht eine höhere Moral.
Willy
00:40:15
9999. es wurde gegründet, es wurde aufgesperrt.
Steiner
00:40:20
Ja, das war schön.
Willy
00:40:21
Wie ging's weiter?
Steiner
00:40:22
Also es wurde gegründet, aufgesperrt und äh, nachdem er so viel Ablehnung auch vornahm, bin ich zu den Zeitungen gegangen und habe gesagt, na ja könnts ihr das a bissl inneren Zeitungen publik machen, weil wir brauchen ja Kunden nach, nachdem wir aus dem Marketing-Bereich kommen, habe ich gewusst, Werbung ist net ganz unwichtig, äh kann man da was tun oder so und wie kriegt man ja also übers Wort immer schreiben. Es interessiert keinen, das machen wir net, Na ja gut, also das klingt alles nit so wahnsinnig aufregend. Jetzt haben wir a Menge Ware dort. Wir haben wir haben diesen Laden herrlich hergerichtet, Regale hinein ausgebaut, so ähnlich wie und, genug Ware und haben gesagt, na was ist jetzt von keine Leute gekommen? Dann haben wir überhaupt noch so viel Geld, dass man das alles selber entsorgen können, dass man unsere Ideen dabei, ja? Weil kann mich oder es interessiert, ja, schön und gut, der Dobby war der erste, der dort dabei war, uns auch unterstützt hat, nicht nur mit dem Retter, hat sogar gesagt, wieso was? Äh wie wär's denn? Wir brauchen einen Umsatz und wir brauchen a Kohle, damit man den Laden äh die Miete finanzieren kann. Okay, ich kann euch, wie viel aber an an einer erheblichen Betrag glaubt Thomas, Zehntausend Euro oder irgendwas, kann ich eigentlich für die Miete unterstützen oder so irgendwas.
Willy
00:41:43
Also sei Olaf's gut.
Steiner
00:41:44
Ungefähr. Ja. Bissel weniger, aber, es war es war für uns ein namhafter Betrag und das war net so, dass man so gegibt, denen muss das jetzt Frieden sein, sondern das hat unsere Miete quasi fast vierein Jahr äh geregelt, weil wir haben dort nur 700 Euro oder was gezahlt für die Miete, sehr günstig worden, dann Nebenkosten und so, also damit war das schon, haben wir diese Unterstützung gehabt. Haben wir gesagt, na gut, also mit dem Lohn, wenn wir schon zurecht kommen, dann müssen wir zurückbauen und das müssen wir entsorgen. Das wird ja irgendwie ausgehen.
Bianca
00:42:14
Das heißt, es ist am Anfang einfach keiner gekommen.
Steiner
00:42:16
Danach aufgesperrt haben, das waren unsere Ideen, weil ja kein Mensch mit uns arbeiten wollte. Die Kirchen nicht, die die die Sozialdings net vom Land net äh außer der Stadt Linz, nur kein Mensch interessiert, an diesen Konzept. Handlung die Industrie schon, also das heißt wir haben das klassische Problem eines eines Start-ups im Industriebereich gehabt. Wir haben, Ware ohne Ende gehabt. Das ist live zu machen. Das Schwierige ist immer, die Käufer zu erreichen, ne? Das ist für jeden Startup das Problem.
Willy
00:42:42
Fragen, Kirchen et cetera weil er dafür tun, dass sie dass die Kunden.
Steiner
00:42:47
Ja. Ich habe immer gedacht, wann wir zur Kirche gehen und sagen, hier schauts her, was wir für ein tolles Konzept haben. Dann wären ihr werdet ihr doch sagen, hey ihr armen Leute, die wir haben und wir kennen ja als Kirche alle Armen in der, Geht's einmal hin, da könnt ihr mal äh eure eure Not im im materiellen Sinne etwas verbessern, Brauchen wir nicht selber die Sozial äh brauchen wir nicht. Haben wir alles. Gehen wir in die Zeitung, die sollen das schwärmen und sollen wir einfach so beschreiben, das interessiert keinen, Ja gut, also schwierig würd ich sagen da haben wir Handzettel verteilt.
Willy
00:43:27
Geflyert.
Steiner
00:43:28
Flyer geflyert. Also alles was man in der Not halt macht, wo man weiß, die Wirkung ist eingeschränkt.
Bianca
00:43:34
Mittelgroß, ja.
Steiner
00:43:36
Aber man tut halt was, dass man nit sagen kann. Ich habe nicht jede Chance genützt und so und dann haben wir halt überall geredet und mit jedem alles gemacht, was es noch gibt. Ist ja wurscht, Und dann sind wir zum ist der Tag der Tage gekommen, die Aufsperrung mit dem Trainersitzen, wie er sie im Handel, Mensch wird kommen und wir werden auf die Paletten irgendwo sitzen und forten und dann komme ich wieder zu den Marktorten hin, auf den Markt tut mir so voll leid und die kommen dort in die Straße nicht hin Freunde ich muss doch vorne.
Willy
00:44:06
Den Weg.
Steiner
00:44:08
Hinten, I weiß net wie viele Leute, wirklich. Ich sage jetzt einmal tausende, wie man so schön sagt. Weiß nicht, aber viele. Alle Straßen waren zu, Gott sei Dank waren wir vorher bei der Polizei. Habe ich gesagt, sie hier Läufer von der Polizei, wir werden da aufsperren. Du kannst vielleicht a bissel einen Rummel geben und dies und das wir wissen's nicht, ja. Haben sie gesagt, ja passt schon, machen wir schon mal, dann simma dort dann haben wir endlich aufgesperrt. Wir waren innerhalb von, Zwei Stunden ausverkauft oder drei Stunden. Ich weiß nicht, wo der Lohn halt leer. Die Leute waren dort an Lärmwurz gegeben, die Leute herum haben sich aufgeregt ohne Ende. Die die Zeitungen ist ein Kommen was ist denn da los? Die Polizei hat gesagt, was machen wir denn daher? Als Lehrer, sie haben gesagt, es kommen. Habe ich auch nicht gewusst. Sind so viele, sogar Wurst, wird schon wieder besser werden. Aber ihr müsst euch drauf einstellen, da wirds wahrscheinlich einige Anzeigen hageln von den Leuten in der Umgebung und so und dann haben wir in den Zeitungen am nächsten Tag und übernächsten Tag und in die Tage dann nachgelesen.
Willy
00:45:20
Haben's über euch geschrieben, ne.
Steiner
00:45:21
Aber der haben wir es notwendig, wie in der Nachkriegszeit, dass die Leute sich dort einstellen, um irgendwelche Sachen und was weiß ich was alles. Also sehr kritische Berichte. Der eine oder andere hat das nachher net so schlecht gefunden, Und dann haben wir irgendwie das Glück gehabt, da weiß ich aber gar nicht mehr, wie das gegangen ist. Also der der Ansturm der Konsumenten war vom ersten Tag an gewaltig, Der war gewollt, Zuständigkeiten in der Behörden waren nach wie vor sehr distanziert. Äh die Presse hat am Anfang sehr kritisch berichtet und dann haben wir das Glück gehabt, dass irgendwo beim ORE-Fis gelaufen, Gerade zu dem Zeitpunkt preist der Menschlichkeit in Österreich. Wie die Sendung in die Welt gekommen ist, aber die hat's ja damals gegeben, und wir wollen plötzlich auserwählt und haben einen gekriegt im November. Drei Monat nachdem wir.
Bianca
00:46:21
Eröffnete.
Steiner
00:46:22
Und da sind wir mit dem Preis natürlich hausieren dann haben wir gesagt also jetzt kann ja keiner mehr sagen, dass wir total blödsinnig sein, ja. Wo man seinen Preis kriegt. Und ja und dann hat sich die Berichterstattung das dann gekippt. Dann haben wir gekriegt.
Willy
00:46:36
Mit dem Preis ist die.
Steiner
00:46:38
Mit dem mit den ich weiß net was für a Presse wir alles gekriegt haben. Also wir haben innerhalb von den nächsten zwei alle möglichen Presse gekriegt, die Österreich im Sozialbereich zu vergeben hat, zugesprochen kriegt.
Willy
00:46:51
Ja die Preise hat's schon gegeben, ja? Also diese diese die vielen Preise, aber trotzdem ist ja auch gesperrt, zwoa die die die wie sagt man? Die Reputation war noch negativ, so. Was was wollt ihr eigentlich.
Steiner
00:47:02
Ja genau. Ja die Preise haben wir es nachher gekriegt. Die Presse haben wir noch genau. Ja was wollt ihr? Das braucht keiner. Ist eher Blödsinn und da ist. Genau ja, Und dann mit dem mit der Anerkennung der Bräse, sich gewendet und sind Brüssel Berichterstattungen kommen, die sehr wohlwollend waren, dass das vielleicht ja doch ein interessantes Konzept ist und dann doch ein bissel nachdenken kann und so halt.
Willy
00:47:24
Nicht erst schreiben und dann nachdenken, sondern in dem Fall.
Steiner
00:47:26
Na ich würde net sagen, dass die nicht nachgedacht haben, aber weil sie mich fragen, woher die Zeit reif, nassi war ja net reif in dem Sinn. Wir haben ja net von überall gehört, ach, ich habe so eine tolle Idee, ja. Da haben wir nie gehört. Jahre danach noch uns in Wien geheißen, in Wien gibt's keine Armut, Die damals diese berühmte äh Frau Brauner diese sozialen Landesdingsbums da. Glaube die für das Zuständige, Wir haben gesprochen draußen, wir wollten in Wien was machen, aber mehr Initiativen gehabt und ich wollte mit denen dann äh gemeinsam mit der Stadt Wien was machen, so ähnlich wie man mit der Stadt Linz das gemacht haben. Ich bin ja in meiner Illusion. Ich muss ja dazusagen. Ich habe ja, ich habe ja null Ahnung von wie, Wie Politik funktioniert und die haben null Ahnung, wie diese ganzen Organisationen in der in der Kirche und im Null Ahnung wie.
Willy
00:48:23
Politik gemacht, net.
Steiner
00:48:25
Nach. Sie haben keine Politik morgen mehr, aber ohne Politik.
Willy
00:48:26
Hochpolitisch ohne.
Steiner
00:48:29
Ja ja, aber auch ja ohne Dings, ja. Ich habe immer gedacht, na ja gut, also die die werden sagen also in Wien war's ja offensichtlich, dass es mehr als genug Arme gibt. Es gibt ja Sozialmärkte wurden oder was, ja und wie wir damals gründen wollten, Sozialminister, das brauchen wir net, Wir haben ka Almut in Wien, wir brauchen euch net. Also wir sind am Anfang von der Politik ausgeschlossen worden im als Sozialmarkt.
Willy
00:48:53
Das Phänomen net wahrhaben oder haben haben sie's wirklich net gesehen.
Steiner
00:48:57
Das Miese ist die politischen Parteien.
Bianca
00:48:59
Sie wissen bis heute nicht warum.
Steiner
00:49:01
Also es hat mich auch nicht interessiert, aber äh äh leichter wär's halt gange oder schneller wär's gangen, aber mir ist das eigentlich Wurst, ob irgendeine politische Partei dies oder jenes meint Äh wir haben heute mitm mit dem Herrn Ludwig einen Bürgermeister eine sehr gute Basis und das passt alles. Aber in den Anfangszeiten werden diese politischen Parteien alle der Meinung äh, man muss sich das anschauen. Es gibt keine Armut in Österreich. Wir wohnen in dem Sinn quasi a Provokation. Denn wir haben gesagt, Freunde, es gibt so viel Armut, Und den muss man irgendwie auch, wir sind nicht die Armutsbekämpfer ersten Ranges, aber wir unterstützen das, dass die Armut auch zurückgehen kann und aus den Leuten, die in der Armut helfen, geholfen werden, geholfen werden kann, durch das, was wir tun. Wir haben nicht gesagt, wir sind die Sozialexperten ersten Ranges und Horst auf uns, was wir für tolle Sozialkonzepte haben. Aber, Das ist ein Bereich von den Parteien, vor allem von bestimmten, die sich nit gern angegriffen sehen oder so, dass man dort einen Verbesserungen.
Willy
00:50:07
Aber jetzt muss ich direkt, das was ich vorher gesagt zum Zurücknehmen fast entschuldigen, ich habe gesagt, erst schreiben, dann nachdenken, sondern das war ja eigentlich ein klassischer, vorher von einem Perspektivenwechsel, wo ich einfach durch eine gutes Beispiel, was hier offensichtlich geliefert hat oder erfolgreiches Beispiel, und und dann und an einer guten sag ich mal und Preisen et cetera dass das halt in den Medien war erst gemerkt hab aha das die Meinung die ich gehabt hab über die ich ja geschrieben hab wo i a nachgedacht habe, deswegen nehm ich das Trikot, was ich gesagt habe. Äh, Ist es vielleicht, da gibt's a andere Meinungen. Das kann man anders.
Steiner
00:50:43
Ja. Haben wir anders. Genau.
Willy
00:50:45
Und auf einmal hat sie dann dieses quasi dieses Bild gedreht und ab dann ist quasi, Der Weg frei gewesen für euch, für andere, für für in dem Bereich, weil das Thema dann auf einmal auf der Agenda war. Dann war's da, vorher war's net da.
Steiner
00:50:58
Ja genau. Genau, ja.
Bianca
00:51:01
Sich's deshalb dann auch zum Beispiel in Wien geändert, gedreht. Seid ihr dann nochmal hin, wurdet's ihr denn angesprochen?
Steiner
00:51:08
Das ist unabhängig von von den von den politischen Parteien und Fraktionen würden passiert.
Willy
00:51:16
Genau, das ist bleiben wir dort äh wie ähm wir waren jetzt grad ein bissl bei den Beginnern. Ähm wie hat es sich weiterentwickelt und wie würde es dann wirklich interessieren, wie organisiert's ihr euch, weil es ist gar net so leicht zum zum recherchieren.
Bianca
00:51:31
Wie das so aufgestellt.
Steiner
00:51:32
Ja ja.
Willy
00:51:33
Wer da hier zwosie ist und und was warum ist das so? Ja.
Steiner
00:51:38
Naja, sie wissen das, von all diesen äh Sachen, die sie da kryptisch verfolgen im im Kapitalismus, das, So ist das halt.
Willy
00:51:47
So ist das, ja.
Steiner
00:51:49
Äh nein. Äh der Ausgangspunkt wo er, eben wie gesagt dieser Markt. Wir haben nie die Idee gehabt, muss ich dazu sagen.
Willy
00:51:59
Der Urknall quasi, ne.
Steiner
00:52:00
Wir haben aber net die Idee gehabt, dass wir sagen, das Universum wird sich so ausbreiten und wir werden da eine große Rolle spielen und wir möchten österreichweit alles mit Märkten überziehen, wir machen einen Markt, das ist unser Beitrag, wir tun dort was und schauen, wie das funktioniert. Wie das dann plötzlich so positiv überall bewertet worden ist und wir diesen Zuspruch mit den Präsenzern so bekommen haben. Haben natürlich immer mehr Leute auch gesagt, hey, wir möchten auch sowas gründen. So was könnten wir auch machen, Damals waren wir ja noch, wir sind ja, alle aus der schlimmen Industrie und den Handel, also aus dem kapitalistischer Szene. In dem Bereich der guten Menschen im sozialen Bereich eingetaucht, ja?
Willy
00:52:40
Mäntelchen umgehängt.
Steiner
00:52:41
Und haben gelernt, dass es in diesem Bereich eigentlich wie ein Haifischbecken ist. Und und da müssen wir uns anpassen und schauen, dass die nicht glauben und so, ja und haben dann unsere Konzepte kreuz und quer jeden gegeben, der das machen wollte, ja. Da hat dann aber keiner gesagt, ja also, sondern die haben geschaut, ob sie in Konkurrenz was machen können und haben alle mit unseren Konzepten agiert und getan, bis wir dann irgendwann gesagt haben und immer wenn ein paar auf die Nase gefallen sind, weil eben man doch eine gewisse.
Willy
00:53:20
Gründer-Team net da war, oder.
Steiner
00:53:21
Ja, weil doch eine gewisse äh gewisse Perspektive oder finanzielle Mittel oder was weiß immer da sein müssen, damit's funktioniert. Hat immer geheißen und wir haben nichts zum tun gehabt, die Sommeridee funktioniert schon, aber was können wir der Firmen halt net richtig umsetzen und so. Und dann haben wir gesagt, naja was soll man da machen und dann hat's viele, viele Interessenten gegeben und dann hat man ja so eine Gruppe gegeben, ich kann gar nicht mehr sagen, Werro ist dabei und da habe ich das erste Mal auch die die Tafel gesehen, dieser Versammlung wird müssen wir uns einmal treffen und zusammen reden und dann haben wir gesagt, treffen wir uns und reden wir uns heute und tun wir heute, habe ich gemerkt na das bringt gar nichts mit den Leuten und die tut dabei kann man nichts machen. Dann haben wir gesagt so wir machen jetzt eine eigene Strategie, die sollen Wetter irgendwie Treffen machen und und tun was sie wollen Wir machen jetzt ein neues Konzept, ein ergänzendes Konzept zu uns und machen äh Sommer Österreich und Partner. Und das heißt, wir nehmen nur mehr Leute auf, Bei uns in die Organisation, von der wir glauben einen kurzen Danke.
Willy
00:54:32
Schüssel kommt zurück.
Steiner
00:54:34
Morgen. Okay, wir sehen uns morgen, gell? Tschau, servus. Wie meine ganzen Sachen nicht mit, ich bin ja heute von gekommen.
Willy
00:54:42
Ne?
Bianca
00:54:45
Der bekommt Nachtragende eine andere Perspektive.
Steiner
00:54:48
Ja genau. Okay.
Willy
00:54:50
Ja. Okay. Ja, nein, ich bin wir sind drauf bleiben.
Steiner
00:54:53
Ach so. Ah okay, gut. Ihr Petro. Und haben gesagt, wir müssen das anders machen. Wir werden das so ähnlich machen wie wie bei den Lizenzen äh oder Frankreich-Systemen oder so ähnlich wie McDonald's oder sonst irgendwas. Dass wir ein Sommerösterreich und Partner gründen. Dass wir dass die Partner sehr selbstständig sind, mit mit gewissen Ausnahmen. Weil wir einfach net die finanzielle Kraft haben, die zärtlichen Ressourcen haben oder sonst was. Weil ich muss dazusagen, die, Die Gründergruppe, Die hat vom ersten Tag an ehrenamtlich gearbeitet und macht das heute noch, ja. Also wir sind da ehrenamtlich tätig, wir können net da 24 Stunden am Tag arbeiten für das. Wir haben.
Willy
00:55:45
Schon kennengelernt, ja.
Steiner
00:55:47
Der ist der ist Angestellter.
Willy
00:55:49
Da ging rote Brille.
Bianca
00:55:51
Ja stimmt.
Steiner
00:55:53
Äh der Hiebinger, der Koall. Ja. Es ist unser auch über Achtzig ist der jetzt. Ja? Ja ist achtzig, ja, Ja äh und, Dann haben wir gesagt, ja wir müssen irgendetwas ein Konzept haben, wo wir wo wir das einfangen, dass nur mehr Leute, dass wir nur mehr mit Leuten zusammenarbeiten, die einerseits die finanzielle Kraft haben, das zu machen, Weltblick haben, das zu tun und die Leute auch haben und dann wenn sie dann bestimmte Bedingungen, das sind unsere Partnerschaftsverträge einhalten, wie, wir verkaufen kein Alkohol und kein Nikotin, wir, kaufen keine Ware zu und noch ein paar andere Bedingungen halt die halt unser Konzept sind. Das haben wir in ihrem Dings und das müssen die alle unterschreiben und und wo mer glauben, der ist gut, dann machen wir das. Und jetzt haben wir eben so Partner wie, das Wiener äh den Wiener Samariter-Punkt dabei äh das Hilfswerk dabei, die Winzemmärkte dabei, äh die Volkshilfe in Linz dabei. Und so billigen wir dann mit Sommerösterreich und Partner rund 40 Märkte in Österreich mit verschiedenen Organisationen, die die betreuen als ein Teil ihrer, ihrer Aktivitäten, ist heute ein Sommermarkt dabei, der aber noch den Prinzipien von läuft und die sich an Sommer halten müssen.
Willy
00:57:15
In diesem Partnerschaftsverträgen drinnen stehen und die heißen auch.
Steiner
00:57:18
Die heißen dann äh Hilfswerk Sommer und und.
Willy
00:57:22
Immer Sommer dabei.
Steiner
00:57:22
Und Sommerösterreich haben Mitglied von Österreich und Partner, ja. Und die werden dann auch äh nit nur, dass sie sich an das halten, sondern sie haben dann auch die Vorteile, Die Vorteile, was heißt das? Die Vorteile von uns zu haben, das heißt, Sie können mit der Marke so mal agieren. Äh das ist das ist etwas, wo net zu irgendeinen Handelspartner geht oder so. Und sie können mit den, mit den Vereinbarungen, die wir national mit einer Rewe, am also äh einer REWE, an einer Spar oder so weiter schließen. Auch die vorgelagerten Märkte besuchen und im Sinne vom Sommer würden die Wärme abholen.
Willy
00:57:58
Also man kriegt da abholt an Abhol äh Bewilligung quasi mit der Mitgliedschaft. Mhm.
Steiner
00:58:03
Genau und und wir teilen von Zumba Österreich und Bad, das ist das eine und der andere große Punkt ist, dass wir von Sommer Österreich und warten, aber wir sagen zum Handel, pass auf, wir sind der Einzige, der, zwei Dinge erfüllen kann, die niemand erfüllen kann. Egal welche Menge vom Ware du hast, wir können sie sofort abnehmen. Das kann keiner. Und er sagt ihm hundert Paletten holen wir hundert Paletten ab und es ergibt drei Paletten, holen wir drei Paletten ab, 50 Paletten und 50 was auch immer.
Willy
00:58:30
Das kennt's ihr. Weil ihr schon so viele Märkte habt oder weil sie's verteilen könnt. Also ihr seid quasi die gleiche.
Steiner
00:58:37
Wir haben dasselbe wie der Biller oder die Spar. Das heißt, wir kriegen die Menge, die wir haben, können wir genauso verteilen wie die und wir haben ein Logistik-System dahinter, was uns die Möglichkeit macht, innerhalb von 24 Stunden. Diese Ware, die derzeit abzuholen und zu verteilen.
Willy
00:58:52
Eher so dezentrales System wie erspare eher wahrscheinlich.
Steiner
00:58:55
Daher, genau, genau, ja. Wir haben kein wir haben kein Zentrallager, wir verteilen das immer gleich.
Bianca
00:59:01
Und dieses System wird ähm von Sommermärkte und Partner ähm organisiert. Das heißt, alles was Logistik ist und Partnerschaften wird zentral.
Steiner
00:59:11
Genau, da haben wir eine Stelle, also die sitzt also bei mir. Ich bin also muss dazusagen, ich bin außerdem wir haben einen einen Vorstandssommer Österreich und Partner, wo wir uns abstimmen. Ich bin der Präsident von diesen Vereinen und.
Willy
00:59:25
Oh Präsident.
Steiner
00:59:26
Ja bitte.
Willy
00:59:28
Ja wie sie geht.
Steiner
00:59:36
Den Präsidenten also das ist nichts besonderes es ist nichts besonderes, und Duett haben wir auch äh Funktionen eingebaut, der die wo die zentrale Logistik und die zentralen gesteuert werden. Das heißt also von dort aus steuern wir alles, was wir äh übernehmen und wie wir das aufteilen und da gibt's genaue Vorgangswesen, wie das gemacht wird und.
Willy
01:00:11
Es ist sehr kompliziert im Detail.
Steiner
01:00:13
Ja, das ist sehr kompliziert und und und aber es läuft ja.
Willy
01:00:17
Mhm. Und das Zweite, das Erste war, egal welche Menge wir nehmen sie ab.
Steiner
01:00:21
Und das zweite ist ja, äh wir sind, Zu sehen, wie ein anderer äh Partner des Handels wie ein anderer Lieferant. Wenn man mit uns ausmacht, gewisse Zeiten, aber das ist eins der wichtigsten Punkte im Handel. Diese Slots, die die haben, zum Abnehmen oder zum Beliefern. Extrem hekel. Also wenn sie als Lieferant äh an bei der Spar oder bei der Metro oder bei irgendwem dreimal oder zweimal versäumen, dann haben's, und und beim dritten Mal ist er es ausgelistet so auf die also das ist ein wir sagen pass auf wir halten uns an alle Dancelots die wir ausmachen und das tun wir auch. Und das kennen Wenige, Ich wüsste net, wer wer viele, die das können, ja.
Bianca
01:01:05
Und warum können Sie das?
Steiner
01:01:07
Ausgeklügelt ist äh Logistiksystem haben.
Bianca
01:01:13
Aber das heißt doch, wir haben vorher darüber gesprochen, wie die Idee entstanden ist und dass sie dann ja quasi das Konzept frei zur Verfügung gestellt haben und jeder konnte quasi ähm sich dieser Idee widmen und sie haben dann aber von von Konkurrenz gesprochen. Wie kann's im Sozialbereich Konkurrenz geben?
Steiner
01:01:30
Die gibt's äh Also das haben wir uns hier gefragt. Ja wir haben immer gedacht, wenn wir dort hinkommen, sind ja wir die aus der bösen Industrie und dem Handel und so, die Kapitel kapitalistischen Ideen nachhängen und Fröhne ihr ganzes Leben lang und Treppen kommen auf diese Menschen, die im Sozialbereich, die also allen Menschen da Gutes tun wollen, da werden wir unsere schwarze Seele reinwaschen, wenn wir dahin kommen Äh das ist die Konkurrenz eigentlich viel größer als woanders und es wird damit mit mit mit ganz eigenwertigen Methoden gekämpft. Ja also äh ich will jetzt nicht, Organisation benennen oder so was, aber es passiert dort und das ist Gang und Gebe, dass jemand sagt, Moment einmal, wir haben's zwar ausgemacht, dass wir ihn dann umkreist und so und so kann ein Märkt eröffnen, aber wir eröffnen trotzdem an oder wir haben ausgmocht da gibt's genau die Aufteilung bei wo's abholt, weil das ist ja alles mit der aber wir halten uns nicht dran, wir fahren trotzdem zu anderen hin und.
Bianca
01:02:28
Aber warum ist das so.
Steiner
01:02:29
Das müssen Sie die fragen, das weiß ich auch nicht. Also als normalsterblicher Industriemensch gerade das nicht nachvollziehen.
Willy
01:02:36
Aber wo worum wird gekämpft? Was ist da der der Preis? Also in der am am Markt kann man sagen, es es ist einfach äh am Marktanteile Gewinn unterm Strich et cetera, aber warum wird dann im im Sozialwettbewerb, was ist da die die.
Bianca
01:02:50
Der Antrieb.
Steiner
01:02:51
Also ich sage Ihnen dann jetzt zwei Beispiele.
Willy
01:02:56
Hm?
Steiner
01:02:57
Warum net? Äh so genannt zwei Beispiele. Na klar, warum net? Äh, vor vor weiß auch nicht mehr wie viele Jahren hat's das Hochwasser gegeben in Österreich, dieses Jahrhunderthoch.
Bianca
01:03:11
202 war das.
Steiner
01:03:13
Zweitausendzwei. Zweitausendzwei. Das Jahrhundert Hochwasser. Äh dortn ist dann, aufgekommen beim Roten Kreuz, die haben ja aufgerufen für die für die Hilfestellung. Meldet euch, wir brauchen weiß nicht wie viel Leute damit diese Hochwasserkatastrophe da irgendwo unterstützt werden kann. Dort haben sich so viele Leute gemeldet, Dass man wissen wir die alle irgendwie registriert, verordnet und irgendwo, äh mit deiner Arbeit beschäftigen konnte, äh die Hochwasserkatastrophensituation vorbei war. Jetzt haben die so viele Leute gehabt und nicht gewusst, was sie tun sollen, damit man die müssten sie ja irgendwie auch, Auch äh beschäftigen, Einfach sagen, wir haben da glaube 2hundert000 Leute oder was oder wie viele sich da gemeldet haben oder hunderttausend. Wir wissen nicht, was zu tun. Und da haben die ja äh eine eine Kampagne mit den ORF gemeinsam gehabt, meldet euch und tut's euch. Ich weiß gar nicht mehr, wie die Kampagne genau geläutet hat und dann sind sie auf die Idee gekommen und haben gesagt, äh, Wir machen was mit Lebensmittel. Und Unterstützung machen auch solche Märkte oder so irgendwas und das Rote Kreuz hat ja heute noch verschiedenste Stellen, wo sie das wie Tafel ausgeben oder im Freien äh Leute es dort nicht hinkommen und dort was kaufen können oder so, Ganz unterschiedliche Zugänge in Oberösterreich hatten wir mit dem Roten Kreuz auch lange Zeit eine Kooperation an den ersten Sozialmarkt mit denen gegründet fürs Rote Kreuz äh und die haben sich dann aber auch gelöst von uns, weil sie das halt eigenständig bei sich betreuen wollten. Und äh haben sich diesem Thema gewidmet, äh und das ist nicht in Kooperation mit uns, sondern eben sie machen's selber. Heute auf einem anderen Ort. Also da entstehen nur a Dinge, die oder mit der Caritas zum Beispiel wollten wir gemeinsam was machen. Haben das den der Caritas in Wien angeboten äh haben ihnen auch unser Konzept genommen, ein paar Gespräche geführt, und plötzlich hat die Caritas äh was eigenes ins Leben gerufen, Und ich war damals noch mit dem Pfarrer Pucher, Vincenmax, ist bekannt. Pfarrer Bucher ist ist ja der, der sage ich, Sozialpionier im Bereich äh Unterkünfte und und was man alles tun kann für arme Leute in Graz äh und, Mit denen sind wir in Berührung gekommen, haben dann gesagt, wir machen gemeinsam was mit mit ihm, gemeinsam in in Graz und er hat dann gesagt, ja äh wissen sie, ich gehe jetzt auch noch nach Wien und möchte da was machen, sage ich hersagen, können wir gleich gemeinsam was machen. Das macht ja auch Sinn. Und wollten das machen und dann während wir das dort ein äh machen wollten, äh rote Caritas, mit diesem Konzept, wo sie jemand vorgeschlagen habe, äh eine eigene Strategie gemacht, aus der heute die Leomärkte entstanden sind. Ich habe den Caritas Leuten tun, was immer wieder zuständige Uhr äh ein Konzept präsentiert, Eigentlich wäre eine Kombination Caritas und Soma äh eine optimale Kombination um die Sozialkompetenz noch zu stärken. Äh, Und wenn zwei Partner wie die Caritas und so mal zusammenkommen, kann da gutes Gebilde entstehen, weil aus dem Hennen die Caritas und die Sozialkompetenz.
Willy
01:06:38
Sozialkompetenz, so Kosomera war das gewesen.
Steiner
01:06:40
Was auch immer, Markenname, ja? Äh also äh die haben die Sozialkompetenz und haben die Leute, die die, riesen soziale Probleme haben und alles und wir haben die Kompetenz äh in Bezug auf Ware und mit Lebensmitteln zu tun hat. Wenn man das zusammenfasst, hat man genau die Zielgruppe optimal abgelegt, weil die Zielgruppe der Armen besteht aus sozial Schwächen und Leuten mit Sozialproblemen, Die in der Caritas gut aufgekommen sind und die dann mit einem gut aufkommen werden. Wenn man dann als Ort Kompetenzzentrum gegründet hätte, äh wo man den Trainern soziale Beratung holt, soziale Unterstützung hat und sonstige Sachen noch hat und dann Sozialmarkt dazu in Kombination wäre das ein einzigartiges Angebot. Geschrieben und wir haben mit denen getroffen, nix gehört und, äh hier plötzlich es wird so was geben wie den Leo, wo es halt irgendwie so ähnlich ist, aber ist ein sehr a sehr rudimentäre äh Geschichte, wo Maria angeschaut hat, mit dem nichts wirklich zu tun. Das ist das ist das, was man eigentlich die, unterste Stufe von denen, was wir eigentlich wollten. Und da sage ich dem dem Pucher, wo sage ich hör's? Wieso nach Wien gehen wollen, die machen doch eh so was. Die haben gesagt, das ist eine Sauerei. Das kann man überhaupt net vorstellen, davor mal hinaus und da sind wir rausgefahren und haben mit den, dem wollten einen Termin beim Landau haben, Und dann, wie heißt der Zweite? Weiß ich nicht mehr. Auf alle Fälle hamma waren wir draußen, Der Herr Bucher und ich und haben einmal gevotet, der Herr Landau hat sich entschuldigen lassen, er hat Zeit gehabt, nachdem wir draußen waren, der Kübern, der Küberl war der Zweite, der hätte dann kommen sollen, ist auch nicht gekommen, der hat auch irgendeinen Termin gehabt und nicht können, Und dann haben wir hier und das wäre dann überhaupt lustig. Weil ich habe den Bucher noch damals habe ich noch die Konzepte gehabt irgendwann ihre das ist ein Konzept was ich mir dann geschickt habe und dann war der Name noch drauf äh sage ich und das ist halt das Thema und der kommt, und hat sich sofort an mich erinnern können, habe ich gesagt, oh ja, grüß Gott und Dings und ist ja alle sehe ich irgendwie ist das ja doch ein bissel anders gelaufen und jetzt machen wir so was unter Bucherhaut dort ordentlich. Hot wird ordentlich sich aufgeregt, muss ich sagen. Daraufhin habe ich gesagt, na ja außer der Aufregung hat's nicht gebracht, wir seien dann wieder nach Hause gefahren. Der Buch hat noch einen Brief geschrieben nie wieder äh äh äh Information geben oder Bucher hat seine Wintermärkte in Wien gemacht. Ohne ohne Caritas singen von der Caritas Wien und wir haben auch weiter gemacht. Und so ist das, So ist es. Das würde ihm in, jetzt sage ich mal, im Industriebereich, wenn Sie das nehmen, in den Rennkapitalistischen Bereich, würde so was net ablaufen, würde. Die Leute haben, die haben äh. Sorge nicht so sehr die moralische Instanz im Auge, aber die haben das Funktionale mehr im Auge und sagen, eigentlich ist das ja sinnlos. Die in der reinen kapitalistischen Wirtschaft würden sie sofort Partner finden, die auf Basis von sinnvollen Dingen was gemeinsam machen. Nicht. Dort werden sinnvolle Sachen nicht gemacht, weil man andere moralische äh Dinge nachhängt und glaubt, sie machen zu müssen. Oder wollen oder was auch immer. Und das ist der Unterschied.
Bianca
01:10:26
Spannende Perspektive.
Willy
01:10:28
Sehr sehr spannend ja ja ja Sekunden Zeit geben zum Nachdenken.
Bianca
01:10:35
Aber.
Willy
01:10:36
Aber ähm ich möchte jetzt äh KNI, jetzt gehe mal wieder bei den Sommermärkten, ja. Äh, Kann ich jetzt einen Supermarkt aufmachen? Wenn ja, was brauche ich dafür? Ähm wer kann, also die Frage ist, wer kann einen Supermarkt aufmachen? Wer net? Wie trifft man den Standardentscheidungen für so gemerkt, da kann ich die überall machen oder oder braucht's da gewisse Grundbedingungen? Je mehr wir miteinander reden, desto mehr denke ich mir, das braucht auch gewisse Ja.
Steiner
01:11:05
Also ihre Frage zu beantworte, Sagen wir erstens einmal so. Die erste Frage konkretisieren wir regional mit den Sommermärkten. Sagen wir, Sie wollen einen sozialen Markt eröffnen. Das ist was anderes wie a Sommermark.
Willy
01:11:20
Ja?
Steiner
01:11:21
Ja. Soma ist eine Marke. Wie ist eine registrierte Marke als Bildmarke, eingetragen? Das ist ein markengeschütztes, Unternehmen, als ein Konzept, Unternehmen und ein Konzept. Ein Sozialmarkt ist ein generischer Ausdruck, Und ein generisches äh generischer Markt, ja. Also einen Sozialmarkt können sie immer eröffnen, Da brauchen sie weder uns, noch müssen sie uns fragen, noch sonst irgendwas. Also kann jeder machen, wie er lustig ist.
Willy
01:11:54
Kann a Sozialmarkt unterschreiben.
Steiner
01:11:57
Solange das Gesetz nichts dagegen hat und sie gewisse Kriterien einhalten, ja. Also und da müssen natürlich auch gewisse Kriterien einhalten von Finanzamtstechnisch und solche Dinge halt da. Rechts.
Willy
01:12:09
Rechtsforme Tattoo. Aber wir sprechen von einem so.
Steiner
01:12:13
Also das da möchte ich mich jetzt nicht verbreitern, das kann jeder machen, sage ich. Also kann nicht jeder machen. Also braucht ja die Genehmigung von uns. Wenn Sie die Genehmigung von uns haben können, ist das Sommermarkt machen. Also das.
Willy
01:12:27
Aber Einzelperson sein oder.
Steiner
01:12:29
Eine Helferperson sein, das kann eine Organisation sein, das kann eine kleine sein, das kann ein bisschen BH sein, was auch immer. Wenn wir der Meinung sind, es geht, dann geht's.
Willy
01:12:37
Eignungsprüfung einfach.
Steiner
01:12:39
Prüfung und äh es muss gemeinnützig sein.
Willy
01:12:42
Gemanagt. Sprich nicht als GmbH geführt, sondern als.
Steiner
01:12:45
Gemeinnützige GmbH, ja. Ja. Ne? Also das Gemeinnützigkeitkonzept ist das, nicht gewinnen ist das ist einers der Schlüsselpunkte. Sobald sie gewinnorientiert sind, geht das nimmer. Wer das widerspricht allen unseren Statuten und Grundsätzen und den Ursprungskonzept, weil äh wir das eben net so gemacht haben. Das das ist auch einer der Schlüssel und beim Handeln hinüber zu sagen, vorher kein Konkurrenz zu euch sein. Wir sind ja ein gemeinnütziger Verein. Wir werden immer irgendwelchen Leuten helfen mit unserem Geld, nehmen und auf den Bahamas-Fuhren machen oder so. Ja?
Willy
01:13:25
Und äh bezüglich Standortentscheidungen. Äh kann net sagen, ich habe einen kleinen Ort. Ich würde da gerne einen einen Sommer eröffnen oder brauche da eine gewisse Grund äh äh Population im Umfeld oder geht das nur in Stä.
Steiner
01:13:38
Also sagen wir mal so, wenn Sie jetzt mit uns einen Sommermarkt eröffnen. Wir haben jetzt zum Beispiel über über die so guten Märkte, die ja mit äh so gut Märkte sind, Mitglieder bei uns in Niederösterreich. So gut ganz große Organisation in Niederösterreich, die größte ehemalige Emos oder von der ehemals Gesellschaft heraus.
Willy
01:13:59
Gut oder für was steht's so gut.
Steiner
01:14:01
So gut ja sozial, so gut, alles gut, ja, Gut. Die haben sich heute so gut genannt, ja. Mhm. So gut, ja. Äh ist die größte Organisation mit sozialen Märkten in Niederösterreich? Und da haben wir jetzt äh im Burgenland einen Markt eröffnet grad, Nähe von Martas Week. Äh und da wurde es wie folgt, daher daher, Landeshauptmann Doskozil hatte schon seit längerem darüber geredet, dass er Sozialmärkte in in Burgenland machen möchte und da ist. Und das hat er heute längere Zeit gedauert über bestimmtes Konzept, wie das so es ist. Und jetzt gibt's ein Konzept, wo wo das Land Burgenland dahinter steht. Die ist so guten Märkte, Ich sage jetzt net federführend, aber mit sehr stark mit beteiligt sind, wie so ein Konzept worden ist. In Zusammenarbeit mit dem Samariterpunkt, von Wien und den noch vorhandenen kleinen Sozialmocht, den es auch gegeben hat in Brügenland, dort gemeinsam entsteht jetzt grad ein neuer Sozialmarkt, der Mitglied von Österreich und Partner ist. Seit einem Monat ungefähr, Bissel über einen Monat ist das jetzt realisiert worden und dort werden dann auch noch sukzessive eine oder andere Standort gemacht. Äh. Dort ist das ziemlich genau analysiert worden, wo kann man einen Standort machen? Deswegen rede ich jetzt von dem Projekt, was konkret ist und net theoretisch irgendwo, sondern da hat man geschaut, so, wie groß ist das Einzugsgebiet, wie kann die Logistik abhandeln, wie kann eine Zentrallogistik dort machen, wie kann ich von Österreich und Partner Waren zuschicken dort, das am besten aus. Das heißt also, dort ist einmal, dass die Logistikfrage, mit der Standortfrage ist ja klar, Betrachtet wurden, wie viel Leute gibt's, die Potenzial haben, dort hinzukommen. Das nächste ist nur, dass man die Örtlichkeiten dementsprechend gewählt hat. Und nachdem das ois dann funktioniert hat, hat man äh gemeinsam mit dem Land das eröffnet.
Willy
01:16:10
Mhm. Okay, also es ist keine einfache ich möchte das jetzt machen, Entscheidungen. Hole mir vielleicht dann quasi die die äh na, die, Bescheinigung, das ist, das ist die Fähigkeiten besitze, sondern es ist eigentlich eine recht komplexe Entscheidung äh eingebettet in, Logistik et cetera et cetera.
Steiner
01:16:29
Das ist jetzt einmal eine große Entscheidung, wo man sieht, wie's a geht. Waren waren ein ganzes Land. Sagt die Arbeit da mit und möchte so was machen. Natürlich gibt's a kleinere Lösungen. Ich bin jetzt da irgendwo weiß ich nicht, dem, wo immer das auch ist in Österreich und ich bin ja und.
Willy
01:16:49
Schöne Grüße dorthin, ja.
Steiner
01:16:52
Und ich möchte dort jetzt am also nicht abwertend gemeint.
Willy
01:16:54
Ja. Ja ja.
Steiner
01:16:56
Kam halt neue Siegel steht für irgendeinen Ort irgendwo und das muss kein großer sein Und ich glaube, ich möchte dort einen Markt eröffnen und es soll ein Sommermarkt sein. Dann würden wir mit dem reden und würden einmal sagen, hast du dir überlegt, hast du das Potential dazu, hast du einen Markt, weißt du, welche Kosten auf dich zukommen, hast du Leute, wir wir arbeiten mit dem das durch. Wir geben kein freiwillig äh äh nur weil er sagt er möchte Mitglied bei uns seiner Unterschrift. Ja du kannst Mitglied der Unsinn sein, es wird geprüft macht das, wirtschaftlich ein Sinn für den kann, der das wirklich erledigen? Kann der das positiv gestalten wird? Weil es bringt ja nichts wenn der sagt ich mache irgendwas und nach drei Wochen oder Monat oder ein viertel Jahr sagt jeder was ist das für a Pfusch, der da passiert.
Bianca
01:17:39
Apropos wirtschaftlich gestalten, wie finanzieren sich jetzt denn Sommermärkte?
Steiner
01:17:45
Sommermärkte finanzieren sich in der Regel von sich selbst. Äh das ist gut, Sollen wir welche finanzieren sich von sich selbst, indem sie einerseits ein hohe Zahl an freiwilligen Mitarbeiter haben? Andererseits eine ganz geringe Zahl an ähm Fixangestellten. Und zum Dritten, gibt es die eine oder andere Unterstützung von der Stadt meistens. Also bei uns zum Beispiel.
Willy
01:18:14
Lokale Förderungen.
Steiner
01:18:15
Ja. Irgendwie lokale Förderungen. Die habe ich ihnen dann überschaubar im Ausmaß. Und ansonsten durch den Verkauf der Ware, denn wir verkaufen ja doch viel Ware und nachdem die Ware ja bei uns unter Anführungszeichen nur die Kosten hat. Distanzportes, also der Logistik, Das Ding haben wir also das, was wir kaufen, den Deckungsbeitrag können wir dazu nutzen, um die Fixkosten in Bezug auf Logistik, die zum Teil auch variabel sind, äh zu decken, ja.
Willy
01:18:46
Okay, stimmt. Die Margen im Handel selbst sind ja teilweise wirklich bei nur zwischen null und und bissel mehr wie null, ne. Wenn man was auf die einzelnen Produkte geht.
Steiner
01:18:57
Kommt später.
Willy
01:18:58
Ja. Ne?
Steiner
01:19:01
Überleben. Der braucht am Arsch, Der hat ja Angestellte zu zahlen, der hat ja der hat ja Flächen, der der bedient. Wie soll denn das gehen? Der braucht der braucht ja aber so viel Menge kann's gar net haben, muss nur ein Prozent haben, Und der nur 1 Prozent Deckungs später geht, dann kann er äh den Konkurs gar nicht anmelden, so schnell ist der da, Also die haben alle am Arsch, die äh in einen zweistelligen Bereich ist mindestens, also nicht mindestens in einem zweistelligen Bereich ist.
Willy
01:19:32
An diese Stelle äh kurze Einladung an alle äh Vorstände von Rewe, Spar, Hofer, Lidl, die uns jetzt zuhören. Hoffentlich. Wir würden gerne auch mit ihnen reden und mit euch reden. Ähm, und äh dein vollständiges Bild der Handels äh Lage in Österreich und der Händler in Österreich zu bekommen. In diesem Sinne herzliche Einladung. Und jetzt muss ich wieder weiter.
Bianca
01:19:55
Ein Bedürfnis, oder?
Willy
01:19:55
Mit der Bedürfnis, weil weil wir möchten ja mit allen Seiten reden und und das wäre.
Steiner
01:20:00
Aber der Hagel hieß, da kann er also um die um das auf das nochmal zurückzukommen. Der und die Industrie, die wird dir jetzt meistens an den Pranger gestillt, wenn's darum geht über CO2 und über Umwelt und über Lebensmittelverschwendung, und jetzt möchte ich das aus meiner Sicht schon einmal sehr klar formulieren. Die einzigen zwei Gruppen, die in Österreich, Professionell an dieser Arbeit seit langen Arbeiten in diesem Konzept, das ist Handel und Industrie. Das sind die einzigen in Österreich, die da Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und die die CO2-Sache in dem Sinn am besten bekämpfen, im Sinne dessen, wo sie können. Und das gehört net, dass die an den Pranger gestillt werden. In Wirklichkeit kehren wie vorab gestimmt und gesagt, komm, eigentlich müsste es mal so machen, wie die Handel und Industrie es macht, Warum, ich nehme jetzt einmal grobe Zahlen her, ja, da kemma nachher drüber diskutieren, ob da die eine Tonne stimmt oder nicht stimmt, aber so im Chrom. In Österreich wird in Chrom ungefähr eine Million Tonnen entsorgt im Jahr. Drüber diskutieren, weil ja da fängt's ja schon einmal an, Diese Millionen Tonne, von die wir entsorgen, die wir entsorgen. Da gibt's ja 100.000 verschiedene Quellen und es gibt keine richtige Statistik darüber, wie das eigentlich funktioniert.
Bianca
01:21:19
Es gab selbst eine Ausstellung im naturhistorischen Museum, die unterschiedliche Zahlen.
Steiner
01:21:24
Genau, so. So, jetzt sage ich einmal Folgendes dazu. Wenn ich in einem Land lebe, eine Regierung habe und ein Ministerium habe, was dafür zuständig ist, Ministerium ist ja zuständig dafür, dass die Lebensmittelverschwendung um ein Drittel äh zurückgeht in Österreich. Es gibt ja EU-Gesetzgebung diesbezüglich. Was bis 20, 30 passieren soll und ich kann dazu sagen, ich war, In diesem Ministerium mit unterschiedlichen Ministern schon mehrere Male und es gibt bis heute kein Konzept diesbezüglich. Sie mir in der Lage sind von irgendeinem von diesen Leuten da irgendein Konzept da mal zu sehen, wie das funktionieren soll, nachdem wir dorthin gesagt haben, wir bieten alles an. Beim letzten Meeting, was ich gehabt habe, habe ich gesagt, ich biete an, dass wir eine Arbeitsgruppe machen. An der wir gerne teilnehmen und wo ich die besten Leute diesbezüglich gerne in diese Arbeitsgruppe einbringen kann, weil die gerne an den mitarbeiten würden, dass wir ein gemeinsames Konzept haben, dann hat die Frau Minister gesagt, na ja, wir werden sie irgendwann mal im nächsten, im nächsten Jahr anrufen, das werden wir schon einmal machen. Und in dem Protokoll, was wir gemacht haben, ist diese Idee net einmal mehr aufgeschienen, Also soweit äh wo's läuft in den Ministerien. Das möchte ich einmal einfach einmal festhalten.
Willy
01:22:41
Ist es ein Aufruf kommt's von Philosophien ins Tun quasi jetzt, ne.
Steiner
01:22:44
Wo soll das dauern? Ich meine, da wird jeder, jeder und alles wird da äh dauernd äh an den Pranger gestillt. Jeder und alles wird wird hinterfragt. Und die Leute, die eigentlich was tun sollten, tun gar nix, ja? Also ich sage amal, salopp formuliert in dieser Beziehung gar nichts. Weil er nicht da ist. Würdest du sagen, ich bin heute net in der Lage in Österreich zu ermitteln, welche Tonnachen wo sind, ja, dass ihnen das Geld dafür habe als Ministerium äh solche solche Prozesse ins Leben zu rufen, kann mir doch keiner einreden. Das ist ja einfach unmöglich, was wir für Budgets haben und welche Budget-Verschreitungen haben und von wie viel Milliarden wir reden und da kann ja keine Arbeitsgruppen machen, die ein paar Millionen kosten von mir aus, damit da irgendwas Gescheites auf die Welt bringen amal in Bezug auf Datensicherheit. Und in der EU ist das dasselbe. Da gibt's unterschiedliche Daten innerhalb der EU. Da gibt's keine Einigung darüber, wie Abfall genau definiert wird und welches mögliche. Da kommen die unterschiedlichsten Daten daher. Das ist ja alles in Wirklichkeit ein Scherz, ja? So. Und da muss ich sagen, da ist mein Anspruch an die Politik, ein anderer als er derzeit da ist, ist einfach ka ordnungsgemäße Politik, die diesbezüglich gemacht wird.
Willy
01:24:04
Gibt's da Ideen, wo Ideen was gemacht werden sollte, wo so a konkrete politische Handlung sein sollte.
Steiner
01:24:13
Da braucht man nur sagen, so, wir rufen, in Österreich gibt's genug, wann ich die hernehme, die hat äh die hat Experten ohne Ende wurden und Leute sich auskennen und noch ein paar andere, Die sagen ihr seid dafür zuständig, dass sie mir einen Warnfluss dokumentiert, sondern Erhebungsmethoden. Ermittelt da wird die die Universität vor Freude aufschreien und sagen wann nehmen wir das finanziert ist wunderbar, da haben wir 17 Diplomarbeiten und weiß nicht wie viele Studenten die und im Laufe von zwei Jahren haben wir alle Unterlagen die er braucht ja schon fertig aus. Das geht ja meines Oasen relativ schnell ja, es ist ja vieles ja und die Datenbasis auf eine einheitliche Basis hoffen und dann zu sagen, so und da brauche ich jetzt verpflichtende Informationen. Die die meisten tun ja das auf, dünken irgendwo äh ermitteln auch. Aber es gibt a 400.000 Gesetze, ob sie weil sie äh Bäckerei sind und das Gebäck zurücknehmen müssen, aus Holz drauf haben und dort der Mond haben, das können sie wieder nicht zusammenmischen, das müssen sie trennen und was das weiter werden wollen, geht das wieder a net und dann die Tiere dürfen sie's nicht nehmen und dann dies das net. Da gibt's da 400.000 Gesetze, die sinnlos sind.
Bianca
01:25:25
Aber wenn's jetzt um um Lebensmittelabfälle geht, Lebensmittelverschwendung, wer hat da aus ihrer Sicht dann den größten Hebel in der Hand?
Steiner
01:25:33
Ja, das hat ja mal das Erste geht einmal darum, es geht einmal darum, äh, Fakten zu erheben, die unumstritten sind und net, dass man dauernd über irgendwas diskutiert, Das ist einmal das Erste. Wenn man die Fakten hat, kann man sich ein Bild darüber machen und dann kann man eine Strategie entwickeln, eine Strategie im Nebel ohne irgendwas. Das ist alles sagen net wirklich zielführend. Das ist zwar österreichische Methode, aber das ist katzielführende Methode zu besteuergeld verschwendet und leid verärgert. Äh. So, wo liegt der Hebel? Wir haben tausend äh eine Million Tonnen im Jahr, die werden entsorgt. Davon sind äh jetzt muss ich sagen, meine Unterlagen hätte net mit, also ich habe das im Kopf. Davon sind 100, 11 Millionen in etwa, 11 Millionen etwa im Handel. 150 Millionen Tonnen in der Industrie. So diese 260 Millionen Tonnen sind die, die am besten erfurcht sind, sage ich mal. Wähle Handel und Industrie ein hochgradiges Interesse haben, dass sie ihre Sachen, relativ in Ordnung haben, weil denen geht's darum, sie müssen ja das auch bezahlen und wenn wir vorher von den Margen gesehen haben und von den Gewinnern äh ist jeder hocherfreut, wenn er das reduzieren kann oder ist. Also deswegen sind die von Anfang an mit dabei. Die arbeiten mit. Die haben Konzepte dafür, die tun alles. So, dann haben wir einen Bereich, das ist außer Hausverpflegung. Der macht ungefähr 25.000 Tonnen aus. Äh die sind überhaupt net der Furcht in Wirklichkeit. Und die kommen auch schwer äh, Diese Sachen entsorgen aufgrund der derzeitigen Regularien. Ich weiß selbst, Ich war selbst bei einem für einen äh Buffet im Ministerium, Das war wunderbar. Aber ein Buffet dort gehabt und dort ist ungefähr, jetzt sage ich einmal salopp, mindestens ein Drittel, wenn nicht mehr übrig geblieben. So geschaut, das sage ich nicht zu wem, ob er ihn von diesen Leuten, die dort zuständig sind. So gehe ich aus, das ist das Thema. Wir hätten Konzepte dafür, sowas abzuholen, zu Leuten zu bringen, die das brauchen, die hätten ihn ihren ganzen Leben noch nie so ein gutes Essen gekriegt, wie sie's da haben, fertiges Hirschgulasch, ein fertiges Dings, auf was weiß ich was für Schneesch.
Willy
01:28:01
Unmengen an Salat.
Steiner
01:28:01
Und Ole in inne wird alles entsorgt. Warum, Weil das das Gesetz Hygienegesetz net hergibt. Hygiene hin, Hygiene her, das kann man irgendwie prüfen, dass das trotzdem funktioniert, wenn jemand die Verantwortung übernimmt, sagen wir zu mir, wissen's was? Wir haben nicht Jahrzehnte lang a Hygienegesetz ins Leben gerufen, damit Leit wie ihr das wieder unterlaufen, Ihr könnt's ja mal nachdenken, ob ihr das gesehen könnt, dass man das sinnvoll diese Sachen verwendet, uns jetzt irgendwann einmal hat's dann halt geheißen, okay die Sachen, die vor Ort in einen anderen in einen anderen Raum wo einen anderen nicht aufgemacht werden, die kann man nehmen. Na gut, naa, wir die nehmen können, das ist ja ka Entgegenkommen, ja, das ist ja logisch, das ist ja das nehmen kann. Aber, Betreut wird dein Büffet. Dort gehen die Leute hin und holen sich das. Die haben weder einen Mundschutz und die haben weder eine Handschuhe an, die haben gar nichts. Bei denen ist es Recht und gut. Wahnsinn würden das nehmen und essen, Wenn Sie aber jetzt einen anderen das Esenbuch anders hinbringen, am selben Tag noch, der darf doch aus Hygienebegründungen nicht machen. Weil der könnte ja von denen investiert worden sein, Aber die, die dort essen, die investieren sich nicht selber, weil das ist eine edle Kategorie von Menschen, die sich nicht anstecken. Äh ich meine, das ist ja alles sinnlos.
Willy
01:29:21
Was ist da dahinter Gedanke dabei? Ich glaube da geht's um die Erhitzung glaube ich auch. Gell da geht's ja hauptsächlich um die die dass die erhitzten Lebensmittel glaube ich ist der zentrale Punkt oder? Die wo's irgendwie eine gewisse Zeit erhitzt worden sind und dann die Haftung glaube ich.
Steiner
01:29:34
Die Haftung, die Haftung ist ja immer die Haftung ist ja immer schon weg. Die Haftung ist ja immer von dem, der sie vertreibt. Wir laufen ja für alles, was da ist. Das da haftet ja keiner vom von der Spar oder von der Rewe oder Funk.
Willy
01:29:51
Haftungsübergang auf und das wäre im Fall dieser Lebensmittel ausfahren.
Steiner
01:29:57
Dasselbe. Aber wird nicht gestattet, weil verboten. Ja ja.
Willy
01:30:02
Trotz Haftungsübernahme, weil ich habe diese paar mal schon gehört und da war immer immer so im Hintergrund die der Haftungsübergang und das ist immer zu riskant et cetera. Das will ich dir net machen. Kennen uns das.
Steiner
01:30:10
Ja, das ist vielleicht da muss man immer fragen, wer sagt das, ja, irgendeiner sagt, ich nehme das nicht, weil das ist immer zu riskant. Das verstehe ich, weil das so gewesen ist, wo's war. Aber wenn der sagt, ich nehme das, ja, dann braucht der Geber keine Sorgen haben mit Haftung ja? Aber er darf das nicht, er darf das.
Willy
01:30:30
Darf das auch nicht. Selbst bei Übernahme, selbst wenn du was unterschreibe.
Steiner
01:30:33
Ja, darf das laut Gesetz nicht, ja? So und da muss ich sagen, Da muss man halt einmal was neues Leben rufen und überlegen. Ich meine in den Ministerium sieht's nicht weiß net wie viel Leit, wie zollen tausende von Leuten werden sich in dem Ministerium auch sein, die könnten sich Gedanken machen, wie man das Gesetz so ändern kann, dass das ist. Das hat keiner ernsthaft überlegt.
Willy
01:30:53
Versprechend aber von einer Menge an Lebensmittel, die ähnlich hoch ist wie die von Handel und und Industrie äh zusammen auf Jörg sind.
Steiner
01:31:01
Ja klar. Das ist ja auch logisch, weil der Außer-Haus-Verzieher ist ja ein sehr großer. Der Catering-Bereich ist auch ein sehr großer. Und Sie können natürlich in einen Catering-Bereich und im Gastronomiebereich natürlich net so genau planen auf diese Mengen. Wie wie im Lebensmittelhandel. Sie tut sich ja leichter zu planen, wenn i da irgendwelche Statistiken, Übergängigkeiten des Produktes X habe und schaue, aha in der saisonale DJ hat das ungefähr so aus und jetzt bestelle ich dies oder jenes, ja? Tue ich immer leichter. Wenn sie ein Catering-Unternehmen sind und das bestuhlt jemand bei ihnen und sie sagen, äh ich möchte jetzt ein Buffet haben für fuffzig Personen, ja. Oder hundert wer fuffzig gesehen hat aber da gibt's a Buffets mit 500 Leuten oder so. Äh ich brauche ein Buffet für 5hundert Leute, ich brauche a Hauptspeise, a Vorspeise Dessert und das muss drei drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten geben, ja nie auf den Punkt genau äh bestellen, weil entweder haben's Gefühle oder haben's zu wenig ja, haben's zu wenig gesagt, ja was ist das für ein Buffet, ja und hat jetzt, und droht jetzt früh? Sagt er, das ist ja wunderbar. Ist mir wurscht, gell, bezahlen muss also das geht aber natürlich etwas was immer anfällt ja und wo's schwer zum Kalkulieren ist ja und da ist nit notwendig das alles weggeschmissen wird, langsam fängt Mai an in diesem Bereich na zu denken. Ja ja so ein bisschen knapper und Dings, aber es wird immer noch viel weggewiesen, wie man sieht. Dann haben wir einen Bereich, äh das ist überhaupt das Lieblingsthema. Das ist sie und ich oder ich und sie, der Haushalt, weniger, weil sie trinken ich mehr, weil ich habe immer andere Sachen auch da. So wie jetzt net. Da zum Beispiel da schon wieder Problem.
Willy
01:32:50
Tischpunkt folgen.
Steiner
01:32:51
Also bei mir ist das eher ein Problem. Also ich sehe da eher mich aber die Haushalte haben ungefähr dreihundertfünfzig um die dreihundert, dreihundertfünfzigtausend Tonnen Weg. Nicht notwendig, Mal schauen, Biotonne gar nicht richtig erhoben noch, sondern normale Abfallverwertung. Wenn man sich das anschaut. So und dann gibt's noch die Landwirtschaft. Dort waren auch keine echten Daten. Um die dreihunderttausend Tonnen, zweihundert, dreihunderttausend Tonnen, da reden wir von hunderttausend Donner Differenz, wo wir gar nicht wissen, ja. Da wird eingeackert, da wird verfault, das suchen irgendwo sein, da wird da gibt's auch nix, ja. So, auch keine richtigen Daten. Das heißt, Wir haben wir haben drei oder vier große Bereiche, die sehr schwer. Zum Bearbeiten sind, das muss man auch sagen. Und wo ist aber auch keine richtigen Daten gibt, ja. Und jetzt zu sagen, wenn sie das anschauen, Wieder bei der Landwirtschaft schuld, dann war sie ja mal mit einem Bauer reden oder mit irgendeiner Agrarunternehmen, die alles einhockern müssen, weil das kann er abnimmt, wird die Gurken halt äh Dings ist und die Chaoten zwar so statt eine und was weiß ich was weiß, das können sie nicht verkaufen, die Tomaten einmal so und auch mal so ist ja, da sind wir die Konsumenten. Der Handel, der das eh verkaufen verkaufen könnte, der sagt ja net, Bei mir kannst du das alles das bleibt bei ihm liegen nachher. Ich glaube der Merkur damals heute heißt der Biller Blues, der damalige Merkur hat da mal ein Konzept gehabt. Ich kann mich erinnern, da sind wir in der Zentrale gesessen. Der hat das Konzept gehabt äh, Lebensmittel, die die nimmer so na, nicht schlecht werden, äh äh die auch net dem Umlaufdatum unterfallen sind, den MHD, sondern die einfach gesagt haben, optische Mängel. Wir verkaufen die in so einem günstigen der hat nix verkauft vor dem Forst. Ne, der ist auf der Ware sitzen geblieben. Der hat noch aufgehört mit dem Konzept. Heute fangen die schon wieder an mit irgendwie aufgrund dieser ganzen Diskussionen. Wir haben auch ein Querpendown am Abend, können also irgendwas, was in den Korbis glaube beim Lidl oder wo das ist, können's irgendwas um einen Drittel Preis kaufen oder irgendsowas, ja, funktioniert auch nicht richtig, weil das passt eben nicht zusammen zu so einem Geschäft, wo ich äh ein sauberes, cleanes Geschäft habe und jetzt plötzlich habe, äh das ist jetzt so quasi Abfall, den könnt ihr bei uns kaufen, aber einen besonderen Dreh, aber wenn das a bissel anders nenne, funktioniert das konzeptionell net und Bernald Sparschau schon gar net, wenn ich sage, ich habe ein frisches Konzept, Bei mir kriegst du die frischeste Ware und weißt, die können net daneben solche Produkte haben, ja. Das ist das passt konzeptionell nicht.
Willy
01:35:18
Das ist eine spannende Frage, die man sowieso wahrscheinlich in das so eine Frage bissi die Ansagen äh der Handel oder die die Optimierung, die Wirtschaft hat, hat das einfach so hinoptimiert, dass einfach für das natürliche ist, weil's in keine Kistenmeile passt, weil a Kisten gewisse Dimension und die anderen sagen halt ja wir haben doch unsere Nachfrage genau das äh Probleme herbeigeholt.
Bianca
01:35:42
Wer ist es schuld.
Steiner
01:35:43
Ja also.
Willy
01:35:44
Wo du.
Steiner
01:35:45
Also ich habe da eine Meinung, mit der ich aber immer oft an. Muss ich dazu ja klare Meinung. Ich bin eine sehr klare Meinung. Schuld an allen.
Willy
01:35:54
Ja die Schuldfrage.
Steiner
01:35:55
Schuld an allen, bin ich und Sie, wir, die Konsumente und sonst niemand. Weil der Handel, Die Industrie, die Makler die Klavier, wer auch immer, die möchten nur eines, die möchten den Konsumenten gefallen und ihnen so viel wie möglich verkaufen. Und die tun alles, was der Konsument will, So, wenn ich jetzt einen Laden habe, wo ich sage, mein Konzept ist frischer. Bei mir kriegst du die frischesten Produkte, die schönsten Produkte, Und die geht dann hin und die sieht, der klaut sich das aus und lasst die Bananen liegen und lasst das liegen. Ja, wo sollen die machen? Die werden alle nimmer bestellen. Das wäre dreimal machen und dann würde ich sagen, ist wirtschaftlicher Mensch, ein Mensch. Also ich muss an meine Einkauf, wenn bei der Qualität der der die Kriterien bei der Banane, die muss ich höher schrauben, weil sonst bleibe ich auf der Ware sitzen wir da Konsument, kauft man die net, und wenn äh.
Willy
01:36:48
Aus dem Dilemma. Das ist ja unauflösbares Dilemma in dem.
Steiner
01:36:52
Kein unauflösbares Nehmer, es ist einmal äh eine klare Positionierung. Wer in erster Linie was tun kann. Nämlich nicht der Handel, nicht die Industrie und net irgendein Gremium irgendwo, sondern ich und andere als Konsument, Wir müssen was tun.
Bianca
01:37:08
Sie bringen mich gerade zum Nachdenken sehr. Ähm.
Steiner
01:37:11
Ja. Ist doch gut.
Willy
01:37:13
Danke, danke.
Bianca
01:37:18
Wenn aber die Situation ja heute so ist, wie sie ist und ich freue mich jetzt, dass ich als Konsument den Hebel in der Hand habe und einkaufen gehe, meine Lebensmittel und da ist aber gar nix drinnen in dem Supermarkt, was ich eigentlich kaufen würde wollen, was mache ich dann?
Steiner
01:37:33
Also wenn sie in Österreich keine Möglichkeit finden in unter der Vielzahl der Geschäfte, das zu finden, wo sie brauchen, Ist ja ein Luxusgeschöpfter Sonderklasse. Ja, es ist unmöglich. Es ist unmöglich. Na, wirklich, es ist unmöglich zu sagen. Ich finde das net im Handel.
Bianca
01:37:54
Aber auch wenn's jetzt eben um so Dinge ginge, wo wir sagen, okay, ich hab's jetzt in der Hand, dass das zum Beispiel nicht weggeworfen wird. Die krumme Karotte als Paradebeispiel, wo Kredite.
Steiner
01:38:04
Ja beim Merkur hätten sie's gekriegt, aber da hat keiner gekauft, Sie gehen's zum Dehner oder zu ihr ernannt Diener. Wie heißen denn diese diese Gemüseläden da? Ja da gibt's hunderttausend Gemüseläden, alles mögliche. Die Homo ist so was auch. Da können sie das kaufen. Kostet zwar mehr, aber aber sie kriegen's.
Bianca
01:38:24
Spannend ja ähm mhm.
Steiner
01:38:30
Beispiel hier, also lass mal den armen Lebensmittel mal in Ruhe. Nehmen wir ein anderes Beispiel her. Nehmen wir an das Beispiel her, dass wir sie vielleicht auch äh genauso wenig gottieren wie das Erste.
Bianca
01:38:44
Find's großartig, wie gut, die haben gar nix. Wir stellen nur.
Steiner
01:38:46
Nehmen es die Bekleidungsindustrie her. Äh wenn sie die Bekleidungsindustrie herschauen, da werden i hob die Zahl jetzt halt im Kopf, wie viel Millionen Tonnen Kleidungsstücke entsorgt. Also nit im Second-Hand-Laden von denen redet net, sondern ich rede von diesen Kleidungsstückeln, die, beiden zusammengepresst werden, auf Faschivkummern und nach Afrika kommen und entweder würden verhetzt werden oder oder zum Teil verschenkt werden oder was weiß ich was alles damit gemacht wird. Da gibt's a ganze Industrie dahinter, die das macht. Wenn Sie wissen, dass die Kollektionen sich ungefähr dreimal im Jahr drehen, Wenn Sie wissen, dass die heutige äh Benutzung von Kleidung, ein Vielfaches weniger ist als früher in Tage gezählt, hat man früher das sage ich jetzt einmal, ich sage eine Hausnummer, äh hundert Tage getragen, Trance ist heute nur mehr fuffzig Tage, Äh dann werfen Sie das weg. Jetzt frage ich Sie und und dann geht's darum zu sagen, so, Damit ich mir das aber leisten kann, dass ich meine Kleidung so oft wechsele und mein Sortiment muss ich ja zu einem bestimmten Preis einkaufen, ansonsten würde das mein Budget ja sprengen, außer jetzt so zu den obersten zehn Prozent in Österreich. Alle anderen wissen mit dem Budget ein bissel haushalten und sagen, wie viel habe ich von meinem Budget? Vier Textilsachen und so. Ja, weiß man, wie viel Oster-Prozent das ist. Wenn ich jetzt aber weiß, die Tagedauer kürzer wird, die Sortimentsanzahl sich ersetzt, dann und ich das alles billiger kaufen würde, ansonsten würde es einen H und M und andere nicht geben, Prämark und so, die billigst, Marken unter allen, Wer verpflichtet oder zwingt einen Konsumenten zu einem H und M und zu einem Primark zu gehen? Und addetil zu kaufen, was weiß ich net. Zwei Euro kostet oder was. Ich meine, da muss ich ja von von Hinter Tupfen oder muss sein, dass sie sagen, ich kann mir net vorstellen, äh.
Willy
01:40:52
Liebe Grüße nach Hintertupfen. Ja. Und.
Steiner
01:40:54
Dass das mit dass das mit äh mit Kinderarbeit oder net mit so guten ökonomischen anderen Bedingungen oder sozialen Umweltstandards, gemacht worden ist, kann da net die ganze Zeit schreien, das muss man alles einhalten und dann geht man hin und kauft man um zwei Euro ein T-Shirt. Und die Leute, die würden daher das auch nicht bestellen können in den Rhythmus, wie wir da haben wir das alles wieder weg. Ja wer denn sonst als Konsument? Der Bremer gesagt nicht äh ich mache das jetzt alles und tue das daher an die zwingen jetzt die Österreicher das zu kaufen.
Willy
01:41:28
Ist man dadurch, dass man einen Wirtschaftsunternehmen oder Marktunternehmen ist vom moralischen Handeln befreit und ist nur noch marktorientiert und ist der Einzige, der moralisch handeln darf, soll und muss der Konsument.
Bianca
01:41:39
Alles einzelne.
Willy
01:41:40
Einzelner, weil das ist das, das, das ist jetzt so ein bissel die die Forderung auch, ne? Also ja.
Steiner
01:41:41
Na ja, na ja, na na. Na, na, na. Na, ich sage überhaupt net. Ich sage nur, ich darf net meine moralischen Anforderungen immer an andere stellen. Das ist ein Unterschied.
Willy
01:41:52
Genau, also jeder sollte sie für sich genau. Das heißt, jeder sollte moralisch handeln, ne.
Steiner
01:41:55
Aber der Konsum aber wann wann ich mir das alles anschaue in der Presse und alles andere dann sag ich eigentlich stellt man immer nur die Forderung der moralischen Kompetenz an andere. Aber nicht an einen selbst, wie twink habe ich. Und diesen Pullover kaufe um um irgendwas. Ich könnte den auch noch länger tragen, den Tag eh schon länger, aber ich kenne den ja länger tragen.
Willy
01:42:20
Warum damals dann? Also ich ich kenne das, was sie sagen und ich mache es selber, gebe ich ganz ehrlich zu. Äh aber diese diesen diesen Widerspruch zwischen dem äh äh was mer fordern. Auf der einen Seite und dann handeln wir aber, doch wieder anders, das dauernd in in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und schaffen's aber irgendwie, dass wir das ineinander zusammenbringen, ohne dass uns's reißt. Moralisch, Wie geht das aus? Also es geht sich aus äh ich spüre mich aber ich aber warum?
Steiner
01:42:55
Ja ausgehend wird sich's deswegen so leicht, weil wir eben diese diese Schuld und Einführungszeichen einfach immer das schieben, Das ist halt so bequem. Die Archimekapitalismus, die schlimme Wirtschaft. Passt das alles hin? Und ich bin der Gute und ich bin eigentlich nur manipuliert von denen und der Werbung und eigentlich so ist eine Sauerei. Äh i bin eh in Ordnung, ja.
Willy
01:43:18
Kognitiven Resonanz, das lagert man dann in so pauschale Gefäße wie Handel, Industrie, Politik keine Ahnung.
Steiner
01:43:26
Entschuldigen, aber äh entschuldigen äh es ist ja ois. Also ich finde ja vieles von diesen Aktivitäten, die wir da in Europa und in Österreich haben als ziemlich irrational. Also nehmen wir an, Die Umwelt. Ja, ein Thema, ne? Da kann man so richtig, da kann man so richtig ins Fettnäpfchen treten, ne. Also mache ich jetzt.
Willy
01:43:44
In der Umwelt.
Bianca
01:43:45
Mit Ansage.
Steiner
01:43:46
Mache ich jetzt. Ja, nit, weil das ist ja eines der heißesten Themen, ja? Wüste im.
Willy
01:43:52
Sinne des Wortes, ne.
Steiner
01:43:53
Wüste im Moment net. Ja genau, diese Umwelt und die Temperatur steigt. Das passt ja. So. Ich rede jetzt einmal davon, wir sitzen in Österreich, ja, Wenn wir über CO2 reden, dann sind das äh achtzig, 1Tausend Millionen Tonnen glaube ich. Die CO2-jährlich in die Luft geblasen werden, Der österreichische Anteil ist ungefähr achtzig. I, die sind alle gerunderte Zahlen jetzt, ja? Ist ungefähr achtzigtausend äh achtzig Millionen Tonnen. Das ist ungefähr null Komma null ein Prozent von dem Ganzen da. Also ab und die holen jetzt net genau stimmen, aber unser Anteil ist ungefähr null Komma, null Komma null ein Prozent. Das stimmt, ja. Null Komma null eins bis null Komma null zwei Prozent. Ungefähr, hä? Ja. Jetzt Frage eins. Wölche der Maßnahmen, die wieder ohne Treffen, in Österreich. Wird irgendein Einfluss auf dieses Weltgeschehen haben, Ja, so. Das heißt, ich könnte mich eigentlich sehr unaufgeregt diesem Thema in Österreich zuwenden.
Willy
01:44:59
Gebt mir eh nixer.
Steiner
01:45:00
Das geht mir nichts an. Es es passiert nix Großes. Ich kann eigentlich Und das wäre mein Ansatz. Ich könnte eigentlich sehr zielorientiert Strategien machen, die den der Umwelt auch helfen, aber ohne, dass es das Land zerreißt oder dass ich Wirtschaftsplätze, wegrationalisiert. Das wäre mein Ansatz. Aber was laufen die da um und protestieren und tun? Ja, dann sage ich, Freunde, dann geht's wohin und publizierst, wo sie einen Sinn macht. Dann geht's nach China und protestierst. Weil die haben den größten Umweltdienst. Wenn wir über Umwelt reden, wir reden, also die Deutschen, genau die, verstehe ich auch nicht, aber es gibt ja Gott sei Dank jetzt schon mehr Leute, die da die Deutschen haben gesagt, wir müssen die Umwelt retten, ja, Wir haben ungefähr das Teamfache von uns, ja, so wie in der Wirtschaft, auch in dem Bereich, machen ungefähr 2 Prozent der Umweltschäden aus. Die werden auch nicht die Welt treten, Was haben die gesagt? Äh CO2 ist ein Drama, unsere Kohlenkraftwerke, ja. Also sofort Ausstieg aus der Kohle. Wie's zwar nicht bis 2030. Wir wollen das früher machen. Atomkopfwerke weg, weil das ist sowieso das Letzte. Wir machen alles mit grünem Strom. Was haben sie jetzt? Äh sie kommen mit dem Strom nicht zusammen, weil natürlich die Stromleitungen drücken, wo sie sie haben, in wo sie Strom produzieren an der Nordsee mit die Windräder und weiß, die müssen ja irgendwie her, die können ja net fliegen. Das Strom kommt so aus der Steckdose, aber irgendwie muss er in die Steckdose hinein. Alle Leitungen, die man legt, gibt's hunderttausend Grünen äh Probleme auf die Leitung nicht sein und dort darf das nicht sein und was weiß ich. Also sie kriegen den die den Strom vom Norden nach Süden net und jetzt tuen sie heute Strom zukaufen. Jetzt kaufen Sie schlauerweise Strom in äh von da aus und zu. Frankreich, 80 Prozent Atomstrom, liefert gerne, freut sich, jetzt in der EU auch diskutiert, Atomstrom ist grün, muss man nur dazu wissen, wird jetzt diskutiert darüber, ja, Atomstrom ist grün. Und die machen und schließen das alles. Die Arbeitsplätze auf dem Markt, die haben zigtausend Arbeitsplätze weniger. Die haben ihre Energieversorgung, äh nimmer im im Griff so wie's war, sondern müssen von außen Energie zukaufen. Was macht China, China plant im Moment 80 neue Kraftwerke im Bereich Kohle, 80 große Kraftwerke, Kohlekraftwerke, plant äh wie viel 20 oder 30 neue Atomreaktoren. Die machen alles das, was wir da bei uns verteufeln. Wos ois nit geht. Ja dann geht's doch dorthin hin und protestiert oder zockt's? Sie sollen das nicht tun. Unternehmen tun. Jetzt nicht mehr mal hier in der Unternehmen in Österreich her, egal wen, der international arbeitet und energieintensiv arbeitet, der dann sagt, hey ich muss mit den Strom, morgen kriegen wir jetzt das Ökosteuer und das kriegen wir dazu, was soll der machen, der muss doch blöd sein, weil er nicht sagt, na jetzt überlege ich mir aber schon einmal, ob ich mehr Produktionsleute hinüber verlagere. Habe ich aber nicht diese Umweltstandards. Das heißt, ich verschiebe das Problem würden hin. Bei uns ist das alles besser, aber ich fahre unsere Wirtschaft in dem Sinne etwas herunter, weil ich Arbeitsplätze loswerde und, Und das äh und das CO2 deswegen auch nicht reduziere. Sondern da könnte ja doch unaufgeregt ein anderes Strategien überwenden oder die E-Autos. USA-Katastrophe.
Bianca
01:48:20
Aber was ist wäre dann eine Lösung für Europa? In dem Kontext oder Österreich.
Steiner
01:48:28
Mein Vorschlag wäre zu sagen so äh in welchem Bereich können wir Energie sparen? Äh, wo kann ich neue Starts abbinden für mich jetzt einmal. Ich sage jetzt einmal so eine Illusion. Eines der Hauptthemen wird sein, wie kann man Energie speichern, für Energiespeichern ist eines der großen Themen über über Batterien, welcher Ort auch immer. Wasserstoff ist ein Thema in der Zukunft als Sprengstoff, was auch immer, würde ich doch alle möglichen Forschungseinrichtungen, Start-ups, da würde Zentren bilden, die sich nur mit dem beschäftigen, Überlegt, dass wir keine Automobilindustrie habe, Würde mit MAN irgendwas machen und sagen, hey Freunde, jetzt haben wir a Chance, einmal irgendwas zu machen mit einem Auto, weil die die mechanischen Teile eines Autos, die sind ja alle sehr viel leichter zu bauen, Schwierig ist sind die ganzen Motoren und Getriebe dazu. Ein Elektromotor ist ja viel leichter zu bauen als ein Rieselmotor. Das heißt also in dem Bereich könnten wir was machen, überlegen, was glauben sie, warum die Chinesen und alle anderen auf auf Elektromotoren sitzen weil sie dort endlich diesem ganzen Wissensvorsprung, den die Deutschen und die Franzosen haben und die sich über Jahre aufgebaut haben in die in der Motorenentwicklung, die die nie einholen können, Beim E-Motor können sie einholen. Weil das ist ganz andere Technologie. Die ist neu. Die ist innovativ. Die braucht viel weniger Bestandteile. Also in diesen Bereichen müssten wir viel mehr arbeiten, da passiert ja nichts. Da passiert ja gar nichts. Österreicher wo du siehst oder ich mache mich wichtig als Zulieferant für so was und das ist halt so für alle da, die Automobile bauen. Moment, wir Österreicher, wir haben gute Ingenieurstechnik, wir haben a tolle Technik bei uns im Lande Das muss nur in die richtige Richtung kanalisiert und unterstützt werden.
Willy
01:50:18
Ähm wir sprechen jetzt viel von äh von von Produktion und und und Handel, vielleicht für einige die zuhören unerwartete Positionen, äh spannende Positionen. Äh was wir jetzt noch net gehabt haben, äh die die Außer-Haus-Verpflegung, Da hat's gern zusammenarbeiten, geht aber net, weil's das Regularium noch net zulässt. Wie schaut's denn aus mit der Landwirtschaft? Weil hin und wieder renovieren wir in den Podcast ja über Landwirtschaft. Gibt's da irgendwie äh, Zusammenarbeit direkt mit der Landwirtschaft, äh mit den Sommermärkten oder ja, nein und wenn nein, warum nicht? Und wenn ja, was?
Steiner
01:50:53
Es gibt, es gibt solche. Ja. Äh aber die ist noch sehr rudimentär, rudimentär. Also die ist noch sehr am Anfang und und nicht wirklich ausdehnen funktionierbar. Äh.
Willy
01:51:07
Man blickt auf eine Entwicklung hin oder?
Steiner
01:51:09
Ja ja wir wir wir werben da zum Beispiel in in sehr gut mit denen zusammen. Äh es ist aber wahnsinnig schwer dritten äh einen einen, praktikabel hebeln, nämlich finanzieller Art zu finden. Lebensmittel und wenn wir jetzt reden über wo was wird angebaut? Kartoffel, Tomaten oder sonst irgendwas. Die haben ja einen sehr geringen Preis. Da sind wir als Konsument sehr froh. Aber auch geringer Preis hat da immer Probleme ja jedes Transport jeder Transportkursanteil den haben jeder nieder. Äh, Auch wenn sie das Zeug gratis kriegen, wir täten ja sogar von der Landwirtschaft gratis Sachen kriegen, Die können die Sachen, die sie einackern zum Beispiel Kartoffel, die kennen sie uns nicht außerhalb geben. Weil das a zu großer Aufwand ist für die. Ja, also, Das ist das Problem. Der der Landwirt steht im Konkurrenz Konkurrenz zum Markt. Der Markt wird definiert, vom Billigkartoffeln, also ich rede jetzt einmal von den Kartoffel. Weil dort ist das Markenbewusstsein noch net so groß wie ob sie Bushemden oder sonst was tragen. Also da ist es etwas geringer ausgeprägt. Äh wenn sie jetzt Kartoffel haben, die, wo das Markenbewusstsein äh wenig ist. Man funktioniert sagen, sterische Erdäpfel und Müllviertel was weiß ich was weiß, ja. Also, Ansätze irgendwie am Marktartikel draus zu machen. Versucht man äh wann sie den den Billig haben. Kennen sie net so ein Bauer sagen, der ihn ein paar Cent pro Kilo verdient äh wissen sie was? Und herrichten und die hole sie ab. Dann brauche ich wieder Freiwillige, die das abholen. Dann habe ich Logaristik unten drauf und dann muss ich die Erdöl zu einem Dress verkaufen, den ich auch net verkaufen kann, aber unser symbolischer ist, weil da die Kartoffelkosten, glaube ich, zwei Euro oder ein Euro das Kilo, keine Ahnung, Ganz genau, aber ungefähr die Größen werden dann und wir verkaufen das um dreißig Cent. Jetzt wie soll ich um 30 Cent kann ich net einmal hinfahren, die abholen, ja Das heißt, das ist ein Problem. So, Frage, hätte ich jetzt einen Vorschlag an die Politik, Wenn wir schon dran denken und wir müssen die Umwelt treten und die Ökonomie reden, dann muss es das ja auch irgendwann haben wir was wert sein, kann ja mal was geben. Ich könnte ja solche Initiativen unterstützen. Ich könnte Langzeitarbeitslose werden beschäftigen. Ich könnte andere Leute beschäftigen, die können einen Arbeitsplatz kriegen. Ich könnte das finanzieren mit diesen mit diesen Mitteln. Und dann könnte ich das natürlich auch äh wieder abschöpfen. Und könnte das entsorgen. Dann habe ich einen zweifachen Effekt. Dann habe ich einen Effekt, dass ich Leute keinen Arbeitsplatz haben, einen Arbeitsplatz gebe und die Tour der CO2-Geschichte was, weil wir wir wissen, dass ungefähr äh äh die Lebensmittel an an, an der CO2-Gestaltung würden könnte CO2 reduzieren und die könnte reduzieren, dass die Lebensmittel nicht verschwendet werden. Ist aber net möglich. Ja, fragen Sie die Politiker, i weiß es net. Ich habe Sie gefragt.
Bianca
01:54:22
Das war jetzt ein Appell, ja. So so hätte ich es.
Willy
01:54:24
Ist ein eindeutiger Appell äh.
Steiner
01:54:27
Fragen Sie, warum's nicht möglich ist. Ich weiß es nicht.
Willy
01:54:29
Also Förderungen, äh wie auch immer auch in diesem Bereich stärker zu.
Steiner
01:54:34
Wäre zielgerichtete Förderung.
Bianca
01:54:38
Ähm jetzt ist es ja so, Habe nur geschaut. Ähm dass sie ja, wir haben geklärt gleichermaßen irgendwie den das Problem der Lebensmittelabfälle und der Armut lösen möchten. Ähm, war das eine oder das andere zuerst und welches mehr und welches finden sie schlimmer? Welches würden sie am liebsten zuerst lösen?
Steiner
01:55:06
Ja sagen wir mal so, Bei uns wurde überall nicht immer die voranstehend. Wir wollen net die Moralisten und wir sind nicht nur auf Versehen, nicht ins Priesterseminar gegangen, sondern bewusst nicht. Also äh. Ich glaube, dass dieses Konzept, was wir haben, die Armutsbekämpfung, die Armuts äh Vermählung nicht verhindern kann, weil sie können über Armut, über Lebensmittel nie die gesamte Armut die da ist und die soziale Probleme lösen. Sie können einen Teil dazu machen. Kann sie jetzt sagen, Es ist a ganz a einfache Regener. Sie sagen, ich habe jetzt in Österreich eine Million Tonnen und die bewerte mit irgendeinem Wert, da kann man lang diskutieren, was auch immer. Dann kommen's auf X Millionen. Eurodisio retten können. Für die Armutsbekämpfung brauchen sie aber viel mehr Geld. Das heißt also Armut kann mit Lebensmittelrettung nie verschwinden, kann einen Beitrag lesen. Es kann einen Beitrag leisten einerseits im sozialen Bereich. Es kann in der Armut dann lesen, es kann in der Lebensmittelbereich der Verschwendung was leisten, im CO2-Bereich was leisten, es kann überall was leisten, aber es kann nie, Die Armut in Österreich verhindern, das geht net.
Bianca
01:56:20
Jetzt abgesehen von der offiziellen Definition, was ist denn für Sie Armut?
Steiner
01:56:32
Das ist kein schlechte Frage, Das ist eine schwierige Frage. Das ist äh das hängt von der persönlichen Perspektive ab, deswegen bin ich auch so froh, dass es objektive Kriterien gibt. Die subjektiven Kriterien, die sind ja meistens in dem Sinne zutreffend, sondern ich sollte die Perspektive, die Froschperspektive, die man halt grad hat, aber für mich ist einmal da und wenn ich sage äh, Ich sehe äh Familien, äh kein Geld haben, dass ich äh die Schulsachen kaufen können. Oder, feiern können. Das ist für mich echt die Arbeit. Die sieht man laufen oder wenn sie Leute auf der Straße sehen die net irgendwo schlafen gehen dann. Und das gibt's in Österreich.
Willy
01:57:55
Ist es ist also so bei Ihnen, dass Sie wahrscheinlich jetzt mit Armut viel stärker konfrontiert sind wie jetzt zum Beispiel durch die Tätigkeit, außer wir wir quasi die Bianca oder wie zum Beispiel, ne? Ähm.
Steiner
01:58:06
Ähm muss nicht sein.
Willy
01:58:13
So durch die alltägliche Arbeit et cetera, dass man öfter drüber diskutiert, des öfter bewusst, bewusst wahrnimmt.
Steiner
01:58:20
Ich glaube, das nimmt jeder von uns, wo er die die Armut nehmen, sie wo er draußen, die sehen sie, Die blendet man aus, wie diskutiere ich auch net jeden Tag über Walmut. So ganz konkret net äh dann trifft mich das jetzt im Moment einmal, wo sie so ermutigt. Weil wir sehen da schon gleich, die die nicht wissen, was sie tun sollen. Wir, unterstützen Leute verzweifelt kommen und sagen ich kann meine Miete nicht holen, wir haben sie Hase und so was oder wir sind wir haben gar nichts mehr zum gratis oder so irgendwas ja. Also da da gibt's schon noch ganz spezielle Sachen, ja. Äh Armut ist, ist, ist, ist schwierig. Das ist, ja also, Ich glaube, dass das das Beste ist. Man geht nach dem Gesichtspunkt der objektiven Kriterien, also das ist definierte Armut und da fallen eh alle drunter. Da sind dann halt die noch drunter, die die, Kazimaraum, wo der irgendwo schafft in in Graz. Zum Beispiel, wo die in containers losen können oder wo Alkoholiker drin sind, die, äh die die überhaupt keine Perspektive mehr haben und der wird dort nicht gefragt hey und du musst dich ändern oder irgendwas, der kann nur deiner kann man schlafen, essen, weitertrinken, USD helfen ihm, ja, Das heißt, die Perspektive zur Armut ist eine ganz unterschiedliche. Und und und die ist auch sehr breit gespannt, ja. Das was wir als Armut daneben, das ist ja alles a relative Armut, aber was wir als Armut erleben, ist ja in vielen anderen Ländern kaum, ja. Dritten Lebensjahr mit unser Sozialsystem in gewisse Länder.
Willy
02:00:07
Ja. Das sind die objektiven Kriterien dann wieder relevant. Die absolute Armut.
Steiner
02:00:09
Ja genau ja ne gehen sie gehen sie noch auf die viele Bienen oder irgendwo hin und sagen ich irgendwo 800 Euro die ist als Familie als Unterstützung verdienen in gewisse Teile, oder irgendwo in Südasien.
Bianca
02:00:25
Aber für die Menschen, die jetzt hierher kommen oder generell in die Supermärkte in Österreich. Was was hat Sommer für diese Menschen für eine Bedeutung?
Steiner
02:00:35
CD haben wir große Bedeutung. Die daher kommen, die wissen ganz genau, was es für einen Riesenvorteil bei uns haben. Die sind, die sind alle sehr froh, dass es uns gibt. Also net uns und ganz Österreich heute diese ganzen die wissen das sehr genau.
Bianca
02:00:50
Ist das rein, das das zur Verfügung stellen von Lebensmittel, vom vom Einkauf oder ist das mehr?
Steiner
02:00:56
Ja, das ist a sehr gute Frage. Also äh es ist mehr. Es ist nämlich und das ist das, was wir da herum sehen, vom Kaffeehaus. Also wie sieht's und wo die Leute halt sich zusammenfinden können, reden können und wo sie sich untereinander, austauschen können und die Ressourcen erklären können und das gibt ihnen auch sehr viel und wir haben vor. Für einen guten Jahr, vor eineinhalb Jahre eine eine Studie gemacht äh weil das die ihre Frage auch beantwortet, äh was bringt's, wo man den Leuten, wir haben eine sogenannte SRUI-Studie gemacht, also nicht wir, sondern die Universität Wien hat das gemacht und zwar der der Bereich, Russland Entrepreneurship äh und die haben einen sogenannten, ist RUI als eine Social-Return an Investment herausgearbeitet. Jetzt muss man dazu sagen, was ist das? Überhaupt bei Social Media Turnern Investment, der sagt, folgendes aus der passiert, eigentlich auch von Return und Investment, denen man in der Wirtschaft kennt. Heißt, ähm, Gewinn auf das eingesetzte Kapital. Und äh da redet man vom Prozentsätzen, sage ich mal, von Unternehmen, in der Regel von US nur so um die zehn Prozent, die sie schon einmal sehr gut. Ja, also Unternehmen, was von 10 Prozent hat und das ist einmal ein ganz passables gutes Unternehmen. Bin äh hoffen, die sehr viel weniger haben. Also dann. Investment, der sagt net nur, äh wie früh ist das der Wert des eingesetzten Kapitales, sondern wie viel bringe ich zusätzlich noch soziale Kompetenz und Leistung, Und jetzt ist die Frage, was ist das, diese soziale Leistung, die man da erbringt? Die soziale Leistung, die man erbringt, ist, dass man nachlesen kann, wann die Leute zu einem Sommer gehen, dann brauchen sie weniger, wer ein Psychiater verbringen, dann brauchen sie weniger die Sozialhilfe. Äh stellen, beschäftigen, die sie mit irgendwelchen Dingen betreuen, weil sie einfach in den Markt durch den Kauf selbst äh. Soziale, Besserstellung psychischer Ort für sich erfahren und in den Kaffee auch. Man kann das äh genau herauserwerben. Und in dieser in dieser Studie ist herausgekommen, kann ihnen dann im Anhang geben, äh ist herausgekommen, dass der SROI für für Sommer 8,3 ist. Das heißt, für jeden eingesetzten Euro haben sie 8,3 Euro Anführungszeichen Gewinn an sozialen und anderen, Das heißt also und das ist a wichtige Aussage, nämlich insofern und 8 ,3 ist ja viel. Haben die ja gesagt bei der Studie. Äh das ist deswegen auch sehr viel, weil wir eben auf Grundlage lesen, dass wir sehr viele Freiwillige haben, dass wir eben nur mit äh nur mit geringsten Personalkosten arbeiten und einen geringen Einsatz an an Infrastrukturkosten auch haben, kommt da so a so a kommt a geringere Basissoße an zum Umsatz dazu, da gewinnen dann eben in einen höheren Wert ist. Äh. Das ist deswegen sehr wichtig, weil er zeigt, und das ist das wäre heute für die Politiker so wichtig. Wenn ich Projekte habe und das ist immer so, jeder Politiker hat im sozialen Bereich, Ein bestimmtes Budget, das muss auf jeden bloß ausgeben. Und ich kann nicht alle Projekte unterstützen, die ich habe. Dann wäre doch sinnvoll, wenn ein wenn ein Politiker, wenn er Geld ausgibt, überlegt, wo habe ich den größtmöglichen Nutzen. Für mich, Und den habe ich offensichtlich habe ich auch eine sehr hohe Nutzen, wenn ich ein Sommerprojekt unterstütze. Weil ich dann in dem Bereich, wo ich der Sommermarkt ist, mein eingesetztes Kapital sich mit acht Komma drei Euro, pro Euro verziehst, Das heißt dann habe ich einen hohen sozialen Wert. Das heißt also würden 100 Leute in der Umgebung haben als Beispiel jetzt und nehmen hundert Leute, dann werden diese hundert Leute Ist es besser? Ich gebe ihnen da net hundert Euro in die Hand, sondern ich mache einen Sozialmarkt, weil dann haben die 800 Euro Vorteil. Ja, das heißt, im Bezug auf Lebensmittel, in Bezug auf soziale Wohlfühlsteigerung auf Bezug auf weniger Krankenstände und all diese Sachen. Das kann man alles aus diesen Dingen herrechnen. Das haben wir das gemacht.
Willy
02:05:34
Ähm wir haben äh im Vorfeld die uns äh werden wir jetzt auf sozialen Investment sind oder vom nicht haben, von Armut et cetera, wir haben dieses Weg Dieser Begriff ist ein paar Mal gekommen, äh zum einen strukturell auch wieder alles, äh was halt, was halt damit zusammenhängt. Und die neuen Gesichter der Armut ist man oft unterkommen. Die jetzt in zu über die letzten ja, durch Corona vielleicht auch, aber auch schon davor. Äh äh äh entstanden sind. Da sagt ihnen der Begriff was, äh können sie das vielleicht auch bissel beschreiben ähm damit Menschen, die jetzt, wenig Kontakt zu haben mit dem Thema wenig auseinandergesetzt haben, auch Vorstellungen haben, a bissl, was, welche Menschen von Armut da betroffen sind, wie zum Beispiel habe mit einem mitm Verwandten äh gesprochen äh geht A in dem Fall zur Tafel. Berichtet von am Anfang dann mal hingeht, dass man sich nicht hintraut und ob man die Hürde überwunden, dann auch ein positive Erlebnisse, da sind die schauen dann auch da oft vor Ort genommen wird, dass das dann eigentlich toll ist und dass man sich dort austauscht. Aber das ist halt auch ein Mensch, äh dem es nie im Leben zutrauen würde.
Steiner
02:06:46
Mhm. Wenn man's nicht weiß. Mhm.
Willy
02:06:47
Wenn man's nicht weiß, dass der beim sozialen Markt oder bei der Tafel äh äh Lebensmittel kauft oder sich ab, Ähm was fällt ihnen da dazu ein oder was können sie da dazu sagen? Vielleicht ein bissel sensibilisieren für das Thema.
Steiner
02:07:04
Naja, das eine ist, die neuen Gesichter der Armut und das andere ist, so wie ich das verstanden habe, die Scham. Äh das würde trennen. Die Scham, die ist äh die ist an sich da. Die war aber vor 20 Jahren viel größer als heute. Also damals wurde die Schams sehr viel größer, hygienischer Sozialmarkt einkaufen als Härte. Das hat sich jetzt schon so, etabliert, dass das geringer war. Ich sage nicht, es ist nicht vorhanden, aber das war damals viel schwieriger. Also der.
Willy
02:07:34
Akzeptierter, sozial akze.
Steiner
02:07:35
Ist akzeptierter, es ist mehr warm und geredet worden. Armut ist a äh a soziales Phänomen, was man kennt und nimmer sagt, ja Maria, wenn einer oam ist, muss er sich da verstecken und so, ja, kann mich noch erinnern, wir haben am Anfang sehr oft das Problem gehabt, wo eröffnen wir einen Sozialmarkt, wie machen wir die Türe, wie machen wir das, dass die Leute hereinkommen, ohne dass sie gesehen werden, das ist heute in kleineren Städten noch mehr vorhanden, als sie nur warnen Gebieten. Das ist da, ja, diese Scham und das ist auch ganz klar äh ein Unterschied zwischen, nativen Österreicher sorge und Zugewanderten Österreichern oder Nicht-Österreichern, die in Österreich leben. Die haben doch viel weniger Scheu. Für die ist das kein Problem sich da anzustellen und da zu schauen, dass sie was kriegen. Aber Österreicher hat schon mehr, mehr bedenken, da hereinzukommen grundsätzlich. Grundsätzlich aber ja aber das nimmt auch tendenziell ab. Das ist da, ist da äh nimmt aber ab, ist nimmer ist nimmer das Thema, würde ich sagen.
Willy
02:08:43
Sehr gutes Zeichen. Akzeptiert es.
Steiner
02:08:47
Im im Sinne dessen, was da ist, ist ein gutes Zeichen. Also die sozialen Märkte sind akzeptiert, es ist nicht mehr so ein Schmuddelkrieg, dass ich da irgendwie und so so so ist wie am Markt, gehe ich hin und, Die neuen Gesichter der Armut würde sagen, dass das erstes einmal, In der Armutsbekämpfung in den letzten Jahren und in den letzten zehn Jahren her mit viel erreicht worden ist. Politisch gesehen. Der Lebolies noch immer erschreckend hoch. Der Rückgang ist periphere, Wirklich eine Erfolgsgeschichte, das ist an irgendeiner Sozialminister könnte da hinstellen sich und sagen, wir haben in den letzten zehn Jahren in Österreich die, Armut deutlichst bekämpft und und und haben die riesen Erfolge, würde wüsste nicht, wo ihre sehen soll. Äh, sehe eher neue Gesichter der Armut, so wie sie sagen, jetzt vorhin ausgelöst durch die Pandemie. Die habe ich vorher net so gesehen. Vorher war noch positiv optimistisch, leicht positiv, optimistisch im Sinne, dass es zurück geht tendenziell, jetzt sehe ich das eher anders, weil ja äh sehr viele Leute, Das klingt zwar gut, die sind in Kurzarbeit und kriegen 80 Prozent äh aber für viele Leute ist halt 80 Prozent von einer klaren Basis, Genauso viel zu wenig, dass ich halt nimmer leben kann. Und daher kommt dort in eine Reihe von Leuten zum durch die Pandemie, die die es heute wiedertrifft, ja und dadurch die Armut nicht besser wird, und das andere ist, dass äh ich nicht glaube und es ist auch nicht ersichtlich. Aufgrund dieser Änderung durch die Pandemie jetzt, wo es ja äh, sehr viel darum geht, da im Homeoffice zu arbeiten und mit mit äh viel mehr Computer gestützte Modelle zu werden. Wiederum den unteren Rand der Gesellschaft oder der Arbeit erreicht. Ja, das ist ja sind ja wieder die, die drauf zählen. Die haben ja nicht die Ausbildung, dass sie das machen können. Also das wird die noch einmal treffen Und das Dritte ist, dass ich glaube, dass diese ganze CO2-Geschichte noch weitere äh soziale äh Probleme äh ins Islem rufen wird.
Willy
02:11:01
CO2-Geschichte. Mhm.
Steiner
02:11:03
Die CO2 ja dafür die die wird nicht ich höre doch immer die CO2-Geschichte wird so viel neue Arbeitsplätze bringen ja Die CO2-Geschichte wird aber auch sehr viele Arbeitsplätze kosten und die haben noch niemanden gesehen, der gesagt hat, äh der eine Berechnung angestellt hat, wie viel Arbeitsplätze verloren hat, wie viel gewonnen werden. Wir reden immer nur über die gewonnenen und nicht, reden aber nicht über die Verlorenen. Nennen sie, nehmen sie zum Beispiel ich bleibe wieder bei meinem Motor. Wenn ich jetzt sage, ich verbiete das. Ja also ja ist hypothetisches Beispiel, aber es gibt schon andere Bereiche. Ich verbiete den Motor und ich nehme einen Elektromotor, dann brauche ich glaube ich nur mehr a Drittel der Arbeitskräfte, die zuerst gebraucht habe. Und wo kriegen wir auch noch einen Schub? Wir können die Stickdosen zählen oder was weiß ich was, aber, Da wird net automatisch ein Job bestehen. Ich kann natürlich sagen, da entstehen neue Jobs, ja. Wäre ich ja jetzt welche brauche.
Willy
02:11:57
Im gleichen Ausmaß.
Steiner
02:11:59
Aber nicht in den Ausmaß und das Zweite ist die Jobs, die dort entstehen, die sind auch anspruchsvoller als der andere. Da braucht ihr Ausbildung dazu. Da habe ich auch die Leute wieder nicht, Also, Ich glaube, das ist a sehr schwierige Geschichte in der Beziehung, deswegen sollte man sich diesen Themen, anders als so populistisch wie derzeit nähern, sondern es sollte die die Fundament einmal beachten und bearbeiten und dort die Strategien entwickeln.
Willy
02:12:25
Ist jetzt äh in mir ist jetzt die Frage jetzt vorher grad geschossen ähm sie jetzt mit dem Sommermärkten die ganze Sommerbewegung weiß net kann man so sagen Sommerbewegung ähm ähm, Sind jetzt eigentlich in der Armutsbekämpfung tätig oder eigentlich in der Symptomlinderung der Armut oder ist der, den Beitrag, den sie leisten, einer, der die Armut verringern kann oder eher nur einer, der die Armut abschwächen kann. Aber das Strukturelle Problem oder das eigentliche Problem der Armut wirklich.
Steiner
02:12:54
Wir schwächen das ab, Die großen Bekämpfer, ich muss ja dazusagen, das kann ja auch nicht äh der Aufgabe einer NGO sein. Äh äh das muss ich die das muss die Regierung machen. Die muss ein Konzept haben dafür. Dafür sind die Leute gewählt.
Willy
02:13:10
Und was sind so die wichtigsten Hebel aus ihrer Sicht? Wo sollte da angesetzt werden?
Steiner
02:13:15
Ja mein Bildung Nummer eins. Bildung ist das Thema Nummer eins, Äh das Zweite ist, ich muss, wenn ich in dem Bereich äh, Von CO2 und Green Investment und was für Sie einen Plan haben, einen Österreich-Plan haben, wie bestimmte Arbeitsplätze, die wegfallen, durch Neue ersetzt werden und wo sie mit den Leuten machen, die da wegfallen Ich kann net immer sagen, ja, da haben wir halt ein paar Arbeitslose mehr und übers AMS gibt's ein paar Schulungsangebote. Äh das wird das Problem nicht lösen, Firmen unterstützen und sagen pass auf wenn du weiter Leute ausbildest und behaltest und soll ja ein Teil dazu bei oder sonstiges. Also dann gibt's sicher hunderttausend Konzepte von Leuten, die die sich dort beschäftigen und auskennen. Die müssten nur mal gefragt werden, oder.
Willy
02:14:07
Wieder die Vorderung auf die Experten zu hören ein bissel oder.
Steiner
02:14:09
Schauen Sie her, wo i das jetzt her. Bildung, ja? Äh, Ich habe das jetzt selbst. Erstens habe ich's selbst miterlebt oder erlebe es mit. Weil meine Enkelkinder äh Homeschooling haben, Das Zweite ist, ich höre äh wir äh starten alle Schulen mit Computer aus und. Ja entschuldigen sie, wie viel Tablets haben wir bis jetzt verteilt? In irgendwelchen Schulen der 5ten Klasse kriegt A-Klasse äh und insgesamt haben wir vielleicht diese glaube 100.000 D-Blitz verkauft äh verteilt, Das ist ja gar nichts. Das ist ja gar nichts der Anzahl der Schüler, die wir haben. Das ist das Erste. Also dass man nit in der Lage ist zu sagen, den Standpunkt X. Heute beginnt ein neue Schule. Es sind alle Schüler mit einem Tablet ausgeschaltet. Ausgestattet ist ein Armutszeichen der Sonderklasse. Noch dazu war evas, das Homeschooling äh verstärkt wird. Das Zweite ist, Ich kann net nur die Teblitz verteilen, ich muss ja auch die Lehrer einmal schulen darüber. Es gibt ja Lehrer, die jung sind oder Lehrer, die ein bissel betagter sind. Die haben ja allen unterschiedlichen Zugang zu EDV-Sachen und Kenntnissen. Daher ist ja auch diese EDV-Schulung, die die EDV-Homeschooling, die man jetzt hat, die ist ja zum Teil unterirdisch. Ich meine, da kann er net ernsthaft irgendwer glauben, das ist ein normaler, regulärer Stundenplan. Wenn du der Lehrer auf der Tafel steht und irgendwas erzollt. Ich meine, das ist ja Schwachsinn ohne Ende ich kann ja auch net mit denselben Lehrbüchern, werden, die ich in der Schule habe, wo ich einen Frontalunterricht habe und ich sage nachher zu denen, pass auf und den Homeschooling mache ich dasselbe. Ich meine, in leben die denn? Das geht ja alles net. Das ist ja alles relativ einfach zum gestalten. Da gibt's Experten, wann mit einem irgendwann ein Konzept geschrieben, Das ist ja von den Parteien net einmal ignoriert worden. Und jetzt möchte ich dazu sagen, der Herr Androch ist aber Experte in allen möglichen Bereichen. Der ehemalige Finanzminister und der hat auch kein kleines in seiner Partei und der Herr Seucher ist auch Experte. Ja, das wird net einmal ernst genommen, was die schreien. Das und dann frage ich mich an, was muss diskutieren wir denn da? Mit, Der Standort diese ist ist ist von Schule zu Schule so schwankend. Das hängt von der Lehrkräfte ab und keiner hat ein richtiges Konzept, organisieren, die machen sich selber irgendwelche Konzepte oder sie irgendwas haben, weil ja nichts vorhanden ist. Diese Karriereplan diesbezüglich vorhanden, die Tour Homeschooling macht nicht nur die die Schüler unterrichten über Homeschooling und ich habe kein Konzept dazu. Das ist ja jenseits von Gut und Böse.
Willy
02:16:59
Lücken, die da entstehen, die führen dann quasi über diverse Schritte wieder zur Marginalisierung in Form von Armut et cetera.
Steiner
02:17:07
Ja weil ich meine, das ist ja nichts.
Willy
02:17:08
Wichtiger Faktor Niederlei.
Steiner
02:17:09
Das, was ich jetzt sage, ist a kein Geheimnis. Das ist ja nix Neues. Das weiß doch jeder. Oder glaubt irgendeiner Politiker kann ernsthaft sagen, wir haben ein sinnvolles Homeschooling der kehrt aber dann wirklich auf ein Schiff und irgendeine Insel geführt.
Willy
02:17:23
Na ja gut, das ist das mit dem Wissen, das ist ja das das große äh Thema der Zeit, dass wir's eigentlich eh schon lange wissen, ob wir jetzt Bildung, Klimawandel oder hunderttausend andere Themen es wissen, da haben wir eh.
Steiner
02:17:34
Na ja und jetzt kommen wir ja jetzt komme ich halt wieder zu dem Punkt zurück. Wir haben gewählte Mandare. Horchen Sie sich an, was im im Landtag oder im im in der Bund im Bund diskutiert worden ist. Diskussion im Parlament an. Dann fragen Sie sowieso in welchem Land Sie leben. Rufen wohl net in dem, wo das grad diskutiert wird. Weil das ist ja abenteuerlich. Irgendwelche Minister, die irgendwelche abenteuerlichen äh Entscheidungen treffen? Ja, was wollen wir.
Willy
02:18:04
Also eine gewisse Politikverdrossenheit aufgrund von ja fehlenden.
Steiner
02:18:09
Ja, aber die ist ja in der Bevölkerung eh vorhanden. Da gibt's ja genug Untersuchungen.
Willy
02:18:13
Das ist sowieso momentan äh äh spezielle Zeit wo man zu dem Thema.
Bianca
02:18:17
Diplomatisch ausgedrückt, Herr Kollege? Ähm.
Willy
02:18:20
Ich habe mir jetzt äh ähm ähm noch aufgeschrieben, jetzt würde wieder bissel das Thema Armut, weil zu dem werden wir hoffentlich in Zukunft auch noch ein bissel Gespräche, um auch dieses Thema wirklich äh äh entsprechend auch zu behandeln, da im Kontext Lebensmittel, weil es gehört zur Lebensmittelwertschöpfungskette dazu. Ähm, würde gerne nochmal zurück äh zum zum zum wirtschaftlichen Teil und war mal drüber geredet, über die die anderen sozialen Organisationen, äh wie sich das also entwickelt hat und wie sich da durchaus a gewisser Web, besteht. Jetzt gibt es äh a ganz prominentes Startup in letzter Zeit, die sich ja diesem Thema sehr, sehr erfolgreich und äh, finde ich jetzt ja bin ich gespannt auf ihre Antwort. Äh gewidmet hat to go to go. Ähm die äh quasi den den die die Lebensmittel auch vor dem Verkehr treten wollen, indem sie's quasi im Handel zu verniedrigen Preisen äh äh weitergeben, also noch im Handel. Wie sehen Sie dieses Konzept im Kontext jetzt äh zu zu den Sommermärkten? Eher als Konkurrenz, eher aus mein Tipp wäre jetzt äh genial gelöst, da quasi marktkonform und ganz pragmatisch eigentlich vom vom Zugang. Würde mich echt interessieren, wie Sie das jetzt sehen. Also ob das a zum äh einen Beitrag leisten kann.
Steiner
02:19:30
Ich glaube schon, dass es ein Peter geleistet. Also ich bin i bin da äh oder wir sind da, überhaupt nicht so, dass wir da eine Konkurrenz sehen und sagen, das soll nicht gemacht werden. Alles, was nützt, äh dieser Lebensmittelverschwendung Herr zu werden, ist ein Vorteil, weil, Auch wenn der Handel und die Industrie das am besten organisiert Sektoren sind im Bezug auf Lebensmittelverschwendung ist ja dort noch Erfülle. Es sind ja 80 Prozent noch immer net richtig versorgt. Also da ist Platz für jeden wäre ein kleines Konzept Ich finde das voll in Ordnung, finde ich super und was ich einen Beitrag leisten dazu, dass was verschwendet wird sehr gut, ja.
Willy
02:20:06
Ja und das wäre die nächste Frage gewesen. Anschließend eben, ob dieser Pool der Lebensmittel, die gerettet gerettet werden oder oder oder äh, wie groß der Esel und ob der ob man da eigentlich immer noch an der Oberfläche kratzen oder ob man da wirklich signifikante Teile schon schon vermitteln oder weitergeben kann.
Steiner
02:20:23
Also ich glaube, dass wir bei den Großorganisationen schon im Signifikanten Bereich sind. Das passt. Aber es gibt immer noch bei den kleineren Lebensmittelhandel äh genügend Ware, die die man da noch abholen kann, ja.
Willy
02:20:36
Also es sind schon ordentliche Anteile dessen, was quasi, ich sage.
Steiner
02:20:40
Da sind schon rötliche Mengen da, ja.
Bianca
02:20:43
Apropos wie kommen sie denn ähm zu jenen Unternehmen, von denen sie die Lebensmittel holen, bekommen und sehen sie das als Spenden oder sehen sie das anders?
Steiner
02:20:57
Also wir sind das nirgends als Spende. Die Klarimaul ganz klar abonnieren kann und sagt wir spenden Lebensmittel oder so. Wir sind ein Partner diesen wir kriegen dort net einen Almosen und sagen danke und geben wieder, sondern man muss überlegen, jeder Lebensmittelhändler oder auch auch äh die Organisation. Erstens einmal hat sie kostende Entsorgung, die wir ihnen helfen zu nehmen, Zweitens sind wir dann wieder bei dem Punkt, wo sie so also, Zweitens wird's ja haben sie ein Konzept, wo das nicht hineinpasst mit der Verschwendung und drittens immer bei dem Punkt, wo sie mir vorkommen vorher, was ist mit einem moralischen Ansatz dazu? Den hat auch jeder. Ja oder sollte jeder haben. Also gibt's drei Punkte, warum das keine Almosen sind, sondern warum wir Partner sind.
Bianca
02:21:42
Und wie kommen sie zu ihren.
Steiner
02:21:45
Ja indem wir äh aktiv wie man so schön sagt akquirieren. In der Gegend herumfahren, schauen, die Leute auffordern, erzählen, machen und tun, ja.
Willy
02:21:55
Ist das dann Vertrieb oder Eintrieb?
Steiner
02:21:58
Das ist eine Vertriebsmarketingmaßnahme.
Willy
02:22:04
Ja ähm schau mal in die Zukunft. Ja, das ist das das wird dann das wird dann noch einmal härter. Da wird dann ja aber trotzdem, jana, du hast schon Recht, es ist ein wichtiges Thema und und.
Bianca
02:22:17
Nur für die Zuhörer. Ich habe gerade auch ein Wort gezeigt für den.
Steiner
02:22:20
Auf ein Wort ja oh je oh je ich halte mich.
Willy
02:22:23
Nein, nein, das war das Wort lautet Ehrenamt. Ja, weil äh wir im Vorfeld das Thema haben wir bissel übersehen gehabt äh in der Vorbereitung. Zum Glück hat uns ja draufgemacht. Äh es ist das Ehrenamt ist ja äh extrem wichtig glaube ich auch um um um Sommermärkte et cetera, viele dieser Initiativen auch betreiben zu können. Äh vielleicht, Ihr Eindruck, wie wichtig ist es Ehrenamt und wie hat sich das auch über die letzten zehn, zwanzig Jahre auch verändert? Hat's da äh wie wie sehen Sie das oder wie was würden Sie da sagen.
Steiner
02:22:56
Also ich glaube, es ist unbestritten, dass das Irland in Österreich ein ganz wesentlicher Faktor ist, erstens ist es ein Bindeglied, a soziales Bindeglied in der Gesellschaft und da ich sage immer a Schmiermittel im im sozialen Kontext äh und zweitens muss man sagen, ohne, es gibt genug Statistiken die zeigen ohne Ehrenamt wäre die Sozialarbeit in Österreich sehr arm, wir könnten vieles leisten und diesbezüglich, ist das Ehrenamt eigentlich zu wenig in dem Sinn meines Erachtens in der Öffentlichkeit anerkannt, man redet zwar drüber und sagt ja oh die bei der Feuerwehr machen was da ist oder die bei der Rettung machen was tue ich, aber aber dann so wirklich richtig auch wieder net, ja. Ich glaube, dass man da durchaus Potential hätte, auch im politischen Bereich, das Ehrenamt etwas äh, aufzuwerten und in der Öffentlichkeit besser darzustellen und net nur an bestimmten Tagen zu sagen, das Ehrenamt ist wichtig, sondern ihm zeigt im Laufe des Jahres, dass machen die Amerikaner zum Beispiel sehr gut, wie die Amerikaner Ehrenamt behandeln, ist das ganz ein anderer Zugang als wie bei uns. Was heißt das bei uns? Für Sommer, für Sommer ist das Ehrenamt extrem wichtig. Ohne Ehrenamt, Kann so mal so gern mal äh wäre ohne Ehrenamt kann man das net finanzieren. Und Ehrenamt ist es wichtig. Wir haben von Anfang an immer Ehrenamtliche gehabt äh und haben jetzt eher einen höheren Zulauf aufs Frühjahr, weil man eben, Bekannter ist, weil man so mal kennt und weiß, was einen dort erwartet und so. Also wir haben wir haben ehrenamtliche und sind sehr zufrieden.
Willy
02:24:45
Suchen sie Ehrenamtliche oder setzt eigentlich äh gibt's ein Überangebot oder wie über.
Steiner
02:24:51
Wir sind net so wie äh wie der eine oder andere Riesenorganisation, wir können nicht mehr Ehrenamtliche brauchen, weil beim Ehrenamt ist es so, die Leute, es gibt Leute die machen das eine Zeit lang dann steigen sie wieder aus äh daher brauchen sie immer wieder Leute und es gibt Leute, die kennen an bestimmten Tageszeiten nicht und andere Leute doch und also Ehrenamt ist halt schwierig zu organisierende, äh äh Situation unterbrochen sie, das ist so wie beim beim Catering. Sie brauchen mehr Ehrenamtliche, viel mehr Ehrenamtliche als in der Tat brauchen, weil die Einteilung des Ehrenamtes auch sehr schwierig ist. Wird die Verfügbarkeit da sehr unterschiedlich ist.
Willy
02:25:32
Also wollen wir wollen wir mitmachen, wie wo merkt man's her.
Steiner
02:25:35
Ja, sofort bei uns, beim Herrn Kiesenhofer, jederzeit. Je.
Willy
02:25:37
Direkt in den in den jeweiligen.
Steiner
02:25:39
In den jeweiligen Märkten melden bei der Organisation, na doch Organisation nicht, bei den jeweiligen Märkten wählen, jederzeit. Kann man immer brauchen. Wer Lust hat, immer, jederzeit.
Willy
02:25:46
Wer Zeit hat, wer Lust hat bitte bitte melden. Ein kleiner, ein kleiner Aufruf an dieser Stelle.
Bianca
02:25:51
Appell, hm?
Willy
02:25:52
Apropos Appell, ja genau, ein Appel, was? Einen Appell? Ich stehe auf der Leitung, Wir haben so als Zweierleser, aber ich stehe trotzdem auf der Leitung.
Bianca
02:26:04
Musst schaffen.
Willy
02:26:05
Nein OK lass uns nach vorne blicken ja?
Steiner
02:26:08
Schreiben sie auf.
Willy
02:26:10
Ähm wenn wir jetzt a bissl in die in die in.
Steiner
02:26:14
Sie will doch irgendwas anderes.
Bianca
02:26:16
Nein nein habe Glückshot.
Willy
02:26:17
Also ich habe nur geschaut, ja, das sieht man net am Podcast. Ähm.
Steiner
02:26:20
Okay, dann ist gut, der kritischer Blick.
Willy
02:26:25
Na, so schaut's mi immer.
Steiner
02:26:25
Okay.
Bianca
02:26:26
Ach so ja stimmt.
Willy
02:26:28
Der Standard Normalblick. Ähm wohin geht die Reise? Ähm wo sehen Sie zu äh in zehn Jahren? Ähm, wir werden's mehr, werden's hoffentlich mit Anführungszeichen weniger Märkte. Ähm steht was bevor, äh wo geht's hin?
Steiner
02:26:46
Na ja also ich glaube dass es in zehn Jahren leider mehr Märkte geben wird als weniger, Weil ich glaube, wenn ich die letzten zehn Jahre überblicke und man soll aber doch positiv in die Zukunft schauen, wird die Armut in Österreich nicht abnehmen. Tendenziell wird sie aus heutiger Sicht eher steigen. Als Optimist würde ich sagen, sie wird net steigen, sie wird jetzt kurzfristig steigen und dann wieder etwas abnehmen. Aber sie wird dann immer noch auf diesem Niveau bleiben. Ja, also, es wird nicht weniger. Wir werden immer noch die eins Komma fünf Millionen, eins,7, je nach Definition haben, ja und ist egal. Eine super tolle Entwicklung, ein tolles Sozialreform und was auch immer, haben wir halt dann 1,3 Millionen. Wir haben 1,3 Millionen sind 1,3 Millionen Menschen. Die das brauchen und daher braucht man die Sozialmärkte in Zukunft auch und eher tendenziell mehr.
Willy
02:27:45
Bianca. Das schaust du? Welche Trends und äh äh die was hier jetzt ein bissel abspielen. Sie haben vorher schon gesagt, Automatisierung, große, große Gefahr äh für für für die Arbeitsplätze. Ähm gibt's irgendwelche Trends, äh äh diese Sorgen, die würden uns in unserer Arbeit in der Zukunft unterstützen. Das könnte sich sogar positiv auf unsere Arbeit auswirken.
Steiner
02:28:08
Na ja, also das ist vielleicht net ganz richtig rübergekommen, Natürlich sehe ich überall Gefahr, so wie es jetzt läuft. Aber andererseits bietet gerade diese diese Trendwende, die jetzt am Anfang ist, a Riesenchance für für Länder wie uns auch. Warum.
Willy
02:28:28
Die Trendwende ist was.
Steiner
02:28:29
Die Trendwende ist, diese ganze Umweltgeschichte jetzt. Das ist ja echt der Trend, wenn die Leute ist im Sinne von Bewusstsein einmal, net im Besinn, ob da jetzt ein Prozent weniger oder mehr steckt, ah einen halben Grad. Das wird.
Willy
02:28:41
Ja. Aber jetzt brennt der Hut, ne? Jetzt müssen wir was passieren.
Steiner
02:28:44
Hör auf. Na, das glaube ich a net, aber, das wird's für so, dass wir zwoa so äh wie soll ich sagen, es wird zwar so, äh hinaus informiert diesbezüglich. Es brennt der Hut, wir müssen alles was tun. Äh. Man muss das immer im richtigen Kontext sehen, natürlich muss man was tun, aber das, was wir jetzt tun, wird diese zwei Grad nicht äh großartig verändern. Wenn ich habe, einen Teil der Welt und, Und so ist es halt. Wir haben einen Teil erwähnt, der einen hohen Wohlstand hat und die im Moment. Jetzt muss man immer davon reden, reden wir Kopfausstoß von CO2 oder von der Menge des CO2. So. Die Ehre wird net gerettet durch den Pro-Kopf-Ausstoß. Weil der immer so ist ja, die Industrieländer haben einen hohen Kopf-Ausstoß, ja die wird nit äh von gerettet, sondern sie wird davon gerettet, wenn überhaupt durch den Gesamt-CO2-Hotel Anteil, ja? Der Tonach wie früh, und donnagemäßig ist das Wachstum von CO2 äh in erster Linie in den Regionen China, Afrika, Russland muss daherkommen, weniger in dem entwickelten westlichen Ländern. Dort gibt es sehr viele Maßnahmen, die schon Gräfin. Die man tut und noch immer machen will und da kann man immer sagen viel zu wenig und alles mögliche aber andererseits steigt es dort weiter auch wenn sie das Pariser Abkommen anschauen, gibt es viele Situationen, wo man sich wundern oder fragen kann oder auch nicht wundern, warum in gewissen, Kategorien China also in Entwicklungsland gehandhabt wird, damit es noch mehr CO2 äh hinauspulvern darf und im Wirklichkeit die Wirtschaftsmacht Nummer eins werden wird, ja. Also in den nächsten Jahren, Also da gibt's ganz eigenartige, über die man eigentlich net redet, ja, sondern wir reden halt, das müssen wir alles machen und Europa ist ja auch nicht ein eine Vereinheitlichte äh Organisation, wo man sagen kann, Europa macht jetzt dies oder jenes, net. Also. Daher wird es da weiterhin sehr ganz unterschiedliche Strömungen geben, Es wird einen Kampf geben über oder gibt es eh schon. Der Wirtschaftsmächtig untereinander und den kulturellen Kampf der einzelnen Brücke, den gibt's eh schon lang, Jetzt gibt's den wirtschaftlichen Kampf dazu. Und da hat wir Österreich in vielen Bereichen a schlechte Position, weil weltwirtschaftlich politisch Chamäleon interessiert, was Europa tut, äh Europa ist nur dann immer gefragt, wenn's ums Zahlen geht und die Beiträge, dass Österreich Europa gut.
Willy
02:31:25
Aber wo sind jetzt die Chancen aus diesen.
Steiner
02:31:27
Ja ja, jetzt wollte ich nur sagen, also man muss jetzt zuerst einmal diese komplexe Situation a bissel entwirren bevor man das redet.
Willy
02:31:32
Ja.
Steiner
02:31:34
Da muss man mal sagen, so grundsätzlich ist Europa kein großer Spieler in der Weltpolitik. Versuchen zwar uns als wichtig zu sehen aber es nimmt uns keiner mehr ernst. Weil wer ist Europa? Es gibt kein Europa, es gibt nur die Staaten von Europa, kennen sie den Außenminister von Europa, der da irgendwas umzieht und den kann man net wirklich erinnern. Und und wer die Europastrategie vertritt, kann man auch net wirklich erinnern, ja. Also das gibt's ja alles nicht. Und wir reden über Europa tut. Also es gibt kein Europa, was gemeinsam was tut, Hat nur noch innen eine große Anzahl von Regulierungen. Ich bin äh der Letzte, der sagt, ich bin gegen Europa. Ich sage nur, so wie das Konstrukt jetzt ist, haben wir im Weltbereich weniger im Fluss.
Willy
02:32:18
Gespannt auf die Trends, auf die auf die.
Steiner
02:32:22
Da hier daher werden wir auch keine wegweisenden Welttrends setzen können, die wir weltweit durchsetzen können. Aber was wir machen können, da kommen wir wieder zu dem Punkt zurück von Österreich, Es gibt kaum eine Region, die so einen hohen Bildungsstandard hat wie Europa, Und wenn ich jetzt davon ausgehe, dass die dass die Entwicklung der nächsten Jahre in Bereichen auch immer, Komplexer werden, schwieriger werden und und höhere Anforderungen erstellen, wäre kein Land besser dafür aufgestellt als Europa, Aber das muss man halt nutzen, Und das kann ich sagen, ja was kann das sein? Ja, das kann war eine Frankreich-Hanschau oder sage ich, es gibt keine besseren Automobilbauer auf der Welt in der Breite wie die Deutschen, die können da gewaltige Sorten machen, Äh wir können im im Bereich der der äh Energieressourcen, wie man sie in Zukunft nutzen können, gewaltige Sachen machen, weil wir die Technologie und das Wissen haben. Es gibt wenig so für gut ausgebildete Ingenieure und sonstige Leute wie in Europa. Das heißt, wo liegt der Trend? Der Trend liegt einfach in den und das ist die Chance dran, dass ich so viel Neues schaffen kann dadurch, dass es eben durch die Umwelt viele neue Technologien geben wird und Produkte geben wird, Wer hätte früher gesagt, die brauchen noch irgendwelche blöden Kühlschränke? Die Welt hat genug Kühlschränke bei uns.
Willy
02:33:50
Was besser sind.
Steiner
02:33:51
Ja, wir brauchen neue, die heute mal was weiß ich, fünf Gramm CO2 weniger Ausstoß oder irgendwas.
Willy
02:33:59
Also die Umwelttifizierung sämtlicher äh Konsum und und sonstige Güter. Und und wie hilft ihnen das jetzt bei den Sommer bei der bei der Sommertätigkeit?
Steiner
02:34:10
Inwiefern war das irgendwie das heißt.
Willy
02:34:11
Die Frage war, welche Trends sehen sie jetzt äh bissel äh äh die was äh äh die die Arbeit als äh äh verbessern, erleichtern et cetera können.
Steiner
02:34:22
Also sagen wir mal so die Riegel schafft es uns zu unterstützen, indem wir immer genug Kunden haben werden, Die anderen Unternehmer müssen um Kunden kämpfen. Wir haben die Regierung auf unserer Seite. Die schafft es, dass wir Kunden haben. Das ist das Wichtigste.
Bianca
02:34:41
Achtung, sie.
Steiner
02:34:43
Ja. Das Erste. Das Zweite ist, dirigieren könnte ja solche Projekte frisieren wie ich's vorher gesagt habe in Bezug auf, Unterstützung mit der Landwirtschaft und so in Unterstützung auf gemeinsame Basis der der äh Projekte äh stellen um um Daten zu haben. Äh man könnte EU-Projekte gemeinsam organisieren, weil es gibt in diesem Bereich EU-Präkte, die sehr schwierig zum Organisieren sind in Bezug auf äh was kann man alles tun in Bezug auf Nahrungsmittelverschwendung. Da muss man ja, Konzept der Auswahl werden. Wir müssen ein Drittel weniger verschwenden. Da muss es sich irgendwie einmal hinsetzen und Gedanken machen. Ja das sollten wir machen.
Willy
02:35:27
Nimmst du deine Frage a bissl vorweg oder?
Bianca
02:35:30
Ich habe dich deshalb so eingeschaut, weil ich mir gedacht habe, das wäre jetzt.
Steiner
02:35:35
Bitte, machen sie.
Willy
02:35:35
Über die Überleitung. Äh ähm die Überleitung. Äh liebe Bianca, du wolltest doch noch eine Frage stellen.
Bianca
02:35:43
Danke Wilhelm, gut, dass du das ansprichst. Okay, das ist echt verschissen. Ähm, Steiner in einer utopischen Welt.
Steiner
02:35:51
Utopische Welt.
Bianca
02:35:53
Utopisch, ja? Wo sie sich alles wünschen können. Wie würde denn unser Lebensmittelsystem ausschauen?
Steiner
02:36:02
In einer utopischen Welt, wo ich mir alles wünschen könne.
Bianca
02:36:06
Ja, was würden Sie ändern an unserem Lebensmittelsystem?
Steiner
02:36:11
Ja, ich würde das so erinnern, dass uns die Lebensmittel direkt in den Mund fliegen und wir nur mehr essen müssen. Ja.
Willy
02:36:20
Weniger utopisch.
Steiner
02:36:24
Weniger ja es ist immer Frage äh wie wir das ist ja das ist a schwierige Frage, weil äh, Auf der einen Seite äh wenn ich sage, Unsere Lebensmittel. Wir wir haben in Österreich eine sehr hohe Qualität an Lebensmitteln. Also ich wäre empfehlen Teilen der Welt unterwegs, viele Teile der Welt wären froh, wenn sie so Lebensmittel dieser Qualität haben, wie wir sie haben. Also darüber zu philosophieren, ob in einer in einer in einer neuen Welt äh des US viel besser wäre, weiß ich nicht, fällt mir nichts dazu ein, die Lebensmittel sind ausgezeichnet, die wir haben. Geht's um die Verteilung und um die Umwelt sind das wieder zusätzliche Sachen, sage ich auch, Ist ja ein bissel umweltneutraler sind auch gut. Ja, ist kein Nachteil. Äh jetzt komme ich aber net mehr auf die Wünsche. Da sind ja da muss ja äh, Da bin i ja schon wieder einer, der, Den Umweltaktivist und da politischer Aktivist ist und wir dann solche Aufgabenwerten dazu setze, die als Zusatzfunktion bei der bei den Lebensmitteln habe. Wenn er also sagen die Pina Buh, an der Umwelt interessierter Mensch, dann würde ich mir so würde würde froh sein, wenn es mehr Lebensmittel gibt, die einen geringeren CO2-Fußabdruck haben. Jetzt ist die Frage, wo könnte das sein? Das könnte sein, im Transport. Der Transport ist ein ein Riesenthema, ja. Äh der sehr viel CO2 in der Luft sitzt. Das heißt, wenn ich jetzt äh um das wäre zum Beispiel ein konkretes Projekt, das ist gar net so utopisch. Wenn ich sage in Österreich müssen wir den CO2-Anteil senken, Und ich weiß, wie viel wie viel CO2 durch die Fracht in in generellen äh äh, passiert oder in die Luft gesetzt wird, dann könnte man ja Systeme überlegen, wie ich weniger CO2 in der Luft setze, Könnte man überlegen, wie kann ich irgendwas auf die Schiene bringen, wie kann ich Autos auf die Schiene bringen, wie kann ich ein Schienensystem haben, wo sie jetzt, so voll ist, dass es sowieso nicht einen zweiten Lastwagen zu äh Last zu bringen und solche Sachen, muss ich mir was überlegen, ich kann nicht davon sagen, der Verkehr muss von der Straße weg und ich habe keine Infrastruktur, wo er hin soll.
Willy
02:38:40
Äh aber wir sind wieder bei der Logistik, gell? Also ein wichtiges Thema. Ja. Mhm.
Steiner
02:38:44
Logistik ist ja wichtig, äh die Frage ist immer, wo wo habe ich einen Hebel, der was hat, ja? Also ein Hebel ist in der Produktion, im Wegwerfen und in der Logistik ähm so also Logistik kann er relativ schnell reinschauen. Aha da wäre etwas zu machen, im Konsum wie ist was zu machen und bei der Produktion ja ist auch was zu machen aber, Das ist von mir der geringste Teil, den ich einziehe, was man dort tun kann, weil das ist schon weit entwickelt. Daher die Frage, was ist das Lebensmittel der Zukunft, die schwieriger ist als das Leben in der Zukunft hat, zumindest die Qualität, die es jetzt hat, eine gesicherte, Äh gesicherte Herkunft, am besten noch eine, die äh möglichst in Österreich regional zugreifbar ist. Geringere CO2-Werte und äh äh Logistik, den man Österreich weit im Griff hat gut.
Bianca
02:39:34
Du wolltest auch noch was.
Willy
02:39:36
Fragen. Ah ja genau äh sie besitzen einen Kühlschrank? Ja. Was ist da drinnen? Was.
Bianca
02:39:42
Würden wir da jetzt hingehen und aufmachen.
Steiner
02:39:44
Äh zu viel. Darf ich ganz kurz.
Willy
02:39:51
So, das war jetzt kurz äh das Telefonat, wo die Einflüsterung äh drinnen war, was im Kühlschrank ist, oder? Genau.
Steiner
02:39:56
Ja. Genau. Äh das kann ich nicht beantworten. Ich darf da net immer hineinschauen. Ja. Äh.
Willy
02:40:01
Gibt's einen Schlüssel? Kühlschrankverbot. Ja. Kühlschrankverbot haben wir auch noch net gehabt, oder? Ich schon.
Steiner
02:40:08
Also war's jetzt im Kühlschrank? Ganz klar, ich bin ein typischer Österreicher. Wir haben mit Sicherheit so viel drinnen und äh auch wir entsorgen, ja.
Willy
02:40:18
Das Interessante an dieser Frage ist immer immer was die Antworten.
Bianca
02:40:20
Angepasst. Immer auf den Kontext. Voll geil.
Steiner
02:40:24
Ja. Nein, ist so. Äh bei uns ist der Kühlschrank aufgeräumt und da haben wir drinnen 17 Gramm Käse und 15 Gramm Wurst und so was weiß ich.
Bianca
02:40:36
Ich finde die Antwort total schön.
Willy
02:40:38
Wunderbar. Ähm ja, wir haben jetzt äh, neue Fragen. Ähm die und eine, die wir jetzt sehr sehr gerne stellen und die ist ja sehr sehr schön finde, ist äh ähm was würden sie äh, Sich selbst in ihren Nachruf schreiben am liebsten. Was sollte da drinnen entstehen.
Steiner
02:41:01
Nachruf. Er hat das doppelt getroffen, weiß ich ganz genau.
Willy
02:41:04
Ganz genau.
Steiner
02:41:06
Ist mir komplett wurscht.
Bianca
02:41:07
Ich glaube, ich glaube das auch noch sieht zu meiner neuen Lieblingsfrage.
Willy
02:41:13
Glaube so a ähnliche Antwort haben wir vor kurzem einmal gehabt, glaube ich, gell? Und äh nachdem wir erst am Ende des Gespräches sind und wir äh irgendwie gemerkt haben, am Ende eines Gespräches ist es immer ganz gut, wenn man irgendwie ein Bedeutungsschweres, tiefschürfendes, unglaublich, Zitat hätten und so. Was wäre da ihr Vorschlag für so ein solches Zitat.
Steiner
02:41:36
Für ein Zitat.
Willy
02:41:37
Ein ganz ganz.
Steiner
02:41:39
Ich habe kein Zitat.
Bianca
02:41:41
Hm dann irgendetwas, was wir uns sonst mitgeben wollen auf den Weg.
Willy
02:41:48
Oder unseren Hörerinnen und Hörern.
Steiner
02:41:51
Ja bleiben Sie trotz der Situation fröhlich, genießen Sie das Leben. Es gibt ganz andere schwierige Sachen noch.
Intro_Outro
02:41:59
Willy
02:42:00
Vielen Dank für das Gespräch.
Steiner
02:42:02
Tschüss.

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