BauertothePeople (B2P)

Wilhelm Geiger

B2P042 Hannes Royer - Land schafft Leben

oder wie man einfach zum Hörer greift!

24.10.2021 86 min

Zusammenfassung & Show Notes

Irgendwie war die Sache mit dem Maschinenring nach 18 Jahren an ein Ende gekommen, alles gesehen, alles gemacht und ein Nachfolger war auch schon aufgebaut. Etwas Neues musste also her. Nope, nicht Land schafft Leben. Er kam noch die Weltmeisterschaft in Schladming und hierfür brauchte es einen passenden Bauernladen und Hannes wurde gefragt, ob er da nicht ein Konzept schreiben könnte. Der direkte Kontakt mit den Kunden und die Erlebnisse aus dieser Anfangszeit und eine Doku im ORF gaben dann die nötigen Impulse zur Gründung von Land schafft Leben. "Grüß Gott, mein Name ist Hannes Royer, ich bin ein zorniger Bergbauer aus Schladming!"

Transkript

Zitat am Anfang
00:00:00
Und ich sag's euch, mich hat's geflasht, wir haben so 300, 350 Kunden gehabt am Tag Es war völlig wurscht, wo das herkäme ist, wie das produziert worden ist. Es ist einfach übern Preis eingekauft worden. Der billigste Speck, das billigste Kernöl. Na und da habe ich gesagt, Tiefkühlpizza essen, die ist schon tot und ich schwör's euch, wir haben aufm weißen Blattlpapier auf, ist halt mein Businessplan geben.
Intro_Outro
00:00:19
Einleitung
00:00:44
Heute Teil zwei des Gesprächs mit dem Hannes Reuer, das uns ja in Schlabming ein wenig in der Länge ausgeartet ist. In der Episode 1 haben wir mit dem Hannes, ja, über den Hannes selbst geredet, über den Bergbauern, und in der Episode zwei geht's um Landschaftleben. Die Idee zu Landschaft leben, was macht Landschaft Leben heute und was hat Landschaft leben auch in der Zukunft vor? Jetzt noch eine Kleinigkeit in eigener Sache, wann's ihr Bauer zu der Bibel unterstützen wollt, dann schaut's einfach mal vorbei auf unserer Website und natürlich auch auf Social Media, auf Facebook und Instagram. Teilen und vor allem weitersagen. Und jetzt viel Spaß mit der aktuellen Episode.
Hannes
00:01:24
Da merkst du irgendwann einmal so, jetzt ist das war das Schöne. Ich habe einfach gespürt, die Zeit ist vorbei.
Willy
00:01:28
Und dann hat was Neues her müssen.
Hannes
00:01:30
Und dann hat was neues.
Willy
00:01:31
Weil Landschaft leben, oder?
Hannes
00:01:33
Ja
Willy
00:01:34
Was ist dann noch passiert?
Hannes
00:01:35
Ein kleiner Zwischenschritt. Das war eigentlich nicht Landschaft leben, das war Heimat. Weil dann ist die Idee entstanden, da war ich aber Maschinenring eben und ich bin gefragt worden, ob man nicht ein Bauernland zur Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schlapping machen konnten und die wird nur das Konzept entwickeln. Das war ja der Anspruch der der Tourismusverbände und der Gemeinde. Und äh ich habe dann den Businessplan geschrieben, das haben's gewusst, dass ich das kann. Und äh ich habe nie gedacht, selber einen Bauernladen zu machen. Also das war eigentlich überhaupt da irgendwie gelernt äh im Verkauf zu sein, also vielleicht das Geschäftsführer, aber nicht im direkten. Und äh habe dann eben mit meinen Vorstandskollegen, mit Mario Hütter, mit der Maria, sehr lange kennt und auch befreundet haben wir gesagt, ja machen wir das zu dritt, geben wir das an. Haben dann ein Geschäft eröffnet in Schlappening. Und dann war da der erste Winter und äh ich hatte an meinem Maschinenring gesagt, ich gehe, Also er ist der junge Bursche, mein Aufreger wären und ich gehe total zurück mit die Stunden und spätestens im Sommer quasi her, ja. Und dadurch war es mir ermöglicht, dass ich dann schon verkauft habe, Ja und dann war halt für mich das die totale Ernüchterung. Ich bin in dem Chef gestanden und ich sag's euch. Mich hat's geflasht. Wir haben so dreihundert, dreihundertfünfzig Kunden gehabt am Tag. Und wie die eingekauft haben, ja? Es war völlig wurscht, wo das herkäme ist, wie das produziert worden ist, Es ist wahrfach übern Preis eingekauft worden, ja. Der billigste Speck, das billigste Kernöl, äh also außer vom Wein, aber sonst ist's nur um den Preis gegangen. Und dann holen wir halt irgendwann einmal denkt, ja weiß ich nicht, bin da nur so iso unerfahren, jetzt haben wir halt die Leute zum behaupten, na. Und hat gesagt, ja, äh interessiert euch vielleicht da bei den Bauern das, wie der das macht oder im Brot oder interessiert euch überhaupt, was ein Lebensmittel ausmacht? Dann haben sie mir alles angeschaut, was sie damit meinen. Ja, sage ich, ja, Lebensmittel, da soll im Brot sein Enzyme drin, die san für euch einen Darm wichtig, im Joghurt, das sind Bakterien, um Gottes Willen, da sind Bakterien, sage ich, ja, san vielleicht ein Mikrobiom für das, das, das ist ja gut und das halt vom Spurt beschäftigt und nein, da waren's na und da habe ich gesagt, gleiches Kind, zwei Tiefkühlbier zu essen, die ist schon tot. Verschiedenste Bauern. Und dann war's wieder so, dass Night Prozent unserer Kunden das billigste Kernholl gekauft haben, ja Zehn Prozent ist der erste und die zwei, drei, was wir jetzt wieder mieten gehabt haben, preislich, die hat überhaupt nie wieder Angriffen, ja. Und dann habe ich halt einmal die gefragt, was das billigste kauft, habe ich gesagt, warum kauft sie hier das billigste Kernöl? Habe ich gesagt, naja, wenn ich schon einer so einen regionalen Bauernladen da ein gehe, das ist ja eh schon, Ein so ein Zugeständnis quasi, dass ich zu einem Bauern lang gehe, dann würde er wohl das billigste eh schon gut gut sein, gell? Also mehr braucht's ja noch nicht einmal. Mhm. Die zehn Prozent, was immer das teuerste Nummer haben, sage ich, warum kauft ihr das teuerste Kernöl? Na, das wird ja wohl doch das Beste sein, weil wenn es das teuerste ist, muss es ja qualitativ und am hochwertigsten und so, Blödsinn natürlich, weil das ist ja oft zustande käme, wie weit war der Weg, äh wie waren die Busgebühren beim Zuschicken und weiß ich nicht was, hat er mit Qualität null zum Tor gehabt, äh und dann irgendwann einmal zu meine Verkäuferin, dann habe ich gesagt, bist du gescheit, sage ich, die, die, die interessiert eh null, nur übern Preis, ja? Und dann haben wir wirklich so mit die einheimischen Versuche gestartet, haben gesagt, was da ist jetzt nächste Woche, da haben wir das erste, da haben wir umetikettieren zum billigsten, das billigste zum teuersten, den Pharamiden probieren so Feldversuche, ja. Und selbst bei den Einheimischen aufgefallen, ja. Sie haben halt dann das erste das Billigste kauft, das billigste Mal, dann das teuerste, was, Also wenn man denkt, jawoll verarschen, ja. Es ist äh völlig wurscht, was du da tust. Das interessiert dich überhaupt keinen, ja. Und äh und das nächste, was ich dann erklärt habe, äh in dem Winter erstens der Preis und zweitens, das alles der Konsument bestimmt. Wo ich nur die Produkte und nur das Beste von dem an Herkunft und weiß ich nicht was. Ja und das haben uns die Konsumenten einmal ganz schnell erklärt. Also wir haben dann im Mai gesagt, also entweder da stehen wir in Schönheit oder wir geben an unsere Prinzipien auf Und drum und das muss ich heute auch sagen, weil es gibt jetzt wieder Kräfte in Österreich, die wo in den Konsumentinnen und den Konsumenten sagen, na, sie san's nit, sondern die bösen Handelskonzerne sans. Ich bestimmt ganz wenig, Also mein Sortiment, was jetzt in meinen zwei Geschäfteln ist, wisst, wer das bestimmt hat, die Konsumente nennen und Konsumenten, nicht ich. Da ist nur noch ganz wenig von dem dreien, wo sie gerne drei gehabt hätten und was meine Kollegin gern da reingehabt hätte. Das haben sie uns alles angestellt. Wir waren tot, wir waren zehn Mal in Konkurs gegangen.
Bianca
00:06:30
Wegen der Preise oder wegen der Produkte an sich.
Hannes
00:06:33
Artikel, äh äh wir haben heute ein Sortiment, Das sind unsere besten Produkte, die werden kauft, ja? Und so schaut unser Geschäft aus, ja? Über die wie lange haben wir jetzt einmal acht Jahr? Sortiment entwickelt, da wissen wir, das funktioniert. Aber ganz viel Bauern an Bayerinnen, die was uns. Die hätten die besten Produkte produziert hatten, die interessiert. Auf die Verpackung, wie es ausgeschaut hat, äh weil halt zum Beispiel Monster dazu ist, dann wird's vielleicht grau, interessiert uns nicht. Also da waren so viele Prinzipien, die nämlich genau das gelernt, schützen, ja. Aber ich drum bin ich so stark drauf auf diesen Spruch. Dass wir bei jedem Einkauf sozusagen den Produktionsauftrag vergeben. Bei jedem Einkauf vergeben wir den Produktionsauftrag. I is euch das bei mir beim Geschäft, ja? Da kann ich tausendmal sagen, mach jetzt Kinder eine Superbauer, der hat jetzt ein Rindfleisch, Fleisch, ja. Ja, da kosten sie's, ja, man das nicht genau die Nasen trifft, der was gern hätten. Obwohl der sich bemüht und ich weiß, wie der seine Tiere hält und ois, Hast schon verloren. Ist schon erledigt. Magst nicht einmal wo in der, der tut ein bissel was dazu, ein paar E-Nummern dazu, schmeckt besser. Ich weiß zwar, ja, aber das wird gekauft, ja. Also das ist das ist so witzig, ja? Die Leute san äh im Einkaufsverhalten, ja.
Willy
00:08:09
Der Händler in dir sagt dann, wer du vorher gesagt hast, schön sterben oder.
Hannes
00:08:15
Was tun wir jetzt? Oder wir geben in unsere Prinzipien auf und und versuchen sozusagen einen Mittelweg zu finden. Jetzt muss ich mir Wasser trinken, ja. Äh einen Mittelweg zu finden, wo ich sage, ich finde mich da schon wieder. Also ich kann jetzt keinen französischen Champagner hineinstellen, weil Es geht halt nicht, weil wir in Österreich san oder an Santa Nele schinken, die trotzdem auch nicht. Aber du musst deinen Kunden soweit entgegenkämen, bis dass er dann sagt, okay, und das, da kaufe ich jetzt.
Willy
00:08:42
Quasi die Schnittmenge zwischen deinem Angebot und seiner Nachfolge, ne?
Hannes
00:08:46
Dann war es in dem Winter zwotausenddreizehn, Und äh mir san wirklich im Mai bin ich da gestanden und da war da war noch eine zweite Situation äh oder drittes, so muss ich sagen, weil das war das Preis und Sortimentsthema. Dann war es ganz spannend, dann halt in dem Winter äh ist ein äh Video das eiskalte Geschäft mit der Milch. Das war vom VGD und dort war quasi jeder, der was mich trinkt, dieser Kapitalverbrecher. Und das hat mir, ich habe das gesehen, also ich habe bin einmal, ich glaube im Februar ist das äh quasi äh auf YouTube, und ich habe mich so viel geärgert, weil meint, das gibt's ja gar nicht, wie kann man so ein Video produzieren, gell? Also ey, äh Facky D-Style, äh alles halt schlecht, was halt Landwirtschaft gut. Ähm ähm ja, ist leider so, muss man so zur Kenntnis nehmen. Und dann halt der ORF äh diesbezüglich eine Sondersendung gemacht, gell? Und äh ich meine, die schreiben wir jetzt so und das war am Montag auf der Nacht um, glaube ich, viertel überein, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie die Sendung heißen hat, groß angekündigt. Und ich sitze mal als Bauer her. Und äh dann geht halt die Sendung los und äh da die Vertreter vom VGD und und die Ausschnitte vom Video, wie furchtbar bauen wir schlecht und hin und her Interessen der Bauern Ja, die Uhrzeit vergeht immer mehr. Ich verstesse jetzt, wie das bei CD. Wann kommen die endlich zu Wort? Ja, und nicht ein einziger Bauernvertreter in irgendeiner Ist zu Wort gekommen. Und dann war ich echt sauer und habe mir dann angerufen, Telefon hin und her, aber wenn ich möchte, die Redakteurin, die ist für so was sicher offen, ich kann ja das persönlich sagen, sie gibt meine Nummer für ihr.
Willy
00:10:49
Gleichen Tag, gleich noch der Film.
Hannes
00:10:51
War dann schon so 20 nach zehn, sage ich, Entschuldigung, dass ich jetzt nochmal auf, also sage ich, ich bin ein frustrierter Bergbauer, der jetzt in Schlapp bin, haben wir gerade die Sendung angeschaut, ich muss ihnen sagen, ist eine Frechheit, so eine Szene anzubringen. Eine bodenlose Frechheit, sorge, ich meine, es ist okay, dass äh äh Tierschutz, steht ihr zu, sowas zu sagen, ja, aber dann wünsche ich dir einen öffentlich-rechtlichen Sender, dass zumindestens eine Gegendarstellung möglich ist, dass a Mulchbauer, Armolkereidirekter irgendwer, zumindestens oder unser Landwirtschaftsminister da zu Wort kommt und klar steht. Aber so nie einladen. Da sage ich, ja warum? Interesse, nämlich Milch zu verkaufen und somit sind die für sie eine glaubwürdig. Sage ich, wie bitte. Sagt sie, glaubwürdig san für sie nur NGOs, die sind unabhängig, die haben ka Verkaufsinteresse und die werden immer die Wahrheit sagen. Alle anderen, die sind Interessensvertreter, die wollen ja nur, dass wir Milch trinken, damit das die Bauern ein Geschäft machen. So, dann habe ich aufgelegt und dann haben wir echt na bravo. Und jetzt euch vorstellen, wie's mir da gange ist. Jetzt hast du dann achthundert Jahre alten Hof, ja. Was du denkst, bringe ich denen in die nächste Generation. Dazu begeistern. Geschäft, Preis funktionieren, dass er völlig scheißegal ist, wie das Brot produziert wird, ob bei den Kernölkern dran oder ob die Forkina kämen, interessiert überhaupt keinen Nachfragen, ja? Äh und dann sagt man die noch am AF, Also am Bauern fragt sich sicher nicht, weil so quasi der nur seine Produkte verkaufen. Und da besitzt man echt einmal da und denkst, a alter Schwede. Also und dann gibt's noch irgendwo eine Veranstaltung, die heißt Wintertagung, wo uns jede erklärt wird, äh es geht aufwärts, die äh US explodiert und ihr werdet's reich und und dies war noch ein wirklich für mich und jetzt muss was passieren, ja? Jetzt muss was passieren. Und äh dann war ein Moment im Juni 2013 sitze ich so da und denke mir. Wahnsinn, nein, ich will jetzt keinen Politiker mehr fragen, ob's überhaupt noch mal glauben, dass es weitergeht, sondern ich will jetzt einmal für die Händler, die was jeden Tag da schreiben, minus fünfzig Prozent wissen, ob ich überhaupt noch eine Zukunft habe. Hergesetzt, googelt Hofer, Bilder, Spar, Lidl, äh haben wir die Telefonnummern rausgesucht.
Willy
00:13:37
Es gibt immer so die corporate Story und die die Ding, ist das, was genau so.
Hannes
00:13:42
Genau so. Was machst du jetzt mit Corporate Story.
Willy
00:13:47
Warst du wirklich einfach. Ja. Also einfach wirklich.
Hannes
00:13:56
Äh aber der alte Küche war's, ja, da bin ich gesessen. Ja. Aber echt, jetzt das war mein Gedankenblüter. Ich möchte mit dir reden. Ich möchte wissen, ob ich überhaupt noch, weil dann, ich muss mir irgendwas einfallen lassen.
Willy
00:14:09
Haben die die damals schon kennt, bist du irgendwie leicht reingekommen, irgendwas?
Hannes
00:14:12
Na noch irgendwo. So, hat er googelt und hat wirklich äh äh da angerufen und rufe an, als erstes, ich weiß nicht, warum bei Hofer. Der Vermittlungsdame da oder. Aha, sagt sie, warum denn? Da sage ich, ja, ich täte gern mit dem Generaldirektor über die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft reden. Mhm. Was san sie, sagt sie, sage ich ein Bergbauer. Ja, wie heißen sie? Ja heuer. Mhm. Ja jetzt muss ich nochmal nachfragen. Also ich habe mich dann dreimal gefragt. Äh die hat ja die also im Nachhinein, ich habe's dann kennengelernt, ich bin ein Verrückter, ja. Äh und hab's dann dreimal gefragt und dann hat sie gesagt, ja. Sie kann man jetzt nichts sagen, äh die sind nicht zu sprechen, aber es könnte sein, der Handynummer, ob sie die Zug halten dürfen, ja, passt, ja. Aufgelegt. Und das war's. So. Äh für mich war das Thema eigentlich wieder erledigt, dann habe ich drei Wochen gar nichts gehört. Und äh nach drei Wochen irgendwann am Nachmittag äh scheebert meine Hände, ja? Äh eine Nummer von Oberösterreich, Äh äh ja, Friedhelm Dold. Ja, sage ich, okay, Friedhelm Doll? Ja, Hofer. Hofer Generaldirektor. Mhm. Sage ich, ja, okay, war ich ein bisschen überrascht, gell? Sie haben bei mir angerufen, sie will mit mir reden oder mit uns. Äh ich habe einen Kollegen aus Günther Helm. Äh was was wollen sie leicht von uns? Da sage ich, ja, sage ich, ich muss jetzt einmal was fragen, sage ich, sie schicken da ständig aus Minus Prozent und weiß ich nicht und mir sind die billigsten und es geht eh nur um billigste, sage ich, bin a Bergbauer, habe einen achthundert Hof, ich weiß, überhaupt nicht mehr, wie ich den weiterführen soll, weil wenn man so weitertan, knuddelt den aber mit 180 auf die Wand. Sage ich, und ich finde das einfach ein Wahnsinn, was ich jetzt mit die Preise also ich kann mir das einfach nicht mehr bieten lassen. Da sagt er, ja, was ist jetzt äh was was irgendeine Idee oder irgendwas? Habe ich gesagt, ich danke dir einfach mit ihnen einmal über das diskutieren. Da hat er gesagt, ja passt, wir melden uns wieder, aufgelegt. So, dann war Schluss. Von den anderen habe ich noch nix gehört. Äh eine Woche später ruft mich die Vermittlungs- oder die Sekretärin wieder an und sagt. Herr äh die die Herren äh Günther Helm und äh Friedhelm Dolt hätten gerne einen Termin mit ihnen, ob sie an dem, was für Juli das war, fünfzehnter, sechzehnter, da keine Ahnung, mir ist das jetzt nachschauen im Kalender. War ich so Mitte Juli zweitausenddreizehn, Sage ich, ja passt. Äh. Noch nie noch nie irgendwo bei einem Lebensmittelhandel. Äh, Und witzigerweise, in der Zwischenzeit hat sich die Rewe gemüt. Also die war dann die zweite, was die Zug gemeint hat, und hat dann schon angefangen, der einen Tag, der war ist noch nicht gestanden, aber einen Termin eingedaktet mit dem Hänsel. Und so, jetzt bin ich da hingekommen, eine oberste Etage natürlich für mich einmal für meine Augen, Mich hat's fast umgekraut, weißt du? Ich habe noch nie so ein Besprechungszeug gesehen. Äh so hochwert, gesessen, so so Tische, so ja für mich eine völlig neue Welt. Und ja, plötzlich geht die Tür aufkommen, der Günther Helm und der Friedhelm Dolt einer. Beide auch sogar Krawatten nie, weil ganz normal, ja. Und da schaut mir der so an, da sagt, das ist ein Bergbau. Sage ich, ja, sagt die, sagt er, es kommt noch Architekt da sein. Sage ich, ja, weiß ich net. Äh wir Bauer schauen sich nicht aus. Dann habe ich gesagt, ja, weiß ich net. Hätte ich die Gummistiefel anzeigen sollen oder was? Na, aber. Sagt der, der der Günther Helm, gell? Und so san ma ins Gespräch käme, ja? Dann hast du gesagt, was ich will und dann habe ich auch das auch zu wild. Und dann habe ich gesagt, ich glaube heute, wann wir so weiter tan, sage ich. Dann werden wir keine Zukunft haben mit der Österreichischen Landwirtschaft. Ich sehe euch das bei mir im Geschäft, die ist hier Preispolitik und dann sagen wir uns beide zu mir, sagen wir, das glauben sie auch nicht. In der Zukunft der österreichischen Landwirtschaft. Noch ein so wieso und dann sagt der Friedhelm Doll, sagt er, ja wissen sie, äh das hat im Jahr zweitausend hat das so angefangen Mentalität eingefallen man hat gesehen, da kann's umschwächelt. Man hat aber gesagt, wo man den Menschen sagt, die Lebensmittel haben keinen Wert mehr. Man gibt quasi pro Einkauf eh nichts mehr aus. Dann wird der Konsum angekurbelt, das hat funktioniert, nur was wir einsam über Segen haben, sagt er. Äh, dass jetzt wirklich kein Wert mehr haben. Und sie fragen sich schon seit Jahren, wie ist das überhaupt wieder mal stoppen können, ja, weil die Preisspirale geht immer noch weiter nach unten. Jeder Mitbewerber, ist Bayern Hort. Es geht immer weiter unten, sagt er, es passiert uns beim Urlaub fahren, sagt er wie her, die Jahrtausendwende war hingeflogen, auf Urlaub, hat man den Freunden erzählt, äh sozusagen äh wie schee war's dort und was hat er alles gesehen? Sagt er heute, wenn er Urlaub fahrt, noch dann geht's nur noch die Frage, wie billig heißt das Glück, äh äh ist vielleicht noch um fünfzig Euro irgendwo billiger gewesen, da bist du. Sagt er, so stehen wir im Jahr 2tausendzehn3, jetzt da, es geht nur noch ums billiger, billiger, billiger, aber Wertigkeit haben wir dann nirgends mehr drinnen. Dann habe ich gesagt, ja, sage ich, aber jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr so. Unsere Politiker, unsere Landwirtschaftsminister erklären uns die ganze Zeit das geht schon, wir sind die Besten der Welt. Und dann schauen sie mal beide so an, da sagt der Günther Helm, ja aber Herr Heuer, das sagt ja, jeder Minister seinen Bauern, ja was glauben sie? Das sagt ja der Französische, seinen Bauern, der Italienische sagt das, der belgische, das wissen sie aber schon, dass das nur Politik ist, Herr das ist doch nur das ist ja doch nur dass sie halt Ruhe gehen und brav wählen gehen, aber aber das sagt doch jedes Land, dass die besten Lebensmittel produzieren, die besten Bauern san, das dürfen Münze nehme. Sage ich, aber Scheiße, jetzt bin ich fünfunddreißig oder was? Das habe ich bis jetzt für Bare Münze genommen, dass wir die Besten sind. Nach Frankreich in der Produktion, vom besten sind's weit weg und die billigsten Lebensmittel werden nie produzieren, also habt ihr gar keine Daseinsberechtigung mehr. Da sage ich, ja Horst, das ist jetzt auf deutsch gesagt, das ist vorbei. Da sagt er, ja, vorbei, ne, das wird schon noch zehn, 15 Jahre so dahin gehen, aber bis 2025 koa Chance für die österreichische Landwirtschaft. Das war dann so richtig ernüchternd, weil man denkt, wow, bist du deppert? So bin ich angefangen, gell. Also so richtig zusammenkaut, weil man denkt, ja, was denn jetzt erst so hin voller Freude, die nehmen die Empfang und die haben mir eigentlich gesagt, das ist eigentlich in der, gell? Ja und dann bin ich zu gefahren. Und dort ähnliche Situation, drei Stunden hat man drei Stunden vier Stunden und.
Willy
00:21:20
Also wir haben sie echt Zeit genommen.
Hannes
00:21:21
Ja brutal, ja. War nix lächerlich oder was? Die haben das voll ernst geführt das Gespräch. Drei Stunden erklärt, warum er nicht mehr an den Konsumenten glaubt. Weil er heute nur die Erfahrungen macht, dass nur ums billigste geht, hat man dann feiern Tierwohl Händel unter Probleme, voller war, äh wo es Millionen vernichtet haben. Und die, wo aber dann so, dann habe ich gesagt, aber Herr Hänsel, das kostet doch nicht sein, sage ich. Wir reden von der österreichischen Landwirtschaft, Marien vorbeirennen an Bauern, von unseren Betriebe, das kann man doch net einfach so im Boden, im Bauch habe ich gelassen, Herr Beinhart, das sind die freien Märkte. Äh das wird so passieren, da da ihr habt's da keine Chance in Österreich. Das das wird sich alles aufhören. Ja. Der nächste war dann Lidl, Äh witzigerweise, der hat's ja am wenigsten Zeit genommen der hat das auch nicht wirklich ernst genommen. Ähm ja und dann war ich die Runde durch. Und äh dann habe ich mir denkt, ja äh was passiert jetzt und dann meldet sich der Günther Helm wieder bei mir. Das war dann im September. Und da sagt der Herr Reuer, ich habe jetzt gehört von meinen Kollegen, sie waren jetzt sehr überall. Sage, ja, ach so. Ja genau und dann habe ich gesagt, ja und dann sagt er nein, er hat das gehört und was ist jetzt ihr Resümee? Und da sage ich, ja eigentlich geht's mir nicht gut. Sage ich, aber in mir raten zwar brutal, weil i möchte mich eigentlich mit dieser Tatsache dann nicht zufrieden geben. Und da sagt er machen wir es so Herr wenn ihnen was einfällt ja egal was für Idee das haben rufen sie mich wieder an. Melden sie sich bei mir und dann reden wir wieder. Es ist ja nix, ist ja nichts passiert. Wir können jetzt ihre Sorgen, sie kennen unsere Sichtweise, ähm. Und sie können sich gern wieder mögen, äh er gibt mir die Handynummer fern und wenn ich irgendwann einmal was weiß, zu dem. Ja, und dann ist aber eigentlich wieder fast ein Jahr vergangen und im Sommer, zweitausendvierzehn, also wirklich ein Jahr danach, habe ich zu meiner Vorstandskollegin, Salat gesagt, habe ich gesagt, du äh was wir jetzt im Geschäft machen, ist ja nix anders, weil wir mit den Kunden reden, als wir Bewusstseinsbildung, Wir haben also ein Geschäft angefangen zum erklären Brot produziert, was ist da drei, warum ist das besser? Warum heißt eigentlich Lebensmittel, Lebensmittel? Weil's ein Mittel zum Leben ist, äh es ist ein Mikrobiom im Körper, so haben wir angefangen in unseren Kunden Habe ich gesagt, du weiß nicht Gescheite, wir täten das groß machen, also einfach ein Verein. Wir bauen das Ganze über die Bauernschaft auf und äh quasi wir wir Wir fangen in die Bauern an und waren die Bauern einmal quasi das alles wissen, dann gehen wir zur Bevölkerung. Und dann hat sie gesagt, ja dann, dann lass uns am Tag oder zwoa Tag zusammensitzen, machen wir's a Brainstorming, machen wir ein paar Seiten nieder und ja, passt. Und dann.
Willy
00:24:26
Es war wann? Juli zweitausend.
Hannes
00:24:27
4zehn, 14. Und dann sind wir eh gefahren die Maria und die äh zwoa Tag ins Großodel da. Warum, dass man dahinfach so und das war gut, weil weil ja, dann haben wir mal zwoa Tag philosophiert und entstanden sind da vier Seiten. Vier Seiten haben wir so niedergeschrieben, ja. Die habe ich noch, die haben wir wieder gefunden, ja, das ist echt witzig, weil die waren einmal verschwunden und jetzt beim Büro plötzlich.
Willy
00:24:59
Ich sammle die Titel nämlich äh. Ja?
Hannes
00:25:02
Und dann war die Idee, einen Verein zu gründen über die Bauernschaft äh und äh so zu. Bildung zu machen. Und da haben wir uns schon so schwer da das Wort Bewusstsein, gell? Das war ja zweitausenddreizehn, vierzehn. Das war ja noch fast esoterisch. Du musst ein Bewusstsein kriegen, ja 14 bist du deppert, da war ich immer das Wort überhaupt verwenden, nit, dass ein Esoteriker ja haben wir gezittert und dann habe ich gesagt, passt, dann im September, ich lande alle da zu mir am Hof ein, machen wir Besprechung, wir und. So, wir eingeladen. Hofer, den Helm habe ich angerufen. Äh äh Hofer, Rewe, Lidl, Spa, äh im Pfeffer, Dann äh. Das waren so die, die in der Zeit quasi auf mei Radar gekriegt haben, und äh ja passt. Und die habe ich eingeladen. So und dann ist der Tag gewesen im September, äh und meine wirklich um meine schwarze Limousinen da. Ja genau und äh die Maria I und äh ja genau ähm stolz geschwellter Bus haben wir da hingestellt und haben eine Idee verkündet, gell? Habe ich gesagt, ich habe die Idee, einen Verein zu gründen, äh der sozusagen Unabhängig ist, der was unpolitisch ist und der was Interessensvertretung macht, der was reine Bewusstseinsbildung macht. Und dies einmal über die Bauern und sozusagen ja das war so meine Idee und das habe ich so vorgestellt. Und ja und dann um ein bisschen diskutiert, das war alles harmlos, also ja, das haben sie angehört, hm Herr, ja Herr und da haben sie untereinander geredet und hin und her und dann sagt der von der Molkerei von der Berger und ich sage dann, naja, aber das unabhängige gefällt dir nie äh weil äh da kann ja eh ois sagen über die Milch, was mi gehabt, was mir grad so eingefallen, sage ich ja, aber das ist der Sinn, weil sage ich, wenn ich nicht unabhängig bin, waren ja Branchenvertreter bin, dann werden wir keine ernst nehmen, dann habe ich ja die Geschichte verbraucht vom vom ORF Die Dame hat zu mir gesagt, also sie wird zu wenig, weil die san ja alle, die haben ja auch Interesse zu verkaufen. Und ähm. Ja, na, unabhängig und dann haben wir aber im Hofer wieder unterstützt. Da sagt er, hey, ja, wer glaubt schon mal, also unabhängig heute ist schon wichtig, weil und vor allem Branchen, weil man das jetzt nur fürs Gemüse ist oder nur für die Milch oder nur fürs Rind, dann bin ich immer Interessensvertreter, das muss war und dann für die, für die Lebensmittel sein, ja? Dann haben wir glasend. Und ich habe mir gedacht, das wird jetzt schon irgendwie werden, dann nach dem Jahrs noch sagt man der Herr Doll zu mir sagt der Herr wir hätten jetzt mit ihnen noch was zum Besprechen ja, dann wieder eine. Ja, da nimmt gar nimmer gerechnet damit, gell? Und dann haben sie mich da hingestellt und dann ist losgegangen. Dann haben wir die vier Stunden lang ins Kreuzfahrer genommen, Ich sage euch was, aber vom Ärgsten. Die haben vier Stunden Vollgas. Die haben mir all meine Ideen, gell, das über die Bauern zu machen und und ois Abgekillt ja, die haben nur gesagt, das ist ein Blödsinn, das funktioniert nicht, das ist oiser Chance. Vier Stunden völlige völlige Vernichtung, ja. Ich bin da da gestanden, ich weiß euch, Maria, glaube ich, hat gesagt, ich habe einen Herzinfarkt, gell? Ich habe echt i connect den Zustand nemmer beschreiben, wie es mir da gang ist. Wie soll ich sagen, von der Persönlichkeit.
Willy
00:28:45
Limitbuch, ne?
Hannes
00:28:47
Ans absolute Limit, ja. Und es hat einfach nebenan aufgehört, gell? Es ist, es ist, es war eine Dauerfeier und, und, und, äh, warum ich das überhaupt wähle und das bringt eh alles nix. Und völlige Zerstörung. Ja, alles, was meine Ideen waren. Ich habe nur noch Mut gesagt, zack, schon drüber gefahren, gell? Und nach vier Stunden habe ich gesagt, das Kind einrutschen, sage ich. Ich sage eigentlich jetzt eins, i mache des, Ob sie's dabei sein oder nicht. Weil mir geht's um den Bauernhof, mir geht's um unsere Bayern und Bauern, sage ich, und wie den Hof nach 800 Jahren nicht zusperren, aber hundertprozentig nicht. Sage ich, da geht's um a Schicksal, sage ich und meine Kinder sollten genauso das Recht haben, dass den Hof wieder kriegen und auch ihren Kindern wieder weitergeben. Nachmittag und auf einmal war Schluss, steht der toll drauf, kommt super, haben auf die Schulter und sagt, Herr Reuer, Mann, Sie haben Steherqualitäten. Mit ihnen gehen wir den Weg. Jetzt reden wir dann, jetzt trinken wir einen Kaffee und dann reden wie wir es machen. Nur finden und was mir wirklich geht. Die haben mich so so geistig, so von der Psyche her so als Limit getrieben. Das psychologisch warum man sowas macht, weil da Menschen ans absolute Limit bringst, ja, den wahren Kern, bei jedem. Du kannst keinen Scheinwerfer aufrecht erhalten, gell? Da kannstudiert ist, die wollten wissen, tut der deswegen an Geld? Geld verdienen, was nicht? Das waren einfach. Und dann ja, dann als wir hingestellt und haben gesagt, Herr, diese Unabhängigkeit, das gefällt uns, weil sobald das einer Einfluss nimmt auf Sie, ist die ganze Geschichte wertlos. Also Unabhängigkeit ja. Äh das Zweite über die Bauern glauben wir nicht, dass das funktioniert. Sie müssen sich an die Konsumenten wenden. Diesmal ist die große Zielgruppe sein, weil es ist zwar schön, wenn man die Bauernschaft dran, aber da sind Millionen Konsumentinnen und Konsumenten draußen, richten sie sich bitte an die und das Nächste ist, wir wollen das finanzieren. Sage ich, ja, das ist ein wichtiges Thema, sage ich, weil äh ich für meinen Hof sehr positiv und sehr gut, aber wirklich finanzieren selber sage ich, ich kann mir nicht einmal a 2 Meter weiter brauchen, Aber meine Idee wäre, ihr verdient euer Geld mit der Landwirtschaft. Die Molkerei, der Schlachthof, jeder verdient ihr Geld damit. Dann muss euch das ein paar tausend Euro im Jahr wert sein, dass hier so ein Verein unterstützt und so eine unabhängige Arbeit möglich macht. Mhm. Ja. Ja und dann ist er wieder vor dem Vertreter, dann käme äh ja war aber äh schon, als hätten wir zoien und dann dürfen wir nicht mitreden, das das kennen's net, ja, da sage ich, ja, das ist schön, dass ihr das nicht kennt, aber, Ich mag's auch nicht anders, das okay. Ich mache das als Idealismus, sage ich. Und ich werde mich einen Tag pro Woche für das zur Verfügung stellen, sage ich, aber Ich kann mir keine Mitarbeiter leisten, ich wäre A bis zwei Meter weiter brauchen äh und die lassen wir sicher nicht reinreden und dass Kim jetzt wieder zu dem Punkt, wo sie eigentlich gesagt haben, mit dem Evangelischen, gell? Weil ich muss ja heute selber lachen, mit was einem Selbstbewusstsein ich trotzdem noch vor der Runde. Ich meine, ich würde es euch einmal vorstellen, Für mich war das damals schon das waren schon mächtige Herren, ja das für mich, da rede ich ganz normal mit jedem wie äh aber damals schaust du da schon einmal so auf, ge? Und denkst dir, puh. Ja und dann ist selber zehn Jahr sagt er, Am Tag ist so, a, dass ich, dass ich so mutig bin und wirklich diesen Willen habe. Er ist jetzt bereit, das mit 1hunderttausend Euro im Jahr zu unterstützen. Zugesagt auf die nächsten fünf Jahre, ganz egal, ob's was wird oder nicht. Sie werden's ihnen einmischen, Weg, machen sie den Weg, Hänsel des gehört und hat er gesagt, nein, wenn das jetzt Hofer macht, dann, dann macht der das auch. Ja und so sind wir dann gestartet und haben somit am ersten Jänner äh. Gute 350.000 Euro starten können zweitausendfuffzehn, ja. Und das war dann echt faszinierend für mich, weil, Wir haben äh den Verein gegründet, die ersten Rechnungen ausgeschickt am zweiten Jena. Und wirklich, äh ich glaube am dritten oder vierten Jänner war das Geld am Konto, was überhaupt nicht packt ham, weil ich aus der Landwirtschaft kenne ich das nicht, weil unsere. Ja und dann habe ich angefangen, wirklich den ersten, die erste Mitarbeiterin zum Suchen und ich schwör's euch, wir haben auf einem weißen Platte Papier angefangen. Es hat einen Businessplan gegeben. Es hat die vier Seiten geben, Die Idee, wo's uns die geschossen haben, über die Bauern das aufzubauen, wo ich heute sage, das war die richtige Entscheidung, dass wir uns quasi gleich an die Öffentlichkeit gewöhnt haben, Und dann haben wir wirklich einmal das erste halbe Jahr nur einmal überlegt, wie kannst du was aufsetzen? Machst du Videos, machst äh Texte, a Homepage, spart man sowas überhaupt. Brauchen wir Videos, was denn? Wir haben bei null angefangen, ja. Und äh.
Willy
00:33:46
Rein, die Idee, die Idee gefördert worden.
Hannes
00:33:48
Es ist nur die Idee gefährdert worden, ja? Und im Nachhinein, ich muss jetzt auch sagen, vor 2019 habe ich dann einmal so gefragt, äh ob's ob's dran geglaubt haben und sie haben immer eine Chance geben, zwischen 60 und 70 Prozent. Das war so so eher Überlegung. Also. Mit 30 Prozent geht schief und mit 60, 70 Prozent geht's gut. So war bei jedem Einzelnen halt so der Gedanke. Und witzigerweise, sie haben gesagt, sie haben nix, sie haben geglaubt, dass ich scheitern an mir selber, aber sie haben gesagt, der wird in Schlapp wie nie die Mitarbeiter finden. Der wird, wird's da nicht hoffen. Das war, das war eher große Befürchtung, ja.
Bianca
00:34:25
Aber wie schafft man's jetzt trotzdem auch mit deinem idealistischen Grundgedanken und deiner Grundkonstitution, wie du halt bist, stursüchtig und äh eine beißer, aber trotzdem mit so namhaften äh Handelsmarken und Produzenten äh als Finanziers innen, nach innen, wie nach außen, tatsächlich unabhängig zu bleiben, in der Wahrnehmung und tatsächlich.
Willy
00:34:48
Kennst wahrscheinlich die Frau.
Hannes
00:34:49
Die Frau Kenia und das, die ist mir a brutal wichtig, aber ich glaube, das macht halt ganz viel, erstens einmal meine Persönlichkeit aus, ja, weil ich einfach äh ihr kennt's jetzt, die Entstehungsgeschichte, äh der Knackpunkt war der Name da. Ich glaube, wann's da gespielt hätten, dass sie kaufbar bin, ja, dass ich dass ich einfach alles tue, damit, dass die jetzt da sagen, ja, wir unterstützen das a heuer. Und ich mache wirklich am Schluss gesagt, das Kind ist mein Buckel anrufen. Rutschen. Mir ist das jetzt scheißegal, ich sehe das sowieso durch. Ich brauche ihn kenne. Also ich war dann wirklich so, dass ich sage, dann so nach dem Motto, ich habe was nicht gesagt, aber ich brauche eigentlich net. Ich tue das ich tue das nicht wegen Geld, ja. Finanziell, Gott sei Dank, stehe auf gesunde Füße, das brauche ich net, ja. Und und da haben sie einfach kapiert, mich kann man nicht kaufen. Und, Ich war dann viele Gespräche nachher. Der Heinzel hat mir dann oft gesagt, wissen sie, heuer, bitte bleiben sie immer genau dieser Bauer, den wir kennengelernt haben. Da sagt er, schauen sie, bei mir gingen jeden Tag zehntausende Manager. Arbeiten, die kämpfen um jeden Meter erkennt man nicht, das ist das hat fair. Sagt er aber, wann sie zu mir kommen, sie als Bauer und sie sagen immer was, dann nimmer das Ernst. Dann hat das für mich, dann hat dieser Bethed. Ich sage den Kurs, das ist heute noch so. Egal, wen ich jetzt äh, das müsst ihr euch ja auch mal vorstellen. Das hat in allen Vorstandsebenen die Leute, Also die gibt's allen, die haben alle, die wo aus Landschaft leben, gegründet haben, san ja mal bei dieser Firmen, jetzt inzwischen, ja. Und trotzdem habe ich es mit euch geschafft, diese nachfolgenden Widder sozusagen äh, dass das verstehen, ja. Aber was ich da fürn Austausch habe, äh die die so unglaublich dankbar waren und das war immer mein Zugang. Ich habe gesagt, ich möchte nie. Hier zur und sagen, Meister, OEPS, sondern ich will drei im System wirken. Ich System dran, dass ich den Einkauf erreiche. Ich will, dass ich den Generaldirektor erkläre, was das da für einen Wert hat, was wir da haben. Und das ist halt natürlich keine Medien, wie Medien medienwirksam draufhauen. Schaut das gleich mal super aus und das sind aber ich glaube, wenn man was bewegen will, dann muss man mit den Leuten reden. Das bin ich heute. Ich bin einer, der war schon sehr klopft, wo man was nie passt, ja. Aber ich bin halt dann auch der, der was sozusagen Leider auf der Reise mitnimmt, ja, weil ich weiß, wir sind auch nicht perfekt und der ist a, der sitzt ja gut und und hat einen Job zu einem erfüllen, ja. Und der hat wieder einen Controller, der aus einem sagt, du, aber lieber Herr Generaldirekt, Sie wissen schon, geben wir am Morgen die zu Ende passen, dann sind's halt übermorgen nicht mehr da. Also das ist ja an das Spiel muss man halt verstehen. Und und ich muss wirklich sagen, es hat keine Einflussnahme bis heute. Jemals gegeben, außer das sag ich jetzt auch, außer vor der Schweinebranche. Also wirklich wie wir die Schwein veröffentlicht haben kurz vor der Pressekonferenz die haben völlig durchtrat ja die haben uns bekämpft auf meine Mitarbeiter eigentlich persönlich bedroht, ja, angerufen, äh äh mich halt sogar der Minister damals noch kontaktiert, mir dürfen das nicht veröffentlichen, weil das ist ein Wahnsinn, wo man den Menschen sagt, wie ein Schwein geschlachtet wird, Wir haben's trotzdem durchgezogen, ja, ich habe mich nicht einschüchtern lassen und das war bis heute die einzige versuchte Einflussnahme auf unsere Arbeit. Und bis heute ist dieser so, dass, Corner vorher war's, was wir veröffentlicht, was wir vorher dann ähm und und, ich glaube aber genau deswegen haben wir auch diesen Stand gekriegt und ich kann heute das Standing beim Handel äh jeden Tag anrufen und sagen, tu die Dinge passen nicht, Ich sehe aber auch, wie es eher dann geht, ja, wo die Dinge san und sie haben auch nicht alles im Griff, gell? Weg, ja, wo halt wo ich halt sehe, ja, ich trage halt wieder sonst Kammerding bei. Aber man darf sich halt nicht erwarten, dass man von heute auf morgen die Welt verändert, ja? Weil das hat Jesus auch probiert.
Willy
00:39:10
Ist jetzt.
Hannes
00:39:10
Brauchen.
Bianca
00:39:16
Hannes, hast du dich gerade mit Jesus verglichen?
Hannes
00:39:20
Aber aber ich denke mal, jeder von uns ist einfach auf ein Weg und äh und ich glaube, die Menschheit braucht einfach seine Zeit. Und so brauchen auch die Konzerne ja Zeit, ja. Aber zum Beispiel wie Schritte, dass Bilder auf Fleisch aus Österreich umgestiegen ist, was ich da mit Marcel Harasch, die was wir da im Vorfeld, was wir zu dem Schritt diskutiert haben und das war, ich sage das, ich tue da was. Dann habe ich gesagt, ja, kommt wenigstens da, Fleisch auf Österreich, aus Österreich umsteigt, weil's immer wieder italienische gehabt haben, Puten aus Polen und hin und her und das war halt ein langer Prozess. Und fahre ich so im Mai 220 hat dann Bilder wirklich und da waren wir halt maßgeblich auch nur als Beispiel jetzt beteiligt äh dass wir gesagt haben, begleiten wir den Prozess mit Bilder und wir sind da in einige Strategieprozesse beim Handel mit dabei, äh wo sagen Wie 60 ihr das? Wie kümmert uns trauern? Wie wie aber die gegen die Leute mit? Haben wir die Kraft?
Willy
00:40:23
Wie wird was ist euer Rolle? Wie wird's hier da einpumpen? Ähm was ist das, was was macht ihr da äh konkret? Also.
Hannes
00:40:28
Mir san quasi fürn fürn für ein Lebensmittelhandel äh schon natürlich nehmen wir uns unsere Rolle in der Öffentlichkeit, dass wir diese unabhängige Informationsplattform san, a uns als Expertenstatus quasi äh positioniert haben und genau diesen Expertenstatus nehmen wir bei OK Feedback, Ah jetzt beim Schwein zum Beispiel, ja. Da da kontaktieren uns der Handel gerade massivst ja und sagt, du schaffen wir das. Also wir hoffen, jetzt das verkündet, bis zweitausenddreißig kein Billigfleisch mehr zu listen, ja. Die sagen dann schon im Vorfeld zu uns, du aber den Schritt mir mal gemeinsam, geh, ja. Gelingen, schauen, dass wir alle mitnehmen auf die Reise, äh und und ich sage, ja passt, okay, ich gehe mit euch den Weg. Ich schaue, dass wir alle einbinden. Ich schaue, dass wir da, dass er Lidl, dass jeder dabei ist und und da ist einfach a sehr, sehr intensiver Austausch, Und genauso ist es aber so, wie jetzt das passiert, ist bei Benni mit die Eier, äh wo wo wir halt noch wo ich das dann sehe, im Flugplatte, wo man eigentlich wie, muss man sein, dass man sowas macht. Und dann fahren wir halt auch in die Presse, äh in die Medien und äh was.
Willy
00:41:49
Was ist da passiert?
Bianca
00:41:51
Der Lidl hat äh Benny, hat Bodenhaltungseier aus Deutschland gelistet. Ich glaube um eins neununddreißig.
Hannes
00:41:59
29. Es war das erste Mal nach zehn Jahr, dass ausländische Eier in Österreich gelistet worden san im Lebensmittelhandel. Und dort ganz normal, sondern da gehe ich halt direkt an die Presse Am nächsten Tag in der Früh hat mich da eh alles angerufen, inklusive Generaldirektor, aber selbst der Marcel Harasch, der mich angerufen hat, du hast vollkommen recht, das war, Ein Scheiß, was sie da gemacht haben, nur er als REWE verantwortet, weil Benni wird unter Deutschland geführt, ja. Aber gesagt, die sollte jetzt intern gewaltige Konsequenzen, ja. Aber das sans wir schon sehr, sehr dankbar, dass wir da, weil sie wissen, schon waren wir was sagen, ist das koa einfacher Populismus oder so, sondern der wissen schon, heute hängt der der ziemlich schief, ja.
Willy
00:42:46
Ist ein gutes Beispiel, äh was mich äh zu einer Frage, die mir aufgeschrieben hat, bringt ist äh euer Rolleherz. Die, was ihr aus, aus Plattform äh, auf der einen Seiten sagt's ihr und es glaubt eigentlich das das unabhängig und unpolitisch Satz ja aber ihr ihr vertretet's aber auch Interessen oder also im Sinne von heimische Landwirtschaft, ähm weil du jetzt sagst, wann da jetzt von von Deutschland die Bodenhaltung ruft sofort da und sagst, was Satz eigentlich angrenzt, also. Wofür steht's hier? Also.
Hannes
00:43:20
Das hat sich verändert. Wir wir haben uns am Anfang war uns einmal wichtig, wir haben gesagt, wir wir mischen uns nirgends in die Politik, wir irgendwo Skandale, und äh wir wir machen reine unabhängige Information, völlige Transparenz, wir zogen immer alles her, eben bleiben wir beim Schwein massiert wie a Ferkel geboren wird, die Züchtung funktioniert, wie's kastriert wird, wie er äh Schwanz kopieren, funktioniert. Bei uns jetzt auf der Homepage absolut immer alles, ja? Äh, Das haben wir dann so aufgebaut und haben gesagt, okay, das ist unser Wissenskanal. Das heißt, auf der Homepage befinden sich aktuell weit über 3000 DIN A4 Seiten. Wirklich Wissen vom Feinsten. Das was unsere Mitarbeiter recherchieren, äh das, was man da nicht in Videos gießen, in Texten ähm und das ist der Wissenskanal. Und irgendwann haben wir aber dann gesehen, hoppala, das wird zwenig. Wir brauchen. Emotional Kanal. Und der Emotionalkanal ist entstanden durch meine Vorträge, Mir ist dann gelungen, durch die Vorträge, ich habe das Jahr vorher nie gelernt und vorgehabt. Äh nein, zweitausendneunzehn waren's hundertzwoa Vorträge. Äh.
Willy
00:44:31
Hundertzwei.
Hannes
00:44:32
Hundertzwoa Vorträge, also hundertzwoa Abend, die wo ich nicht daheim war, ähm und äh, Und da habe ich dann gesehen, die Menschen, das hüpft nicht nur über Wissen zu reden, Du musst das Emotionale erreichen, ja? Und diesmal bei den Vorträgen gelungen, mit ein bissel an Schnee, mit Geschichten, mit mit, ja, wo wochen, aber auch wieder mal nachdenken, Dann habe ich gesagt, okay, wir müssen das, das kann nicht nur die Aufgabe von mir sein, als ob man, dass ich durch ganz Österreich davor wir Wanderprediger, sondern.
Willy
00:45:01
Der evangelische Pfarrer, ne?
Hannes
00:45:04
Muss uns auf unsere Kanäle a gelingen. Und dann hat man gesagt, gut, äh das die die Homepage bleibt genau das, wo was immer gedacht war, der absolute Wissenskanal, da kann jeder ein Diplom auf ein Tor schreiben, da da erfahre ich die die Wahrheit und nicht so als die Wahrheit, ja. Aber Insta, Facebook, äh Podcast, die sollten so emotional Kanal sein, drüber, Geschichten erzählt werden, wo wo vielleicht einmal auch mit Schnee gearbeitet wird. Wo ich trotzdem noch sage, das skandalisieren, das das sehe ich noch nie meine Rolle, weil da gibt's ja die NGOs, was dies machen, ja. Und, dann ist was passiert, dass plötzlich die Politik auf uns aufmerksam worden ist, gell? Hat, das war dann eh unter der Eli Köstinger, die wo sonst 219 kontaktiert hat und gesagt hat, boah sagt sie, das habt's eigentlich so a komprimiertes Wissen, äh sie war voll dankbar über einen Austausch, an an losen, und und generell, dass wir das da einfließen lassen, ah, damit der See einfach vielleicht auch andere Entscheidungen treffen können und äh ihr es umso Unabhängigkeit völlig bewusst, aber äh sie war immer ein Austauschschweiz sehr dankbar dann haben wir gesagt, passt, äh wann das äh einfach ab und zu ist, haben wir da kein Problem war mich natürlich dann schon nachdenklich gestiegen, weil man denkt, okay, das heißt eben diesen Expertenstatus, den was wir immer haben wollten, den haben wir anscheinend erreicht, ja. Äh und ich habe gesagt, du wir müssen einfach ganz, ganz sauber sein in unserer Arbeit, in in der Recherche. Das hat dann auch in der Lebensmittelhandel kapiert und wir zum einen in die, wirken wir und das san halt jetzt net nur wir arbeiten genauso wie im Bildungsministerium, sondern wir san, Umweltministerium im Austausch mit Landwirtschaftsministerium, wir wirken im Tourismus in meine ähm Das heißt mehrere Ministerien als Experten an, sind ein paar Zukunftsprozesse quasi mit dabei, Expertise einbringen. Und genauso auch beim Lebensmittelhandel versuchen wir heute Systeme zu drehen, zu ändern, wo wir nicht dabei sind, das ist irgendwo in der Preisgestaltung. Also sobald das Einkaufspreise geht oder so, äh da sind wir überall draußen, das war nach der Bundeswettbewerbsbehörde, der Daten soll sofort killen. Also da mischen wir uns auch nirgends ein. Äh das ist sein aber nicht unsere Themen, aber mir geht's um dieses Österreich, um dieses, mehr Wertschätzung des regionaler Rehe. Wie kann man das auch forcieren? Und da da haben wir auch mit jedem Lebensmittel handeln, muss ich schon sagen, auch bis zum Großhandel. Äh. Ein unglaublich guten Austausch, ja. Also äh ob das jetzt der Größe ist beim Großhandel der Transgummi, die AGM, äh da kriegen wir eigentlich extrem viel Zoll, hilft uns wieder extrem viel weiter, auch vom Lebensmittelhandel, die die beliefern uns mit Studien, mit Umfragen, die was sonst halt auch nicht am Tod Kommunikation wieder extrem. Wann heit zum Beispiel die Bilder wieder neue Studien machen lasst, äh Irgendein Einkaufserhalten, wir haben das sofort am Tisch und können dann sagen, aha, Okay, Sudan's aber wirklich die Leute, ja. Äh wir brauchen uns das selber net finanzieren, äh was wir nie könnten, Und äh und so wir zu unserer Rolle als quasi die Öffentlichkeit, die die Masse zu informieren. Und wie ihr es auch schon mitgekriegt habt, wenden wir uns ja nicht nur an den urbanen Bereich, sondern auch ganz stark inzwischen an die Bayern an die Bauern. Also wir wollen auch da was weiterbringen im Bewusstsein, und so wirken wir heute in die einzelnen Systeme ein. So ist unsere Aufgabe eigentlich.
Willy
00:48:44
Ähm habe du hast es selber beschrieben, ihr habt's ja nach und nach über einen Expertenstatus äh mehr Einfluss oder mehr Gewicht einfach, ja? Und ähm, ein Phänomen, was ich jetzt in der Gesellschaft a Wahrnehmung, jetzt mit Social Media post faktisch und was weiß ich, was es da für Begriffe gibt, ne, also ähm die Menschen haben eine unglaubliches Misstrauen, äh sehr, sehr schnell, net. Jetzt habts ihr viel Einfluss, ihr seid's mit dem Handel dem Handel gegenüber ist in der Gesellschaft ja ein großes Misstrauen da oft, was auch oft geäußert wird, der Politik gegenüber natürlich ist immer ein gewisses Mist dran. Und jetzt arbeitet sie ja natürlich mit all diesen Akteuren und immer enger zusammen, ja. Ähm Wie geht's hier denn mit der Rolle um, dass ihr äh dieses Vertrauen, Bis zum gewissen Grad. Wie geht's hier mit um? Wie wie schafft's ihr einfach das äh äh diese neutrale diese neutrale Rolle des Experten dann auch zu bewahren? So, wie geht's euch ja damit?
Hannes
00:49:35
Also ganz ehrlich, ich sage gar nicht, der Kopf fängt äh aber der Fisch fangt beim Kopf zum Stinken an, so, das heißt die wichtigste die Klarheit äh dass ich meinen Mitarbeitern das auch vorlebe äh und wie ich auch wirklich umgehe, dieses Authentische, ja. Und äh das heißt, äh das nächste ist auch die professionelle Arbeit. Ich glaube jeder, der was. Nur irgendwann einmal ein Podcast von uns gehört hat, a Presseaussendung lest, äh a Videos hier anschaut von uns über, egal ob Salz ist, ob's der Butter ist, die Milch ist, wird diese Unabhängigkeit an diese Transparenz wahrnehmen. Und genau auf dies vertraue. Äh natürlich merken wir jetzt auch, dass jetzt plötzlich Leute gibt, die was uns anbotzen wollen, ja. Aus welchen Gründen auch immer, die muss ich gar nicht wissen ähm aber den Kurs, der nur entgegnen, dass du einfach sauber, authentisch und aufrichtig deinen Weg gehst. Und ich denke mir, Diese, diese, diese Leit, äh die was vielleicht a Neid haben, die was die vielleicht bewusst aborten wollen, die wird ja immer geben. Je mehr du sichtbar wirst, ja, umso also es gibt einen schönen Spruch wo mehr Licht ist, ist auch mehr Schatten, ja? Und mit dem musst du einfach leben, das ist halt einfach unser Dasein, ja? Aber. Solange wir ganz klar sind im Auftreten, ja, solange wir ganz klar wissen, für was wir stehen, ja, diese Aufrichtigkeit uns bewahren, ja, machen wir da keine Sorgen. Also das heißt, das ist natürlich schon, immer wieder Anspruch von uns, vom Vorstand auch an die Mitarbeiter, dass wir sagen, du, es gibt da nichts zum Verheimlichen. Wir zahlen ein neues her, wir haben auch unsere Finanzierung immer öffentlich gemacht. Nie a Geheimnis draus gemacht. Man sieht bei uns auf dem.
Willy
00:51:20
Weißt du auf der Website, ne?
Hannes
00:51:21
Ist Budget. Äh wir haben äh also wir haben immer volle Transparenz gewahrt und ich muss heute noch ich muss sagen, ich mache jetzt genau gleich, weil ich mir einfach denke, ja, warum soll ich nicht da unternehmen, Lebensmittel, und äh mir haben ja nicht nur die Finanzierung sozusagen über, Die äh über sechzig Unternehmen, was uns jetzt derzeit unterstützen, ihr müsst euch vorstellen, zweitausendneunzehn hat Vortragstätigkeit, ja, über 100.tausend Euro ins Budget, ja. Über hunderttausend Euro, das san fast zwei Meter weiter, was ich verdient ha, sondern zwei0neunzehn, durch meinen Vortragstätigkeit fast zwei Meter weiter finanziert. Und die san schon und ich möchte euch jetzt wieder, also ich habe jetzt wieder Anfragen da ohne Ende, ab Herbst.
Willy
00:52:22
Wissen halt nicht, ob's möglich ist, ja. Mhm.
Hannes
00:52:22
Wir wissen halt nicht, ob's möglich ist, ja. Jetzt äh aber a, also diese Online-Vorträge, das a das waren vorher zweiundzwanzigtausend Euro, Gell, was ich heute verlangt habe, da hundertachtzig, dreihundert Euro. Äh also ich ich mir versuchen dann schon die Dinge zu nutzen und wir kriegen halt alle mehr Spender, wir haben echt Bauern, die überweisen zehn Euro, wir haben aber einen Bauern gehabt, der hat 5hundert Euro überwiesen, ja. Einfach nur danke drunter geschrieben, wo man denkt, ja, cool, ja. Das heißt. Da ist halt ein bissel was in Bewegung, aber summa summarum, sage ich einmal, wann wir was bewegen, wohin brauchst du da Leute, die was schreiben, die was Social Media machen, die was ihr zwei wisst, das was für Aufwand ist, ja? Und und äh und äh ich würde heute nach wie vor gleich machen. Ich muss wirklich sagen, das Schöne ist jetzt äh, das wirds euch vorstellen, ich tue das jetzt fünf Jahre und ich habe in die fünf Jahre jetzt a Standing aufgebaut, ähm mir verzögert ja so schnell keiner nimmer einen Blödsinn, gell? Also mit mir in der Diskussion gehe ich, sage ich mal, im Thema Lebensmittel, da musst schon richtig gut sein. Ja, in 1, 15 Jahren vor. Moin moin moin, wenn ich dann nirgendwo nochmal 5fuffzigund bin vielleicht, ja. Äh. Da denke ich immer, da da sollte es hoffentlich ein Gewicht haben und äh dann dann vielleicht äh Sachen immer mehr in eine Richtung bringen, der gesamten Bauernschaft einfach, ja, dient. Und ich glaube und von dem bin ich zutiefst überzeugt. Das das trage ich wirklich in meinem Herzen. Ich glaube, dass es weitergeht, ja. Zukunft haben. Und ich glaube auch, dass der Hof da Rom wahrscheinlich und das ich wünsche mir, dass in zwei, dreihundert Jahren da steht, ja. Dass meine Kinder, also bei meinen Dirndls hier, ist jetzt schon, was das ist, jetzt 17 und äh hat halt schon einen Freund War auch nicht so geplant, dass das so schnell geht, aber haut sich jetzt schon ist a Bauern pur, ja, ist auch eine ist auch 71, ist von der Landesbäre in der Summ, wird das ja. Also wenn man das so gelingt, dass die nächste Generation wieder so weiter tut, wie ich das jetzt ertrage und tue, dann ist alles, was ich machen, hat keiner passiert, ja. Und das erfüllt mich mit echt extremer Freude, ja. Weil da ist einfach so viel, ja, ich ich. Weißt du auch net, da ist wahrscheinlich echt in meiner Kindheit was passiert, ja.
Bianca
00:54:58
Das Gefühl.
Willy
00:55:00
Na, mir san ja noch, äh, ich habe jetzt eben beschlossen, wir machen einen Zweiteiler aus dir, deswegen kommen wir noch ein bisschen.
Hannes
00:55:06
Oje.
Willy
00:55:07
Ja man muss die Feste feiern wie sie fallen. Du weil äh, Landschaft leben schon ein spannender Akteur jetzt in der Landwirtschaft ist, deswegen sollte man ein bissel bissel bissel noch weiter fragen. Äh wann's noch geht. Du schaust fit aus.
Bianca
00:55:21
Nett das Gefühl, dass der Hannes schon durch ist.
Hannes
00:55:23
Oh Gott, das gibt's ja gar.
Willy
00:55:28
Ja, deswegen. Machen wir uns Vorteile draus. Das haben wir schon mal gemacht. Sag, was habt ihr bis jetzt? Ja, das ist das ist halt den Luxus nehmen wir uns einfach aus, äh wann du Zeit hast natürlich, net, aber ähm. Was habt ihr bis jetzt so was waren eigentlich ihre wichtigsten Schritte, was habt ihr bis jetzt erreicht oder was waren so die wichtigsten Punkte? Erste Frage, zweite ist dann, wo willst du hin in den nächsten, wo ist Landschaft leben, dann in den nächsten fünf Jahren? In zehn Jahren.
Hannes
00:55:53
Also der wichtigste Erfolg ist wirklich klar, wir haben, dass man diesen Expertenstatus gekriegt haben, dass uns wirklich die Medien äh Von sich aus anfragen, äh wie sechzig ihr das? Wir ordnen jetzt hier das ein. Das heißt, wenn jetzt irgendwo eine Interessensvertretung, irgendwas bekannt. Selbst wenn NGOs was veröffentlichen, fangen uns Journalistinnen und Journalisten und sagen, wie sechzig ihr das? Ist das gescheit? Ist das ein Blödsinn, ist das? Ich glaube, das ist einmal äh äh da holst du mal eine Rolle, wo du sagst, okay, du wirst voten.
Willy
00:56:25
Wie lange habe ich's verbraucht? Ab wann war das?
Hannes
00:56:26
Ja, das hat so richtig angefangen, eigentlich im dritten Jahr hat's angefangen.
Willy
00:56:31
Also drei Jahre Aufbauarbeit.
Hannes
00:56:32
Drei Jahre Aufbauarbeit, aber jetzt nach fünf Jahren ist das wirklich viel da. Wir haben laufende Medienkooperationen, also wir wir haben Medienkooperation, das heißt, wir haben Home, 24 US-Sendungen pro Jahr. Ja, also ich war jetzt schon ein paar über äh in die fünf war bei über hundert Fernsehsendungen, war über zweihundert Rad, 200 Radiosendungen, ja und und ich glaube inzwischen über 3000 veröffentlichte, bringt Artikel, äh wo keiner davon soweit ist, Äh das heißt, das ist schon echt enorm, was was wir da geleistet haben, Wir haben mit der Zeitung gute Zusammenarbeit mit der kleinen, mit Salzburgernachrichten, mit niederösterreichischen Nachrichten. Also.
Willy
00:57:16
Ist als fest verankert einfach inzwischen.
Hannes
00:57:17
Genau. Und äh die schätzen das halt schon, dass äh dass wir die Dinge immer und dann 360 Grad Winkel betrachten, ja.
Willy
00:57:27
Oder wie nennt man denn das?
Hannes
00:57:29
Ja, das das würde uns gern unter Natürlich sitzen wir viel zusammen, machen uns extrem viel Gedanken äh a jetzt über die Zukunft der Landwirtschaft Beispiel. Also wir wir arbeiten da schon äh in einer Richtung, wo ich sage, äh wie wollen wir das beeinflussen, gell? Also geht's nur um das, dass wir berichten drüber oder wollen wir auch dazu beitragen, dass ja die Landwirtschaft weiterentwickelt hat.
Bianca
00:57:59
Da da sind wir bei einem ganz spannenden Punkt, weil mir liegt die ganze Zeit schon die frei auf der Zunge. Jetzt sagst du selber, Das, was ihr tut, kriegt in der öffentlichen Wahrnehmung, in der Politik, im Handel, immer mehr Gewichte. Habt's euch diesen Expertenstatus hart erarbeitet, aber nichts, doch auch immer eine eine Meinung, weil dieses dieses, was du beschreibst auf der Website, dieses Wissen, dies, was ja sehr objektiv ist und objektiv recherchiert, ist das eine, aber wie geht man denn damit um Hast du diese neutrale Position verlassen? Hast du eine Position, weil du musst dich dann ja als Experte irgendwo positionieren.
Hannes
00:58:34
Das ist jetzt der Sommer, vielleicht Gold von der von unserer Lebensphase äh dass dass i immer mehr a a Meinung habe, ja, natürlich, je mehr du es und je mehr dass du sierst, kannst du nicht immer dann dastehen und sagen so, das ist so und ich sage nichts dazu, gell? Was du gestrich bist wie ich, gell. Äh und äh Da versuche ich heute äh quasi diese neutralen Blickwinkel einzunehmen. Ich denke jetzt nur, wenn's um eine Diskussion gekommene und biologische Landwirtschaft, ja. Äh wo wir halt singen, sehr genau als Landschaft leben, über Neusparten hinweg, was kann bio, was kann's nit? Was leistet die konventionelle? Wo wo vielleicht sogar Weiterentwicklungen möglich Ähm und da kostet immer nur neutral sein, gell? Weil's natürlich dann einmal sagen muss, na ja, es ist bei Bio nicht nur alles super, es ist aber konventionell nicht nur als schlecht, gell? Weil weil die Welt halt nicht weiß und schwarz ist, sondern unglaublich bunt ist. Und äh, Da rutsch ich jetzt immer mehr mit einer Meinung ein, ja? Aber wir versuchen halt wirklich die Plattform selber, also die Homepage Die sollt wirklich dieses neutrale Wissen auch bieten, ja? Wenn die du jetzt über die Milch informierst, da da ist der Anspruch an meine Mitte, weil dass ich sage, ich will da einfach alles finden, ja. Dann sollte man selber entscheiden, aber wir selber oder ich selber gehe immer mehr in diese Richtung, dass ich dann schon sage. Ob er zum Beispiel wachsen und weichen der Weg ist jetzt vorbei. Nur das Beispiel, ja.
Bianca
00:59:59
Wie kann man denn jetzt in reinen Außenwahrnehmung den Hannes Royer und Landschaft leben, trennen und dann noch unabhängig bleiben, nämlich in der Wahrnehmung, also rein von von der Position her.
Hannes
01:00:10
Ja, wird wird wahrscheinlich herspannend der Prozess. Wird äh wird ein spannender Prozess vielleicht san ma äh unabhängig dadurch, dass man das närmt auf uns Einfluss nimmt, aber natürlich die Informationen Einfluss nehmen auf uns, ja? Aber wie du richtig sagst, das ist äh momentan für uns ein ganz spannender Moment, ja, aber wenn wir Hitze zum Beispiel Anfrage kriegen vom und die sagen, wir hätten gerne Thema Kälbertransport. Was sagt ihr da dazu? Dann versuchen wir wirklich USB zu beleuchten, ja. Das heißt, wir sagen da net nur, ja, Kälbertransport, die schlecht ins Ausland äh oder nein, das muss man halt machen, weil's net anders steigt, sondern wir zahlen halt dann wirklich auf, anhand verschiedenster, spiele, wo warum ist das so komplex? Oder beim Schwein, ja. Natürlich ist uns bewusst, dass halt a Schwein. Die Hälfte ins Ausland vermarktet wird, weil wir halt keine Schweinshaxe essen und kein und weiß ich net und die die Ohrwurschen halt auch net uns schmecken. Aber die fetten Bäuche halt in Südkorea gegessen werden. Also, uns ist ja die Komplexität jedes einzelnen Lebensmittels vollkommen vollkommen bewusst, Aber wo ihr Meinung ha ist, wenn's um äh Hourige geht und die kommen aus Ägypten, also die, und die österreichischen heute erst im Juni wären. Äh da muss ich halt schon sagen, lieber Handel, das geht nicht. Also wir wir haben selber die Kartoffel lagervoll wir brauchen die Heiregen aus Ägypten nicht, ja. Da habe ich wieder Meinung. Also das ist so, spannend intakt gerade, ja, dem, was man da vollziehen, aber ich kann da noch keine endgültige Antwort geben und sagen, so äh so ist jetzt, weil man, wenn man selber grad singen, äh, Dass dieser ganze spannende Prozess jetzt.
Willy
01:01:53
Du hast es ja vorher gesagt und das ähm die Frage haben wir uns früher gestellt. Wir sind irgendwann mal mit dem Begriff der Sachemotion dann daherkommen, weil man irgendwie arg gemerkt hat mit der reinen Information reinen nur rein neutralität und Information bewegst du nix, weil's die Emotion, die leidend abholst, reinen Emotion, da sind wir im Skandal drinnen, da passiert auch nichts, ne, weil da erzeugst du eher die Probleme, ne? Und das ist irgendwie so dieser Spagat irgendwo zwischen emotionalisieren und informieren, der, der, der so schwer zu bewandern ist, ne? Zwischen schönen Sternen mit der reinen Information und.
Bianca
01:02:27
Ein schmerzhafter Spagat.
Hannes
01:02:29
Genau, aber jetzt weiter zu deiner Frage. Also das war ein Teil, wo es wo ich sicher sehr stolz bin, dass man diesen Experten äh Status erreicht haben. Das zweite ist das, dass man's halt wirklich auch zusammen gebracht haben im Handel einig zu wirken, als Partner auf Augenhöhe. Also, dass sie einfach wissen, wann wir was sagen. Hoppala, das muss man ernst nehmen ich habe das schon erwähnt, äh mit dem mit dem ganzen Fleisch, mir bringen wie das war mit die Kartoffel, äh also paar verschiedenste wie das ganze Fair Hof, bei Hofer waren wir von Anfang an mit einge. Hornet-Geschichten und große Geschichten, weil das Fleisch aus Österreich ist eine große Geschichte, äh wo man einen einfach mitwirken, ja? Wo man dabei sein, äh wo wir in Zukunftsprozessen treu sind. Und nicht nur beim Handel, sondern auch bei Molkereien, äh wo in verschiedensten ähm, Ja, wie soll ich sagen, Waisen retten, drei Bienen, äh ja, zukunfts äh Strategieprozesse treiben, äh wo man halt versucht, auch durch die Dinge weiterzutreiben. Also das ist für uns wesentlich, weil ich immer wieder sage, sondern wir wollen im System was verändern und bewirken. Das dritte wahrscheinlich wirklich a ganz a wesentlicher Erfolg, nämlich dieser Öffentlichkeitswirksamkeit ist sicherlich jetzt äh der Bereich der Bildung. Äh da sind wir eigentlich durch einen zu viel geschlittert. Äh das heißt, ähm, begonnen hat eigentlich weiß, dass unsere Videos aufgegriffen worden san von den österreichischen Medienzentren. Das war so wie früher, der Video- und DVD-Verleih. 2017 kontaktiert und haben gesagt, sie haben jetzt Videos von uns gesehen, ob sie die Schulen braucht, werden dürfen. Äh muss jedes einzelne Video quasi äh gesichtet werden, von der Kommission freigegeben werden. Und dann haben wir, war das für uns ein mega Erfolg, dass diese Videos sozusagen äh, alle 250 damals, dass die freigeben worden san und für den Unterricht äh quasi einsetzbar waren. Und ähm, Das war dann einmal der erste Erfolg im Bildungsbereich und dann ist Corona käma und dann hat uns gleich mal das Bildungsministerium kontaktiert im Mai und hat gesagt, ah ja und die Videos und da haben wir schon so erste Lerninhalte erarbeitet äh und ob man das ob, Die Schülerinnen und Schüler, ob man das verbreiten darf und das hat dann ein paar Schulen angefangen und äh dann fahre ich's im Sommer haben wir im Vorstand die Entscheidung gerufen wir gehen durch maximal eine haben mit dem Bildungsministerium Gret, haben dann die Bildungsdirektionen äh quasi kontaktiert, das Schönste war dann, mir san zum ersten Bildungsdirektor nach Wien käme äh der sozusagen 711 Schulen verantwort mit 26.000 Pädagoginnen und Pädagogen und der hat gesagt, warum kommt's erst jetzt? Schon so lang und ich habe nur gewartet, bis der Termin fragt, ja. Und äh seit zwoa Wochen oder drei Wochen, das ist jetzt ganz eine Info wir haben mit allen Bildungsdirektionen Österreich jedes Land hat eigene Bildungsdirektoren das Schuljahr 21, 22 wird das Schuljahr der Lebensmittel. Wir bereiten jetzt seit einem Jahr unsere Inhalte, Pädagogisch auf. Das heißt, die werden. Richtig. Äh wir haben selber Mitarbeiter, die Bildungsdirektionen weiter zur Verfügung. Und ob jetzt im September, werden alle Schulen vor der Primärstufe, sprich Volksschule, bis zur Mittelschule, bis zur Oberstufe, wird quasi, ist das Schuljahr Lebensmittel und werden mit unserer Inhalte versorgt und bespielt. Und zwar die Pädagoginnen und die Pädagogen. In Wien, drei Lehrerin. Geographielehrerin, Mathelehrer, Biologielehrer, Mathelehrer, lernt dann von mir aus. Was heißt 40 Kilo am Quadratmeter. Beim Huhn, bei der Pute, keine Ahnung, äh der Geografielehrer sagt ja dann, wo kämen die Kartoffeln auf unsere Reise und weiß ich nicht was. Und das haben wir zusammen gebracht. Also das ist ja unglaublicher Erfolg, ähm dass jetzt quasi das gesamte Material vor Landschaft leben, pädagogisch aufbereitet wird.
Bianca
01:06:43
Wer macht das.
Hannes
01:06:45
Äh wir haben jetzt selber zwar Pädagoginnen angestellt, eine für die Primärstufe und eine sozusagen für. Sekundär die äh quasi verantworten, weil das können wir selber gar nimmer, die wo's doch auch mit Bildungsministerium zusammenarbeiten und dahinter gibt's halt ganz viel, die wo es halt dann wirklich, arbeiten und die so aufbereiten und das die dickste umschreiben, vorbereiten. Also der Lehrer kriegt quasi zu jedem Lebensmittel ein fixfertiges Paket.
Willy
01:07:16
Kann das nützen und kann das in den Unterricht einbauen.
Hannes
01:07:18
Er ist nicht verpflichtet. Aber er hat er haut sozusagen du kriegst ein fixfertiges, digitales du gehst in den Unterricht genau die nächsten sechs Stunden oder acht Stunden zum Apfel werden sie ablaufen, oder zur Milch. Der braucht nichts mehr selber da. Da ist jedes Video dabei, ist jeder des dabei, da ist äh da ist ein Zertifikat dann für die Schüler dabei, es werden dann Lebensmittel-Checker, also das ist fix fertig durchgetaktet, aufbereitet, von Pädagoginnen und Pädagogen, das machen die mir selber, aber unser Materal dient dient als Basis. Und das Nächste ist, dass wir mit den pädagogischen Hochschulen zusammenarbeiten. Quasi hier zur Vorbereitung und ab September starten, dass die jungen Lehrerinnen und Lehrer quasi von uns unterrichtet werden. Also da haben wir jetzt mit, pädagogischen Hochschulen, Schauer, Kooperation, äh wo dann quasi wir, i genauso, die Maria, unsere Mitarbeiter Vorträge halten, wo sozusagen die eingehenden Pädagoginnen und Pädagogen schauen, alle Landwirtschaftswissen, äh Lebensmittel äh Wissen vermitteln können. Und ich sage, das ist mitunter, hierzaktuell unser größter Erfolg, weil äh ich glaube, das hätten unglaublich viele probiert, dass sie die Schulen kämen. Dass wir das jetzt österreichweit schaffen äh ist äh eigentlich ein Lotusixer. Man muss so sagen. Ist ein absoluter Lotto-Sixer, da gingen auch hier zu unsere Kräfte wirklich massiv gerade in die Richtung, und äh wir wollen dann, wenn das jetzt a Vege ist, einundzwanzig, zweiundzwanzig, dann haben wir mit die Direktionen vereinbart, äh dass. Es geht leider nur ein Jahr ein Schwerpunkt, ja, aber dann soll's sozusagen dieses Wissen, ständig für alle Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung stehe, stehe, aber immer wieder abgedeckt werden und sozusagen auch immer wieder äh, äh äh sozusagen ähm upgedatet werden und weiterverbreitet werden, ja. Also das ist einfach äh ja, mehr, mehr, möglich gewesen in dem Bereich. Und das san halt so unsere Erfolge, wo immer denke und ja und ich hoffe, dass die eine oder andere Konsumentin, Konsument was mit uns in Berührung käme ist, vielleicht auch noch, Da tut sie brutal viel. Da san jetzt richtig viel Gruppierungen nei, die wo's aufstehen, die wo's selber in ihrer Region groß werden und das da, also wir brauchen ganz viele Initiativen ähm genauso wie es ist egal wie es kann gar nicht genug gehen um sozusagen diese 8,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher zu erreichen.
Willy
01:09:55
Ja, wir reichen ja wöchentlich schon an die zwei Milliarden Menschen ungefähr mit unserem Podcast, also von dem her, es kann nur.
Bianca
01:10:03
Zu meiner nächsten Frage, wie schafft man's innerhalb von so kurzer Zeit, ähm Wurst, ob jetzt mit mit Podcast oder allem, was ihr tut, weil das ist ja alles nach außen, ähm so viele Menschen zu erreichen. Wie baut's euch das auf oder wie, wie ist da die Strategie?
Willy
01:10:17
Für einen Freund.
Bianca
01:10:19
Freundin.
Hannes
01:10:26
Ja, schau mal, sagen wir mal so, na wir wir dürfen ja nicht jammern. Wir haben, wir haben wirklich äh äh sehr, sehr hohe und große Reichweite. Äh aber wie schafft man's? Hm. Äh ich glaube, du brauchst unglaublich viel Menschen, die was da an einem Strang zögern. Was da mitgängen, dann brauchst du ein gewissen. Sage ich mal, ein Zeitfenster, das haben wir auch gehabt jetzt vom Podcast mit Corona, also das war heute äh perfekt, wie wir da gestartet san, äh wo halt dann zufällig Die richtigen Kanäle käme ist, weiterverteilt worden ist. Ähm, bei den Zeitungen, muss ich ganz ehrlich sagen, da sans dann auch die einzelnen Personen, wo jetzt da an die Kronenzeitung denke, a Wege Entenfällner oder kleine Zeitung der Uli Dunst, die die was uns einfach kennengelernt haben und gesagt haben, Wahnsinn, das tat uns, ja, und da ist halt wirklich a so, wann wir ein Thema haben, hoffe ich, da da und sage, und das wird gemacht. Also da brauche ich nicht diskutieren, ja. Und das ist schon sehr mächtiges Medium in Österreich und äh da sozusagen auch diesen Stand zu haben, ja, dass dass sagen wir, hey, wenn der Hannes was sagt, dann wissen wir äh das hat Hand und Fuß, natürlich, Was da nicht stimmt, dann bist tot, ja, dann hast du das letzte Mal einen Bericht gehabt, ja. Und das ist halt das, wo ich vielleicht auch wieder meine Mitarbeiter schon ganz schön hernehme. Äh da verlange ich nämlich wirklich was ab, also, Sie müssen wirklich leisten, ja? Sie müssen schon was zusammenbringen, ja? Also, Das das waren's dann halb bis zehn zusammen und äh und jeder war halt schon gern irgendwo bei einer Grillfeier oder irgendwas. Ähm aber da hon i jetzt Gott sei Dank die Leute, die äh und sagen. Okay und das habe ich gesagt, ja. Diesen Zugang heuer selber, äh dass ich sage, ich möchte einfach auch für die Medien eine verlässliche Ansprechpartner sein. Sprich äh äh, Die Bauern haben frühere, die Kommunikation, Bericht, weil. Und dann hat aber irgendwann der Redakteur angerufen und hat gesagt, du ich hätte jetzt gerne was geschrieben über die Landwirtschaft und da hat der gesagt, na, geht jetzt nicht, weil ich daheim, ich tue weiß nicht, Galon schneiden oder irgendwas, ich habe jetzt gar keine Zeit. Und ich habe halt für mich irgendwie Viecher, und in der Sendung dann, Fünf Minuten später im Auto und vor. Da brauche ich nicht einmal nachdenken. Und das ist halt der Zugang, den äh und da können sie mich können sie sich verlassen. Das ist oft, dass ein Medium anruft, um Leine auf nacht, Artikel auf der Homepage oder irgendwas, über mich. Und und das das war halt einmal, das muss einmal, muss halt einmal schaffen, ne, als Person, dass sagst. Das ist ja, wie soll ich sagen, das muss ja mit deinem Familienleben, mit deinem persönlichen Leben äh schon vereinbaren können, ja.
Bianca
01:13:55
Wie geht's dir das aus?
Hannes
01:13:57
Ja. Oft auch nicht leicht, ja. Ja.
Willy
01:14:01
Für die Berufung drauf dann.
Hannes
01:14:04
Ja, genau. Genau.
Willy
01:14:05
Ähm du, jetzt haben wir den den gegenwärtig größten Erfolg von Landschaftleben, äh was wo siehst du denn in fünf bis zehn Jahren aus Verein? Mit Landschaft leben. Net aus.
Hannes
01:14:16
Äh das ist unglaublich schwer zu sagen, weil den Erfolg, Und äh dieses Standing, glaube ich, was wir uns da jetzt aufbaut haben, das hätte man so net zu definieren, gell? Auch nicht, was jetzt in Corona-Zeiten passiert ist, dass man so eine gewaltige Wahrnehmung kriegt haben, auch mit der Bildung. I glaube mir haben jetzt rund 21 Mitarbeiter mit dem Vorstand, aber ich muss mich schon dazurechnen, weil weil.
Willy
01:14:49
Der Nachmittag in der Woche, wo's vorher gesagt ist, ist nimmer, oder?
Hannes
01:14:50
Also das ist so meine Grenz.
Willy
01:15:04
24 Liter Adventkalender.
Hannes
01:15:06
Ja, so 24 Mitarbeiter war schee.
Willy
01:15:09
Immer vierundzwanzig.
Hannes
01:15:10
Warum, aber ich ich bin so drauf gekommen, das ist dann, da ist er plötzlich auch noch eine Dynamik. Da die werden dann plötzlich so, ja? Und all die, was noch grad so über zwanzig san, das geht grad noch, aber.
Willy
01:15:25
Was ist, weil alle miteinander reden können, weiß jeder noch kennt oder.
Hannes
01:15:29
Im Büro, Mittagessen, jeden Tag äh Tanz am Kochen, äh sitzen sie auf einen Tisch, das ist alles noch gegeben, Und ich glaube, dann hast du diese Grüppchenbildung, ja. Ja, genau. Und äh und ich glaube, dass das eine feine Cres ist, wo ich nur jedem persönlich kenne, also ich rede mit jedem einzelnen. Ich habe natürlich schon über mein Kommunikationschefin und meine Recherche und äh das ist klar, das musst schon haben aber ich rede mit jeder Redakteurin, ich rede mit jedem äh Kameramann selber und sage, du, das gefällt mir, das tue ma nicht. Ah, cool hast du das wieder gemacht. Also, Und das ist mir halt wichtig. Und ich glaube, wenn's größer wird, hast du diesen Jahr unter Kontrolle.
Willy
01:16:13
Also net voxen.
Hannes
01:16:14
Na genau, also da begrenztes Wachstum und äh da aber äh und das ist mir wichtig, schnell sein, hochprofessionell sein, und einfach diesen Expertenstatus absolut überall zu haben im landwirtschaftlichen Lebensmittelbereich. Und vielleicht auch ein bissel so. Chance immer wieder so in die Richtung Zukunftstrends im im Lebensmittelbereich landwirtschaftlichen Bereich, in der Kommunikation, dass man da vielleicht, Das war schee, ja.
Bianca
01:16:47
Inwiefern? Tongeber.
Hannes
01:16:51
Äh ja, ich glaube schon, dass man hierzu zum Beispiel mit einem Podcast, wo net so sagen darf, da waren wir, Haben wir den großen Durchbruch in der landwirtschaftlichen Szene gehabt, ja. Und äh Gott sei Dank den Mut gebracht zu starten, ja? Oder bei die Vorträge, ja? Das war schon, muss ich sagen, Dass das so meine politische Vorträge gibt, ja? Oder nur reine Fachvorträge, dass sowas einmal gibt, ja, so ein Gesamtblüt, ja, dass das auch wichtig ist für die Kommunikation.
Bianca
01:17:24
Wo siehst du eure oder die Funktion von Landschaft leben in der Kommunikation rund um Essen und Landwirtschaft.
Hannes
01:17:33
Ja, schau, dass wir da, dass wir da die san, die was das gut machen. Würde ich sagen, ja, also das war schon mein Anspruch, dass man dass man die Menschen erreichen, dass man und net nur erreichen, sondern mit unserer Kommunikation was bewirken, was verändern, Und und einfach alles, was dazu beitragt, dass die Leute bewusster werden, ja.
Bianca
01:17:53
Was genau soll denn bei den Menschen ankommen? Oder was sollen sie tun? Was ist was ist da.
Hannes
01:18:03
Einfach folgen hat, ja. Und dass man sich in ein Geschäft ist, ob's die Mulch äh verteilt oder von da. Die muss nicht schlechter sein als Deutschland, das möchte ich da betonen, also mir geht's jetzt nicht um das, dass andere Länder schlecht machen, aber ich möchte das wissen, was hat's für Auswirkungen für mein Leben äh auf meinen Lebensraum, auf mein Kulturlandschaft, auf das, wo ich mich bewege in meiner Freizeit, wo ich dies und das kaufe. Und und dann ist alles passiert. Also wann uns das gelingt, dann haben wir alles geschafft.
Willy
01:18:32
Beim Bewusstsein, also bewusstere Konsumentscheidung auf Basis von von Wissen. Genau. Von Informationen.
Hannes
01:18:37
Genau. Genau und und und vielleicht schaffen wir das auch, dass durch unser die Politik a bissel mutiger wird. Das war sche.
Willy
01:18:44
Jetzt äh schließen wir schon langsam den Teil zwei des eigentlich einteiligen Gesprächs ab. Ich möchte zum Schluss von Landschaft Leben noch fragen. Es hat sich jetzt, Irgendwie haben sie doch recht gehabt vom Hofer, glaube ich, hat das gesagt. Ich habe in Schlaubing er hat schon gesagt, in Schraubingen, ihr werdet's wahrscheinlich nach Wien gehen. Jetzt hat's aber, dann doch in die Hauptstadt? Zu expandieren, zu wandern.
Hannes
01:19:15
Ja, also ich muss sagen, äh äh ich bin nicht ganz, also ich habe null gegen ihn, gell, weil wir das gerne unter. Aber ich war eigentlich dagegen gehört, ja. Wir haben natürlich gesehen, dass Wien die Drehscheibe für vieles ist. Äh das heißt, die Interessensvertretungen, die Verbände, die NGOs, es ist einfach alles in Wien. Du triffst was, wenn treffen willst, du brauchst nicht nach Graz fahren oder Salzburg oder Links, du musst nach Wien fahren, also das heißt, ich bin eh immer scharf, nach Wien gefahren Äh das war sicher auch nie der Punkt, aber der Hauptpunkt war dann wirklich der, äh wir haben in der Coronazeit äh unglaubliche Dynamik wirkt im Team, mit einer Veränderung. Also uns hat eigentlich die dies die ganzen Mitarbeiter, wo aus Landschaft leben, mit aufgebaut haben, haben plötzlich gesagt, sie wollen sich verändern. Das war der erste Lockdown brutal, also es waren unglaubliche Ängste da, Äh sie sind an der langen Wohnungen gesessen, haben sie nicht einmal Treffendraht, ja. Ähm die Familien waren irgendwo in Österreich, also Innsbruck, Wien, Linz, Graz, was die voll verstrahlt, weil herzogen. Und dieser Lockdown hat ja brutal weder. Und jeder hat für sich dann sozusagen nein zum Denken angefangen und hat gesagt. Wichtig jetzt da bleiben. Ist das wirklich mein Leben? Meine Familie ist irgendwo meine Freunde, san irgendwo äh oder möchte ich nicht eigentlich da wieder in der Nähe sein, und dann im September oder im August noch, haben wir gesehen, ja, bist du gescheit. Äh auf der anderen Seiten hauen's, also wir haben wie noch nie, Bildungsbereich ist dazu käma, was da. Wir haben dann gesehen, wir brauchen eigentlich acht Mitarbeiter, äh äh und und uns die alten verlassen uns gerade. So, dann haben wir's Ausschreibung vom und haben in drei Monate drei Bewerbungen gehabt und ich werde es nie vergessen, nichts gegen EM, aber ein Mechaniker hat sich beworben, ja, er macht jetzt zwei Wochen einen Miffi-Kurs und ob er dann halt bei uns Marketing machen könnte, klassisches Marketing haben wir nicht einmal, aber wird für unsere Ansprüche a bissel zu wenig sein. Äh und äh dann haben wir gesagt, ja was tun wir? Wie finden tun? Das muss ich auch sagen, das tut mir schon weh, Einheimischer. Wer bei uns, ich höre immer nur einen Job, du kannst nur im Tourismus arbeiten. Weil keine Firma ist da und was studieren gehst, kannst nur in Wien, Graz irgendwo bleiben, aber in Schlamm kriegst du nie Arbeit. So, Ja dann sagt meine Vorstandskollegin, die Maria sagt ja, du Hannes, ich weiß zwar, du wusst es nicht, aber was wäre, wenn man nur zum schauen? Ja und dann habe ich mich echt Wert dagegen und dann irgendwann Mitte Oktober, sage ich dann zu ihr, ja passt, dann schreib halt an meine ähm paar Steps da und überall, wo wir halt waren, Karriere-AD, schreibe halt einmal Standort wie eine. Und dann haben wir wirklich innerhalb zwoa Wochen, 3vierzig Bewerbungen gehabt.
Willy
01:22:28
Dusch.
Hannes
01:22:29
Also das ist durch die Decken gegangen. Dann haben wir gesagt, so was da mal Hitze, ja und dann haben wir uns die Leute einer geholt nach ja und das waren alles richtig gute Leute, voll motiviert, junge Menschen, und aber. Und dann habe ich gesagt, ja passt, dann machen wir uns auf die Suche, dann haben wir mit die ersten äh quasi äh Makler und äh ja und und und eigentlich ich habe ein bissel bremst, weil irgendwie habe ich mit dem dann nicht andere Freund. Und dann ruft mich die Maria an, es war ein Donnerstag Nachmittag, sagt sie, du a Bekannte hat's gerade angerufen äh äh, Freundin oder oder Bekannte heute, war Rechtsanwalt, der ist jetzt quasi in Pension gegangen und die haben äh äh Rechtsanwaltskanzlei und die konnten wir übernehmen, wir müssen morgen oder am Samstag.
Willy
01:23:27
Nur Schnecke, ne?
Hannes
01:23:29
Boah, so geht.
Willy
01:23:30
5 Minuten später.
Hannes
01:23:31
Diggah. Samstagvormittag rausgefahren, das Büro angeschaut, dann ist man mal schlecht dran, weil erster Bezirk Landschaft geht, ist dazu immer nie. Ja, und heute ist es so, heute sollen wir auf den Quadratmeter Tor weniger wie da in Schlappweg. Also, die sonst, wir haben keine Maklergebühren, koa, wie sagt man da so? Nix braucht, ja, haben wir einen super Quadratmeterpreis, san in a Altbaubüro eingezogen, und äh ist dann auch wieder bis auf die in mein Leben gegangen, schneller passiert ist, wie man sieht, ist eigentlich wie ein H oder haben echt einen tollen Standort beziehen dürfen, Was jetzt a bissl vielleicht traurig ist, es sind halt in Schladwegen nur noch zwei Mitarbeiter, Der Rest, was da wo ist. Also Wien ist fui, ist jetzt eigentlich.
Willy
01:24:19
Okay.
Hannes
01:24:20
Und ähm also das heißt, der Großteil ließ jetzt wirklich und wenn ich jetzt in Schlapping bin, ist relativ klar verweist, aber wir wollen den Standort aufrecht erhalten, nur wer man wahrscheinlich klären am Wochenende, also wir werden reduzieren, äh werden wir natürlich die Quadratme brauchen, wir wollen hier wir versuchen grad wie das läuft, äh dass er meine Mitarbeitern und aber das ist auch alles net so leicht aufgrund der Wohnungssituation. Praktischen Umsetzung ist dann doch nicht so leicht. Ja, ich habe mich jetzt damit angefreundet, äh dann war unser Ziel ja, äh ich fahre halt alle zwei Wochen, drei Tage Ostsee, Schade, dass das irgendwie mit dem Hof da managebar ist und die Maria, mein Kollege macht die andere Wochen, aber das haben wir schon wieder alles über einen Haufen gehört, weil im Schnitt bin ich eh jede Woche wieder mal einen Tag oder zwei Tage draußen. Ja und das Leben lebe ich heute jetzt. Ja und ich ich habe mich halt damit aber das Kind jetzt negativ umma, aber es.
Willy
01:25:20
Na, aber es ist einfach viel Arbeiter.
Hannes
01:25:21
Es ist viel Arbeit und ich bin heute schon voll gern daheim und da und äh, Ich denke, habe ich jetzt okay, zwo Tage in Wien sein passt und dann wieder heimfahren und so managen ist es jetzt äh und ich sage jedem, man weiß ja net, wie lange das Leben so lebe. Wir haben momentan vielleicht das Beste aus zwei Welten. Die Stadt genießen, äh irgendwo die Termine drei. Es ist ja interessant, das ist auch spannend. Ich beobachte das alles gern. Bin wieder voll gerne da. Ja, Nico, nicht in die Zukunft schauen, wie das sowieso weitergeht, ja.
Intro_Outro
01:25:52

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